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Hygiene in der Frauenarztpraxis

AGppoazuzxo hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

mal eine etwas ungewöhnlichere Frage an dieser Stelle und zwar ist hier irgendjemand bekannt ob sich Frauen in Frauenarztpraxen aufgrund der dortigen Untersuchung eine Geschlechtskrankheit zugezogen haben, weil etwa das verwendete Spekulum oder Ultraschall nicht desinfiziert waren?

Ich hoffe irgendjemand kann mir hier weiter helfen bzw. jemand kann mir als Arzt hierzu eine Risikoeinschätzung geben. Bin etwas verunsichert bzw. panisch weil ich den Frauenarzt wechseln musste, durch Umzug, und es dort anders ablief als bei meinem alten FA.

Liebe Grüße

Antworten
H*a1se


Das Spekulum wird sicher sogar sterilisiert und über den Ultraschall kommt doch so eine Art "Kondom". Meinst Du, Du hast Dich mit etwas angesteckt?

A<ppazxzo


Also Ultraschall wurde bei mir nicht gemacht, mir wurde eben nur mit dem Spekulum die Vagina "geöffnet". Aber da ich mir eben unsicher bin, ob da eine besondere Sorgfalt an den Tag gelegt wird bei der Desinfektion bzw. Sterilisation dieses Spekulums, mache ich mir nun eben Gedanken, ob das alles unbedenklich war. Da ich bisher nur den einen FA hatte in der Heimat, hatte ich zuvor keinen Vergleich. Bei meinem FA zuhause, wurde der Abstrich auch direkt nachdem er entnommen wurde untersucht und mir dann eben mitgeteilt, dass alles ok ist. Dieses mal bin ich mir nicht mal sicher ob die Ärztin einen Abstrich gemacht hat, weil ich es nicht gesehen habe und zu dem Zeitpunkt auch keine Arzthelferin mit im Behandlunsraum war..Vielleicht mache ich mir auch zu große Gedanken, kann das Risiko für mich hier schwer einschätzen ???

A:leonxor


Ich seh da ehrlich gesagt nicht wirklich ein Risiko.

L*oztt-e0840x7


Vielleicht mache ich mir auch zu große Gedanken

jo...

~zy~E*rem^it2~yx~


Ich gehe nicht mehr zum Frauenarzt, aber bei meinem letzten Besuch hatte ich auch Zweifel dahingehend und wußte nicht, ob die berechtigt sind. Ich hatte diesen neuen Abstrich, thin prep pap oder wie der heißt, machen lassen. Tat echt weh, aber was mir mehr sorgen machte, war, dass diese "Bürstchen", womit der gemacht wird, frei in einem Becher in der Praxis rumstanden. Die waren gar nicht einzeln eingeschweißt. Und mit so einem Ding schrabbt der einem dann oben am Gebärmuttermund herum bis es blutet. An den Bürsten hängen doch bestimmt Bakterien und Viren von irgendwelchen Leuten, die durch den Raum fliegen, oder?

Ich war nach der Untersuchung jedenfalls extrem besorgt und kam mir verseucht vor.

A)leXoGnor


An den Bürsten hängen doch bestimmt Bakterien und Viren von irgendwelchen Leuten, die durch den Raum fliegen, oder?

An der Stelle wäre es sinnvoll gewesen direkt zu fragen wie das gehandhabt wird und warum die Sachen da so rumstehen. Da muss man sich nicht auf Vermutungen und Spekulationen verlassen.

Ich denke mal das war so ähnlich wie bei mir beim Zahnarzt letztens: Ich saß bereits im Behandlungszimmer, die Helferin kam rein und hat auf dem Tablett schonmal alles "angerichtet" damit es fix geht wenn der Arzt kommt.

~ky~Erexmit~y~


Meinen Zahnarzt könnte ich sowas fragen. Der würde mir das erklären, damit ich beruhigt bin. Aber der Frauenarzt wäre sauer gewesen, wenn ich Bedenken angemeldet hätte. Das war einer von der Sorte, der sich zu toll vorkommt. Der Patient hat nicht zu kritisieren. Ich gehe ja auch nicht mehr hin.

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