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Brust-OP wegen Krebsangst: Angelina Jolie macht es öffentlich

Skilbe<rmobndaugxe


@ _Blizza_

Es tut mir Leid wie es Dir ergangen ist, aber das was ich geschrieben habe, wurde mir so berichtet...

lSila5launbem5aus


Der Penis ist mit den Brüsten der Frauen nicht gleichzusetzen.

Das denke ich auch. Schließlich haben Männer auch "Brüste"/Brustwarzen, nur eben die Drüsen sind nicht so ausgeprägt.

Der Penis kann nur mit der Vagina verglichen werden.

Afrikanische Frauen sind in dieser Hinsicht wohl die besten Ansprechpartnerinnen, da sie durch grausame Beschneidungen im Intimbereich viel einbüßen müssen! :°_

Ggou%rsmqetda


Aber Eierstöcke und Hoden kann man schon vergleichen. Ging ja nicht nur um das "beste Stück". Und, wenn ich bedenke, wie viele Männer sich zieren beim Thema Vasektomie, denke ich, dass sich ein verschwindend geringer Anteil prophylaktisch würde operieren lassen.

eLniTgmatwic1x606


Es wäre auch mal interessant zu wissen, ob gesunde Männer sich z.B. den Penis, Prostata oder Hodensack entfernen lassen würden, wenn man mit über 80%iger Sicherheit bestimmen könnte, dass sie an Krebs erkranken würden.

Das wäre es tatsächlich. Gehe ich also mal hiervon aus

Aber Eierstöcke und Hoden kann man schon vergleichen.

würde ich in dem Fall ganz entschieden sagen, dass ich mir auf keinen Fall rein prohylaktisch die Hoden entfernen lassen würde. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich mich "zieren" würde oder ich Angst hätte, dass mein männliches Ego den Verlust von Hoden nicht ertragen könnte. Ich würde es schlichtweg nicht machen, weil ich es für vollkommen übertrieben und panisch halte.

Eine 80%ige Chance auf Krebs bedeutet nämlich auch eine 20%ige Chance, das man keinen bekommt. Diese Aussicht, kombiniert mit der Gefahr vor Komplikationen, die bei Operationen immer besteht und der Tatsache, dass eine Etnfernung der Hoden (bzw der Eierstöcke) einen erheblichen Eingriff in den Hormonhaushalt nach sich zieht wären für mich Grund genug, mich keiner Operation ohne akuten medizinischen Grund auszusetzen und stattdessen lieber alle nötigen/möglichen Register in Sachen Vorsorge/Früherkennung ziehen.

DAe*r .klHeinte) Prxinz


Sieht es anders aus, wenn du weißt, dass der Krebs, den du mit nur 20%-iger Wahrscheinlichkeit umgehen kannst, dann wenn er kommt, sehr schnell zum Tode führen wird, und du dann keine Chance mehr haben wirst?

eSnigm5aZticx1606


Sieht es anders aus, wenn du weißt, dass der Krebs, den du mit nur 20%-iger Wahrscheinlichkeit umgehen kannst, dann wenn er kommt, sehr schnell zum Tode führen wird, und du dann keine Chance mehr haben wirst?

Kurz und knapp – nein.

DUer k$lei#ne Prxinz


ok.

bFee3tlejkuxice21


das wiederum versteh ich nun kaum, vor allem wenn man sagt es hat nichts mit "sich als mann fühlen" zu tun...

E!hemaligert NutzHer (#a3536x55)


das wiederum versteh ich nun kaum, vor allem wenn man sagt es hat nichts mit "sich als mann fühlen" zu tun...

Ich finde es immer schwer zu sagen, was man in einer Ausnahmesituation tun würde.

Geht es hier eigentlich um die Entfernung beider Hoden oder "nur" um einen?

b9eet2lejzuicme21


Na wenn beide..einer wäre doch russisches Roulette

G*oukrmetxa


Geht es hier eigentlich um die Entfernung beider Hoden oder "nur" um einen?

Da es hier um einen genetischen Defekt zu einem erhöhten Krebsrisiko geht, natürlich beide. Es werden ja auch beide Brüste und beiden Eierstöcke entfernt. Wo soll da der Sinn liegen, bei einseitiger Entfernung? ":/

S9weect85


AJs Tante liegt nun im Koma. (laut Bild.de))

e3nigmtati*c160x6


@ beetlejuice21

das wiederum versteh ich nun kaum, vor allem wenn man sagt es hat nichts mit "sich als mann fühlen" zu tun...

Hat es auch nicht, zumindest glaube ich nicht, dass es bei mir so wäre. Der "Wert" eines Mannes, bzw die Männlichkeit ist doch nicht von der genitalen Ausstattung abhängig.

Mir gehts einfach im weitesten Sinne darum, dass ich meine Entscheidungen nicht von Angst diktieren lassen will. Gerade bei solchen medizinischen Fragen sollte es um Fakten, Wissenschaft und Vernunft gehen. Ich bin seit 15 Jahren Diabetiker, wenn ich mir jedes Körperteil ab- oder entnhemen lassen würde, dass mit durch den Diabetes bedingten erhöhten Wahrscheinlichkeit irgendwann in Mitleidenschaft gezogen werden könnte, würds bei mir mit Organen und Extremitäten ziemlich düster aussehen ... ":/

Und wie gesagt – eine 80%-Chance dass ein bestimmtes Ereignis auftreten könnte, bedeutet auch eine 20%ige Wahrscheinlichkeit, dass es nicht auftritt (und das sage ich als eigentlich ausgesprochener Pessimist :-p ). Ich würds also drauf ankommen lassen und wie schon geschrieben lieber alle Register ziehen, wenn es um Vorsorge/Vorbeugung geht. Ganz abgesehen davon, dass es in der Medizin mit Wahrscheinlichkeiten so ne Sache ist. Nicht wenige Ärzte vertreten die Meinung, dass statistische Häufigkeit/Wahrscheinlichkeit keine echte Rolle spielt, wenn es um den einzelnen Patienten geht, da hier immer eine ganz einfach 50/50.Chance besteht, entweder man bekommts oder eben nicht.

@ 1abc

Ich finde es immer schwer zu sagen, was man in einer Ausnahmesituation tun würde.

Ansichtssache. Ich hingegen finde es schade, wenn man so überhaupt keine festen Maximen haben würde, nach denen man entscheidet und handelt. Und wenn man die hat, dann kann man zumindest eine ungefähre Aussage drüber treffen, wie man zumindest eventuell handeln würde. Ob man dann tatsächlich so handelt, steht natürlich auf einer anderen Karte. Gerade bei solchen Gesundheitsfragen spielen im Ernstfall noch andere Faktoren mit rein als die eigene Überzeugung.

LNanyoy


Unabhängig der Diskussion, was bei Mann und Frau vergleichbar ist, kann ich die Entscheidung einer Operation bei diesem Gendefekt vollkommen nachvollziehen. Gerade wenn man eine Familie bzw. Kinder hat. Wenn ich eine 90 % Wahrscheinlichkeit hätte, an BK zu erkranken, würde ich ehrlich gesagt nicht lange überlegen. Auch wenn die optimistischen hier sagen, dass er zu 10 % nicht komme. Ich finde bei Gesundheitsentscheidungen sollte man realistisch sein.

Gerade wenn man nahe Verwandte (so wie Angelina Jolie bei ihrer Mutter) dabei zusieht, wie sie gegen Krebs ankämpfen und verlieren, möchte man das bei sich vermeiden. Mein Opa hatte Krebs und wenn ich ein gen-basiertes Risiko hätte, auch diesen Krebs zu bekommen, würde ich alles tun um das zu verhindern. So einen Leidensweg möchte ich verhindern.

Ich finde es bloß schade, wie sehr auf Angelina Jolie überall rumgehackt wird. Ich bezweifel es, dass sie sich dadurch wichtig machen möchte, sondern dass sie anderen Mut machen möchte. Aber darüber gibt es natürlich geteilte Meinungen.

Und ja, habe auch gelesen, dass ihre Tante jetzt im Koma liegt.. auch Brustkrebs..

L5aynyy


Okay, die Tante ist sogar heute gestorben, an BK

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