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Regelschmerzen gekoppelt mit After-Beschwerden

L1ad,y i<n !redm x72 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

geht das anderen auch so, dass der Anus bei der Regel besonders mit einbezogen ist? Ich meine, regelmßig Durchfall oder dünnen Stuhl oder vermehrten Stuhlgang zu haben, während der Mens, auch ständiger Stuhlgangdruck. Das man sich im Unterleibsbereich ganz aufgelöst irgenwie fühlt bei gleichzeitigen Mens-Schmerzen bzw. Druckbeschwerden?

Meine Regelschmerzen dehnten sich vermutlich auch auf den Anus aus, was mittlerweile erkannt als das Proctalgia fugax ist, Ausschlussbehandlungen stehen allerdings noch aus.

Mein vermutetes Proctalgia Fugax und meinen Nach-OP Brennschmerzen nach Hämorhoiden und Analvenenthrombosen-OP lösen bei meiner nun auch noch bei der aktuellen Menstruation nachvollziehbare Schmerzen und Beschwerden aus. :°_

Ich habe es mir bequem gemacht, Entspannungsmusik läuft und die unabdingbare Wärmeflasche liegt neben mir, Schmerztablette noch geschluckt..Hat jemand noch Tipps, was ich mir noch Gutes tun könnte? x:) :)*

Liebe Grüße *:) @:)

Antworten
s&onnenYsterxn2


Hey,

ich kann dir leider keinen guten Rat geben sondern wollte dir nur mitteilen, dass wir im gleichen Boot sitzen. Menstruation ohne Durchfall kenne ich gar nicht! Ich habe immer am ersten Tag, also wenn die Unterleibsschmerzen am stärksten sind, Durchfall. jetzt nicht so, dass ich nicht aus dem Haus gehen kann, aber einmal flüssiger Stuhl muss anscheinend sein. Kenne das auch aus der gesamten Familie und habe das daher als "normal" hingenommen. Je schneller ich für eine Entkrampfung des Unterleibes durch Wärme und Schmerztabletten sorge, umso schneller hören auch die Darmbeschwerden auf. Ach ja, und der Anus selbst tut mir lustigerweise dann auch weh..... Nunja, das hilft dir wahrscheinlich nicht vie weiter, aber vielleicht tröstet es dich ein bisschen ;-)

Alles Gute

L_ad`y iBn redx 72


Hallo Sonnenstern!

Unter Leidensgesonnen sein heilt doch auch schon irgendwie oder lindert! :)z Es ist ja auch schon mal gut zu wissen, dass das nicht ne seltsame Eigenschaft von mir allein ist.

Ich bin besonders sensibel und ich nehme Veränderungen und körperliche Ereignisse besonders stark wahr, weshalb ich auch - nicht nur - aber besonders zur Regelzeit hochsensitiv bin und auch Panikattacken erleiden kann, wo ich im ersten Moment gar nicht realisiere, dass es "nur" Angst, bzw. Panik ist. - und bei dem seltsamen Durchfall oder Stuhldruck geht es mir ebenso.

Ja, bei den Schmerzen können auch die regelmäßige Einnahme von Magnesium helfen, wurde mir auch schon mal ärztlicherseits so empfohlen...mirsind sie leider ausgegangen. Sie haben mir in den letzten Tagen gut bei den Nach-OP-Ausscheidungsbrennschmerzen geholfen..gestern hatte ich sie nicht eingenommen, und heute meine ich schon wieder eine Verschlechterung zu spüren :°_

Hm , tja - offenbar kommst du gut klar, mit Wärmeflasche und Schmerztabletten?

Liebe Grüße *:) @:)

Lxouisi\ana


Kenn ich gut, manchmal denk ich auch, das kann ja gar nicht sein. Ist aber so. Und wohl nicht nur bei mir... ;-D

Folgendes kann ich noch berichten: Ich hatte vor ein paar Jahren mal so ne Phase, wo ich übelst Regelschmerzen an den ersten zwei Tagen hatte. Mit übelst meine ich, dass ich derartige Schmerzen hatte, dass ich mich teilweise in der Toilette eingeschlossen und mich auf den Boden gehockt habe, während mir der Schweiss auf der Stirn stand. Die Krämpfe waren wirklich entsetzlich, und die üblichen Schmerzmittelchen für Frauen während der Periode haben kein Stück geholfen.. Bis mir eine ältere Frau den Tipp gab, ich sollte Calcium (oder Magnesium, nicht ganz sicher, aber ich glaub es war Calcium) nehmen. Was soll ich sagen, von da an waren die Schmerzen Geschichte.

T~hruxd


Das war sicher Magnesium zur Unterstützung der Muskeln und Lösen der Verkrampfungen.

Ich habe am 1. Tag auch Probleme mit Durchfall. Aber ganz schlimm wird es, wenn ich Magnesium nehme, da dauert es maximal eine halbe Stunde und ich muss zur Toilette flitzen. Deshalb nehme ich das nicht mehr. Oft ist es auch so, dass ich einen Krampf in der Gegend bekomme. Sehr unangenehm. Ich habe bis jetzt keine Lösung dafür gefunden. Wenn ich dann mal Stuhlgang hatte, ist es danach auf alle Fälle besser.

LHady Ein !red x72


Hallo!

Letztendlich ist es ja nichts Schlimmes, wenn man Durchfall hat. Letztendlich ist es ja gut, was raus kommt, was da eh nicht sein soll. Sind ja alles Abfallstoff, die dank der Menstruation schneller hinausbefördert werden :)z Also mal so gesehen.

Das Regelschmerzen manchmal bestialisch schmerzen können, kann ich sehr nachempfinden. Manchmal ist es echt unerträglich. Für diesen Monat bin ich erst mal durch *geschafft*

Also Magnesium hilft mir glaube ich...Calzium ist auch gut, beides in Kombi könnte eine Abhilfe für mein proctalgia fugax darstellen.

Liebe Grüße und gute Besserung Lady in red *:) @:)

Lmadwy ian rexd 72


Hallo zusammen!

auch noch nach zwei bzw beinahe drei Wochen nach der OP, habe ich starke Schmerzen beim Stuhlgang, ok, leider nahm ich nur in den ersten Tagen die Flohsamen, die auch wirklich was gebracht haben, aber irgendwie in den letzten Tagen nicht mehr. Ok, da könnte ich noch was machen.

Seit meinem letzten Badewannen-Bad habe ich leider wieder gewisse Schmerzen. Dummerweise ist mir eine rote Beete aus dem Glas ( äh, jaaaa) in die Badewanne gefallen. SEit der OP nehme ich noch immer keine Mittel ins Badewasser, spüle mich anschl. mit Brause ab und mache dann erst duschbad drauf, weil ich v´nichts rein kommen lassen will.

Der Afterausgang |-o tut jetzt n bischen weh, und die Blähungen die raus wollen, machen sich auf schmerzhafte Weise bemerkbar...oh je...was soll das jetzt..

und wie lange können diese Schmerzen noch gehen??

Liebe Grüße *:) @:)

fVeeen[zauxber


Hallo!

Hast du inzwischen eine Lösung für deine Schmerzen gefunden?

Ich habe/hatte tendenziell die gleichen Probleme mit der Menses wie in diesem Thread beschrieben wurde.

Bei mir hat es mit den Schmerzen und anderen Menses-Problemen seltsamerweise erst begonnen wie ich mit 19 mal ein halbes Jahr lang die Pille genommen habe ("Diane 35" – oder so ähnlich hieß sie). Davor hatte ich nie irgendwelche Beschwerden.

Was ich für mich herausgefunden habe:

Wenn ich dem Darmentleerungs-Impulsen zu Beginn oder kurz vor der Regelblutung nachgehe und in den ersten zwei bis drei Tagen der Blutung faste (ich trinke nur einmal am Tag Brühe und oder Gemüsesaft), habe ich kaum oder gar keine Schmerzen. Manchmal mache ich am 2. und/oder 3. Tag noch einen Einlauf, um nachzügelnde Verdauungsreste zu entfernen, sonst bekomme ich manchmal Kopfweh.

Wenn ich doch etwas esse, habe ich den Eindruck, dass der Darminhalt, beim Aufenthalt im oder der Passage durch den Enddarm, auf die Gebärmutter drückt und deswegen Schmerzen entstehen.

Schmerzlindernd wirkt Schafgarbentee (evtl mit Ringelblumen). Den ganzen Monat über ab und zu, und während des Eisprungs und kurz vor und während der Menses dann täglich.

Frauenmanteltee soll auch gut sein, ist aber nicht so mein Fall.

Und ich gönne mir viel Ruhe, Wärme und Schlaf soweit es geht.

Was mir außerdem hilft, ist Beckenbodentraining. Täglich 2 bis 15 Minuten (aber nicht während der Menstruation, sondern in den übrigen Tagen des Monats). Also die Muskeln im Anal- und Vaginal-Bereich so anspannen als würde man seine Ausscheidungen zurückhalten, wenn man "muss". Und dann wieder entspannen. Immer abwechselnd. Es ist ganz wichtig immer wieder zu entspannen! Wie lange und wie stark angespannt wird, damit kann am Besten jede Frau selbst experimentieren. Einfach mal nachspüren. Es soll nicht unangenehm oder irgendwie stressig sein und kann sogar Spaß machen. Wenn es am Anfang nicht so gut klappt, sei geduldig mit dir und gehe es sanft an! Sei freundlich zu dir! ;-)

Für Fortgeschrittene: Vaginal- und Anal-Muskeln unabhängig voneinander anspannen und entspannen. Den Unterschied spüren (zu Anfang evtl. auch mit der Hand – von außen). Das Perineum kann auch separat kontraktiert werden (von ganz Geübten). Letztendlich ist es vorallem eine Frage des genauen Hinspürens.

Mir fällt es am leichtesten, wenn ich auf dem Bauch liege. Im Sitzen geht es aber auch.

Es gibt noch andere Beckenbodenübungen, zum Beispiel mit Gewichten, die frau sich einführtund. Gibt es in der Drogerie. Oder einfach mal googlen. Das habe ich selbst noch nicht ausprobiert.

Beckenbodentraining ist auch sehr hilfreich bei Hämoroiden.

Was sonst noch hilft gut durch "die Tage" zu kommen:

Sich angewöhnen auf entspannte Weise möglichst aufrecht zu sitzen. So werden alle Organe gut durchblutet und nichts abgeklemmt und blockiert. (Mal "Alexandertechnik" googlen)

"Luna Yoga" (googlen)

Hilfreicher Link:

[[http://omgym.eu/assets/images/pdf/PranMudra.pdf]]

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