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Wochenflussstau 14 Tage nach Kaiserschnitt-Geburt

IfndiYa x 2 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich weiß nicht so recht, ob ich hier oder im Gynäkologie-Forum mit meinem Anliegen richtig aufgehoben bin. Notfalls bitte den Faden ins richtige Unterforum verschieben ;-)

Ich habe 14 Tage nach einer Kaiserschnitt-Geburt einen Wochenflussstau. Um genau zu sein hatte ich den Stau schon 7 Tage nach der Geburt. Im Krankenhaus hat man dem keine große Bedeutung beigemessen bzw. wurde geraten, erst mal abzuwarten. Dann wurde inzwischen 3 x der Muttermund gedehnt sowie Oxytocin und Buscopan gespritzt. Da Oxytocin gar nichts bewirkt hat und ich abgestillt habe, verschrieb mir meine Ärztin Methergin. Dies wird mir nun von meiner Hebamme seit 5 Tagen gespritzt und..... es blutet Ich habe mich noch nie so sehr über Blut gefreut Dennoch zeigt sich im Ultraschall ein Wochenflussstau in der Gebärmutter.

Zusätzlich hat mich meine Hebamme akupunktiert, ich trinke Rückbildungstee, massiere meine Gebärmutter, mache Sitzbäder, liege viel auf dem Bauch und heute plane ich ein Fussbad mit Senfmehl zu machen.

Gibt es weitere Hausmittel? Ich bin echt verzweifelt, da ich auf keinen Fall ins Krankenhaus möchte. Meine Ärztin hat mir jetzt noch eine Packung Methergin verschrieben aber sagte, wenn das nicht hilft, muss ich ins Krankenhaus zur Ausschabung. Davor habe ich panische Angst. Außerdem müsste ich mein Baby mitnehmen, da mein Mann keinen Urlaub mehr hat und wir zudem noch ein Kleinkind von 3 Jahren zu Hause haben.

Was soll ich blos tun ??? Bin für jeden Tipp dankbar.

Mit Methergin läuft es übrigens auch nicht ständig, sondern eher schwallartig unmittelbar nach der Spritze, danach weniger

Antworten
SQilv9erPeaxrl


Informier Dich mal bei Deiner KK. Normalerweise kann Dein Mann unbezahlten Urlaub nehmen und das wird dann von der KK finanziell übernommen, weil er sich ja um die Kindern kümmern muss. Da gibts normalerweise Möglichkeiten.

Ansonsten wird medizinisch wohl schon alles gemacht, was man machen kann. Und eine Ausschabung wäre sicherlich ungefährlicher, als ein nicht behandelter Wochenflussstau. Geht ja auch ambulant und Du bist im nu wieder daheim.

Ich wünsch Dir gute Besserung! *:)

dYeviliendis]guisxe


Oft ist Streß die Ursache – und so ganz entspannt liest sich das auch nicht, was du schreibst. Naja, klar, entspann dich mal eben in dieser Situation... Trotzdem wäre für mich die Frage, ob du genügend Ruhe bekommst mit dem Neugeborenen und einem Kleinkind. Stillenden wird bei Wochenflußstau geraten, sich mit dem Baby ins Bett zu legen, zu stillen und alles andere sein zu lassen – auch ohne zu stillen, wäre das einen Versuch wert. Bekommst du Unterstützung bzw. könntest sie bekommen? Also – wenn dein Mann arbeiten muß (das allein macht ja schon Streß für dich, du mußt mit den beiden Kindern allein klarkommen, 14 Tage nach einem Kaiserschnitt ist man i.d.R. aber noch nicht fit, ist ja eine große OP!): Könnte jemand anders kommen und dir helfen? Mutter, Schwiegermutter, Tante, Cousine, Freundin?

Das andere, was mir dazu einfällt: Psychische Belastung ist ja auch Streß. Ist es ein Problem für dich, daß du einen Kaiserschnitt hattest? Oder vielleicht gibt es etwas anderes, das dich belastet – sei es rund um die Geburt oder was ganz anderes?

Wenn dich zu Hause niemand entlasten kann, dann ist es vielleicht gar nicht so schlecht, ins Krankenhaus zu gehen.

Irndiax x 2


Entlastung habe ich zu Hause. Mein Mann hatte bis gestern Urlaub und heute kommt meine Schwiegermutter zur Hilfe. Ich mach auch nicht viel im haushalt, sondern entspannte mich mit meinem Baby. Deshalb schließe ich das mal aus. Auch der KS war kein Thema für mich.

Unbezahlter Urlaub....Hm, schwierig. Wäre für meinen Mann ein echtes Problem, da es in seiner Firma grad richtig rund geht und er gebraucht wird. Muss auch anders gehen.

hiiSklerinexs


wäre das denn sicher ein stationärer Aufenthalt? Bei mir war es 1 Stunde warten bis zur OP, eine halbe Stunde OP, 2 Stunden ausruhen im Zimmer. Das geht auch samstags, wenn jemand anderes auf dein Baby aufpassen könnte. Und da du nicht stillst, wäre ja auch die Narkose kein Thema. Ich war an dem Tag gegen abend schon wieder fit. Natürlich noch angeschlagen, aber da es eine Ausschabung nach einer Fehlgeburt war, könnte das auch psychisch bedingt gewesen sein. Da war mir sowieso nicht nacht rumhüpfen zu mute. Nachdem nun mein Sohn da ist, würde ich es so einschätzen, dass ich abends schon wieder alles mit ihm hätte machen können (außer Spaziergang etc.). Falls es bei dir nichts anderes als diese OP sein muss, dann möchte ich dir da Mut machen. Ich hatte wirklich wahnsinnig angst und mir war sowieso sterbenselend, auch seelisch. Aber es war dennoch eigentlich körperlich nicht schlimm.

PKumme'lninchen


Wenn Du um eine Ausschabung nicht umhin kommst, frage mal es gibt FÄ die machen das ambulant, nach Sprechstunde hin, und ne Stunde später wieder nach Hause...

Drücke die Daumen :)* :)* :)* und für danach steht Dir von der KK ne Haushaltshilfe zu...

IOnSdi?a xx 2


ist man denn danach nicht fit. brauche ich eine Haushaltshilfe

P}umme7lincxhen


Fit schon, aber bissel schonen muss man sich schon... Sie kostet nix und ich würde sie bei einem Kleinkind uns Säugling schon in Anspruch nehmen....

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