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Brust-OP wegen Krebsangst: Angelina Jolie macht es öffentlich

ebnigwmatic1x606


Wenn ich eine 90 % Wahrscheinlichkeit hätte, an BK zu erkranken, würde ich ehrlich gesagt nicht lange überlegen. Auch wenn die optimistischen hier sagen, dass er zu 10 % nicht komme. Ich finde bei Gesundheitsentscheidungen sollte man realistisch sein.

Und wo zieht man dann die Grenze ? Und wie weit geht man ?

bBe,etlejuxice21


Die zieht wohl jeder für sich woanders.. bei diesem gendefekt sollte man die Zahlen jedoch als fakt nehmen und nicht als ärztliche laberei

K,naxcks


da hier immer eine ganz einfach 50/50.Chance besteht, entweder man bekommts oder eben nicht.

1abc

Ist wie im Lotto, 50% Chance. Entweder meine Zahlen werden gezogen oder nicht.

ANleonxor


Am Sonntag ist die Tante von Angelina Jolie ebenfalls an Brustkrebs verstorben.

[[http://www.stern.de/lifestyle/tante-stirbt-an-krebs-neuer-schicksalsschlag-fuer-angelina-jolie-2016397.html Quelle]]

e3nigmat?icL1606


Die zieht wohl jeder für sich woanders.. bei diesem gendefekt sollte man die Zahlen jedoch als fakt nehmen und nicht als ärztliche laberei

Natürlich, aber eigentlich war meine Frage auch diesbezüglich anders gemeint. Ist aber egal. Wie gesagt ... ich vertrete eher diese Meinung

da hier immer eine ganz einfach 50/50.Chance besteht, entweder man bekommts oder eben nicht.

GWourmxeta


Ich würde diesen Gentest erst gar nicht machen lassen. Ist aber meine persönliche Meinung und ich habe auch für andere Entscheidungen Verständnis.

SDwee]tx85


Um das Thema Brustkrebs gehts heute abend ab 22.15 bei RTL Extra

_dBlizxza_


@ Silbermondauge

Nur der Vollständigkeit halber- mir geht es sehr gut, meine OP ist jetzt zweieinhalb Jahre her und ich bin gesund. Dass ich keine Gebärmutter mehr habe, sieht mir ja niemand an, und oft vergesse ich es sogar selbst, weil ich körperlich keinen Unterschied zu vorher feststellen kann (bis auf das Ausbleiben der Regelblutung ;-) )

Ich bin einfach nur froh, dass die Gefahr durch die OP gebannt ist, und ich denke, dass A.J. Ähnliches empfindet, gerade jetzt nach dem Tod ihrer Tante. .

R%enPessa;nce


Ist, wie bei vielen der neuen Möglichkeiten (Organspende, Gentechnik, Sterbende nur durch Maschinen am Leben zu erhalten) eine sehr persönliche Entscheidung. Jeder Versuch, es so wie man selbst es sieht, anderen aufzudrücken, muss scheitern.

Um Jolie beurteilen zu können, müsste man erst in ihren Schuhen stecken. Unbehagen weckt bei mir die große Öffentlichkeit, und es als Pioniertat hinzustellen, wäre nicht nötig gewesen, weil diese Sache schon seit Jahren durch die Medien geistert und denen, die es angeht, sehr wohl bekannt sein dürfte; es haben schon viele in Anspruch genommen.

Unbehagen weckt weiterhin der Umstand, dass in gewisser Weise damit auch die Werbetrommel gerührt wird für einen bestimmten Berufsstand und es wieder mal um eine Menge Geld geht, die damit umgesetzt wird. Ebenso finde ich die auftauchende Frage, auf was alles prophylaktisch verzichtet werden könnte, ebenso "humoristisch" wie zynisch, aber sie nährt unsere Allmachtsphantasien: Beuge allem vor, sichere dich ab und du schlägst dem Tod ein Schnippchen.

Wenn das mal funktioniert. Ich habe da so meine Zweifel. Ist der Brustkrebs ausgeschaltet, kann vielleicht ein Darmkrebs kommen ... oder..... oder.....

bUeetle}juicce2x1


Bei 87% von 50:50 zu sprechen ist aber arg verzerrend... wohl eher 87:13.. und ja ich versteh wie du das siehst aber es ist nicht realistisch

menef


wenn es um den einzelnen Patienten geht, da hier immer eine ganz einfach 50/50.Chance besteht, entweder man bekommts oder eben nicht.

Das gilt auf keinen Fall mehr, wenn BRCA1 oder 2 nachgewiesen wurde.

e&nigmaAtiGc1606


Bei 87% von 50:50 zu sprechen ist aber arg verzerrend... wohl eher 87:13.. und ja ich versteh wie du das siehst aber es ist nicht realistisch

Gut, der Realismus wieder :-/ Ja, meine Sichtweise geht wirklich nicht von der tatsächlichen Wahrscheinlichkeit aus. Darum ja auch meine daraufhin gestellte Frage, nach der Grenze. Denn wie auch Rennessance schreibt

Ist der Brustkrebs ausgeschaltet, kann vielleicht ein Darmkrebs kommen ... oder..... oder.....

Oder mal weitergeführt: Lässt man als überfürsorgliche/-ängstliche Mutter seine Tochter dann auch auf das Gen testen ? Und wenn sie es hat - was dann ? Sagt man dann als Mutter, sobald sie in die Pubertät kommt und sich freut, dass da endlich was anfängt zu wachsen wie bei den anderen Mädels "Gut, hab Spaß mit den Dingern, solange sie da sind aber überleg dir schon mal, wann dir die Amputation am besten in den Terminplan passt" ? Will eine Frau, die das Gen selbst trägt, überhaupt Töchter bekommen ? Man kann das Gen doch sicher auch schon am Embryo feststellen, nicht wahr ? Die Embryonen kann man dann ja aussortieren, oder ? Ich mein, wenn es der absoluten Brustkrebsprävention dient ...

Oh und ja, mir ist bewusst, wie zynisch das klingt. Und es ist auch genauso gemeint.

_/Bleiz3za_


überfürsorgliche, ängstliche Mutter

enigmatic,

lies dir doch mal bitte auf Seite 5 in diesem Faden den Beitrag von Bluecatta (18Uhr36) gründlich durch. Leider kann ich ihn grad nicht verlinken.

Ich denke, einige deiner Fragen beantworten sich dann von selbst, und auch der Zynismus vergeht dir vielleicht. ;-)

RxiBghntNoxw


[[http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/653546/19847702/ Bluecettas Beitrag]]

Ich war Mal so frei und verlinke ihn für dich _Blizza_ @:)

_=Bl$izzxa_


Dankeschön @:)

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