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Wunschkaiserschnitt, Eure Gründe

BGrombe&erkü#chlein


Ich finde es auch nicht schlimm, dass ich die ersten Tage gehandicapt sein würde. Der Papa ist ja auch noch da! ;-)

Aber nicht jede Frau hat den Papa des Kindes zur verfügung. ;-)

sZom>mersuprossne 2


Meine beiden Kinder hatten nach den geplanten Kaiserschnitten große Probleme. Der Große hätte fast einen Hirnschaden davon getragen (schwebte in Lebensgefahr) und der Kleine war völlig schief (musste Helm tragen, seit der Geburt physio, grobmotorische Probleme).

Ich war zwar relativ schnell fit, aber für mich sind es nicht die richtigen Prioritäten, wenn meine Kinder darunter leiden müssen.

Ach ja, auch das dritte wird jetzt ein geplanter Kaiserschnitt und ich bete inständig, dass es diesmal keine Probleme gibt.

Bei meiner Schwester hat sich die Kaiserschnittnarbe entzündet und die musste wieder aufgemacht werden. Zwei Wochen musste sie jeden Tag zum Spülen und konnte vor Schmerzen sich kaum bewegen.

viele Grüße

A'nna-E{rnFesctinxe


Ich wäre aber keine unversehrte Frau. Natürlich kann ich hier nichts belegen, aber ich habe mich schon informiert, soweit das möglich war. Googelt man das Thema nämlich, stößt man meisten auf WKS-Gegner und nicht auf richtige Fakten.

B>rom-beerk-üchlexin


Klar liege ich nicht angezogen auf dem OP-Tisch, aber etwas mehr Intimsphäre hätte ich schon!

Deine Intimsphäre kannste unter einer Geburt getrost ablegen – denn die gibts da nicht und glaub mir – es wird dir auch egal sein. ;-)

NOeuj#ahrpstxag


Ich habe Angst vor Sauerstoffmangel beim Kind und/oder der eventuellen Zangen- oder Saugglockengeburt und die häufig damit verbundenen Schäden.

Zangengeburten werden meines Wissens schon lange nicht mehr gemacht. Und Saugglockengeburten sind wohl auch sehr selten. Geburtsschäden sind hier in unseren Breiten sowohl beim Kind als auch bei der Mutter sehr, sehr selten.

Dein Körper und der des Kindes sind darauf ausgelegt, eine vaginale Geburt ohne Schaden zu überstehen – es sei denn, dein Arzt sagt dir was anderes und rät zum Kaiserschnitt.

Zum Sauerstoffmangel: Bei einer natürlichen Geburt werden Hormone ausgeschüttet und das in den Lungen des Kindes befindliche Fruchtwasser herausgepresst, was beim Kaiserschnitt nicht passiert. In der Folge kann es zu Umstellungsproblemen des Kreislaufs auf die Lungenatmung kommen.

Ich möchte keine Geburtsverletzungen und demnach meine Sexualität unverändert wissen (Ich möchte Mutter werden und Frau bleiben)

Siehe oben: Dein Körper ist darauf ausgelegt, eine vaginale Geburt ohne Schaden zu überstehen.

Und übrigens: Nach der Geburt meiner Kinder hat sich meine Sexualität sehr verändert, doch. Zum Positiven. Kann sein natürlich, dass das auch ohne die Geburten passiert wäre, keine Ahnung.

Angst vor den Schmerzen (Allein bei der Vorstellung einer "normalen" Geburt bekomme ich Panik!)

Währen die Schmerzen einer vaginalen Geburt vorbei sind sobald das Kind da ist, gehts beim Kaiserschnitt da erst richtig los mit Schmerzen. Die Frau die damals mit mir ein Zimmer teilte und einen Kaiserschnitt hatte, war bei der Betreuung ihres Kindes ewig lang total gehandikapt, konnte nicht aufstehen, hatte ständig Schmerzen, während mir nix mehr weh tat und ich mich schon wieder richtig gut fühlte.

Seht ihr das ähnlich?

Wie du dir wahrscheinlich schon denken kannst: Nein, das tu ich nicht. Ich denke, es bleibt dir durch den Wunschkaiserschnitt nix erspart. Eine Geburt ist kein Spaziergang, sie ist mit Schmerzen verbunden, so oder so. Trotzdem lohnt es sich, denn Kinder zu haben ist eins der besten Dinge, die mir in meinem Leben passiert sind.

Einen Wunschkaiserschnitt haben zu wollen kommt mir ein bisschen so vor, wie sich im Rollstuhl rumschieben zu lassen obwohl man problemlos laufen könnte.

W'aidma;nunszbraxut


Und was macht dich da so sicher? Ich bin auch klein und schmal gebaut...

Wenn du schwanger bist, sprich mal mit erfahrenen Hebammen. Die wissen am besten über die Vor- und Nachteile von vaginalen Geburten und WKS Bescheid. Du musst das ja jetzt noch nicht entscheiden...

vVoecks_elchen x& mixnime


@ sommersprosse

"Schief" wird der Kleine aber nicht wegen des Ks gewesen sein. Eher wegen der Lage im Bauch.

Wieso schwebte die Große in Lebensfefahr? Hätte sie eine natürliche Geburt überhaupt überlebt?

@ pro KS

- Natürlich hat man viel mehr Privatsphäre bei einem KS. Da greift dir keiner ständig in deine Vagina. Es stehen auch nicht mehrere Leute drum herum und gucken hinein. Mir war sowas auch wichtig. (Obwohl ich mir meine KS im Endeffekt dann nicht selbst ausgesucht habe - hätte ich aber wohl)

- weniger Risiken für das Kind (etwas mehr für die Mutter)

- Die Schmerzen sind erträglich, wenn man sich dessen vorher bewusst ist, dass es danach weh tun wird. Ich bin bei meinem 2. KS am 2. Tag post OP nach Hause gegangen. Also es stimmt nicht, dass jede Mutter TAGELANG richtig fiese Schmerzen hat.

- keine Verletzungen im Intimbereich

... mehr fällt mir gerade nicht ein. @:)

h'iklyeinexs


Wenn in einer Diskussion die eine Meinung von vorne herein ausgeschlossen ist, erübrigt sich doch jede weitere Äußerung.

h=iklerinxes


Natürlich hat man viel mehr Privatsphäre bei einem KS. Da greift dir keiner ständig in deine Vagina. Es stehen auch nicht mehrere Leute drum herum und gucken hinein.

Ja, wunder was die mir da rumgefummelt haben. Mindestens 5 Männer gleichzeitig. Und dabei hats meine Schwiegermutter noch mit der Kamera aufgenommen...

Vorurteile olé!

Buorde$r9linxa87


Ich hatte beides - einen Wunschkaiserschnitt mit 16 und eine spontane Geburt mit PDA mit 20.

Meine Gründe für den Wunschkaiserschnitt damals waren ganz klar die Angst vor den Schmerzen, vor den Veränderungen im Intimbereich/Sexualleben und auch die Planbarkeit des Geburttermins.

Beim zweiten Mal war es die Neugierde, wie eine "richtige" Geburt wohl so ist. Hatte aber dennoch mächtig Angst und durch die PDA hab ich währendessen echt GAR NICHTS gespürt, war also praktisch kein Unterschied zum Kaiserschnitt ;-)

Die Schmerzen danach waren bei beiden Malen die Hölle, aber auch nur kurze Zeit. Die Kaiserschnittnarbe tat beim ersten Mal aufstehen höllisch weh und ich hatte noch 3-4 Tage Kreislaufprobleme. Die Wunde vom Dammschnitt tat auch verdammt weh und die ersten Tage war aufstehen, hinsetzen genauso schlimm wie die Kreislaufprobleme und Wundschmerzen vom Kaiserschnitt.

Der Unterschied ist aber definitiv der Ort des Schmerzes und im Intimbereich fand ich es unangenehmer.

Das Geburtserlebnis bei der Spontangeburt ist allerdings wirklich konkurrenzlos schön! x:)

Werd zwar kein drittes mehr bekommen, aber wenn, wüsste ich wirklich nicht, wie ich mich entscheiden sollte!!

Viel Glück euch allen bei der Entscheidungsfindung!!!

n}iRsexdo


Also ich hatte damals zwar keinen WKS aber immerhin einen KS, obwohl ich mein Kind lieber spontan hätte auf die Welt bringen wollen, weil ich unheinmliche Angst vor den Schmerzen nach dem KS hatte. Aber da waren gar keine. Klar ziepte es an den ersten Tagen mal hier und da aber immerhin war ich schon am 1. Post-OP Tag im Klinikpark spazieren. Ich konnte schon nach 3 Tagen wieder auf der Seite und nach einer guten Woche sogar auf dem Bauch schlafen. Es geht also auch anders.

Dennoch würde ich immer eine "normale" Geburt einen WKS vorziehen. Denn jede Art von Geburt hat Vor- und Nachteile.

v?oecksUelchen& &C minimxe


Mit Hebammen über KS reden ist wohl wirklich sinnlos.

Welche Hebamme empfiehlt denn bitte einen KS? Die hätte wohl ihren Beruf verfehlt. Wobei ich sogar Hebammen kenne, die einen Wunschkaiserschnitt hatten.

Würde eher - wenn Redebedarf besteht - einen neutralen Gynäkologen um Rat fragen. Einen, der selbst keine Sectiones durchführt. @:)

dsuplo hanQuta


– Ich möchte keine Geburtsverletzungen und demnach meine Sexualität unverändert wissen (Ich möchte Mutter werden und Frau bleiben)

Das ist so oder so nicht der Fall. Behaupte ich. Es verändert sich Gebärmutter und Beckenboden allein durch das Tragen des Kindes. Nicht nur durch die Geburt. Daher ist für Kaiserschnittgeburten die Rückbildung ebensowichtig!

Ich finde Du machst Dir hier irgendwie Gedanken über ungelegte Eier. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers verändert sich in der Schwangerschaft extrem. Da kommt man zu schlüssen, zu denen man unschwanger sicher nicht käme – sonst würden nicht Schwangere seltsame Dinge essen oder sich nichts mehr merken können. ;-D

Hast Du mal mit einer Hebamme über deinen Wunsch zum geplanten Kaiserschnitt gesprochen? Sicher nicht, Du bist ja noch nicht schwanger, oder? Das ist die richtige Adresse!

Mir persönlich ist befremdlich wie man mehr Angst vor einem vom Körper vorgesehen und somit auch irgendwie geplanten natürlichen Vorgang haben kann als vor einem zwar planbaren aber externen Eingriff. Das ist aber nicht als Umstimmung zu verstehen.

Ich finde keinen echten Grund für einen Kaiserschnitt ohne medizinische Indikation. Geht denn das eigentlich so einfach? Das sind ja auch wesentlich höhere Kosten, die die Kasse da zu tragen hat, als bei einer vaginalen Entbindung. :=o ???

B1ogrd-erlin=a87


Natürlich hat man viel mehr Privatsphäre bei einem KS. Da greift dir keiner ständig in deine Vagina. Es stehen auch nicht mehrere Leute drum herum und gucken hinein.

Haha wenn du wüsstest wieviele Leute da hinter dem Vorhang stehen und was die da alles mit dir machen während du betäubt von der Spinalanästhesie bist ]:D

Da wird z.B. der Bauch mit der roten Desinfektionslösung abgewaschen, aber nicht nur der Bauch, die Scheide wird von innen auch mit so einem großen Wattebausch an 'ner Klemmschere desinfiziert. Außerdem kriegst du einen Urinkatheter usw.

mjidniXghtla/dy4x1


ich hatte beide arten der geburt, also die schmerzhafte langwierige 2x und dann einen kaiserschnuitt, der sein musste. ich hatte nach dem kaiserschnitt extreme schmerzen und das fast 4 tage lang. da war die normale geburt doch schöner und nach der geburt waren die schmerzen sofort weg und beim anblick der kinder waren die schmerzen auch sofort vergessen. nach dem kaiserschnitt habe ich mein kind nicht sofort gesehen.alles was ich hatte war ein bild vom kind.erst stunden später hielt ich es in meinen armen.sdas war dann auch schön, aber nicht mit der normalen entbindung zu vergleichen.

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