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Fucidine & Döderleinkapseln (Brennen im Intimbereich)

SReEllpxhy hat die Diskussion gestartet


Meine Beschwerden: Seit zwei Jahren starke Schmerzen im äußeren Intimbereich, selten auch am Scheideneingang. Brennende Schmerzen starken Ausmaßes. Diverse bakterielle Infektionen der Blase bzw. der ableitenden Harnwege und der Vagina. Jahrelange wiederholte ziellose Antibiotikabehandlung ohne Besserung der Beschwerden. Intimbereich außen im Bereich der Klitoris: rötlich, nässend, gereizt, entzündet. Darüber hinaus seit einigen Monaten ein Hautdefekt am Scheideneingang, Durchmesser ca. 1cm. Der Hautdefekt löst teilweise unvorstellbare Schmerzen aus, vor allem nach dem Wasserlassen durch Kontakt mit Urin.

Hautärztlicher Abstrich des äußeren Intimbereichs vor kurzem hat ergeben: übermäßige Besiedelung mit Enterobakterien, vor allem Ecoli. Weiterhin ein Ekzem im Intimbereich. Ärztin sprach außerdem von einem Blutwert, der auf eine Ekzemneigung schließen lässt. Dieser Wert beträgt bei mir 500, normalerweise ist er bei 0-30. Sie sprach auch vom Fehlen eines Enzyms und daraus folgender Abwehrschwäche der Haut.

Folgendes: Ich habe Fucidine, ein Hautantibiotikum, zur Bekämpfung der Bakterien bekommen. Die erneute Gabe eines systemisch wirkenden Antibiotikums wurde für nicht ratsam befunden.

Meine Frage: Kann ich gleichzeitig die Salbe äußerlich auftragen und Döderlein-Vaginalkapseln anwenden? Und: Zerstört Fucidine überhaupt die natürlichen Lactobazillen?

Antworten
A#leonxor


Ich würde alle zusätzlichen Maßnahmen unbedingt mit der behandelnden Ärztin absprechen.

Nimmst du sonst noch irgendwelche Medikamente (Pille zB)

*&Mcembexro*


Hallo. Hast Du eigentlich auch noch weitere Symptome wie z. B. Magendarm Probleme, Konzentrationsstörungen, Hautunreinheiten......?

Ich habe auch längere Zeit unter diesem Brennen gelitten und nun nach 1000 maligen Arztbesuchen durch Selbstdiagnose herausgefunden, dass es sich bei mir um eine Histaminintoleranz handelt. Diese kann durch die Einnahme von Antibiotika und/oder der Pille hervorgerufen bzw. verschlimmert werden. Des Weiteren können Stress und andere Faktoren eine Rolle spielen.

Weiterhin habe ich eine Laktoseintoleranz und nehme da meine Ernährung ziemlich eingeschränkt ist zum Säure-Basenausgleich ein Nahrungsergänzungsmittel welches sich Basosyx nennt und rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist. Diese Tabletten sollte man regelmäßig einnehmen. Am Anfang habe ich nur 2 am Tag genommen und inzwischen, nachdem sich mein Verdauungstrackt langsam regeneriert hat, habe ich die Einnahme ein wenig gesteigert (Bis zu 6 Tabletten am Tag).

Bei Histaminintoleranz darf man eine große Auswahl an Lebensmitteln nicht mehr essen. Auf der Homepage mitohnekochen findet man eine Liste der Lebensmittel auf welche man verzichten sollte. Ich mache dies nun seit vier Wochen in Kombination mit den Tabletten und die Symptome sind schlagartig verschwunden, es sei denn ich "sündige" mal wieder, oder bin mir bei einem Lebensmittel unsicher, ob ich es vertrage.

Das Austesten der Intoleranz ist recht einfach. Schon nach zwei bis drei Tagen wurden alle Symptome unter denen ich gelitten habe schlagartig besser:

Brennen im Scheidenbereich, am Ausgang der Harnröhre

Verdauungsbeschwerden

Müdigkeit, Konzentrationsstörungen

Blockierte Nase

uvm. Vieles, das ich nie mit der Ernährung in Verbindung gebracht hätte.

Ich hoffe Du oder andere hier könnt mit der Info etwas anfangen und ich freue mich über eine kurze Rückmeldung.

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