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Zu große Gebärmutter mit Beschwerden: Alternative zur OP?

A.nja;_MTK hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe ein bißchen gelesen und dachte, hier kann mir vielleicht jemand helfen.

Problem ist folgendes: ich habe seit einigen Jahren massive Probleme mit meiner Periode. Ich blute viel zu stark, habe seit Jahren mit Anämien zu kämpfen. Vor der Ausschabung vor einiger Zeit lag mein HB-Wert bei 5,6. Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten. Nach der Ausschabung gab es dann erstmal vier Blutkonserven, um den Wert wieder einigermaßen zu normalisieren.

Das Problem ist nur, die Blutungen lassen sich einfach nicht in den Griff bekommen. Ich habe pflanzliche Produkte probiert. Es gab Versuche mit der Valette (mit Einnahmepause und ohne Einnahmepause) und Cerazette (ohne Einnahmepause)hinter mir. Trotz allem bekomme ich immer wunderbar total starke Blutungen, die mir nicht erlauben irgendwo hinzugehen, wo ich nicht ganz flux auf die Toilette zu kommen und das dann auch für einen Zeitraum von 10-14 Tagen. Über die Schmerzen rede ich gar nicht. Die könnte ich aushalten. Zur Gerinnungsdiagnostik war ich auch, aber da war alles unauffällig.

Man sagte mir, daß meine Gebärmutter zu groß ist (ca. 12 cm) und dies der Grund für die Blutungen ist. Was wurde erst im Ultraschall festgestellt und bei der Ausschabung dann entsprechend bestätigt.

Nun sagen die Ärzte, daß wenn das nicht funktioniert mit hormoneller Behandlung und gerinnungsfördernden Tabletten, die Gebärmutter rausmüsse. Ich bin Anfang 30, habe noch keine Kinder und würde eigentlich gern noch irgendwann mal in den nächsten Jahren. Also eine Gebärmutterentfernung steht nun nicht wirklich oben auf meiner Hitliste, aber auf der anderen Seite ist das so ja kein Zustand.

Hat jemand Erfahrung damit? Was hat bei Euch geholfen?

Vielen Dank schon mal im voraus.

Anja

Antworten
sSilber}brauxt


Bei Frauen, die noch einen Kinderwunsch haben, schlagen die Ärzte gerne eine Myomektomie vor, wenn es die genaue Lokalisation der Myome zulässt. Dabei bleibt die GM erhalten.

Sprich den Arzt darauf an! Sollten die Myome zu groß sein, gibt es seit Anfang des Jahres ein Medikament "Esmya", das bei Frauen eingesetzt wird, die für eine OP (wie Myomektomie) vorgesehen sind. Es wird über einen Zeitraum von 3 Monaten eingenommen und soll die Myome verkleinern, somit leichter entfernbar machen.

C#olch)icixn


Wurde mal deine Schilddrüse untersucht? Wenn die Schilddrüse spinnt, ist auch oft die Regel sehr stark. Lass das doch mal bei nem Endokrinologen untersuchen! (und damit meine ich richtige SD-Diagnostik. Nicht nur TSH bestimmen lassen, sondern auch mindestens ft3, ft4)

A*nja\_xMTK


Guten Morgen,

und vielen Dank für Eure Antworten :-)

Myome sind es wohl keine. Ich hatte ein MRT und auch bei der Ausschabung wurde da nichts festgestellt.

Schilddrüse wurde bereits überprüft. Ich habe ne Unterfunktion, bin da aber medikamentös eingestellt. Das wird auch regelmäßig überprüft.

CZolGchicixn


Hast du da mal deine aktuellen Werte? Hier sind viele die sich auskennen und es gibt leider genug Ärzte die mit veralteten Referenzwerten arbeiten.

AAnja_MkTK


Ohje ... nicht wirklich. Mein TSH liegt bei 2 ... die anderen Werte habe ich nicht mehr im Kopf (zu oft in der letzten Zeit Blut abgenommen bekommen, mit unterschiedlichen Hintergründen. Mir schwirrt nur der Kopf ;-) )

Ich weiß, daß es beim TSH z.B. wohl immer noch Referenzwerte gibt, die bis vier – glaube ich – gehen, obwohl man weiß, daß das auch schon zu hoch sein kann.

HB ist mittlerweile bei "grandiosen" 10,2. Ferritin bei 2,5.

Cxol+chicivn


Hmm ok. Ja genau, normalerweise sagt man mittlerweile glaub ich dass der TSH unter 2.5 liegen soll. Aber ft3 und ft4 sind ja auhc wichtig.

Ich würde einfach mal die Werte raussuchen und mal im HormonunterForum posten und einfach mal draufschauen lassen. Kann ja nicht schaden.

s@ilbe*rbr~auxt


Myome sind es wohl keine. Ich hatte ein MRT

Beim MRT hätte man Myome auf jeden Fall gesehen, WENN da welche gewesen wären.

Eine andere Möglichkeit der GM-Vergrößerung wäre Adenomyosis (Endometriose innerhalb der GM). Die müsste man im MRT sehen können, wenn vorhanden.

a.ugetknixe


Man strebt einen TSH von 1 an, wenn die UF behandelt wird.

Wobei der Wert bei LT-Einnahme teilweise nicht mehr aussagekräftig ist.

Wichtiger sind solide (mittig) freie Werte.

Und Dein Befinde nicht zu vergessen.

S5ue,nnteli78


Huhu,

Ich habe das gleiche Problem (bin 34ig). Hatte auch eine Ausschabung. Interessanterweise habe ich erst jetzt bei meiner neuen Frauenärztin erfahren, dass ich auch eine grosse Gebärmutter habe. (sie hat gemeint, das könne es einfach geben, ich sei ja auch gross - bin 1,74)

Wie auch du habe ich sehr starke Regelblutungen und mir wurde die Spriale empfohlen.

Aber ich habe mich dagegen entschieden, habe jahrelang die Pille genommen und ich will keine Hormone mehr!

Ich habe durch die starken Blutungen auch immer Eisenmangel.

Entweder lasse ich mir die Spirale "einpflanzen" oder lebe mit den Eiseninfusionen. Gem. Frauenärztin könne man da nicht wirklich was machen...

Ich würde dir empfehlen alle 6 Monate (am Anfang musste ich sogar alle 3 Monate gehen) zur Feritinkontrolle zu gehen und dir Infusionen machen lassen, damit der Wert nicht immer so tief fällt. (geht zu einem der sich auskennt, die normalen Ärzte finden einen Wert von 50ig okay, bei mir ist alles unter 100 schon problematisch)

Ich denke was anderes wird es wohl nicht geben ausser ebe die Gebärmutterentfernung...

Übringens die Schmerzen habe ich ziemlich gut mit einer speziellen Teekur und Babybäuchleinöl von Walede in den Griff bekommen....

LG

Sünneli

C`he`vy"laIdxy


*:) also ich habe schon seit Ewigkeiten eine vergrößerte GM und auch Myome. Meine FÄ ist aber mit mir der gleichen Meinung – solange keine Probleme, OP nicht zu empfehlen. Gut, bei dir ist es so, dass du scheinbar Probleme hast und Hormone nicht helfen. Mir hilft die Cerazette wirklich gut. Ich nehme die jetzt seit ca. 3 Jahren und habe seitdem auch keine Blutungen mehr. Ich war nebenher auch bei einer Heilpraktikerin die nach TCM behandelt. Vielleicht wäre das mal was für dich. Ich nehme gegen meine Myome auch Rosenblüten. Die helfen auch bei allgemeinen Menstruationsbeschwerden. Meine Myome sind dadurch auf die Hälfte geschrumpft. Du bist noch viel zu jung und deine Kinderplanung ist ja noch nicht abgeschlossen. Also such nach Alternativen. Viel Glück :)*

KQnCuspnerfloack/e79


Hört sich für mich sehr nach einer Adenomyose an!!! Mir persönlich half da eine sog. Wechseljahretherapie mit sog. GnRH Antagonisten. Ist alles nix auf Dauer und für Dauer aber es kommt alles mal etwas zur Ruhe. Ich selber habe Endometriose und Adenomyose. Die Vergrößerung und die Blutungsstärke sprechen schon dafür. Gestagen Pillen im LZZ haben bei mir nur zu Dauerblutungen und ständigen Krämpfen geführt, mehr nicht.

AZnjaG_pMTxK


Hallo,

über den Begriff "Adenomyose" war ich auch gestolpert. Ich muß die nächste Woche eh zum Frauenarzt und dann mal sehen, was sie sagt. Das heißt, bei Dir wurden jetzt vorübergehend die Wechseljahre eingeläutet? Was hat das denn für Konsequenzen? Und heißt das auch, sobald Du damit aufhörst, geht der Spaß von vorn los?

Ich bin einfach irgendwo innerlich zerrissen, was ich machen soll. ich bin es einfach leid mit diesen ständigen Blutungen rumzurennen und nach all der Probiererei merke ich auch, wie sich da so innerlich eine gewisse Probiermüdigkeit einsetzt ... auf der anderen Seite möchte ich jetzt auch nicht einfach so meine Gebärmutter entfernen lassen. Aber diese ständige abgespanntheit und Schlappheit ... mit Eisentabletten kommt man eh nicht mehr dagegen an, also Eiseninfusionen, die mir aber nicht gut bekommen. Naja ... und ständige Bluttransfusionen sind ja auch keine Lösung.

Sorry für das Gejammere, aber nachdem das nun schon jetzt schon wieder zwei Wochen lang so geht und einfach auch nicht weniger wird ... :°(

K)nusqperfl:ock4e79


@ Anja_MTK

Das heißt, bei Dir wurden jetzt vorübergehend die Wechseljahre eingeläutet?

Jetzt nicht, vor knapp 2 Jahren nach der letzten Endo-OP

Was hat das denn für Konsequenzen?

So 2-3 Wochen nach der Spritze (ist ein Depot was subcutan gepitzt wird und dann sich nach und nach abbaut) bekommt man noch eine Blutung, dann ist SCHLUSS für viele Wochen und teilweise Monate. Ich hatte die Trenantone, ist ein 3-Monats Depot. Nach 7 Monaten bekam ich aber erst wieder eine Mens. Die Gebärmutter verringerte sich in derZeit sogar von der Größe her, ist ja bei mir auch vergrößert. Es war wirklich "ruhger".

Die Hormone haben nur einiges an Nebenwirkungen.....Wechseljahregefühle sag ich nur. Alles dabei, von Hitzewallungen über Schlafstörungen, Knochen- und Muskelschmerzen. Macht man eine solche Therapie über mehr als 3 Monate, gibt es eine addback dazu. Das heißt, es werden niedrig dosiert Östrogene zugeführt.

Und heißt das auch, sobald Du damit aufhörst, geht der Spaß von vorn los?

leider ja %-|

auf der anderen Seite möchte ich jetzt auch nicht einfach so meine Gebärmutter entfernen lassen

das soll auch bei mir nach wie vor die allerletzte Option sein!!!!

Sorry für das Gejammere, aber nachdem das nun schon jetzt schon wieder zwei Wochen lang so geht und einfach auch nicht weniger wird ...

ich kann Dich sehr, sehr gut verstehen :°_ :°_

KInusbperflxocke79


Woher aus dem Hochtaunuskreis kommst Du? Ist Kronberg weit weg von Dir? Da gibts ne Gyn, die spezialisiert ist auf Ganzheitliche Medizin und TCM. Das wäre ergänzend dazu vielleicht auch ganz gut :)*

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