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Myomembolisation

SOabs6ixe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bei mir ist im Oktober festgestellt worden, das ich ein über 500g schweres Myom in der Größe einer großen Männerfaust habe. Da ich ziemliche Beschwerden habe wie starke nicht mehr endende Dauerblutungen und ständigen Bauchschmerzen wollte der Gynäkologe meinen Uterus entfernen. Ich habe aber den Gynäkologen gewechselt und bin jetzt bei einem ganz tollen – leider aber Wahlarzt – gelandet und er hat mir vorgeschlagen eine Myomembolisation zu machen. Gestern war ich im Spital und am Montag werde ich schon stationär aufgenommen. Ich habe aber große Angst vor dem Eingriff und möchte fragen, ob mir jemand von seinen Erfahrungen berichten kann. Laut Anästhesist werde ich hinter her sehr starke Schmerzen haben und deswegen werde ich im Aufwachraum eine Schmerzpumpe bekommen. Die Schmerzen werden aber nicht länger als 10 Stunden anhalten, so das ich am nächsten Tag wieder nach Hause gehen darf. Irgendwie klingt das alles unlogisch und ich mache mich jetzt schon richtig verrückt.

lg

Sabsie

Antworten
eBlomcixn79


Hallo Sabsie,

ich hatte meine Embolisation im Dezember 2011 und sie bisher nie bereut! Allerdings wundert mich sehr, dass bei der Größe eine Embo vorgeschlagen wurde, das machen die Radiologen eher ungern. Auch wundert mich, dass du am nächsten Tag wieder heim darfst, drei Tage sollte man schon stationär bleiben, wegen der Gefahr eines Infektes. Aber super, dass du dem ersten FA nicht geglaubt hast, sonst wärst deine GM wohl schon los. Versteh ich nicht, dass manche Ärzte immer noch so vorschnell einen solchen Schritt vorschlagen, ohne Alternativen abzuwägen.

Wie lief das bei mir?

Zuerst musste ich mich entscheiden, ob ich eine Schmerzpumpe oder eine PDA wollte. Ich hatte mich für die PDA entschieden, diese wurde dann ca. zwei Stunden vor der Embo gelegt. Schmerzmittel liefen darüber aber erst, als ich während der Embo starke Schmerzen bekam. Die Schmerzen sind echt nicht ohne (werden wahrscheinlich auch nicht ohne Grund mit Wehenschmerzen verglichen), aber der Anästhesist hat einen super Job gemacht! Die PDA hatte ich noch zwei Tage drin, die Schmerzmittel wurden aber immer weiter runter dosiert. Gespürt habe ich bis auf den Anfang der Schmerzen aber nicht viel, deshalb wird ja gleichzeitig eine Schmerztherapie mitgemacht (von wegen die Schmerzen werden 10h anhalten, die würden ohne ausreichende Medikation ein paar Tage anhalten). Nach den drei Tagen im KH war ich auch echt wieder fit, sollte mich aber noch schonen.

Ich hoffe, ich konnte ein paar Fragen beantworten, ansonsten nur zu, bin bereit für weitere Fragen :)z

LG

elocin

SCabsiue


Hallo Elocin,

danke für die Antwort. Jetzt bin ich ganz verunsichert. Bei mir ist während der Embo kein Anästhesist dabei, nur der Radiologe. Und Schmerzmittel bekomme ich auch nicht während der Embo. Wie schlimm ist denn der Einstich? Davor habe ich am meisten Angst? Wie lange dauert die Embo? Unangenehm finde ich das sie mir vor einen Blasenkatheter legen? Mein Gyn sagt, das bis jetzt alle am nächsten Tag ohne Schmerzen nach Hause gegangen sind, aber ich selber entscheide wann ich gehen möchte.

lg

Sabsie

S7absixe


Hat niemand mehr Erfahrungen mit der Embolisation? Ich wäre froh, wenn Ihr mir ein wenig die Angst nehmen könntet. :-)

eQlo$cin7x9


Den Einstich vom Katheter hab ich nicht gemerkt, da dort lokal betäubt wurde. Und dadurch, dass man ja danach mehrere Stunden noch einen Druckverband hat, braucht man den Blasenkatheter. Den zu legen war zwar unangenehm, macht aber keine Schmerzen.

Wenn du so arge Bedenken hast, würde ich den Termin absagen!

Das Ganze ohne Anästhesist ??? Würde ich ganz ehrlich nicht machen! Du sagst ja, du hast nur ein Myom, ich hatte so um die 20, von demher hat es auch länger gedauert, aber wenn das Myom "merkt" es wird nicht mehr versorgt, versucht es zu "kämpfen" und die Schmerzen fand ich schon heftig! Und laut meinem Radiologen sind die Schmerzen auch nicht mit normalen Schmerzmitteln, die man als Tablette nimmt einzudämmen. Auch hat er gleich gesagt, dass man sofort, ohne lang zu leiden, Schmerzmittel nehmen soll, da das Leiden einen auch nicht weiter bringt!

Ist ja toll, dass dein Gyn schon Erfahrungen mit der Methode Embo hat, aber die Aussage finde ich schon komisch. Ich hätte auch nach einem Tag heimgehen können, aber das will die Klinik nicht, da es nunmal das Minimalrisiko einer GM- Infektion gibt! Ich hatte über diverse Foren auch Kontakt zu anderen, die eine Embo machen lassen haben, aber auch da war keine dabei, die unter drei Tagen im KH war. Und auch bei allen wurde mit Schmerztherapie und Anästhesist gearbeitet?

Wenn ich fragen darf, wo lässt du das machen?

S2absxie


Na super, es ist wohl so, das der Radiologe während der Embolisation auch die Schmerzbehandlung übernimmt und danach komme ich dann in den Aufwachraum. Wie es genau läuft werde ich wohl erst am Montag erfahren. Absagen will ich den Termin nicht, denn dann mach ich mich ja nur noch mehr verrückt. :-( Vielleicht hat sich ja seit Dezember 2011 in der Methoder wieder etwas getan, so das man nun eher gehen kann? Schaun wir mal! Ich bin in Linz, Österreich daheim und werde ins Spital der Barmherzigen Brüder gehen.

eGloecin37x9


Ich drücke dir ganz fest die Daumen!

Melde dich und berichte sobald du kannst.

:)_

Shabsxie


Hallo,

heute bin ich nach der Myomembolisation aus dem Spital entlassen worden. Die Myomembolisation selber war total schmerzlos. Nachher bin ich in den Aufwachraum gekommen und habe dort eine Schmerzpumpe bekommen. Ich hatte einen Druckverband und strenge Bettruhe bis zum nächsten Tag. Leider habe ich das Dipidolor nicht vertragen, so das ich sehr große Schmerzen hatte, und die anderen Schmerzmittel haben nicht wirklich gewirkt, obwohl sich die Ärzte sehr um mich bemüht haben. Gestern war dann der erste schmerzfreie Tag, und heute durfte ich dann endlich nach Hause gehen.

Ich fühle mich jetzt noch ziemlich schlapp und erschöpft und bin noch mindestens 2 Wochen im Krankenstand.

Mir hat der Primar gesagt, das die Embolisation perfekt funktioniert hat und dass die starken Schmerzen auch dadurch bedingt waren, das das Myom schon so groß war.

lg

Sabsie

etlocixn79


Dann ruh dich gut aus! Und schonen!!! @:)

s|heelxan


Einen wunderbaren Tag,

ich bin grad auf dieses Forum gestossen, da ich nach Erfahrungen nach der Embo suchte. Also ich ließ diesen Eingriff vorige Woche in Wien bei den Barnherzigen Brüdern machen und ging am übernächsten Tag nach Hause. Es war im Prinzip das selbe Prozedere wie schon beschrieben, der Eingriff selbst dauerte ca. 1 Stunde und nach 30 Minuten bediente ich zum ersten Mal die Schmerzpumpe, welche die Anästhesistin mir vor dem Eingriff ausführlichst erklärt hat.

Ich glaub ich habe diese bis zu 24 Stunden gebraucht, danach wollte ich nicht mehr, weil ich war davon schon ziemlich gaga und konnte nicht mal herumgehen. Deshalb stellte ich auf intravenöse Schmerzmittel um, am Tag der Heimreise brauchte ich nur mehr orale Mittel, Novalgin in Tropfenform.

Die Schmerzen ohne Mittel sind echt heftig, das hab ich mir im Krankenhaus nur eine Stunde gegeben.

Nun ist der 9. Tag danach und ich bin noch etwas schnell müde, etwas Bauchgrummeln und Blasendruck, lebe aber seit 3 Tagen ohne irgendwelche Schmerzmittel.

Der Ultraschall am 2. Tag nach der Embo zeigte, dass die Myome nicht mehr mit Blut versorgt werden, also alles erfolgreich verlaufen ist.

Bin sehr zufrieden mit mir, dass ich diesen Weg gewählt hätte, "mein" Gyn kannte seit Jahren nur Gebärmutter raus und argumentierte sämtliche Alternativmethoden, die ich ihm sagte, abwertend vom Tisch. Nun jetzt such ich mir eine Gynäkologin, da in diesem Krankenhaus das gesamte Team der Station weiblich ist und ich das sehr gut finde.

Nun bleib ich noch ein Weilchen im wohlverdientem Krankenstand, bis dass der Chefarzt mich abberuft....

Danke für Eure Erfahrungen und ich gebe gerne noch etwas weiter wenn gefragt

Viel Mut und Herz

Sheelan @:)

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