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Gebärmutterprolaps – Operation verhindern

AplOlwetGtke8rhexxe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich schreibe diesen Beitrag zur Information. Möglicherweise kann dadurch die ein oder andere Gebärmutterentfernung verhindert werden.

Ich hatte nach drei Geburten (die letzte im Alter von 45 Jahren) eine leichte Gebärmuttersenkung und nie Zeit für Beckenbodengymnastik. In den Wechseljahren hat sich das verschlimmert (mit Auswirkungen auf die Blase und den Anus). Die Frauenärztin riet mir zu Pilates, was aus heutiger Sicht für dieses Problem nicht wirklich ausreichend war.

Im Alter von 59 Jahren, an einem heissen Sommertag entrümpelte ich unsere Garage, musste dabei auch schwere Sachen heben und als ich abends ein Bad nahm, bemerkte ich schwer geschockt, dass ein Teil meiner Gebärmutter aus der Vagina heraushing.

Meine Frauenärztin meinte, da hilft nur eine Gebärmutterentfernung durch OP, und dabei sollte ich gleichzeitig die Blase anheben lassen, denn ansonsten würde ich dort auch noch Probleme bekommen. Ich holte noch die Meinung von zwei weiteren Frauenärzten ein, die alle dasselbe sagten. Für sie war es unverständlich wieso eine Frau in meinem Alter, die keine Kinder mehr kriegen kann, noch eine Gebärmutter braucht.

Erstmal verwendete ich Tampons mit etwas Aloe vera Gel, damit schob ich den heraushängenden Teil vorsichtig nach innen, damit ich im Alltag einigermassen beschwerdefrei war. Ich legte mich auch so oft ich konnte tagsüber hin, denn im Liegen ist ja kein Druck auf die Gebärmutter.

Ich machte mich im Internet auf die Suche nach alternativen Behandlungsmethoden.

Ich fand eine Osteopathin und Physiotherapeutin, die mit mir eine effektive Beckenbodengymnastik übte – wichtig ist dabei auch die Kontrolle, ob man es richtig macht, denn wenn man schon geschwächt ist, übt man sich leicht was Falsches ein. Ich trainierte täglich, sehr hilfreich war auch das Buch: Beckenbodentraining von Susanne Kitchenham/Anette Bopp mit Übungs-CD und vielen praktischen Tipps für den Alltag.

Das brachte erstmal eine leichte Besserung.

Bei der osteopathischen Behandlung zeigte sich, dass mein Darm etwas gebläht war und auf die Gebärmutter drückte. Sie riet mir zu einer Darmsanierung.

Eine Freundin zeigte mir das "Reibesitzbad" nach Louis Kuhne, was ich über mehrere Monate jeden Morgen machte und auch ein wenig half, mein Unterleibsbindegewebe und die Muskulatur zu straffen und beleben.

Eine Ernährungsberatung nach TCM brachte keine sichtbaren Erfolge.

Erst als ich eine F.X.Mayer Kur machte, ambulant bei einer ausgebildeten Mayer-Ärztin über 8 Wochen mit anschließender Leberreinigung (nach Hulda Clark) und Nierenreinigung (Hulda Clark) war die Gebärmutter wieder an ihrem Platz.

Das Ergebnis war für meine Frauenärztin unfassbar, weil so einfach: Der verschlackte Darm hatte die Gebärmutter nach unten gedrückt und als die Schlacken wegwaren, konnte die inzwischen gut trainierte Beckenbodenmuskulatur die Gebärmutter wieder an ihrem angestammten Platz halten. Ich muss dazu sagen, dass ich immer eine schlanke Frau war, bei 178cm Größe ein Gewicht von 65 Kilo (vor der Kur) und nur ein kleines etwas geblähtes Bäuchlein hatte. Ich hatte nicht geahnt, dass ich viele Schalcken im Darm hatte. Jetzt habe ich 60 Kilo und meine Gedärme fühlen sich leicht an (flacher Bauch).

Seither trainiere ich nur noch 1-2 Mal wöchentlich (Beckenboden, Bauchmuskulatur, Atemübungen), und habe über Jahre keine Probleme mehr, auch die Blase und der Anus sind ok. Ich kann wieder im Garten arbeiten, auch manchmal schwere Sachen transportieren, denn ich habe durch das Training gelernt, bei allen Tätigkeiten den Beckenboden anzuspannen und mit der "Wurzelkraft" zu heben.

Seit ich Hormonyoga (nach Dina Rodriguez) entdeckt habe, ist auch meine sexuelle Libido wieder erstarkt, sehr zur Freude meines Ehemannes. Denn durch diese ganze Geschichte hatte ich fast 2 Jahre keine Lust auf Sex gehabt.

Das Ganze hat mich schon eine Menge Geld gekostet (ca. 1000,-€), denn die Krankenkasse zahlt zumindestens in Österreich keine ambulante F.X.Mayer Kur, aber ich finde es wichtig, die Kur in seiner normalen Umgebung zu machen, damit man die gelernten verbesserten Essgewohnheiten im Alltagsleben beibehalten kann und lernt, sich die leckeren Gerichte selber zu kochen. Auch die Osteopathie wird von der Kasse nur teilweise refundiert. Aber das Geld ist gut investiert.

Ich hoffe, dass diese Infos Frauen mit dem gleichen Problem helfen können, eine OP zu verhindern.

Allwetterhexe

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