» »

Frauenarzt fragt nach Sexualität

S*unfl|ow/er_7x3


Muss man a) sagen und b) einen grundsätzlich unangenehmen Arzt halt meiden. Weil man von dem ALLES als unpassend empfinden wird. ;-)

LpolaXx5


Also ich bin danach noch von keiner der 3 Frauenärztinnen, bei denen ich war, gefragt worden. Ich würde die Frage auch nicht beantworten. :|N

Mag sein, dass manche für die Frage dankbar sind, aber ich finde, dass das eine Fremde nichts angeht. Auch nicht, wenn sie meine Gynekologin ist.

EJhemaVliger Nutzer (G#j2827877x)


Naja, ich reiße beim Sex grundsätzlich ein und hätte daher einer interessierten Gynäkologin an der Stelle durchaus was zu erzählen.

LpalalNalala9x0


Hmm ich glaube ich würde auch erstmal doof schaun, wenn das gefragt werden würde.

Ich kenne das bisher so, dass der Arzt da diskreter fragt. Eher "haben sie irgendwelche Probleme im Intimbereich, schmerzt es irgendwo" so in etwa. Ich denke das reicht auch aus.

VQiva_eVioletxta


danach fragt, wie meine Sexualität läuft

das hat für mich den Eindruck, dass die Frage über das rein Gynäkologische hinaus geht. Denn ich kenne es so, dass man höchstens gefragt wird, ob man Schmerzen beim Geschlechtsverkehr hat. Ich denke das ist normal.

Aber die Frage wie es im sexuellen läuft hat so einen..voyeuristischen Touch. Also ich wäre auch ein bisschen irritiert, was er da genau hören möchte ;-)

SOunflow~er_73


"haben sie irgendwelche Probleme im Intimbereich, schmerzt es irgendwo"

Die Frage erfasst den Intimbereich an sich, aber NICHT Schmerzen/Probleme beim Sex.

b'agrbaLmamxa


Kommt aber auch drauf an, wie die Frage formuliert ist "Alles in Ordnung oder haben Sie Beschwerden" ist etwas anderes, als "Wie läufts denn mit dem Sex?".

Und letztere Frage möchte ich eigentlich von keinem FA gestellt bekommen, egal, ob männlich oder weiblich.

Finde ich auch.

Bin in den 20 Jahren, seit ich zum Gyn gehe, noch nie was derartiges gefragt worden und fände es auch komisch.

T:exasm79


Mein erster FA war ein Mann ( jetzt pensioniert :°( ) und meine jetzige FA eine Frau. Ich mache da keinen Unterschied, für mich ist ein Arzt ein Arzt, egal ob Mann oder Frau.

Bei beiden kam, zu der Frage nach meinem Allgemeinwohl, die Frage: " wie läuft es mit dem Sex? Irgendwelche Schmerzen, Probleme oder sonstige Fragen? "

Habe mich also nie unwohl, komisch oder sonst wie betupft gefühlt. Hatte schon interessante aufschlussreiche Gespräche, als ich tatsächlich mal ein Problem beim Sex hatte.

V%ivaB_Viol`etta


Die Frage erfasst den Intimbereich an sich, aber NICHT Schmerzen/Probleme beim Sex.

Aber ist das nicht irgendwie das Selbe?

Es kommt immer darauf an wie man eine Frage stellt, wenn der Arzt die Frage wirklich so gestellt hat, ist das schon ein bisschen zweideutig.

Slunf#loweUr_73


Wenn ich einen Pickel an der Schamlippe habe oder eine Pilzinfektion sonstwas, habe ich auch Schmerzen, Brennen,... Aber völlig unabhängig vom Sex.

Streng genommen sind da zwei verschiedene Aspekte. ;-) Die sich Laien vielleicht nicht so offenbart, wie hier deutlich wird. Psychiater & Therapeuten werden bspw. mittlerweile auch geschult, explizit nach SEX zu fragen, weil Antidepressiva da entsprechende Nebenwirkungen haben können. Das sind dann auch andere Fragen als nach den normalen Nebenwirkungen. Und man wundert sich, welche Antworten da bei den entsprechenden Fragen kommen (die bei den "normalen" Fragen nicht kommen!).

Daher (auch wenn es unangenehm ist): Vielleicht beim nächsten Mal auch versuchen, DIESE Perspektive zu sehen.

Wie gesagt, wenn jemand grundsätzlich nicht sympathisch oder in der ganz allgemeinen Art eher anzüglich scheint (hatte so ein Exemplar mal auf einer Gyn-Station, wo man sich nach einer OP nicht sooo direkt den Arzt aussuchen konnte und ich mich auch nicht sehr behaglich gefühlt habe).

Aber wenn der Fragestil zum Arzt an sich passt und der einem allgemein zusagt, würde ich da nicht gleich Anzüglichkeiten oder Übergriffigkeit reininterpretieren. Und wenn man es gar nicht haben kann, vielleicht freundliche & deutlich sagen: Nein, möchte ich nicht drüber reden, melde mich selber WENN was wäre. Das Recht hat man auch.

Aber die explizite Frage, angemessen gestellt (Typsache!), ist per se nicht übergriffig. Sondern eher Bemühen, neuere Kommunikationstechniken umzusetzen. Was Ärzte mittlerweile sogar im Rollenspiel lernen (weil es DENEN auch nicht immer so leicht fällt, sowas anzusprechen!).

gXehmatlraxus


Mein Intimleben und meine Sexualität geht nur mich etwas an, auch nicht meinen Gynäkologen. Ich habe eine Ärztin, schon seit vielen Jahren, aber so eine Frage kam noch nicht. Ich würde auch nicht antworten.

K/ons}umKErHitikexr


Was ist das denn für eine Vorsorge?

K}akmikNaOzi0x815


Streng genommen sind da zwei verschiedene Aspekte. Die sich Laien vielleicht nicht so offenbart, wie hier deutlich wird. Psychiater & Therapeuten werden bspw. mittlerweile auch geschult, explizit nach SEX zu fragen, weil Antidepressiva da entsprechende Nebenwirkungen haben können.

Gut, wenn wir mal mit dem Korinthen kacken anfangen wollen, könnte man ganz streng genommen, den Begriff der Sexualität in einer solchen Frage komplett ausklammern, da er über das rein gynäkologische hinausgeht, psychologische und viele andere Aspekte mit einbezieht und von daher einen Frauenarzt tatsächlich nichts angeht.

Wenn ein Arzt fragt, "wie meine Sexualität läuft", könnte damit von Schmerzen beim Sex bis hin zur sexuellen Orientierung alles gemeint sein.

SXilberimon-dauxge


Meine erste Gyn hatte beim Vorgespräch zuerst gefragt ob ich schon einmal schwanger war (nein), dann ob ich schon einmal Geschlechtsverkehr hatte (auch nicht) - okay, dementsprechend vorsichtig war sie dann bei der Untersuchung.

Das macht dann ja auch einen Sinn.

Aber wenn sie mich z.b. gefragt hätte WARUM ich noch keinen GV hatte, dann hätte ich vermutlich zurückgefragt ob das irgendeinen medizinischen Sinn macht.

Ein/e Gyn soll untersuchen, wenn frau Beschwerden hat die auf eine Geschlechtskrankheit hindeuten könnten, DANN darf Gyn gerne diesbezüglich fragen.

Manchmal kommt es vielleicht auch blöd rüber, eine Frau in den Wechseljahren könnte z.B. das Problem einer zu trockenen Scheide haben und da könnte ich mir vorstellen dass ein/e Gyn vielleicht nachfragt. Aber dann bitte mit einem Hinweis darauf, WARUM gefragt wird.

Szilbe@rmond9augxe


weil Antidepressiva da entsprechende Nebenwirkungen haben können.

Okäh...speziell dazu:

1) sowas kann - und soll - der Arzt ansprechen der einem das Medikament verschreibt !

2) außerdem müsste der/die Gyn dann zuerst mal fragen was man für Medikamente nimmt (wurde ich nie gefragt, jedenfalls von keiner Gyn) und dann so als Hinweis "ein AD kann als Nebenwirkung Libidoverlust hervorrufen, haben Sie diesbezüglich Probleme ?"

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gynäkologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Kinderwunsch · Schwangerschaft · Sternenkinder · Verhütung · Wechseljahre · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH