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Diagnose "Schokoladenzyste", und jetzt?

SHunflo.weTr_73 hat die Diskussion gestartet


So langsam werde ich hier ja wohl in diversen Unterforen zum Dauergast. ]:D

Hatte seit gestern Abend heftigste rechtsseitige Unterleibsschmerzen, heute Hausarzt und dann zur Gyn. Fazit: rd. 4cm große "Schokoladenzyste" am rechten Eierstock. Meine Gyn empfiehlt mittelfristig eine Bauchspiegelung zwecks Entfernung. Es müsste nicht sofort sein, aber sie würde max. noch einen Zyklus abwarten aufgr. der wirklich heftigen Beschwerden.

Ich hatte vor knapp 20 Jahren schon mal eine solche Zyste, damals knapp 6cm groß. Die wurde schmerztechnisch so akut, dass sie innerhalb von 48 Stunden relativ notfallmäßig und mit Bauchschnitt entfernt werden musste.

Nun mache ich mir natürlich Gedanken. Weniger, dass die Situation JETZT akut werden könnte, sondern mehr, wie ich mich entscheiden soll. Eigentlich plane ich gerade den OP-Termin für eine Knie-TEP und hab' in einigen Monaten eine sehr wichtige Prüfung. D.h. was ich mir nicht erlauben kann, ist eine plötzliche Notfallsituation zu einem total ungünstigen Zeitpunkt.

DAS spricht für eine baldige und geplante Entfernung, aber ich will es halt auch nicht überstürzen.

Welche Erfahrungen habt Ihr hier ggf. gemacht? Ich hab' einen Faden ("Mehrkammerige Ovarialzyste") gefunden, wo es auch darum geht – allerdings ohne weiteren Ausgang.

Würde mich über Rückmeldungen freuen!

Antworten
c h/uchxi


kann man die zyste nicht hormonell bekämpfen, bevor man den schritt zur op macht?

S<unflofwer_x73


Meine Gyn meinte, dass es sich weder um Gelbkörper-, Lutein- noch Follikelzysten handelt, so dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass sie von alleine verschwindet. Zumal ich aktuell meine Tage habe und sich Zysten da ja oft auch auflösen, es bei mir dadurch aber erst richtig akut war und ich mind. im letzten Zyklus wohl schon erste Symptome hatte.

c<hucihi


hm, schade. hatte wohl schon des öfteren zysten, die auch hormonell aktiv wurden und dann mit hormonen (erfolgreich) behandelt wurden. aber so eine schokoladenzyste hatte ich glaube ich noch nie.

hoffe, jemand kann dir weiterhelfen. :)_

zzwetscJhxge 1


Ich hätte in 2005 auch so eine Zyste, allerdings 11 cm groß.. Diese Zysten sind keine Hormonelle zysten, und gehen nicht von alleine weg, und lassen sich auch nicht mit Hormonen behandeln. So wurde es mir erklärt damals. ich holte damals mehrere meinungen ein, zum schluss bei ein Professor in Gyn, hier in Schlewig Holstein. Er erklärte mir das sollche zysten, meistens wachsen, ab und zu sehr schnell. Die können auch platzen und da besteht die Gefahr, das flüssigkeit was sich halt innerhalb diese Zyste befindet, i´m Bauchraum rausläuft und da probleme macht. Ausserdem bleibt dann die "Hülle" von der Zyste als "rest" im Körper, was auch probleme mir sich führt.

Ich habe meine Zyste damals per schlüssellochmethode entfernen lassen, weil ich halt keine probleme davon haben wollte, und weil die Zyste bei mir so groß war, das der auf meine Blase gedrückt hat, so das ich ständig zur Toilette müsste..

aVuge>knxie


@ sunflower

Ich weiß seit Montag von meiner 3cm – wahrscheinlich eingebluteten -Zyste am Eierstock in der Endosprechstunde; zum Glück: sehr wahrscheinlich keine Endo

Mein Gyn hat es bestätigt. Vor einem Monat war noch nix zu sehen. 3cm würde noch keine Schmerzen machen. danke auch.

Kontrolle in 4 Wochen.

Problem: ich habe seit 3 Monaten immer wieder Krämpfe in der Mitte (momentan seit Zyklusmitte, als auch der betroffene Eierstock-Bereich anfing ärger zu machen), aber auch eingeschränkt am nicht betroffenen Eierstock.

So wirklich weiß keiner wo es herkommt.

So einen gesundheitlichen Mist immer mit Prüfungen in Einklang zu bringen ist nicht einfach. Keine Ahnung was man raten soll.

SVu(nflo>wer_x73


Ich hab' wohl auch schon länger Probleme. Hab's halt auf Stress geschoben (bin so ein Bauchweh-Mensch bei Stress). Aber der letzte Zyklus war völlig schräg und die Schmerzen am Wochenende die Hölle. Dabei bin ich eigentlich eh schon konstant auf Schmerzmitteln wg. kaputtem Knie, so dass solche heftigen Schmerzen dann schon auffällig sind.

Habe heute zwei Termine bei in Frage kommenden Operateuren gemacht und werde es auch mit meiner HÄ nochmal besprechen. Und dann weitersehen. Tendiere zur OP, da ich momentan keine ungeplante Notfallsituation gebrauchen kann und bei der nächsten Blutung nicht nochmals solche k.o.-Schmerzen wie am Wochenende erleben möchte.

Aber wenn noch jemand Erfahrungsberichte hat: Immer her damit! ;-)

ENh\emayliger LNutz%er (#325x731)


Lass die rausnehmen. Kleiner Eingriff, nach 14 Tagen bist du wieder relativ fit.

PkfiffeBrling


Schokoladenzyste klingt irgendwie fies ;-D . Aber die Entfernung per Schlüssellochmethode ist eigentlich ok, weil eben minimalinvasiv. Die Narben sind sehr klein und die innerlichen Verletzungen sind bei einer reinen Zystenentfernung auch klein, weshalb du nicht allzu viele Schmerzen haben solltest. In den meisten Fällen macht man das sogar ambulant, wenn man keine Betreuungsperson hat, liegt man dann eine Nacht stationär. Nach einer Woche dürftest du die fiesen Schmerzen und Nachwehen los sein, nach zwei Wochen kannst du dich vermutlich wieder halbwegs normal bewegen und auch in normaler Haltung schlafen. Bis es endgültig geheilt ist, dauerts dann schon ne Weile, aber lern-und prüfungsfähig bist du wahrscheinlich. Was magst du denn noch wissen?

EnhemQapligNeNr vNutzeru (W#325731x)


Also ich war nach meiner Bauchspiegelung wieder schnell relativ fit. Ich war mit OP 3 Tage im KH und wäre nach 14 Tagen auch soweit wieder hergestellt gewesen. Leider ist meine Naht am Bauchnabel wieder aufgegangen auf der kompletten Länge (ca. 3cm) und wollte auch nicht wieder zugehen. Nach 4 Wochen wurde dann festgestellt das dadrunter ein Serom war was die Naht immer wieder aufgedrückt hatte.

Die haben das dann nochmal aufgemacht und neu vernäht, danach war die Sache dann schnell gegessen. Nur die Fäden mussten dann beim zweiten mal länger drin bleiben.

Aber sonst war die ganze Geschichte recht schmerzarm, nur die Fäden haben gespannt und gebrannt wie verrückt

Swunfylo.wer_x73


Ist ja nicht so, als ob ich noch keine Bauchspiegelung gehabt hätte. ]:D Blinddarm hat mich auf diesem Weg verlassen (damals allerdings eine Woche Krankenhaus). Meine letzte Zyste musste aber letztlich per großem Bauchschnitt entfernt werden (2 Wochen KH... damals).

Ich glaube, ich hatte auf wundersame Erfahrungsberichte wie "ist bei mir doch verschwunden" gehofft. Oder "muss nicht operiert werden". ]:D Zumal ich eigentlich eine andere OP am Planen bin und mir die Sache jetzt so gar nicht passt. Aber fragt wohl keiner.

@ Pfifferling:

Eine Klinik hier propagiert das mit der ambulanten OP auch ganz groß. *schluck* Ich hatte schon zahlreiche ambulante OP's (Schulter, Knie) – aber Bauch und ambulant finde ich nicht sooo lustig. Betreuung könnte ich trotz Singledasein organisieren, aber ich erinnere mich halt doch an unschöne Schmerzen und wie gesagt eine Woche Krankenhaus. Hmmm...

@ Mellimaus:

Du hast DAS Problem also auch schon durch. Na super. :-o

Hab' nächste Woche einen Termin bei einem in Frage kommenden Operateur... Scheint ja wohl kein Weg dran vorbei zu führen.

E#he=maligerf Nutgzer (#3)257x31)


Du weißt doch, wenn man einmal zu laut hier schreit gilt das für den Rest des Lebens ]:D

S3unflsowerx_73


Auch für den Lottogewinn?! ]:D

Ich geh' jetzt schlafen. Bzw. verlasse mein Sofa Richtung Bett. Bin doch vor einigen Stunden glatt so richtig tief und fest eingeschlafen. >:(

EYhemdaligger NuRtzerk (#32*5731x)


Ich lieg im Bett auf meiner Heizdecke aber ich glaube ich geh auch auch.

Und NEIN für Lottogewinne gilt das leider nicht :=o

Schade eigentlich ;-D

a-ugeqknYixe


Ich muß irgendwann auch mal unbewußt "hier" gerufen haben :=o

3 ambulante Knie-OPs (letzte zum Glück 5,5 Jahre her und bei mir wirds wieder) ohne Probleme bzgl. Narkose haben nur meinen Oberschenkelmuskel ausgeknockt

Bauchspiegelung vor 8 Monaten (war vorher schon 3 Wochen im Bett Darm- und Eileiterentzündung )

OP montag nachmittag: Bauchspiegelung mit Zysten- und Blinddarm-Entzündung

Bis dienstag abend nix bei mir behalten

Mittwoch tagsüber nur Tee (Übelkeit), abends endlich was festes

Donnerstag wurden die Schmerzen auch langsam besser

Chefarzt: darf Freitag morgen gehen. Stationsarzt, der ein paar Tage krank war, läßt mich mangels Stuhlgang nicht gehen (und er hätte den Bericht ändern müssen).

Also gings Samstag morgen endlich nach Hause.

Ich würde nach der Erfahrung keine Bauchspiegelung ambulant machen.

meiner 76-jährigen Zimmernachbarin ging es nach der Narkose super. So unfair! Ihre OP war erst mittwochs mit Stück Darmentfernung und sie hatte Freitag Stuhlgang

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