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Pille Valette, Angst vor Thromboserisiko?

mtorgentnauimel8fenlanxd hat die Diskussion gestartet


Ich nehme jetzt seit 8 Jahren die Pille Valette und bin damit recht gut gefahren. Ich habe begonnen sie wegen Unterbauchbeschwerden zu nehmen. Damals war ich 13 Jahre alt. Meine FÄ sagte mir im nachhinein, ich wäre die Erste gewesen, an der sie das so früh ausprobiert hat. Da ich jeden Monat vor Schmerzen geschrien habe, weil die Tage kaum auszuhalten waren kam mir das ganz gelegen.

Mittlerweile, 8 Jahre später mache ich mir aber meine Gedanken. Ich habe seit einiger Zeit einen sehr starken Husten (bin allerdings auch Asthmatikerin, deshalb ist nicht sicher ob es auch davon kommen kann) und habe deshalb u.a im Internet recherchiert ob das auch von der Pille kommen kann. Da ist mir zum ersten Mal so richtig bewusst geworden, dass das Thromboserisiko ja um das 3fache erhöht ist und meine Pilleneinnahme gar nicht so ungefährlich, wie ich immer glaube! Ich habe bisher außer diesem Husten keine Luftnot oder ähnliches, auch keine Rückenschmerzen. Aber ich mache mir schon meine Gedanken ob es auch damit im Zusammenhang stehen könnte. Meine Oma ist an einer Lungenembolie gestorben. Daher weiß ich, dass man dabei sehr qualvoll erstickt. Jedenfalls bin ich mir nicht mehr so sicher, ob ich die Pille auf lange Sicht nicht besser absetzen könnte und mich nach Alternativen umsehe. Versteht mich nicht falsch, die Pille hilft gegen meine Beschwerden wirklich gut. Nur ich möchte schon ein bisschen älter als Mitte 20 werden und nicht irgendwann in absehbarer Zeit ins Gras beißen.

Ist die Pille Valette tatsächlich so gefährlich? Und welche Alternativen würden mir bleiben? Es geht bei mir nicht um Verhütung sondern nur um die starken Regelbeschwerden. ???

Antworten
m$orgent,auimel_fenlaxnd


Kleine Ergänzung: Meine FÄ erwähnte NIE etwas von besagtem Risiko einer Thrombose, was mich im nachhinein sehr verwundert.

Axlelono*r


Ist die Pille Valette tatsächlich so gefährlich?

Nicht gefährlicher als andere Kombi Präparate.

Du könntest:

a. es mit einer reinen Gestagenverhütung probieren

b. absetzen und schauen ob die Periode immer noch so schmerzhaft ist.

Wenn ja kannst du mal hier reinschauen, da werden zahlreiche Tipps zusammengefasst. [[http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/516368/]]

m8orgenta[uimelbfenl\and


Um Verhütung gehts mir nicht. Nur um Regelbeschwerden.

Ich dachte zuerst an den Nuvaring. Hab jetzt aber gelesen, dass der genauso gefährlich wäre.

Damit ist die Option hinfällig.

Danke für die Tipps.

Sollte ich vielleicht den Frauenarzt wechseln? Denn meine FÄ schwört auf ihre Pille und wird fast grantig, wenn ich sie auf Alternativen anspreche.

Aklexonor


Um Verhütung gehts mir nicht. Nur um Regelbeschwerden.

Dann schau auf jeden Fall mal in den Thread rein. Mit Magnesium und den richtigen Schmerzmitteln lässt sich da schon eine Menge machen.

Sollte ich vielleicht den Frauenarzt wechseln? Denn meine FÄ schwört auf ihre Pille und wird fast grantig, wenn ich sie auf Alternativen anspreche.

Kommt drauf an. Möchtest du dich mit deinem FA über so etwas austauschen? Ich ziehe es inzwischen vor mich über solche Sachen selber zu informieren und gehe nur noch 1x im Jahr zur Krebsvorsorge und darüber hinaus bei akuten Beschwerden zum Gyn.

Außerdem neige ich dazu meinen Standpunkt recht deutlich zu machen und dann gibt sich das nach ner Weile auch.

m2orgenVtaui melufenlaxnd


Na, ja ich hätte schon gern eine kompetente FÄ, die mich auf alle Risiken aufmerksam macht und wo ich nicht erst nach 8 Jahren zufällig durchs Internet merke wie hoch mein Thromboserisiko wirklich ist. Da meine FÄ kurz vor der Rente steht wird ein Wechsel eh kaum zu verhindern sein. Aber zufrieden bin ich mittlerweile wirklich nicht mehr.

Gibt es denn außer Pille, Nuvaring oder Schmerzmitteln und Mangnesium wirklich nicht noch Alternativen?

Von Akupunktur habe ich bereits gehört. Soll auf die Dauer aber sehr teuer sein

BEaterE W.


Wobei man natürlich nie vergessen darf, dass Schmerzmittel auch zum Teil erschreckende Packungsbeilagen haben.

Da wundere ich mich, dass diese Sachen in D REZEPTFREI verkauft werden dürfen.

A<leo7nor


Da muss man halt abwirken. Aber die wenigsten Schmerzmittel nimmt man jahrelang durch.

Da wundere ich mich, dass diese Sachen in D REZEPTFREI verkauft werden dürfen.

Oh ja, gerade bei Paracetamol stimme ich dir zu. Vor allem weil da kaum ein Apotheker drauf achtet wenn man mehrere Paracetamol-haltige Medikamente kauft.

mqorgeznt7auimRelfenlanxd


Ich muss dazu sagen, dass mir ein Arzt damals sagte (da war ich 13 und ich zitiere wörtlich): "Wenn du weiterhin 8,9 Paracetamol im Monat nimmst, während der Tage. Dann hast du bald einen schweren Leberschaden. Dann eben die Pille."

Und so kam es dann. Nachdem Hirtentäschel und der ganze Kram versagt hatte. Nur wie ich schon schilderte. Wohl fühle ich mich damit nicht.

Ajleonxor


Aber Paracetamol ist doch bei weitem nicht das einzige Schmerzmittel. Hast du da mal verschiedene ausprobiert?

m.orgMent1auimelEfenlxand


Ja, hatte ich alles durch. Paracetamol, Ibuprophen, Buscopan usw. Das volle Programm und damals mit 13 Jahren. Ich hab während der Tage wo es extrem war wirklich alle 5 Stunden 1,2 Tabletten genommen. Auch litt ich sonst immer häufig an Unterleibsbeschwerden.

Ich war der FÄ damals wirklich dankbar für dieses "Wundermittelchen", das meine Schmerzen minimieren konnte, weil ich eben nur alle 9 Wochen meine Tage bekam (ich sollte die Pille ab da 9 Wochen durch nehmen)

Damals habe ich nicht danach gefragt ob es mir oder meinem Körper schadet. Meine Mutter und auch ich waren ziemlich froh, dass ich nicht permanent Fehltage bekam weil ich 4,5 Tage im Monat von der Schule zu Hause bleiben musste.

Nur langsam mache ich mir Sorgen ob das so gut ist.

Kennt ihr die Interneteite risiko pille? Dort sind Erfahrungsberichte aufgelistet.

Wenn es danach geht stehe ich mit einem Bein im Grab. :-o

Ein Mädchen nahm die gleiche Pille wie ich 8 Jahre lang, als sie eine tödliche Lungenembolie bekam.

Wie ich litt sie zuvor hin und wieder an Kopfschmerzen, hat auch nicht geraucht und war eher sportlich.

Nach all dem was ich dort gesehen habe komme ich mehr und mehr zu dem Entschluss die Pille abzusetzen.

Laut einer Krankenkasse wurde die Pille die ich nehme wohl sogar als gesundheitlich bedenklich eingestuft. :(v

INnim.ini


Ibuprofen und Naproxen helfen sehr gut bei Regelbeschwerden und auch Magnesium schon vor der Blutung genommen hilft sehr gut.


Es gibt hier auch mehrere Frauen die in jungen Jahren sehr heftige Regelbeschwerden hatten, dann jahre- bis jahrzehntelang die Pille genommen haben und hatten nach dem Absetzen keine Probleme mehr. @:)

fBlow0erlxi


Es ist ja überhaupt nicht gesagt, dass du die starken Beschwerden jetzt immer noch hast. Und wenn ja: vielleicht wirken die Schmerzmittel jetzt besser?

AXlUe2onor


Kennt ihr die Interneteite risiko pille? Dort sind Erfahrungsberichte aufgelistet.

Ja, die kenne ich. Und ich finde es wichtig das über das Risiko aufgeklärt wird. Man sollte aber keinesfalls vergessen wieviele Fälle von tödlichen Nebenwirkungen es gibt im Vergleich zur Anzahl der frauen die die Pille nehmen.

KWamEikaqzi081y5


Mit 13 fand ich meine Periode auch unerträglich. Nachdem ich die Pille abgesetzt hatte, ist es mittlerweile deutlich besser. Magnesium z.B. hilft mir gut, aber nur, wenn ich es am besten ein paar Tage vorher schon angefangen habe zu nehmen. Und beim Schmerzmittel bin ich, wenn es sein muss, auch nicht zimperlich. Magnesium und 400-er Ibu funzen gut. Die Geschichte kann man dann, sofern nötig, noch mit Buscopan (ohne Paracetamol) kombinieren. Dann hast du 2x Krampflöser und 1x Schmerzmittel.

Interessanter Fakt: Ich hab eine SD-Unterfunktion und merke anhand meiner Regelbeschwerden, ob ich halbwegs vernünftig eingestellt bin. Je besser ich eingestellt bin, desto schmerzloser ist meine Periode.

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