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Pco, was bedeutet das für mich?

MWognste:rchxen hat die Diskussion gestartet


Hallöchen,

ich hoffe, dass ich hiermit nicht schon die x-te Diskussion zu dem Thema eröffne, ansonsten würde ich mich über Links freuen.

Und zwar wurde mir heute von meiner FÄ eröffnet, dass ich sehr viele Bläschen an meinen Eierstöcken sowie vergrößerte Eierstöcke habe. Abgesehen davon habe ich vor kurzem die Pille abgesetzt. Sie meinte dazu nur, dass es dazu führen kann, dass der Eisprung ausbleibt und ich soll das mal beobachten.

Nun habe ich dazu etwas gegooglet und hauptsächlich viel Zeug zum PCO-Syndrom gefunden, das ich glaube ich nicht habe. Natürlich kann ich zu vielem noch nichts sagen, da ich erst kürzlich die Pille abgesetzt habe. Aber ich bin 21, habe Normalgewicht, habe keine Probleme mit Zucker, etc.

Nun sind mir allerdings ein paar Sachen nicht klar:

1. Warum bekommt man denn eigentlich solche Bläschen, kann das an der Pille liegen?

2. Was sagt mir das jetzt? Sollte ich irgendwie auf meine Ernährung achten? Ich muss sagen, dass ich sehr wenig Sport treibe und mein Schoko-Konsum auch recht hoch ist, also wäre es auf jeden Fall mal nicht verkehrt da etwas bewusster zu sein

Habe leider heute beim Arzt nicht daran gedacht etwas mehr nachzufragen und finde im Netz eigentlich nur Sachen zum PCOS...

LG monsterchen

Antworten
PXo2wernPufxfi


Hast du denn irgendwelche Beschwerden? Zum Beispiel in Form von einem unregelmäßigem Zyklus, Akne, Haarausfall oder einer übermäßigen Behaarung?

Sind polyzystische Ovarien im Ultraschall zu erkennen, heißt das an sich noch gar nichts. Die Eireifung kann durch diverse Dinge beeinträchtigt sein, wie etwa dem Absetzen der Pille o.ä. .

1. Warum bekommt man denn eigentlich solche Bläschen, kann das an der Pille liegen?

Die "Bläschen" sind ganz normale Follikelbläschen die eine Eizelle enthalten. Ein gesunder Eierstock besitzt eine feste Rangorndung von kleinen bis großen Follikeln in einer geringen Stückzahl. Bei polyzystischer Eierstock hingegen weist eine große Anzahl an mittelreifen Follikeln auf, die im Ultraschall eine Ähnlichkeit mit einer Perlenkettenschnur aufweisen.

2. Was sagt mir das jetzt? Sollte ich irgendwie auf meine Ernährung achten? Ich muss sagen, dass ich sehr wenig Sport treibe und mein Schoko-Konsum auch recht hoch ist, also wäre es auf jeden Fall mal nicht verkehrt da etwas bewusster zu sein

Das ist davon abhänig, ob und welche Beschwerden du hast. Ist alles cool, würde ich erstmal gar nichts machen.

Ansonsten muss man für eine Insulinproblematik nicht unbedingt übergewichtig sein. Ich habe zum Beispiel PCOS und eine Insulinresistenz gehabt, obwohl ich einen BMI von 22 hatte.

AQleonxor


Wenn du erst vor Kurzem die Pille abgesetzt hast ist es auch möglich das sich das Problem von alleine wieder verflüchtigt sobald sich der Hormonhaushalt wieder eingekriegt hat.

M2onst#erchxen


Vielen Dank für eure Beiträge!

Ja, ich habe erst vor kurzem die Pille abgesetzt, d.h. ich warte jetzt einfach ab, wie sich mein Zyklus entwickelt und was meine Haut, etc. macht... sollte mir wohl einfach nicht zu viele Sorgen machen ;-)

J(ulVi.us2x009


Hallo, Pille führt zu Östrogendominanz und dann kann es auch Zysten geben. Man kann das mit natürlicher Hormontherapie behandeln. Gib auf google dr. scheuernstuhl und therapeut ein. du bekommst so eine ärzteliste für natürliche Hormontherapie. die internetseite der kinderwunschhilfe ist auch sehr informativ. man kann das mit progesteoncreme behandeln.

Bei PCO hast du ein erhöhtes risiko für Diabetes.

P1o-werMPu'ffxi


Bei PCO hast du ein erhöhtes risiko für Diabetes.

Das stimmt nicht! Zwischen PCOS und Diabetes Typ 2 gibt es jedoch eine Verbindung, da ein Großteil der Betroffenen an einer Inuslinresistenz und/oder Übergewicht leidet.

PCO allein ist lediglich ein Symptom vieler Erkrankungen. Selbst unter PCOS muss kein PCO vorliegen.

M"ons+texrchen


@ PowerPuffi:

Woran hast du denn gemerkt, dass du eine Insulinresistenz hast? Gibt es da irgendwelche Anzeichen, die das andeuten können?

POowe5rPuxffi


Eine Insulinreistenz hast eigentlich keine Symptome. Viele Betroffenen berichten aber davon, dass sie nur unter erschwerten Bedingungen abnehmen können, dafür umso schneller zunehmen.

Allerdings ist das in der Regel auf die Lebensweise zurückzuführen. So unterschreiten die meisten die Empfehlungen der BzgA für Ernährung und Bewegung ohnehin massivst.

Das Mindestmaß sind 5 Portionen a 150g frischer Rohkost. Davon 2x Obst und 3x Gemüse. Dazu mindestens 5x30 Minuten Sport in der Woche.

Bei mir war die Diagnose nicht wirklich erstaunlich. Ich habe nie Sport getrieben und mich überwiegend von Nudeln, Weißbrot, Kartoffeln und Reis ernährt, dazu viel schlechtes Fett, Fastfood und Süßigkeiten. Eiweiß und Rohkost standen maximal alle 2-3 Tage auf dem Plan und waren maximal auch nur ein Fünftel von dem, was eigentlich gefordert war.

Heute bin ich die IR los, dank Sport und Ernährungsumstellung! :)z

Jxul'ius725009


Frau dr. Hemm schreibt: "wie Sie sagen, das PCO-Syndrom birgt ein erhöhtes Risiko für Diabetes II, allerdings muss der Diabetes ja auch nicht eintreten"

Aber wenn ihr das natürlich besser wisst als Frau dr. Hemm, ist mir egal

PfoweprPufxfi


PCO ist nicht PCOS! ;-)

In deinem Zitat ist von PCOS und nicht von PCO die Rede! Das ist ein großer Unterschied!

PCOS ist aufgrund von Insulinresistenz und Übergewicht mit einem erhöhten Risiko für ein Diabetes Typ 2 verbunden, nicht aber PCO.

PCO sind lediglich polyzystische Ovarien, sie können in vielen Lebenslagen und bei diversen Erkrankungen auftreten. PCOS ist das Syndrom der polyzystischen Ovarien und ein eigenstädiges Krankheitsbild.

JDuliusm200x9


Die Differenzierung macht keinen Sinn. Im Buch der Frau dr. [...] heißt es: "Zysten sind generell eine Folge von Östrogendominanz und können deshlab auch gut mit Progesteron behandelt werden."

Als weiteres schreibt sie in dem Buch, dass Progesteronmangel Diabetes 2 zur Folge haben kann.

P1ower/Puxffi


Die Differenzierung macht keinen Sinn.

Selbstverständlich tut sie das! PCO und PCOS sind zwei verschiedene Paar Schuhe ???

Wie erklärst du dir dann, dass PCO und PCOS undabhänig voneinander auftreten können, wenn beide laut deiner Definition ein und dasselbe sind?!

"Zysten sind generell eine Folge von Östrogendominanz und können deshlab auch gut mit Progesteron behandelt werden."

PCO sind keine Zysten. Es sind Follikelbläschen...

Es gibt auch PCO und PCOS mit niedrigem Estradiolspiegel. War zum Beispiel bei mir der Fall. Und nun? ":/

Progesteron ist zudem keine anerkannte Theapie. Weder von PCO noch von PCOS. Im NFP-Forum gab es diverse Selbstversuche mit Zylustee, Mönchspfeffer, Utrogest, Ovaria Comp und natürlichem Progesteron in Form von Gel – der Leidensdruck ist groß, sodass man sich an jeden Strohhalm klammert, aber effektiv war keines davon, da es nicht in den Androgenkreislauf eingreift.

Effektive Therapiemöglichkeiten bei PCOS sind Metformin, Inositol, Sport und eine Ernährungsumstellung. Also alles, was die Insulinproblematik betreffen kann.

Als weiteres schreibt sie in dem Buch, dass Progesteronmangel Diabetes 2 zur Folge haben kann.

Vieles kann ein Diabetes Typ 2 zur Folge haben. PCO gehört nicht dazu, nur PCOS!!! ;-)

MUons_tedrchxen


Vielen Dank für diese Informationen, ich habe das Gefühl, dass dieser Unterschied PCO/PCOS irgendwie oft schlecht vermittelt wird.

Ich habe nun noch ein paar Fragen, ich hoffe ihr könnt mir helfen?

Ich habe schon seit längerem immer mal wieder ein leichtes Stechen/Ziehen im der Eierstockgegend, ich nehme an, dass das durch die vergrößerten Eierstöcke kommt? Es ist jetzt in den letzten zwei Tagen etwas häufiger geworden, allerdings nicht wirklich schlimm, es fällt mir eben auf, aber ist gut erträglich. Ich frage mich nur, ob das abgesehen von den leichten Schmerzen negative Konsequenzen hat? Sollte ich das nochmal untersuchen lassen?

Abgesehen davon (ich weiß, ich wirke jetzt vllt etwas hypochrondrisch) habe ich Angst, dass ich irgendwie eine Insulinresistenz entwickelt habe. Ich muss sagen, dass ich recht wenig Sport treibe und meine Ernährung an sich sehr gesund ist (also so die drei Hauptmahlzeiten), ich aber recht viel Süßkram in mich reinstopfe. Mir ist nun in letzter Zeit aufgefallen, dass ich häufig nach Kuchen essen, o.ä. danach totalen Hunger bekomme, was ja irgendwie ein bisschen für eine Unterzuckerung spricht, oder?

Ich weiß nun nicht, wie ich genau verfahren soll. Ich bin die nächsten fünf Monate im Ausland und möchte da ungern Ärzte aufsuchen. Kann ich es hinbekommen durch gesunde Ernährung und mehr Sport eine Insulinresistenz (sollte ich sie haben) umzukehren?

PAoweruPuxffi


Ein permanentes Ziehen und Stechen habe ich auch, das ist vollkommen normal :)_

Bei mir ist das linke Ovar zum Beispiel so stark vergrößert, dass ich ihn durch die Scheidenwand hindurch erfühlen kann.

Dass man nach Zuckerkonsum schnell wieder Heißhunger bekommt, ist ebenso normal. Das würde ich nicht unbedingt auf eine mögliche IR zurückführen. Allerdings kann man auch als gesunder Mensch seine Ernährung umstellen. Schaden kann man sich damit nicht, eher im Gegenteil.

Süßigkeiten und Zucker, generell leere Kohlenhydrate, würde ich gänzlich streichen. Bei IR sind Ernährungsformen nach Schlank im Schlaf, LOGI oder Glyx empfehlenswert. Unser Gehirn braucht ca 150g KHs am Tag. Die meisten essen zwischen 300-400g, also viel zu viel und dafür zu wenig Eiweiß und zu wenig Rohkost.

Bei mir hats geklappt. Viele werden sogar so ihren Diabetes los. Also nur zu! :)z

Wie lange bist du denn schon pillenfrei und wie war den Zyklus in dieser Zeit?

M]on]ste)rchxen


Danke PowerPuffi! Dann kann ich das Ziehen ja ignorieren. Richtig stören tut es auch nicht. Ich habe das auch schon (zwar selten) seit etwa fünf Monaten, aber jetzt war es doch etwas vermehrt...

Ja, ich denke auch, dass ich jetzt einfach mal versuche meine Ernährung etwas umzustellen. Mit Glyx (oder SiS) habe ich mich vorher schon beschäftigt, ich weiß also worum es geht. Und mit dem Sport habe ich heute schonmal angefangen ;-)

Ich habe die Pille vor zwei Wochen abgesetzt, ist also wirklich noch nicht lange her. Ich bin gerade mal beim 11. Zyklustag, von daher kann ich noch nicht viel sagen. Ich habe mit NFP angefangen, kann es also hoffentlich sehen, wenn ich einen Eisprung haben sollte. Aber das dauert vermutlich noch etwas, momentan ist meine Temperatur immer in Tieflage. Noch ist meine Haut auch in Ordnung, aber selbst wenn ich da Probleme kriegen sollte, kann das natürlich auch an den Nachwirkungen der Pille und nicht an einem hypothetischen PCOS liegen.

Ich denke ich werde das jetzt einfach mal beobachten und ein bisschen auf meine Gesundheit achten. Je nachdem wie meine Zyklen so sind werde ich dann in fünf Monaten nochmal zu meiner FÄ gehen und das checken lassen. Oder was denkst du?

Vielen Dank für deine Hilfe und deine Meinung!!

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