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Brennen und Jucken im Intimbereich und am After

F[usse.l/hamstxer81 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

ich wende mich mittlerweile relativ verzweifelt an dieses Forum, weil ich so langsam echt nicht mehr weiß, wohin mit meinen Gedanken, Sorgen und Ängsten, die mir extrem aufs Gemüt schlagen. Ich habe gelesen, dass viele Frauen ähnliche (vielleicht sogar dieselben) Beschwerden haben wie ich. Vielleicht kann mir ja jemand helfen bzw. hilfreiche Tipps geben. Deshalb möchte ich euch meine "Leidensgeschichte" schildern.

Seit längerer Zeit (schätzungsweise drei Jahren) habe ich regelmäßig einen Juckreiz am After. Anfangs habe ich mir nichts dabei gedacht, aber als es dann immer heftiger wurde, habe ich mit lindernden Salben darauf reagiert. War auch immer gut auszuhalten, obwohl es nie ganz weg war.

Im Dezember letzten Jahres bekam ich dann aber zusätzlich Schmerzen im Intimbereich. Es fühlte sich irgendwie so an, als hätte ich mich an einer zu engen Jeans wundgescheuert, es war aber nichts zu sehen. Als die Beschwerden dann nicht weggingen, sondern eher noch schlimmer wurden, bin ich Anfang Januar dann zu meiner Hausärztin gegangen. Bei dieser Gelegenheit erwähnte ich ihr gegenüber auch das Jucken. Daraufhin stellte sie einen winzigen Riss in der Anal-Haut fest und verschrieb mir eine Salbe, die die Durchblutung fördern und dadurch den Heilungsprozess beschleunigen sollte. Ich konnte diese Salbe aber nicht benutzen, weil es zu heftig brannte. Was die Schmerzen im Intimbereich angeht, konnte meine Hausärztin äußerlich auch nichts erkennen. Sie meinte, die äußeren Schamlippen seien etwas gerötet und vermutete daraufhin eine Pilzinfektion. Sie verschrieb mir ein Anti-Pilz-Mittel und schickte mich zum Gynäkologen.

Durch das Pilzmittel fühlte ich mich zwar etwas besser, komplett weg waren die Beschwerden aber auf keinen Fall. Vor allem fühlte sich das Ganze nicht wie eine Pilzinfektion an (hatte ja irgendwie jeder schonmal), sondern eher wie "Wundsein", also ein brennender, stechender Schmerz, der mal stärker, mal schwächer war, je nachdem, wie ich mich bewegt habe.

Beim Gynäkologen war ich im Januar und Februar insgesamt drei Mal. Getestet wurde auf Pilzinfektion (negativ), baterielle Infektion (negativ) und Clamydien (negativ). Ich bekam nacheinander zuerst ein Kombipräparat (Lotricomb Salbe), dann eine Cortisonsalbe (Advantan 0,1% Fettsalbe) und schließlich eine antibakterielle Salbe (Sobelin Vaginalcreme) verschrieben. Bei Lotricomb und Cortison wurde es zwischenzeitlich etwas besser, ging aber nicht ganz weg. Die Lotricomb Salbe und die Cortisonsalbe habe ich immer sehr großflächig auch auf die juckenden Stellen am After aufgetragen, und daraufhin war der Juckreiz vorübergehend weg.

Da all die Salben gegen die Beschwerden im Intimbereich nicht wirklich geholfen haben, habe ich gleichzeitig dann auch so ziemlich alles weggelassen, was die Haut reizen könnte: Ich benutze kein Intimwaschgel mehr, sondern wasche mich im Intimbereich nur noch mit klarem Wasser. Ich trage nur noch Baumwollunterwäsche, die ich mit duftstofffreiem Sensitiv-Waschmittel bei 60 Grad wasche. Außerdem habe ich lange Zeit keine Jeans, sondern nur Röcke bzw. maximal Leggins getragen (was im Winter echt eine Herausforderung war). Aber irgendwie wurde es nicht besser bzw. ich hatte irgendwann das Gefühl, dass sich die Beschwerden verändert hatten. Aber ich konnte das nur ganz schwer benennen.

Nachdem der Gynäkologe dann aufgegeben hatte, bin ich zurück zur Hausärztin, die mir die Lotricomb Creme noch einmal ans Herz legte. Die sollte ich mindestens zwei Wochen nehmen, was ich dann auch gemacht habe. In dieser Zeit war ich auch im Urlaub und hatte das Gefühl, dass es mir wirklich besser ging. Nachdem ich die Salbe dann aber abgesetzt hatte, verschlimmerten sich die Beschwerden wieder. Ich hatte ständig so ein Jucken/Brennen/Druckstellen-Gefühl, und dass niemand so genau wusste, woran das liegt, hat mich echt fertig gemacht.

Meine Hausärztin hat mich dann zum Dermatologen überwiesen. Der verschrieb mir dann wieder eine cortisonhaltige Salbe, die aber gar nicht geholfen hat. Stattdessen fühlte sich der Intimbereich noch gereizter an und ich hatte im oberen Intimbereich (in der Nähe der Klitoris) sogar einige harte Knübbelchen. Also setzte ich die Salbe ab und ging wieder zum Hautarzt. Er hat dann einen erneuten Abstrich gemacht und mir Sitzbäder mit Delagil zur Beruhigung und Batrafen verschrieben. Die Sitzbäder fand ich ziemlich unangenehm, weil sich die Haut im Intimbereich danach ganz trocken und besonders gereizt anfühlte (wie auch nach dem normalen Duschen). Als dann auch der differenzierte Abstrich wieder nichts Konkretes ergeben hat, bin ich zurück zu meiner Hausärztin, weil ich immer noch dieses Brennen im Bereich der Klitoris hatte. Außerdem fühlte es sich teilweise so an, als sei auch Blase/Harnröhre gereizt. Und nicht zu vergessen das "Druckstellengefühl" im hinteren Bereich der äußeren Schamlippen sowie den Juckreiz und das Brennen am Damm/After.

Meine Hausärztin äußerte dann die Vermutung, dass mir mein "Schmerzgedächtnis" möglicherweise ein Schnippchen schlägt und ich einen Schmerz empfinde, der eigentlich gar nicht (mehr) da ist. Das war für mich ehrlich gesagt ein ziemlicher Schock, weil ich mich eigentlich für jemanden halte, der ganz gut mitbekommt, was mit seinem Körper passiert, und das passte irgendwie nicht. Aber da ich auch keine bessere Idee hatte, verschrieb sie mir (neben Vagiflor) ein Mittel (eigentlich ein Beruhigungsmittel bei Angstzuständen), das das Schmerzempfinden hemmt. Und das war für mich wirklich der Horror, weil es mich mental total runtergezogen hat. Ich war eh schon total down wegen dieser langwierigen Geschichte (und des Gedanken, einen an der Murmel zu habe), und dieses Zeug hat mich dann noch zusätzlich belastet. Nie wieder! Hat übrigens auch nichts gebracht...

Deshalb bin ich dann wieder zum Doc und war eigentlich schon auf dem Weg zum Neurologen, als ich vorschlug, mal einen Urintest zu machen, weil die Beschwerden beim Wasserlassen schon besonders intensiv waren. Sie war ziemlich irritiert, dass bisher noch niemand den Urin getestet hat. Ergebnis: Harnwegsinfekt. Um nichts falsch zu machen (zumal ich vor ca. 10 Jahren schonmal Trouble mit der Blase in Form einer fast chronischen Blasenentzündung hatte), überwies mich meine Hausärztin zum Urologen, wo eine Urinkultur angelegt wurde, die massiv Bakterien enthielt. Daraufhin wurde mir das Antibiotikum Furadantin Retard verschrieben, das ich nun sieben Tage nehmen muss (bis morgen). Dann soll der Urin nochmal getestet werden.

Ich hatte mir von der Behandlung des Harnwegsinfekts eigentlich sehr viel versprochen. Ich habe auch das Gefühl, dass es beim Wasserlassen mittlerweile besser geht, aber dieses "Druckstellengefühl", das Brennen und vor allem der Juckreiz sind immer noch da bzw. teilweise sogar wieder schlimmer geworden. Ich weiß, ich muss abwarten, was der neuerliche Urintest ergibt, aber ich habe einfach so große Angst, dass es auch daran nicht liegt und das Rätselraten weitergeht.

Außerdem belastet diese mittlerweile fünf Monate dauernde Geschichte nicht nur mich, sondern auch meine Partnerschaft. Unser Sexualleben ist auf ein Minimum runtergefahren. Beim Geschlechtsverkehr selbst habe ich zwar nicht mehr Beschwerden, aber wer ist schon in der Stimmung, wenn es überall kribbelt?! Mal ganz davon abgesehen, dass ich auch Schiss habe, meinen Partner ggf. mit etwas anzustecken.

Und natürlich habe ich Angst, dass meine Probleme vielleicht doch psychische Ursachen haben (obwohl ich mir nicht erklären kann, welche), weil deren Behandlung natürlich nicht so einfach ist wie eine Tablette einzunehmen oder eine Salbe aufzutragen. Und das ist ja auch keine Symptomatik, über die man mit jedem redet.

Ich bin einfach nur frustiert und extrem verunsichert. Sorry, dass meine Ausführungen jetzt doch so lang geworden sind. Ich hoffe, ihr habt ein paar gute Tipps oder einfach nur ein paar aufmunternde Worte für mich. Es sei denn, jemand weiß, was ich habe. Aber davon gehe ich jetzt mal nicht aus.

Liebe Grüße

Fussel

Antworten
s=imikxra


Hallo,

hast du schonmal Mykundex Salbe versucht?

Die ist eigentlich für Darmpilz aber ich verwende die Salbe

wenn bei meiner kleinen alles Wund ist und brennt und die hilft sehr gut

oder wenn ich Probleme habe, kenne dieses schreckliche Jucken und brennen

leider auch zu gut aber mir hilft diese Salbe sehr

BGi?en?e_2x6


hallo!!

ich habe ähnliche probleme. alles fing bei mir mit einer blasenetnzündung und antibiotikatherapie an.

es wurde ein pilz diagnostiziert, aber die beschwerden blieben bis heute.

kein arzt hat bis jetzt herausgefunden was ich habe.

meine beschwerden sind trockene, juckende, schuppende schamlippen (außen), an den inneren schamlippen sind überall risse und mein after brennt und in der porritze habe ich sogar risse.

ich habe immer wieder cortisinsalben verschrieben bekommen.geholfen haben sie nur bedingt.

und ja falls mich noch jemand fragt: ich nehme natürlich nicht die pille und ich wasche mich nur mit wasser. zusätlich pflege ich mich mit multigynactigel und olivenöl.

morgen gehe ich zum hautarzt. vieleilcht kann der herrausfinden ob ich eine infektion oder eine hautkrankheit habe.

ich würde dir auch raten zum hautarzt zu gehen.

Kgamiokazih081x5


@ Fusselhamster81

Verhütest du hormonell?

Dass die Reizungen nach der Blasenentzündung nicht weggehen, kann ich gut nachvollziehen. Immerhin kleisterst du dir seit längerer Zeit ziemlich viele Medikamente in den Intimbereich, die ja alle auch Nebenwirkungen haben können und die Haut ziemlich stark belasten. Und bis sich Haut und/oder Schleimhaut mal richtig regeneriert hat, kann das ganz schön lange dauern. Ich würde dir deshalb erst einmal empfehlen, die lokalen Behandlungen wegzulassen, solange keine handfeste Infektion (Bakterien/Pilze) vorhanden ist. Auf gut Dünken würde ich an deiner Stelle sowieso nichts nehmen.

Stattdessen solltest du deinen Intimbereich systematisch aufbauen: Das könntest du z.B. mit Milchsäuregel/-Zäpfchen machen, könnte aber bei dem Zustand ziemlich fies brennen. Könntest du auch mit MultigynActigel machen, könnte auch ziemlich brennen. Die schonendste Variante wäre die Pflege mit nativen Ölen (z.B. Nachtkerzenöl oder Kokos, Mandel, Olive..). Vor allem das Nachtkerzenöl pflegt und schont deine Haut.

S4t]ell~ax80


Hast du dein Toilettenpapier schon mal gewechselt? Recyclingpapier oder buntes Toilettenpapier kann z.B. Reizungen auslösen.

Kannst du Zusammenhänge mit Nahrungsmitteln/Getränken feststellen? Wird es z.B. schlimmer durch scharfe Gewürze, Fruchtsäuren, Kaffee/Tee...?

Wurde mal ein Allergietest gemacht?

Verhütest du hormonell?? Dies könnte sowohl Blasenentzündungen als auch Hautprobleme im Intimbereich bzw. Infektionen begünstigen. Falls nein, hast du normale und regelmäßige Zyklen oder deutet irgend etwas auf ein hormonelles Problem hin?

Ich würde dir vorerst empfehlen, es mal mit regelmäßiger Pflege mit einem guten nativen Öl (Olivenöl, Nachtkerzenöl, Kokosöl, Mandelöl etc.) nach jedem Waschen/Duschen und immer bei Bedarf zu probieren und ein mal täglich noch etwas VEA OLIO (VitaminE-Acetat) zusätzlich zum Öl in die Haut einzumassieren (das hat mir mein Dermatologe empfohlen). Zieh das mal mindestens 6-8 Wochen durch und schau, ob es sich nicht verbessert.

Ein Termin beim Neurologe würde wohl trotzdem nicht schaden.

Eine Untersuchung auf Vitamin- und Mineralstoffmängel (leider keine Kassenleistung) könnte auch nicht schaden.

Ansonsten könntest du auch mal Prof. Werner Mendling oder Prof. Weissenbacher aufsuchen, die sind quasi Spezialisten auf diesem Gebiet.

[[http://www.werner-mendling.de/]]

Ich hab/hatte ein ganz ähnliches Problem wie du, habe es mittlerweile mit regelmäßiger Ölpflege, VEA Olio, Methyl-Sulfonyl-Methan + einem Nahrungsergänzungsmittel mit Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, einer Ernährungsumstellung und Hormonergänzung (Progesteron) ganz gut im Griff und bin jetzt schon seit längerer Zeit annähernd beschwerdefrei.

F_usselhamstter8x1


Ihr Lieben,

erst einmal vielen Dank für eure Rückmeldungen. Für mich ist es irgendwie schon positiv, mal darüber reden bzw. schreiben zu können und zu sehen, dass auch anderen Frauen solche Probleme haben.

@simikra

Nein, Mykundex Salbe kenne ich nicht und habe ich auch noch nicht ausprobiert. Ich bin im Moment aber ehrlich gesagt auch ein bisschend davon weg, mich selbst mit irgendwelchen Cremes und Salben selbst zu therapieren. Am liebsten hätte ich gerne eine eindeutige Diagnose und eine klare Ansage, was man dagegen machen kann.

@Biene_26

Beim Hautarzt war ich schon. Die konnten nichts Konkretes feststellen. Allerdings sieht man bei mir äußerlich nichts, also keine Schuppen, keine Risse, nur hin und wieder eine leichte Rötung.

@Kamikazi0815

Ja, ich verhüte mit der Pille. Allerdings schon seit knapp 15 Jahren und hatte auch nie Probleme damit. Ich habe die Pille in letzter Zeit auch nicht gewechselt. Meine Periode bekomme ich nach wie vor regelmäßig und konnte auch nicht feststellen, dass es dadurch besser oder schlimmer geworden ist. Seit einer Weile nehme ich auch Präparate zum Wiederaufbau der Scheidenflora (z.B. Vagiflor).

Das mit dem Nachtkerzen-Öl werde ich mal ausprobieren. Den Tipp habe ich schon häufiger gelesen, und ich denke, damit kann ich nicht viel falsch machen. Ansonsten nehme ich im Moment nichts, keine Cremes, keine Salben oder so.

Gestern Abend habe ich die letzte Antibiotikum-Tablette genommen, habe aber irgendwie nicht das Gefühl, dass sich an meinem Zustand großartig etwas geändert hat. Am Freitag muss ich noch einmal eine Urinprobe abgeben, und je nachdem, wie dann der Befund lautet, muss ich weiter schauen.

Ich habe irgendwie das Gefühl, dass der Juckreiz am After und das Brennen/Jucken im Intimbereich miteinander zusammenhängen. Aber irgendwie scheint da niemand zu wissen, woran das liegen könnte.

@Stella80

Beim Toilettenpapier verzichte ich seit einiger Zeit auf feuchtes Toilettenpapier und benutze ansonsten relativ weiches, aber ungebleichtes Papier. Einen Zusammenhang mit Nahrungsmitteln oder Getränken kann ich ebenfalls nicht erkennen. Ein Allergietest wurde zwar noch nicht gemacht, allerdings meinte mein Hautarzt, dass das Cortison hätte anschlagen müssen, wenn es eine allergische Reaktion wäre. ???

V8ivJa_Vi oletOta


Ja, ich verhüte mit der Pille. Allerdings schon seit knapp 15 Jahren und hatte auch nie Probleme damit. Ich habe die Pille in letzter Zeit auch nicht gewechselt. Meine Periode bekomme ich nach wie vor regelmäßig und konnte auch nicht feststellen, dass es dadurch besser oder schlimmer geworden ist. Seit einer Weile nehme ich auch Präparate zum Wiederaufbau der Scheidenflora

Die Wahrscheinlichkeit einen Nebenwirkung zu bekommen steigt mit der Dauer der Einnahme.

Eine Periode hast du im übrigen nicht mehr, nur eine Hormonentzugsblutung und die ist ohne Bedeutung. Hast du mal in die Packungsbeilage deiner Pille geschaut?

Die Pille kann einen lokalen Östrogenmangel verursachen, ähnlich wie in den Wechseljahren außerdem ist beötigt der Körper mehr Vitamine und Mineralien weshalb vielen Pillenanwenderinnen unter Mängel leiden.Es verändert sich vieles im Mineral- und Vitaminhaushalt, ebenso die Eigenproduktion verschiedener Hormone. Diese Vorgänge können auch einige Zeit brauchen um Probleme zu machen

S,tetllxa80


Ein Allergietest wurde zwar noch nicht gemacht, allerdings meinte mein Hautarzt, dass das Cortison hätte anschlagen müssen, wenn es eine allergische Reaktion wäre.

Die Lotricomb hat aber doch angeschlagen? Die enthält ein sehr wirksames Cortison und war bei mir auch die einzige Salbe, die geholfen hat. Leider sollte man die ja nicht dauerhaft nehmen.

Ein Ekzem (Neurodermitis o.ä.) kann es nicht sein? Hast du mit deinem Dermatologen mal darüber gesprochen?

Ich sehe, grad bei Problemen im Intimbereich und mit der Blase, hormonelle Verhütungsmittel sehr kritisch. Ich würde an deiner Stelle darauf verzichten, Vitamine und Mineralien checken lassen und ggf. ergänzen und schauen, dass die körpereigene Hormonproduktion wieder in Schwung kommt. Ich hab die Pille vor über 4 Jahren auf anraten meines Urologen, Dermatologen und Allgemeinmediziners abgesetzt. Und bei mir hatte die hormonelle Seite einen sehr großen Anteil an dem Problem. Da sich meine Hormone nicht von selbst eingependelt haben, muss ich bis heute Progesteron ergänzen und je ausgeglichener meine natürlichen Zyklen werden, desto weniger werden meine Hautprobleme im Intimbereich.

m*ario:n aus{ xwien


nur als gedankenanstoss-ähnliches hatte ich vor mehr als 2 jahren-nix half wirklich

als es dann besonders schlimm wurde,wurde blut abgenommen+diabetes diagnostiziert.muss natürlich bei dir nicht sein,aber wenn du schon so lange dran leidest,wäre vielleicht auch mal eine BZ-kontrolle nicht schlecht

B=ienKe_2x6


pille absetzten!

oder viellicht ist es doch ein pilz. lass dir wenn nur orale medikamente verschreiben.

die sind effektiver.

ach heute wollte ich zu meinem neuen hautarzt gehen, aber leider habe ich meine tage bekommen. es wäre mir peinlich gewesen... |-o

jetzt gehe ich erst nächste woche.

Slt:ellxa80


Kann ich verstehen...wenns nicht unbedingt sein muss wäre ich auch lieber zu einem anderen Zeitpunkt hingegangen.

FEra>uMikez8N7


Ich selbst habe Schuppenflechte im Bereich des Afters und kenne das Gefühl nur zu gut. Bei mir hält es sich eher im hinteren Bereich über die Pofalte nach oben auf. Es ist derzeit auch alles super. Ich habe 5 Jahre und 2 Krankehausaufenthalte gebraucht, bis jemand mir endlich sagen konnte, was ich habe. Sollte es schlimmer werden, habe ich Fucicort Salbe, die hilft sehr gut. Ich würde dir dringend empfehlen, auch nochmal einen anderen Dermatologen aufzusuchen. Ich war bei insgesamt 7 Ärzten und der letzte konnte mir endlich helfen.

s[ensibCelmaxn


Ein Allergietest wurde zwar noch nicht gemacht, allerdings meinte mein Hautarzt, dass das Cortison hätte anschlagen müssen, wenn es eine allergische Reaktion wäre.

Das wage ich stark zu bezweifeln. Wechsel mal den Arzt.

Inwieweit ist eigentlich im Nachhinein nochmals auf Pilzinfektion getestet worden (Pilze können mitunter sehr hartnäckig sein und fast beseitigt und Antipilzmittel eingestellt, sich schnell wieder stark entwickeln)? Vielleicht ist ein möglicher Pilz nie ganz beseitigt worden?

Bei der Ernährung achte eventuell auf höheren Vitamin A-Gehalt in der Nahrung, insbesondere über diverse Gemüse (Broccoli, Spinat, Grünkohl, Tomaten, Mohrrüben,...), Seefisch, Milch, Ei, Leber. Meide Lebensmittel mit "Zusatzstoffen" (Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Pestizide, Fungizide,...)

S.te llax80


Meide Lebensmittel mit "Zusatzstoffen" (Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Pestizide, Fungizide,...)

Das kann ich nur auch nochmal betonen. Bei mir ist es deutlich besser geworden, seit ich auf Bio und möglichst unverarbeitete Lebensmittel umgestiegen bin.

A9kas0hVa7x67


Beim Toilettenpapier verzichte ich seit einiger Zeit auf feuchtes Toilettenpapier und benutze ansonsten relativ weiches, aber ungebleichtes Papier.

Ich hätte ebenfalls nach dem Toilettenpapier gefragt, eben weil ich ähnliche Probleme hatte und bei mir tatsächlich der Auslöser beim Toilettenpapier lag. Deshalb würde ich diesen Vorschlag nicht einfach übergehen. Es sind genau die Stelle betroffen, die regelmäßig mit dem Papier in Berührung kommen. Bei mir wurde es übrigens auch während eines Urlaubs besser – im Nachhinein lag der Grund darin, dass es dort anderes Toipapier gab.

Bei mir war es ganz normales Toilettenpapier (feuchtes habe ich ziemlich zum Anfang meiner Ursachenforschung schon weggelassen) – ich vertrage generell kein Recyclingpapier, habe aber aber Probleme mit ungebleichtem, weichem Papier eines bestimmten Herstellers.

Ich habe damal einfach auf gut Glück zu einer anderen Marke gewechselt und bin seitdem beschwerdefrei. Um keine Risiken einzugehen, habe ich unterwegs immer mein eigenes Papier dabei – hört sich zwar etwas blöd an, aber seitdem geht es mir gut.

Du könntest erstmal einfach auf eine andere Marke wechseln und hoffen, dass du eine passende erwischst oder testweise ganz auf Toipapier verzichten und stattdessen nasse Waschlappen o.ä. verwenden.

Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Viel Erfolg!

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