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Abdominale Eierstock- und Gebärmutterentfernung

a'mRp*itxu hat die Diskussion gestartet


...was kommt auf mich zu?

Aufgrund eines massiv erhöhten Risikos an Eierstockkrebs zu erkranken, lasse ich mir prophylaktisch meine Eierstöcke und die Gebärmutter entfernen. Heute habe ich nun den Marschbefehl fürs Spital erhalten. Was genau wird auf mich zu kommen?

Antworten
S[unfloweer_73


Auf jeden Fall erstmal das Übliche: Aufklärungsgespräch bzgl. der OP (Verfahren/Vorgehensweise; Risiken inkl. auch der unwahrscheinlichsten!; hoffentlich auch Risiken bzw. Behandlung des entstehenden Hormonmangels; Erfragen sonstiger Erkrankungen,...). Anästhesie-Gespräch: Fragebogen, Vorerkrankungen, Bltuabnahme, ggf. EKG und Röntgen der Lunge.

Zur OP selber kann ich nichts sagen.

Der normale Ablauf ist: Am Vorabend ggf. Beruhigungsmittel. Ab Mitternacht (oder so) nicht mehr essen/trinken. Am OP-Tag dann Beruhigungsmittel,. sexy OP-Hemd, Anti-Thrombose-Strümpfe und evtl. -Spritze. Dann ab in den OP, dort Einschleusen und Legen des Zugangs, der EKG-Elektroden, weitere Messgeräte. Entweder in einem Vorbereitungsraum oder schon im OP direkt. Dann Gabe des Narkosemittels, und weg bist Du.

Später dann Aufwachen im Aufwachraum... ich friere dann immer, aber dafür gibt's warme Decken oder gar ein Warmluftgebläse. Vermutlich Blasenkatheter. Drainagen zum Abtransport der Wundflüssigkeit. Auch ein paar Schmerzen, aber dafür gibt's gute Medikamente. Wenn Du wach und stabil bist, Verlegung auf's normale Zimmer. In der ersten Nacht ständige Kontrollen durch das Pflegepersonal.

Am nächsten Tag (spätestens) das erste Mal aufstehen. Wundkontrolle. Vermutlich Ziehen der Drainagen (z.T. unangenehm, aber nicht wirklich schlimm).

Alles Gute!

aOmpitxu


Die Unterlagen inklusive den Anästhesie-Fragebogen habe ich alles heute mit dem Marschbefehl erhalten und bereits ausgefüllt.

Mit der Operation selber habe ich kein Problem, denn ich hatte bereits Anfang November eine grosse OP wo mir vorbeugend die Brustdrüse entferntwurde und vor 2 Wochen eine kleinere aufgrund einer Wundheilungsstörung in der das Implantat durch einen Expander ersetzt wurde.

Die kommende Operation an und für sich, wird im Vergleich zu derjenigen die ich im November hatte, ein Spaziergang werden. Meine Frage ist vielleicht etwas unglücklich gestellt....sie bezieht sich eher auf das DANACH! Aber ich danke Dir trotzdem für Deine Antwort.

s_ilbgerxbraut


Hallo Ampitu,

es tut mir sehr leid, dass du diese OP vor dir hast :°_ Aber dein Sicherheitsbedürfnis ist durchaus verständlich.

Wie es sich ohne Eierstöcke anfühlt, kann ich dir nicht sagen. Ich habe meine noch.

Hoffentlich treffen dich die Wechseljahrsbeschwerden nicht so heftig, wie ich an verschiedenen Stellen im Netz gelesen habe.

Zur abdominalen HE allgemein findest du auch im Faden "Gebärmutterentfernung vaginal" viele Angaben und auch 2 ganz aktuelle Erfahrungsberichte. Der Titel täuscht ein wenig. Und wenn du Fragen hast, stell deine Fragen ruhig dort ein!

Alles Gute :)*

a]mpitxu


Liebe Silberbraut

Danke für Deine Antwort. Aber es muss Dir wirklich nicht leid tun, denn ich habe mich ja freiwillig zu diesem Eingriff, wie auch zu dem letzten, entschieden. Denn bei einem Risiko von fast 60% an BK und 30% an EK zu erkranken, war die Entscheidung zu den vorbeugenden Operationen keine Diskussion für mich. Ich werde mich aber in den Fäden, welche Du erwähnt hast, "schlau" lesen.

S\peIedyxse


hallo liebe ampitu *:) :)_ , ich möcht dir eigentlich nur alles alles gute zur bevorstehenden op wünschen und dass alles gut verlaufen mag :)*

wurdest du denn nicht aufgeklärt, was da alles auf dich zukommen könnte, hinsichtlich der entzogenen hormone?- zumal du die entfernung ja wegen der krebsgefahr machen lassen (musst), wirst du keine östrogene zuführen können,oder? :)* :)* :)* :)*

a+mpitxu


Liebe Speedy

Ich habe noch etwas Zeit, muss erst im Februar antraben ;-) Ich wurde insofern aufgeklärt, dass ich von einem Tag auf den anderen in die Wechseljahre katapultiert werde und da die Beschwerden unterschiedlich sein können. Dagegen könnte ich aber Hormonpflaster bekommen. Ich habe ja zum Glück keinen Krebs und deshalb ist die Hormongabe auch kein Problem. Die Brust ist ja schon weg und wenn die Eierstöcke auch noch weg sind, ist da eh nichts mehr was noch krank werden könnte ;-D (wenigstens in Bezug auf mein Mutanten-Gen und den Dickdarm sowie die Bauchspeicheldrüse kann ich mir leider nicht vorbeugend entfernen lassen, sonst würde ich auch das noch tun ;-) )

Aber wie lange dauert es bis ich die Probleme spüre? Geschieht dies von einem Tag auf den anderen oder kommen die Beschwerden langsam?....Da sind noch viele Fragen und wenn ich die alle hier aufliste werde ich wohl heute nicht mehr fertig damit...

Habe übrigens soeben gelesen, dass Du keine Chemo bekommst...ich freu mich für Dich!!!

S]pee%dynse


danke :)_ ! puh ja, da sind soviele fragen für dich :)* aber sicher wirst du dann auch vor ort erfahren, ab wann beschwerden auftreten werden. die werden solche op's ja nicht zum ersten mal machen.........mir wurde wegen der antihormontherapie gesagt, dass ich schon gleich zu beginn,sprich also in den ersten tagen, wechseljahresbeschwerden haben werde, da ich ja auch von sofort auf jetzt ins alter geschossen werde %:| ........naja, aber es wurde auch gesagt, es träfe nicht jede frau gleich hart...........

ich hoffe auf jeden fall für dich, dass dir dann schnell geholfen wird und du nicht lange leiden musst :)* :)* :)* :)*

ajmpitxu


Na dann hoffe ich mal, dass ich zu denen gehöre die wenig oder gar keine Probleme damit haben :)z aber bei meinem Glück bezweifle ich das ;-) Ich werde aber in diesem Fall darauf bestehen, dass ich gleich nach der OP meine Pflaster bekommen kann....sicher ist sicher ;-D

SDpee~dysxe


:)z würd ich auch machen an deiner stelle, denn wozu soll man unnötig leiden ;-) ich bin ja leider auch so 'n anzieher von komplikationen %-| (s.meinen heutigen bericht nach der gestrigen punktion ;-) )...............

aamWpitxu


Ich habs gelesen...aber das kommt schon wieder gut. Meine neue Naht, wo ich den Expander bekommen habe, ist zu und jetzt wird am 09. Januar zum ersten Mal befüllt. Hoffentlich lässt dann das "gluckern" etwas nach ;-D Ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen und schön brav sein...nicht zuviel bewegen :)* dann lässt auch die Wundflüssigkeit nach

SgpeedyUse


:)_ ja, ich mutete mir wohl anfangs etwas viel zu und saugte ja schon die wohnung durch |-o .........naja, nun bin ich erstmal ruhiggestellt :=o

oh, da bin ich ja gespannt, was du dann berichten kannst( obs noch gluckert ;-) ;-D )

so, werd nun ins bettchen springen und noch ein wenig frauentausch schauen :=o |-o

schlaf schön nachher :)* *:)

WCoo=dbinxe


Hallo

ich bin auch familiär vorbelastet an Unterleibskrebs zu erkranken, aber es wäre mir nie in den Sinn gekommen deswegen meine GM (als ich diese noch hatte) und Eierstöcke entfernen zu lassen nur aus Angst daran vielleicht auch mal zu erkranken!!!

Und meine Eierstöcke bleiben schön dort wo sie sind!!!

Wenn in deiner Familie Brustkrebs verbreitet wäre, würdest du dann auch auf die Idee kommen dir profilaktisch beide Brüste (denn die sind nicht lebensnotwendig, so wie es die GM und die Eierstöcke ja auch nicht sind) amputieren zu lassen?

Ich kann es mir kaum vorstellen.

Ich kann die Angst schon nachvollziehen, aber mich erschreckt wie normal diese OP mitlerweile bei Frauen angesehen wird..

a<mpFitu


@ woodbine

Auch wenn Du es nicht verstehen kannst, aber ja, ich habe mir Anfang November beide Brüste prophylaktisch entfernen und mit Silikon wieder aufbauen lassen. Ich bin damit glücklich und würde dasselbe SOFORT wieder machen. Denn ich bin nicht nur familiär vorbelastet, ich habe eine BRCA2 Mutation in meinen Genen und dadurch ein massiv erhöhtes Risiko. Du kannst auf meiner HP nachlesen, wie stark der Krebs in meiner Familie vorhanden ist und das macht Angst.

Meine Frage lautet ganz klar nicht ob ich erkranken werde, sondern wann. Viele werden meine Entscheidung nicht verstehen und auch nicht gutheissen, aber ehrlich gesagt, ist mir das scheissegal denn es ist mein Leben und mein Körper. Was ich damit mache ist alleine meine Sache. Nach meiner Brust-OP im November ist mein Risiko an BK zu erkranken von über 60% auf 2% gesunken und das ist weniger als bei jeder Anderen. Denn das Risiko in der Normalbevölkerung ist ungefähr bei 15% (bei uns in der CH)...

WGoodd binxe


Hallo

Tut mir leid dass das Schicksal so hart zu dir ist.

Und sicher ist es alleine dein Körper!

Mit dem du machen kannst was du möchtest.

Das wollte ich dir mit meinem Beitrag auch sicherlich nicht absprechen!

Aber man sollte auch Empathie zeigen für die Frauen die sich dagegen entscheiden würden oder das anders sehen.

Denn ich schrieb ja: "für mich käm es nicht in Frage"!

Auch für eine Freundin von mir kam Amputation nach der Brustkrebsdiagnose nicht in Frage.

LG

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