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Brust-OP wegen Krebsangst: Angelina Jolie macht es öffentlich

w5hiteB magxic hat die Diskussion gestartet


Gestern gehört, heute gelesen.

Sie hat einen Gendeffekt der das Brustkrebsrisiko erhöht. Deswegen läßt sie sich die Brüste entfernen und gleichzeitig neu aufbauen.

NAch meinen Recherchen im Internet geht das tatsächlich UND wird sogar von der KK bezahlt.

Meine Mutter hatte auch Brustkrebt, mein Opas starb an Lungenkreb. Kann ich mir jetzt auch die Brüste machen lassen? Auf KK-Kosten? Ich wollte schon immer größere Brüste haben. Von A auf c würde mir ja reichen.

Aber die popeligen 20 Euro für den brustultraschall werden nicht übernommen!

Was sagt ihr zumThema?

Antworten
L<aB'elJle8A9


Sie hat ja auch einen Gentest durchgeführt und da wurde ja eine fast 90% Wahrscheinlichkeit diagnostiziert. Ich glaube, wenn die KK das übernehmen sollte dann müssten auch so eindeutige "Beweise" vorliegen wie eben dieser Gendefekt. Außerdem kommt hinzu wann der Krebs bei den Verwandten aufgetreten ist, ob sie überlebten etc.

Außerdem ist das diese OP ja eine ganz andere als eine normale Schönheitsop. Das ganze dauert anscheinend über drei Monate mit mehreren , nicht risikofreien OPs.

zquend{stoff


Der Hype um Frau Jolie ist m.E. mehr als ärgerlich, und dass sie von "Spiegel online" bis heute-journal die gestrige Medienlandschaft dominierte, ist komplett unnötig. Hat da am Ende jemand "Schlagzeilen-Entzug", zumal der Gatte als Hauptdarsteller in einem in Kürze startenden Weltuntergangshollywoodmist wohl bald einiges an Aufmerksamkeit erfahren wird...

Sie wolle ein Beispiel sein für Frauen in ähnlicher Situation und ihnen Mut machen, ihrem Beispiel zu folgen; bisschen viel Hybris von Miss Jolie, würde ich sagen. Denkt sie wirklich, Frauen machen sich keine Gedanken über ihr individuelles BK-Risiko und die optimale Vermeidungsstrategie, gerade solche mit BK-Fällen in der nächsten Verwandtschaft? Außerdem ist ihre PR-Aktion latent zynisch, denn gerade in den USA werden sich unzählige betroffene Frauen eine solche prophylaktische OP mit vorausgehendem Gentest gar nicht leisten können, weil sie nicht oder nur unzureichend krankenversichert sind.

Das trifft natürlich auf Frau J. nicht zu, die kann sich die ersten Adressen der Plastischen Chirurgie leisten. Gehen wir mal davon aus, dass ihre Austausch-Mammae mindestens so schön sind wie die ursprünglichen und dazu noch krebs-, korrosions-, erdbeben- und schwerkraftresistent sind und bleiben. Honi soit qui mal y pense...

Nlaixdee


Wenn man so eine OP machen lässt, was wird eigentlich aus der Empfindlichkeit der Brust? Werden da die Brustwarzen und Nerven erhalten oder muss dann auf diese erogene Zone verzichten?

QZui'ntQuxs


@ zündstoff

Ich weiß ja nicht was du für ne Einstellung zum Thema Gesundheit hast, aber dein Beitrag ist schon sehr menschenverachtend.

Hat da am Ende jemand "Schlagzeilen-Entzug", zumal der Gatte als Hauptdarsteller in einem in Kürze startenden Weltuntergangshollywoodmist wohl bald einiges an Aufmerksamkeit erfahren wird...

Erzähl das doch mal der Mutter von Angelina Jolie, die vor 5 Jahren an Brustkrebs verstorben ist. Ich denke die Dame wollte bestimmt auch zusätzliche PR haben, bevor sie unter Höllenqualen verstorben ist. Ist doch sooo einfach, wenn es die Mutter einer Hollywoodbekanntheit ist. Da unterstellt man ihrer Tochter, die wohl mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit die gleiche Diagnose gestellt gekriegt hätte, schlichtweg PR-Geilheit.

DParxuma


A. J. selbst hatte dazu mal einen Beitrag verfasst.

Dort war beschrieben, dass sie vorher irgendwelche Blutschläuche gelegt bekam, um die Durchblutung des Nippels zu steigern und damit die Chance zu erhöhen, den Nippel und die Empfindlichkeit zu erhalten.

DKaru#mxa


@ white magic

Das ist übrigens etwas ganz anderes gewesen, als eine einfache Brustvergrößerung!

L_aBell5e89


Wenn man so eine OP machen lässt, was wird eigentlich aus der Empfindlichkeit der Brust? Werden da die Brustwarzen und Nerven erhalten oder muss dann auf diese erogene Zone verzichten?

Die OP ist ja sehr aufwendig eben weil man so viel wie möglich behalten möchte. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass alle Nervenbahnen überlebt haben, das ist denke ich fast unmöglich.

Die Brustwarzen werden soweit ich weiß erhalten.

lEncognxito


Ich mag Angelina J. sehr und es wäre die letzte Schauspielerin, der ich PR Geilheit unterstellen würde.

L9aBeKllex89


Ich verstehe auch die Anfeindungen gegen sie nicht und ich kann sie auch verstehen. Ob ich es an ihrer Stelle so gemacht hätte weiß ich nicht. Kann es aber sehr gut verstehen, dass sie nicht mehr mit der Angst vor dem Krebs leben muss. Es kann einen ja schon einschränken wenn man jedes mal, wenn man die Brust anfasst Angst haben muss etwas zu spüren. Außerdem wird sie selbst wohl auch wissen, dass auch eine perfekte Vorsorge nicht jeden Krebs erkennen kann. Vorallem wenn man kleine Kinder hat und damit Verantwortung übernimmt kann ich das nachvollziehen.

Irgendwann wäre es wahrscheinlich eh rausgekommen, dass ihre Brüste nicht mehr "echt" sind. Und dann hätten alle geglaubt sie hätte es aus ästhetisch Gründengemacht, was ja nicht stimmt. Frau Jolie hätte keinen Grund gehabt ihren Busen vergrößern zu lassen.

Q%uinxtus


Ich ziehe als Mann meinen Hut vor der Entscheidung von Jolie. Sowas ist ne sehr schwere Entscheidung, aber Angelina hat es dennoch gemacht. :)^

z@uend`stoff


@ Quintus:

Jede Frau (jedenfalls hierzulande) weiß oder sollte es aufgrund der zahlreich vorhandenen Informationsmöglichkeiten wissen, dass es BK gibt, was die Risikofaktoren sind und wie vorgebeugt bzw. möglichst früh und deshalb lebensrettend diagnostiziert werden kann. Sich da selbst (zumal als höchstens potenziell Betroffene) aus dem Fenster zu hängen ist in meinen Augen eine komplett übertriebene Gewichtung der eigenen Person.

Achtung habe ich eher vor Frauen, die die Diagnose BK erfahren haben und ihren Umgang mit der Krankheit öffentlich schildern, egal ob es Promis sind oder öffentlich unbekannte Frauen, die in "37 Grad" im ZDF ihre Narben und haarlosen Köpfe zeigen, um anderen Betroffenen zu signalisieren: Es gibt ein Leben mit BK. Das ist Mut! Aber nicht, für eine ganz und gar nicht unumstrittene Radikalmethode zu werben, die auch alles anderes als risikolos ist.

Cyogvito [erUgdo @sum


Ich würde so etwas nicht machen lassen. Was tun denn Frauen, die familiär mit Lungen-/Leber-/Gehirntumor vorbelastet sind. Die können sich die Lunge, Leber und das Gehirn auch nicht herausnehmen lassen.

Und ich bin der Meinung, dass man bei engmaschigen Kontrollen (nach Wunsch der Patienten kann das ja wirklich sehr eng erfolgen) der Mamma einen Knoten bzw. ein Knötchen sofort gespürt hätte und handeln kann. Und dann kann man immer noch zu der Maßnahme der Entfernung der Brüste greifen. Ich finde es überzogen, vor allem wird das bereits schon "normalen" Frauen auch in Anspruch genommen, so spektakulär ist ein solcher Eingriff gar nicht mehr.

Q[uinTtus


@ Zündstoff

Es gibt ein Leben mit BK. Das ist Mut! Aber nicht, für eine ganz und gar nicht unumstrittene Radikalmethode zu werben, die auch alles anderes als risikolos ist.

Mut ist auch, sich zu einem Radikalschnitt zu entscheiden um die eigene Gesundheit zu schützen. Natürlich gibt es Leben mit BK, aber auch Leben OHNE BK. Wenn Angelina damit die Chancen, an BK zu erkranken, sehr gesenkt hat, dann ist es eine gute Entscheidung.

1}9 UhrL 26.


@ zuendstoff

Also im Gegensatz zu den anderen Teilnehmern stimme ich Dir voll und ganz zu. Und ich mag Deinen Stil.

Mitleid mit Stars habe ich mir schon lange abgewöhnt. Denn wie heißt es schon seit Ewigkeiten: Egal ob gute oder schlechte Nachrichten, Hauptsache man bleibt präsent ("bad News are good news").

VG

19/26

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