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Ergebniss nach 1 konisation(pap4a) Cin 3

_`Bli?zzax_


@ Kerze

Erst nach der 3.Koni wär das nicht mehr möglich gewesen, bzw es hätten ernste Komplikationen gedroht.

Ich möchte kurz ergänzen, dass das nur daran lag, dass der Muttermund von seiner "Länge" her nach 3 Konisationen wirklich nicht mehr viel Halt gegeben hätte; verheilt war er aber genauso gut. Es ist schon erstaunlich, wie regenerationsfähig dieses Gewebe ist ;-) .

violi,

wurde dir schon gesagt, dass du wegen des Mikrokarzinomes gemäß den Behandlungsleitlinien in den nächsten zwei Jahren alle 3 Monate zur gynäkologischen bzw onkologischen Nachsorge mußt? Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie nervenaufreibend das sein kann, wenn man vorher und hinterher jedesmal hofft, dass alles in Ordnung ist.

Dass dir eine zweite Konisation angeboten wurde, ist ja richtig, siehe auch hier (linke Seite Entscheidungsbäume anklicken):

[[http://www2.uni-jena.de/ufk/Zervixinfo/]]

Aber in der Regel verfährt man so nur bei Frauen mit Kinderwunsch. Als erste Lösung wird die einfache Hysterektomie empfohlen; dann hättest du das Optimale getan und könntest beruhigter zur Nachsorge gehen :)* .

Sete$llax80


@ Violi

Wenn du dich für eine Rekonisation entscheidest, solltest du auf jeden Fall was für dein Immunsystem tun. D.h. keine hormonellen Verhütungsmittel mehr nehmen (das ist sehr wichtig, die können nämlich solche Veränderungen auch begünstigen), eine Zeit lang nur Sex mit Kondom (wg. Sperma), nicht rauchen, gesund ernähren, Entspannung, Sport / Bewegung an der frischen Luft etc.

Ich persönlich würde erstmal die Rekonisation machen lassen, sofern das möglich ist (wenn eben dabei alles entfernt werden kann). Ich hatte ein Carcinoma in situ und hab seit meiner Konisation vor 8 Jahren keine Probleme mehr...immer Pap II.

_zBlxizz`a_


keine hormonellen Verhütungsmittel mehr nehmen (das ist sehr wichtig, die können nämlich solche Veränderungen auch begünstigen), eine Zeit lang nur Sex mit Kondom (wg. Sperma), nicht rauchen, gesund ernähren, Entspannung, Sport / Bewegung an der frischen Luft etc.

Ja natürlich ist es wichtig, das Immunsystem zu stärken.

All das habe ich auch getan, schon immer eigentlich. Habe nie in meinem Leben geraucht, nicht hormonell verhütet und die anderen Punkte auch im Großen und Ganzen erfüllt, soweit es im Alltag eben möglich ist. Trotzdem ist das keine Garantie dafür, dass die HP-Viren nicht wieder zuschlagen.

Bei einem CIS wäre eine weitere Konisation angebracht, natürlich – habe ich ja selbst so gehandhabt. Aber hier geht es um ein invasives Karzinom, und es ist die Rede von ENDOZERVIX, also ein Gebiet innerhalb des Zervixkanales – nicht am gut einsehbaren äußeren Muttermund.

Wer will garantieren, dass kommende Pap-Abstriche in diesem nicht gut zugänglichen Bereich aussagekräftig sind? Auch mein Karzinom lag hoch innerhalb der Endozerfix; mein äußerer Muttermund war ohne Befund.

K@erz}e26


Danke Blizza :-)

Sute]llna8x0


@ _Blizza_

Ich hatte keine Zweifel daran, dass du weißt, dass eine Stärkung des Immunsystems wichtig ist und dass es Faktoren gibt, die bei dem Problem der TE nicht grad hilfreich sind (wie z.B. die Pille). Dass sie das weiß, geht aber nirgendwo hervor.

Bei einem CIS wäre eine weitere Konisation angebracht, natürlich – habe ich ja selbst so gehandhabt. Aber hier geht es um ein invasives Karzinom, und es ist die Rede von ENDOZERVIX, also ein Gebiet innerhalb des Zervixkanales – nicht am gut einsehbaren äußeren Muttermund.

Deshalb schrieb ich ja

sofern das möglich ist

Damit meinte ich, sofern es eben medizinisch möglich ist....deshalb geht sie ja am Di zum Arzt. Sofern ihre Ärzte ihr zur Entfernung raten (und bitte nicht die, die sie ein Jahr lang mit Pap III ohne weiter Kontrollen hat rumlaufen lassen :|N ) würde ich selbstverständlich auch nicht zögern und eine Hysterektomie machen lassen. Aber eben nur dann.

v<iolxi


Silberbraut,das heißt,Immunsystem stärken,ok,aber dem Zustand schwierig positiv zu denken.

Fä hat mir für gute Wundeheilung Gynoflor tabletten verschrieben.

Ich nehme jetzt auch Indol 3 Carbinol Hat schon da jemand Erfahrung?

Was noch gut fur Immunsystem?

LG

Violi

SkteDllax80


Was noch gut fur Immunsystem?

Alles was dir gut tut, dich entspannt.... Sauna, Yoga, Meditation, Gymnastik etc.

Am wichtigsten für mich wäre aber das, was ich weiter oben schon gesagt habe

D.h. keine hormonellen Verhütungsmittel mehr nehmen (das ist sehr wichtig, die können nämlich solche Veränderungen auch begünstigen), eine Zeit lang nur Sex mit Kondom (wg. Sperma), nicht rauchen, gesund ernähren, Entspannung, Sport / Bewegung an der frischen Luft etc.

Ich habe mir damals einen guten Allgemeinmediziner/Alternativmediziner gesucht, der mit mir zusammen mein Immunsystem (und meine Psyche) wieder aufgepäppelt hat. Dass es dir jetzt schwer fällt positiv zu denken ist klar, aber gerade deshalb solltest du dir jemanden suchen, der dich darin unterstützt, dass es dir auch psychisch bald wieder besser geht.

Liebe Grüße :)* :)* :)*

v!ioxli


O, ich habe 2 Seite und so viele Antworten erst nach meinem Antwort gesehen,

ja, ich gehe am Dienstag zu einem anderen Arzt,der auch selbst operiert,bei meiner FÄ WILL ich nicht mehr bleiben.

Ich hatte seit lange Jahre Kupferspierale,und vor kurzem hormonelle Pilli von meiner Ärztin ]:D verschrieben bekommen.

Ich rauche nicht, gehe regelmäßig walking und schwimmen,ich ernähre mich gesund,habe vor einem Jahr mein zweites Studium hier in Deutschland angefangen (hatte viel Stress mit meinen ausländischen akademischen Papieren,aber nicht mehr).

Ich habe behindertes Kind,aber mit der Zeit macht mir auch schon kein Stress.

Ich dachte,dass ich eine starke Frau bin,aber scheint nicht so zusein,ich bin jeden Tag am heulen.

SNtel=lax80


bei meiner FÄ WILL ich nicht mehr bleiben.

Das verstehe ich sehr gut.

Ich dachte,dass ich eine starke Frau bin,aber scheint nicht so zusein,ich bin jeden Tag am heulen.

Sowas ist ja auch erstmal ein Schock. Du musst nicht verstecken, dass es dir im Moment schlecht geht. Seine Gefühle zu verdrängen hat für mich nichts mit Stärke zu tun. Heul dich ruhig aus :°_ keine Frau würde sowas in nullkommanichts wegstecken. Hast du denn jemanden, mit dem du darüber reden kannst, der sich Zeit für dich nimmt und Verständnis für dich hat? Wenn du mit jemandem über deine Ängste und Sorgen sprechen kannst, wird es dir bestimmt schneller wieder besser gehen. :)* :)*

Bedenk aber bitte auch, dass dein invasives Karzinom ja bereits entfernt wurde und keine Blut- oder Lymphgefäße betroffen sind (d.h. es ist sehr wahrscheinlich, dass dieses Karzinom auf deinen Gebärmutterhals beschränkt bleibt und nicht sonst irgendwohin gestreut hat). Dafür, was mit den restlichen CIN 3 Zellen geschieht /wie OP-technisch weiter verfahren werden sollte, wird ein kompetenter Arzt mit dir zusammen sicherlich die richtige Lösung finden! :)* :)*

_8BlSizzxa_


Stella

Ich persönlich würde erstmal die Rekonisation machen lassen, sofern das möglich ist (wenn eben dabei alles entfernt werden kann).

Wer kann das wissen, auch wenn man es als "medizinisch möglich" bezeichnet- Dysplasien und selbst ein Mikrokarzinom sind mit bloßem Auge nicht sichtbar, auch wenn man während einer Konisation das vermutlich befallenene Gewebe entprechend "einfärben" kann.

Niemand kann während einer weiteren Konisation garantieren, dass gerade das Innere des Gebärmutterhalses danach frei ist von allen Dysplasien ; wenn das so einfach ginge, würde es nie einer Rekonisation bedürfen.

Ich finde es daher unpassend , jemanden mit invasivem Karzinom und abgeschlossener Familienplanung zu ermuntern, das erkrankte Organ zu erhalten (auch wenn dies von ärztlicher Seite erfolgen sollte). Nicht umsonst (ja ich weiß, ich wiederhole mich) empfehlen die Leitlinien eine Organerhaltung nur bei Kinderwunsch.

[[http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/gebaermutterhalskrebs/operation.php]]

Zitat hieraus:

Die Hysterektomie bietet sich etwa bei wiederholt auffälligen Schleimhautveränderungen und nach nicht ausreichender oder wiederholter Konisation an, um der Patientin auf lange Sicht größere Sicherheit zu geben.

Und wie ich auch schon schrieb, ist es speziell nach einem invasivem Karzinom eine große psychische Belastung, alle 3 Monate zur Kontrolle zu müssen und wieder und wieder auf das positive Ergebnis des Pap-Tests angewiesen zu sein (beim Belassen der Gebärmutter) – wie soll man dabei seine Psyche im Hinblick auf das Immunsystem stärken?

Ich kann gut verstehen, dass Frauen dies auf sich nehmen, die sich noch Nachwuchs wünschen; aber selbst dann ist das eine nicht zu unterschätzende Belastung, die an den Nerven zerrt, wie ich auch von anderen Betroffenen weiß.

violi,

du bist traurig, ja, aber du brauchst jetzt nicht verzweifelt sein, das invasive Karzinom ist entfernt :)^ , du kannst erstmal durchatmen. Und bedenke, es war das früheste Anfangsstadium, das man haben kann; das hatte mich zumindest auch sehr beruhigt.

Wichtig ist jetzt, dass du einen Arzt findest, dem du vertraust, und dass du wieder Kraft schöpfst, auch für deine Kinder :)* .

Ich kann mich aber auch nur wiederholen, als selbst betroffene Mutter – nach einer Hysterektomie wüßtest du zumindest, dass du das Optimale getan hast, um gesund zu bleiben. Du mußt eben den für dich passenden Weg finden :)* :)* :)*

Mir hatte es auch sehr geholfen, mich mit anderen betroffenen Frauen auszutauschen.

Außerdem habe ich mich neben bei zwei niedergelassenen Ärzten auch in einer Universitätsklinik zum weiteren Vorgehen beraten lassen. Wo wurde denn überhaupt deine Konisation durchgeführt – in einer Fachklinik, oder etwa ambulant bei deiner bisher behandelnden Ärztin? Ich empfehle dir, die weiterführende Operation, für die du dich entscheidest, auf jeden Fall in einer kompetenten Klinik durchführen zu lassen, die mit solchen Diagnosen und Therapien vertraut ist. Ich habe mich in einer Uni-Frauen-Klinik mit Schwerpunkt Onkologie behandeln lassen und bin sehr zufrieden. Für deinen Termin morgen alles Gute :-)

Sjtoella8x0


@ _Blizza_

Ich habe eben eine andere Meinung dazu als du...

Abgesehen sagt dein Link ausdrücklich, dass eine Hysterektomie eine Möglichkeit ist, die die betroffene Patientin treffen kann. Und sie wird v.a. dann als Mittel der Wahl angesehen, wenn die betroffene Frau eh schon Probleme mit der Gebärmutter hat...so nach dem Motto..."dann kann man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen". Das hört sich für mich eher so an, als ob die Hysterektomie in diesem Fall eine Arz "Zweitrechtfertigung" bräuchte.

Wie schon gesagt, würde ich das zusammen mit einem kompetenten Arzt genau abwägen und mich dann erstmal für den weniger invasiven Eingriff entscheiden. Egal ob du das jetzt passend findest oder nicht. Weder ich noch du treffen diese Entscheidung für violi.

Die psychische Belastung die eine 3monatige Abstrichkontrolle mit sich bringt, ist mir bestens bekannt...da brauche ich glaub keine Belehrungen. Aber ich hatte trotz CIS mit 24 noch keine Lust auf eine Hysterektomie (obwohl mir das tatsächlich so ein trotteliger Arzt in der Klinik empfohlen hat...zur Sicherheit).

Ich bin dann mal weg. *:)

Alles gute für dich violi und für deinen Weg!!! :)* :)*

v-iol/i


Am ende des Berichtes steht..

Für die im Randbereich des invasiven Malignomanteils vorhandenden Restformationen des Carcinoma in situ mit Nachweis derartiger Formationen sowohl in 1 als auch in 2 ergibt sich eine RX-Situation.

Was bedeutet das noch?

LG

Violi

_DBli(zxza_


Stella,

natürlich ist es Quark, einer 24jährigen eine HE zu empfehlen wegen eines CIS, das (nach)konisiert werden kann. Aber HIER geht es nicht mehr um ein CIS, wie oft denn nun noch..

Und dass jeder seine eigene Meinung hat, ist auch natürlich und menschlich. Ich wollte dich auch nicht belehren, ich hab nur meine Erfahrung und Meinung dazu kundgetan :-), so wie du auch.

Wenn du den Link des Krebsinformationsdienstes richtig gelesen hast, ist dir sicher nicht entgangen, dass "Konisationen" immer im Bezug auf mögliche Schwangerschaften /Kinderwunsch angeführt werden.

Ich denke aber auch, dass wir die Diskussion hier beenden können.

violi

[[http://www.krebs-kompass.org/forum/showthread.php?t=16876]]

Hier wird das zB erklärt.

RX bedeutet, dass keine klare Aussage getroffen werden kann, ob ein Resttumor vorhanden ist.

R0 heißt, dass der Tumor restlos entfernt wurde

R1 heißt, dass definitiv noch mikroskopische Reste des Tumors nach einer OP im Körper verblieben sind

vPi>oli


bei Tumorformel steht in Stadium R0,

Aber im letzten Satz RX"Für die im Randbereich des invasiven Malignomanteils vorhandenden Restformationen des Carcinoma in situ mit Nachweis derartiger Formationen sowohl in 1 als auch in 2 ergibt sich eine RX-Situation.

Danke euch allen für eure Antworten @:)

Lassen sie mich bitte hier nicht alleine,Austausch hilft mir schon :-)

SG

Violi

sKil2ber!brauxt


Violi, ich schrieb ja bereits, dass das invasive Karzinom und das CIN 3 (CIS) 2 verscheidene Dinge sind. Der invasive Tumor wurde vollständig erntfernt – das nennt man R0-Resektion.

Wenn ein CIN3 vollständig entfernt wird und die Schnittränder des Gewebes gesunde Zellen aufweisen, gibt der Pathologe an: Im Gesunden entfernt.

Bei deinem CIS reichen die veränderten Zellen bis an die Schnittränder. Es kann also sein, dass alles entfernt wurde und bei einer erneuten Koni oder bei der Hysterektomie keine Reste mehr gefunden werden. Es können aber auch noch veränderte Zellen vorhanden sein. Der Pathologe kann aus dem vorliegenden Material keine eindeutige Aussage machen. Deshalb "RX"

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