» »

Wunschkaiserschnitt, Eure Gründe

DTieKnruexmi


@ In-Kog Nito

das ist ja grauenhaft.. @:) .. da kann man nun wirklich nicht von "Wunschkaischerschnitt" sprechen, denn deine Motivation ging nach den üblen Erfahrungen ja deutlich über eine "Befindlichkeit" hinaus.

Gzokurmeqtxa


da kann man nun wirklich nicht von "Wunschkaischerschnitt" sprechen, denn deine Motivation ging nach den üblen Erfahrungen ja deutlich über eine "Befindlichkeit" hinaus.

Das sehe ich auch so.

b;arbqamamxa


Ich sehe den Vorteil darin dass man keine Vaginalen Veränderungen hat nach der Geburt, sprich alles bleibt gleich mit einem Wunschkaiserschnitt.

Das geballten Unwissen....

ich glaube, der Grund warum Frauen FREIWILLIG einen Kaiserschnitt machen, ist in den meisten Fällen dieser: Unwissenheit.

Genau wie Frauen, die "wegen der Brust" nicht stillen...

da kann ich nur in die Tischkante beißen.

Wer wirklich aus psychologischen Gründen nicht an eine normale Geburt denken kann (wofür ich Verständnis habe), der sollte zu allererst an eine Therapie denken.

:-)

IYn-Kogx Nito


– Man weiß nie, wann das Kind eigentlich Geburtstag hätte, denn man hat ja selbst den Geburtstag bestimmt bzw. der Terminkalender des Operateuers

man kann sich auch nen kopf machen.

das kind hat an dem tag geburstag, an dem es auf die welt kommt.

- Die SS wird total plötzlich beendet. Auch wenn man Wochen vorher weiß, wann der KS gemacht wird, ist es trotzdem ein komisches Gefühl, wenn die SS ganz plötzlich vorbei ist ohne Geburt, Wehen etc. (wobei ich eine normale Geburt noch nicht hatte und somit nicht sagen kann, wie es dabei wäre)

......

- Das Mutter-Kind-Verhältnis ist nicht so gut wie bein einer normalen Geburt (ist so, da bin ich mir sicher)

bei mir war es eher umgekehrt. dadurch, dass die zeit nach dem kaiserschnitt nicht so schmerzbetont wie nach der normalen geburt, wollte/konnte ich mich viel besser mit zwerg beschäftigen.

- Die Gefahr von Babyblues erhöht sich meiner Meinung nach

kenne ich auch nicht.

nach der normalen geburt war ich ein schmerzgeplagtes etwas mit schreibaby, welches sich schon gefragt hat, wie es da hinein geraten ist und sich sein altes leben ohne kind zurück gewünscht hat.

- Die Schmerzen danach sind enorm

subjektiv

- Die Schmerzen dauern sehr lange an. Aufstehen aus dem flachen Bett tat wochenlang weh. Eine sehr volle Blase zu entleeren tat noch monatelang höllsch weh

nach der normalen geburt konnte ich drei monate nicht sitzen.

ich hatte nervenschmerzen vom dammschnitt, die sich alle paar minuten blitzeartig in das rückenmark geschlängelt haben.

- Das Kind kann man die ersten Tage nicht alleine versorgen wegen der Schmerzen (bin erst am 2. Tag nach der OP alleine aufgestanden. Am Tag der OP hielten mich 2 Krankenschwestern links und rechts, da hab ich nach 2 Schritten kapituliert und bin zurück ins Bett)

kenne ich auch nicht.

am abend aufgestanden, am zweiten tag hatte ich geburstag und wir haben abends im zimmer party gefeiert mit essen vom chinesen.

am dritten tag kam meine oma und wir sind in den krankenhausgarten spazieren.

nach der normalen geburt konnte ich eine woche das bett kaum verlassen.

- Man wird die ersten 1-2 Tage von den Schwestern im Intimbereich gewaschen wie ein pflegebedürftiger alter Mensch

bin am nächsten tag duschen.

G[ourm#eta


Post-OP sind Patienten soweiso sehr verschieden. Die einen stehen nach einer Gallen-OP ( früher ja noch mit Bauchschnitt) am nächsten Morgen alleine am Waschbecken, die anderen klappen am dritten Tag noch zusammen. Das ist genauso unterschiedlich, wie die Toleranz der Schmerzgrenze und sollte so auch einfach akzeptiert werden. ;-)

PrIA


Ich hatte einen Wunschkaiserschnitt....

Nachdem die ersten 2 Kinder per Notkaiserschnitt kamen gab es keine große Diskussion dass die 3. Geburt der Risiken wegen geplant werden muss. Ich habe leider keinen Vergleich zur normalen Geburt, bei der 2. hatte ich Wehen bis zum Stillstand bei 4 cm MM, das war aber auszuhalten.

Die postoperativen Beschwerden sind allerdings nicht zu verachten, Luft im Bauch, eine nicht zu kleine OP Naht, die Schmerzen natürlich...

Beim WKS bekam ich übrigens meine Tochter kurz in den Arm, die Jungs bei den NKS nicht...

Ich kann jetzt von keinen emotionalen oder sozialen Unterschieden bei den Kindern (oder mir als Mutter) berichten.

I3n-Kog <Nito


@ gourmeta

eben.

deswegen zeige ich ja auch , dass es anders geht, eben, WEIL es jedder anders empfindet.

für mich war der ks schmerztechnisch auch viel kontrollierter, das fand ich besser.

G@our%mexta


@ In-Kog Nito

Du hattest den Vergelich mit einer schlimm empfundenen ersten Geburt.

Was ich schade findeist, dass junge Frauen es sich aus Unwissenheit nicht mehr zutrauen ein Kind auf natürlichem Wege zu bekommen. Wobei eine Schwangerschaft und eine Geburt auch heute immer noch ein gewisses Risiko darstellen. Komplikationen kann es immer geben, beim Kind, wie bei der Mutter, bei Sectio genauso wie bei natürlicher Geburt.

I7n-Ko=g NMito


.....nicht die geburt war das problem, sondern die zeit danach.

nOiclolde14990


Am Morgen darauf bin ich aufgestanden und habe den Kleinen ab da vollständig alleine versorgt, Tag und Nacht.

Bei mir war der KS an einem Freitag. Am Abend wurde ich von den Schwester wirklich regelrecht gezwungen, aufzustehen. Sie hielten mich links und rechts, aber ich konnte nicht, es tat einfach zu weh. Am Samstag bin ich, soweit ich mich erinnere, gar nicht aufgestanden. Am Sonntag habe ich dann das erste Mal alleine geduscht (aber gezwungen von den Schwestern, alleine hätte ich es mir noch nicht zugetraut) und mit meiner Tochter bin ich zum ersten Mal alleine ins Babyzimmer gegangen und habe sie gewickelt. Von da an, habe ich sie auch alleine versorgt.

Was noch ganz wichtig zu erwähnen ist. Die ersten Tage fällt es wahnsinnig schwer aufrecht zu gehen. Ich bin immer gebückt gegangen (dann tats nicht so weh). Ich weiß noch als mich eine Schwester ansah und sagte "Hey, nicht gebückt, schön aufrecht gehen" ]:D

Luft im Bauch,

Auch das kenne ich nur zu gut. 1-2 Tage nach dem KS hatte ich total viel Luft im Bauch. Ich hatte solche Schmerzen, denn, sorry für den Ausdruck, das "furzen" ging nicht richtig bzw. tat einfach nur höllisch weh. So habe ich einen ganzen Abend lang gelitten.

Was ich schade findeist, dass junge Frauen es sich aus Unwissenheit nicht mehr zutrauen ein Kind auf natürlichem Wege zu bekommen.

Ging mir so. Ich war jung und hatte einfach nur Angst. Ich konnte mir nich vorstellen, dass DA UNTEN ein ganzes Baby durchpasst. Kann ich im Übrigen auch jetzt noch nichts. Allerdings konnte ich auch NIE glauben, dass in meinem Bauch ein echtes Baby drin ist und siehe da, es kam aber ein echtes Baby raus ;-D Ich habe mich auch nie richtig mit einer natürlichen Geburt auseinandergesetzt. Ich wurde schwanger, dachte nur "Hilfe, ich kann das nicht" und hatte mich fast schon entschieden :(v Jetzt sehe ich das anders. Ich würde es (soweit es die KS-Narbe zulässt) es zumindest auf natürlichem Wege versuchen.

gdretxa_


Warum wird man häufig angegriffen, wenn man einen Kaiserschnitt wünscht?

Weil es eine sehr egoistische Entscheidung ist..es geht dabei so gut wie gar nicht ums Kind, sondern siehe deine eigenen Gründe..deine Gründe..also dein ego.

das ist nicht wahr.

wenn man die normalen geburten und die geplanten kaiserschnitte vergleicht, schneiden die ks sogar etwas besser ab, was die risiken betrifft. nur wenn in die statistik auch die notkaiserschnitte miteinbezogen werden, schneiden die ks insgesamt schlechter ab als die vagninalen geburten.

außerdem werden einige ks auch in bezug auf das kindeswohl gemacht, obwohl die mutter lieber natürlich gebären würde. also vorsicht mit solchen aussagen!

ich würde mir an deiner stelle mehrere bücher aus der bibliothek zum thema ausleihen. contra, pro, von ärzten, von laien etc. ich hab das gemacht und quergelesen, das hat mir sehr geholfen.

und versuch, mit frauen zu reden, die beides hinter sich haben.

ich spüre die naht vom dammschnitt ab und zu noch, nach viereinhalb jahren. die kaiserschnittnarbe nach einem jahr kaum mehr. aber das ist natürlich auch wieder ein persönlicher fall und nicht verallgemeinerbar. leider kann niemand die zukunft voraussagen. also wirst du dich einfach entscheiden müssen.

es hilft zumindest, wenn man mit dem weg, den man dann geht, innerlich einverstanden ist.

g$ret"ax_


ich hatte übrigens eine postnatale depression nach der vaginalen geburt, nach dem ks nicht. meine überwältigende liebe/bindung zum zweiten kind war nach dem kaiserschnitt sofort und schlagartig da. beim ersten dauerte etwas, weil ich so geschockt war von der geburt.

D.ieKrxuemi


wenn man die normalen geburten und die geplanten kaiserschnitte vergleicht, schneiden die ks sogar etwas besser ab, was die risiken betrifft. nur wenn in die statistik auch die notkaiserschnitte miteinbezogen werden, schneiden die ks insgesamt schlechter ab als die vagninalen geburten.

Diese Statistiken sind immer etwas schwierig. Denn, das gibt es ja bei vag. Geburten leider auch, sind die Fälle, bei denen eine andere Hebamme oder ein anderer Doc wohl die Indikation für Notkaiserschnitt gestellt hätte oder zumindest zum Kaiserschnitt geraten hätte, immer mit in der Statistik der vag. Geburten.

außerdem werden einige ks auch in bezug auf das kindeswohl gemacht, obwohl die mutter lieber natürlich gebären würde. also vorsicht mit solchen aussagen!

wenn es eine Indikation zum Wohl des Kindes gibt, ist es ja kein Wunsch-KS.

Den Fall, dass die Mutter sich eigentlich eine vag. Entbindung wünscht, jedoch -ohne tatsächlich konkrete med. Gründe- das angebliche Kindeswohl über ihren Gebärwunsch stellt und sich zähneknirschend zum WKS entschließt, habe ich in 10 Jahren Frauenklinik nie erlebt.

Ich denke, jeder sollte es so machen, wie er es für richtig hält, jedoch sollte man beim echten WKS dann auch diesen nicht medizinisch notwendigen Eingriff selbst zahlen und sich die Leistung nicht erschleichen, indem man irgendwelche Paniken simuliert – kommt leider sehr oft vor.

Da die Kassen bei sog. Schönheitsoperationen ja auch nicht mehr Folgekosten bei Komplikationen zahlen – wer weiß, wann sie auf die Idee beim WKS kommen. Spätestens dann wird die WKS-Rate wieder zurück gehen.

hpatscchipxu


eine überwältigende liebe/bindung zum zweiten kind war nach dem kaiserschnitt sofort und schlagartig da.

Ich hatte 2 normale Entbindungen, beide schön, aber ich hatte beim ersten Kind auch andere Gefühle als beim zweiten. Das erste fand ich so zauberhaft und wollte es nur ansehen, weil sie einfach so toll war. Die zweite Entbindung war noch schöner als die erste, aber das Kind fand ich nicht so zauberhaft...ich dachte nur "was ist denn das für ein Alien, ist das mein Kind ???"

Also die Bindung zum Kind ist nicht nur von Frau zu Frau unterschiedlich und auch nicht immer entbindungsabhängig sondern hat auch was mit den Hormonen zu tun. Bei mir hat es ein paar Tage gedauert, bis ich den Kleinen wirklich als mein Kind ansehen konnte.

LyastS|umxmer


Ich habe jetzt nur die Möglichkeit von einer Geburt zu sprechen. Mein Sohn kam spontan auf die Welt. Ehrlich gesagt hatte ich mich mit Kaiserschnitt gar nicht befasst...Ich war einfach 'guter Hoffnung' und das fasste auch die Geburt mit ein.

Nun zu Thema. Ich kann die Ängste vor einer 'normalen' Geburt trotzdem gut verstehen und auch, dass Frauen die Nachteile eines KS lieber verdrängen. Es steht mir auch nicht zu da irgendein Urteil drüber zu fällen.

- eine zu große Angst hemmt die Geburt (habe ich bei meiner Zimmernachbarin erlebt) – Stress pur für Mutter und Kind.

Ich selbst hätte mehr Angst vor einem KS gehabt. Schon allein die Vorstellung einer PDA lässt es mir kalt den Rücken runter laufen. Ich hatte nun aber auch sehr viel Glück. Blasensprung in der Nacht. Erste Wehen erst mittags und um 16 Uhr war das Kind da. Wirklich schmerzhaft empfand ich die Wehen erst im Übergang zu den Presswehen. Aber da hätte zeitlich auch keine PDA mehr was bewirken können. Wirklich heftige Schmerzen hatte ich wenn es hoch kommt nur eine halbe Stunde.

In meinem Intimbereich hatte nur eine Hebamme was zu suchen. Und das ganze 3x. Da fand ich es in der Schwangerschaft schon lästiger...und da kommt man auch mit WKS nicht drum herum.

Den Dammriss habe ich nicht gespürt. Der erste Tag war nicht so angenehm – vor allem beim Wasserlassen. Ich selbst bin nach der Geburt auch wieder alleine aufs Zimmer gegangen und war überrascht, wie einfach das geht. Hätte ich mir schlimmer vorgestellt.

Jede Geburt ist anders und einzigartig. Ein KS kann super gut verlaufen und die Mutter ist wieder fit. Eine spontane Geburt kann ein traumatisches Erlebnis werden...

Die TE wird wie jede andere Frau auch ihre eigne Entscheidung treffen müssen...

*:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gynäkologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Kinderwunsch · Schwangerschaft · Sternenkinder · Verhütung · Wechseljahre · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH