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Probleme mit Metformin

Svetzxen6 hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Ich habe zwar schon einen anderen Metforminfaden, aber da passt das nicht rein.

Wegen Zyklusstörungen (zu hoher Testosteronspiegel) und Kinderwunsch nehme ich Metformin. Bisher meist 1000mg am Tag, auf lange Sicht soll ich aber auf 2000 mg hoch. Da die Nebenwirkungen aber noch zu stark sind, bin ich bis vorgestern noch bei 1000 mg am Tag geblieben. Gestern und heute dann erstmals 2000mg. Allerdings merke ich, dass ich es nicht vertrage. Die normalen Magen-Darm-Schwierigkeiten sind ja allgemeinhin bekannt.

Jetzt habe ich aber das Problem, dass ich häufig zitter und mein Urin extrem (!) unangenehm riecht und schäumt.

Heute abend habe ich etwas Alkohol getrunken und seitdem sind die Nebenwirkungen doch deutlich gestiegen: Die Hände zittern, mir ist schwummrig (definitiv kein Rausch) und ich merke, dass mein Insulinspiegel alles andere als im Lot ist (obwohl ich keinen Diabetes habe).

Was kann / soll ich jetzt tun?

Antworten
b|uddl`eia


Alkohol sollte mit Metformin nicht kombiniert werden.

Wie geht es dir heute? Wenn immer noch nicht besser, wäre sicher gut, du schaust einmal bei deinem Arzt vorbei.

Nimmst du außer dem Metformin noch andere, auch frei verkäufliche Medikamente? Wurde vor Beginn der Behandlung die Nierenfunktion überprüft?

Wie/wann nimmst du das Metformin denn ein?

Erstmal,

SHetlzexn6


Hallo buddleia,

Ich nehme L-Thyroxin 75 und Viani forte.

Die Nierenfunktion wurde nicht überprüft. Ich gehe generell eher wenig pinkeln und trinke auch sehr wenig. Vor kurzem hatte ich eine schwache Nierenbeckenentzündung und dann kurz darauf das erste Mal seit 10 Jahren eine Blasenentzündung, die aber mit Monuril wieder schnell verging.

Ich soll ja eigentlich 2000 mg Metformin nehmen, habe dies auch ein paar Mal probiert, konnte es aber wegen der Magen-Darm-Nebenwirkungen nie lange durchziehen, da ich mir solche "Probleme" im Job nicht leisten kann. Daher war es meistens 1000mg. Da ich derzeit Ferien habe, konnte ich nun auf 2000mg steigern, aber da fingen dann die Probleme mit dem schäumenden Urin (heute ist es übrigens wieder weg, nachdem ich gestern abend dann kein Metformin nahm) wieder an.

Ich habe es immer morgens und abends genommen. Zuckerschwankungen merkte ich schon öfters, meist Unterzucker. Normalerweise habe ich keine Probleme mit dem Zuckerspiegel.

Ich merke, dass das Metformin schon in meinen Haushalt "eingreift". Eigentlich möchte ich es weiternehmen, da ich endlich einen absolut regelmäßigen Zyklus habe (alle 30 Tage) und auch einen Eisprung.

bBuddl&eia


Nimmst du das Metformin zu/nach den Mahlzeiten? Dies kann die Verträglichkeit deutlich verbessern.

Unterzuckerungen gibt es bei Metformin eigentlich nicht. Vermutest du dies oder misst du?

Wenn die Zyklen unter 1000 mg schon stabil sind, wäre ev. zu überlegen, ob man es dann bei der Menge belässt. Was meint denn dein Arzt dazu?

Wie sieht es mit dem Gewicht aus, wenn ich fragen darf?

Bei schäumendem Urin würde ich aber doch mal, gerade nach einer Nierenbeckenentzündung, nochmals schauen lassen.

SHeJtzenx6


Danke Buddleia für deine Antworten!

Nimmst du das Metformin zu/nach den Mahlzeiten? Dies kann die Verträglichkeit deutlich verbessern.

Nach dem Frühstück und nach dem Abendbrot. Ich habe gemerkt, dass die Nebenwirkungen weit schwächer sind, wenn ich kaum Süßes oder Fettiges esse. Auf Kuchen und Schokolade verzichte ich komplett.

Unterzuckerungen gibt es bei Metformin eigentlich nicht. Vermutest du dies oder misst du?

Ich vermute es eher. Ich hatte früher, als ich noch weit mehr als jetzt wog (knapp 110 Kilo) ab und an Unterzucker (auch nachgewiesen durch Messungen). Die jetzigen Zustände habe ich zwar nicht gemessen, fühlen sich aber exakt so an wie die Unterzuckerungen früher.

Dann nahm ich ab, wiege derzeit 81 Kilo bei einer Größe von 1,71 und habe eigentlich seit langem keine Unterzuckerung mehr gehabt. Nur jetzt unter Metformin wieder.

Wenn die Zyklen unter 1000 mg schon stabil sind, wäre ev. zu überlegen, ob man es dann bei der Menge belässt. Was meint denn dein Arzt dazu?

Stimmt, da hast du Recht. Habe den Arzt nicht mehr gesprochen, da er kurz nach meiner Behandlung plötzlich seine Praxis zumachen musste und ich gerade im Umzug bin und mir am neuen Wohnort einen neuen Arzt suche. Mit Metformin kennen sich nicht sehr viele aus, habe ich das Gefühl. Auch die Ärzte, die ich persönlich kenne, haben keine Ahnung und verweisen mich eher an Fachärzte. Aber eigentlich hast du Recht: Vielleicht reichen ja trotz meines sehr hohen Gewichtes die 1000 mg. Bisher hatte ich da ja auch schon unter 1000 mg den geregelten Zyklus.

bZuddlxeia


Mit 81 kg auf 171 cm hast du kein sehr hohes Gewicht (mehr), herzlichen Glückwunsch zu der tollen Abnahme! @:)

Wenn du ein Unterzuckerungsgefühl hast, würde ich an deiner Stelle dies mit dem Arzt besprechen (wenn du dann wieder einen gefunden hast). Eventuell ist da ein Endokrinologe/Diabetologe zu greifen? Oder du misst einfach mal, wenn möglich.

Sind die Schilddrüsenwerte kürzlich kontrolliert worden? Der Bedarf ändert sich auch mit dem Gewicht.

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