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Ausschabung, Verödung und anderes

GUrotxtig


Wenn diese Gewächse im Inneren der GM sind und nicht vollständig entfernt werden können, besteht bei der Endometriumablation die Gefahr, dass das Goldnetz nicht bündig an der Schleimhaut angelegt werden kann, d.h. es bleiben praktisch Reste davon übrig, die weiterhin unkontrolliert abbluten können.

Ich hatte keine Gewächse in der GB und der Arzt sagte mir, dass trotzdem kleine Inseln verbleiben, die dann abbluten. Und so ist es auch. Aber es ist wirklich nur noch eine ganz leichte Schmierblutung, bei mir 1-2 Tage, damit lässt sich super leben, im Gegensatz zu vorher. Und die Unterleibsschmerzen sind weg.

s-i1lber4braxut


Nur sind die Inseln dann etwas größer.

Und wenn die Gewächse Myome sind oder anders Uterus myomatosus, dann besteht die Gefahr, dass sich die GM weiter vergößert, weil das Östrogen irgendwohin muss (Schleimhaut kann es ja dann nicht mehr aufbauen). Und Myome verfügen über eine hohe Anzahl von Östrogenrezeptoren. Sie würden damit praktisch gut genährt.

Ich möchte das einfach zu bedenken geben. In dem Falle müssten ggf. weitere Therapien folgen, um das Myomwachstum zu bremsen.

G<rot9tig


@ silberbraut

Ich wollte deine Bedenken auch nicht zerstreuen, sie sind durchaus berechtigt. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass diese Inseln auch bei gesunder GB entstehen, die Monatsblutung also nicht, wie angenommen, völlig ausbleibt. Ob eine Endometriumablation als Option in Frage kommt, muss eh mit dem Arzt geklärt werden. Desweiteren möchte ich darauf hinweisen, dass die Goldnetzmethode erstmal keine Kassenleistung ist. Ich musste eine Kostenübernahme bei der Kasse im Vorfeld klären, was bei meiner Kasse allerdings kein Problem war. Ich bin froh über diesen Schritt. Bei einer kompletten Entfernung der GB war mir persönlich das Risiko zu gross, dass sich im nach hinein die Blase senkt.

U'rsiwna


Hallo Karo

Ich habe vor gut zwei Jahren die Gebärmutterschleimhaut mittels Laser veröden lassen wegen starken, langanhaltenden Blutungen. Der Arzt sah auch diese "Inseln" in der Gebärmutter drin. Mit dem Ergebnis der OP bin ich mehr als zufrieden; keine Blutungen, keine Schmierblutungen mehr, rein gar nichts.

Ich wünsche dir alles Gute!

s,ilSberbrUaut


Grottig,

ich wäre sehr dafür, die Endometriumablation in den Leistungskatalog der KK aufzunehmen :)z Es ist eine durchaus sinnvolle Therapie, um Blutungsbeschwerden in den Griff zu bekommen, solange keine anderen Diagnosen in Kombination vorliegen.

Mir ging es lediglich darum, allgemein darauf hinzuweisen, dass man bei "Kombidiagnosen" das eine Problem lösen und das andere verschärfen kann.

Ich hatte, nachdem man mir die HE anriet (wegen Kombidiagnosen), auch kurzzeitig mit dem Gedanken der Ablation gespielt, hab ihn aber sehr schnell verworfen. Wie sich nach meiner OP herausstellte, war es die richtige Entscheidung – es lag eine Hyperplasie vor, die 8 Wochen vorher bei der Abrasio noch nicht befundet wurde. Das war sozusagen das I-Tüpfelchen zu den bekannten Befunden, wozu auch der Uterus myomatosus gehörte.

Nur noch als Anmerkung zum Thema Blasensenkung: Es wird sehr gerne damit Panik geschürt.

Ich (OP vor gut einem Jahr) kenne viele Frauen ohne GM, deren OPs zwischen 4 und 40 Jahren zurück liegen. Von denen hat keine eine Blasensenkung.

Versteh das bitte nur als Darstellung von Erfahrungen! Ich denke, dass es DIE Therapie ganz pauschal nicht gibt. Jede Frau muss für sich selbst entscheiden.

Ich wünsche dir und auch Ursina weiterhin Beschwerdefreiheit :)* :)* :)*

GArottixg


Versteh das bitte nur als Darstellung von Erfahrungen! Ich denke, dass es DIE Therapie ganz pauschal nicht gibt. Jede Frau muss für sich selbst entscheiden.

Genauso verstehe und unterschreibe ich das.

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