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Brust-OP wegen Krebsangst: Angelina Jolie macht es öffentlich

N[aixdee


Ich hoffe, die Methode wird nicht so populär, dass man eines Tages sagt, Brustkrebs? Selber schuld, sie hätte sich ja operieren lassen können.

LYaBelble89


Achtung habe ich eher vor Frauen, die die Diagnose BK erfahren haben und ihren Umgang mit der Krankheit öffentlich schildern, egal ob es Promis sind oder öffentlich unbekannte Frauen, die in "37 Grad" im ZDF ihre Narben und haarlosen Köpfe zeigen, um anderen Betroffenen zu signalisieren: Es gibt ein Leben mit BK. Das ist Mut! Aber nicht, für eine ganz und gar nicht unumstrittene Radikalmethode zu werben, die auch alles anderes als risikolos ist.

Also muss man als Frau es so hinnehmen und warten bis man erkrankt und damit riskieren, dass man stirbt damit man die Achtung anderer Menschen verdient?

Hast du ihren Text gelesen? Ich glaube nicht, dass sie aktiv Werbung machen wollte. Sie hat nun Brüste aus Silikon. Irgendwann wäre das aufgefallen also ist es doch die beste Entscheidung es publik zu machen bovor sich die Presse das Maul über ihren angebliche Schönheitswahn auslässt. Was hätte sie tun sollen? Sie ist ein Mensch der in der Öffentlichkeit steht und da werden private Dinge eben bekannt auch wenn man es nicht möchte und das wird ihr bewusst sein. Außerdem schrieb sie ja, dass sie Frauen Mut machen möchte, die sich sich durch diesen Eingriff nicht mehr attraktiv und weiblich fühlen.

Q`ui'n"txus


Ich finde das schon sehr befremdlich, wenn Leute einer Frau wie Angelina Jolie PR-Geilheit unterstellen.

Leute, die Dame ist genetisch veranlagt an Brustkrebs zu erkranken. Soll sie etwa warten bis das passiert und das dürfte sehr wohl passieren. Um dann einen Überlebenskampf mit einer tückischen Krankheit zu kämpfen, nur damit sie nicht als PR-Geiles Luder angesehen wird?

Also ehrlich, das ist schon ein starkes Stück. Aber vielleicht sollte man das ja mal einer X-beliebigen Frau erklären, die auch in solch einer Situation ist. Mal sehen ob es ihr gefällt, zu sagen, dass sie geil auf Aufmerksamkeit ist.

SYmil4a30


@ zuendstoff

ich bin wirklich entsetzt über das was du hier schreibst. du vergleichst äpfel mit birnen. natürlich ist es mutig und bewundernswert, wenn frauen, die an BK erkrankt sind, halbwegs normal mit der Krankheit leben können und darüber sprechen. aber wieso um himmels willen soll man daran erkranken, wenn man es vermeiden kann?? a.j. hat ein risiko von 87%. sie hat sich die drüsen entnehmen lassen und lässt sich jetzt die brüste wieder aufbauen. so muss sie schon mal nicht so erbärmlich und leidend sterben wie ihre mutter. ich finde deine beiträge absolut geschmacklos dazu.

NVaTidexe


PR-Geilheit würde ich ihr auch auf keinen Fall vorwerfen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die OP immer so gut läuft und ob eine normale Frau eine ähnlich gute plastische OP zum Aufbau der Brust erhält. Ich habe Bedenken, das Angelinas Schritt verharmlosend ist. Kurz nach der OP ist sie in der Öffentlichkeit zu sehen, so schön wie immer. Ich befürchte, so leicht ist es nicht.

ENhemali}ger NuEtzer ([#28287x7)


Ich hoffe, die Methode wird nicht so populär, dass man eines Tages sagt, Brustkrebs? Selber schuld, sie hätte sich ja operieren lassen können.

Dieser Eingriff wird von ärztlicher Seite nur empfohlen wenn durch einen Test eine entsprechende genetische Risikolage nachgewiesen ist.

Ganz ehrlich: Würde man mir sagen ich könnte von 87% Brustkrebsrisiko auf 5% runterkommen ... ich würde schneller auf dem Tisch liegen als der Arzt "narkoserisiko" gesagt hat.

NFaidxee


Ich wüsste nicht, ob ich es wissen wollte, wie wahrscheinlich ich welche Krankheit bekommen könnte.

Brustkrebs? Selber schuld, sie hätte sich ja operieren lassen können.

Ich meinte nicht, dass Ärzte das sagen, sondern dass die Gesellschaft sich dahin entwickelt, dass man in der Öffentlichkeit dafür kritisiert wird, dass man vermeintlich vernünftige Behandlungswege nicht nutzt.

Ich sehe eine Parallel zu geistig behinderten Kindern, deren Eltern sich öfter mal anhören müssen, dass man "sowas" doch wegmachen hätte können.

RFlmhmxp


Ist denn immer so wichtig was andere machen? In erster Linie müssen die selber dann auch solche Sachen ausbaden. Das muss jeder für sich selber entscheiden, egal ob Krebs oder behindertes Kind.

Meine Entscheidung ist zwar, beides lieber nicht, aber ich muss doch meine Wahl nicht anderen Überstülpen, solche Menschen sind die schlimmsten!

S]milGaz3L0


Wird hier jetzt Krebs mit der Abtreibung geistig behinderter Menschen verglichen ??? ?

EohemPalig?er NuktzeAr (#218]28x77)


Ich wüsste nicht, ob ich es wissen wollte, wie wahrscheinlich ich welche Krankheit bekommen könnte.

Naja, in dem Fall ist ja schon ihre Mutter recht früh dran gestorben und so muss sie wenigstens nicht da sitzen und sich permanent fragen ob und wann es sie erwischt.

zPuendWstoxff


Die Sterblichkeit bei BK ist stark zurückgegangen, gerade aufgrund der diversen Früherkennungsmaßnahmen, die Frauen mit erhöhtem Risiko noch dichter getaktet als andere Frauen in Anspruch nehmen können. Die Diagose BK bedeutet also keinesfalls elendes langes Sterben.

Jeder Fall ist anders und muss in Abstimmung von Gynäkologen, Humangenetikern und der jeweils betroffenen Frau entschieden werden. Durch eine solche Aktion wie die von Frau J. angestoßene sehe ich die Gefahr, dass eine völlig unnötige BK-Hysterie in der Frauenwelt aufkommt und Frauen eine solche OP durchsetzen (was gerade bei Privatpatientinnen möglich sein wird), die sie im nachhinein bereuen.

Mut ist auch, sich zu einem Radikalschnitt zu entscheiden um die eigene Gesundheit zu schützen.

Gerade bei einer Frau, für die die äußere Attraktivität einen Gutteil der Marke ausmacht, ist ein solcher Radikalschnitt auch eine sozusagen kapitalerhaltende Maßnahme:

Der Austausch von gesundem körpereigenen Brustdrüsengewebe gegen Silikon bedeutet – wenn vom Spezialisten vorgenommen und komplikationslos verlaufen – keine Einbuße an Schönheit, im Gegenteil, es sind sozusagen "in einem Aufwasch" ästhetische Verbesserungen wie Aufpolsterung, Straffung, Ausgleich eventueller Größenunterschiede etc. möglich.

Auch eine tumorbefallene Brust wird kaum noch komplett amputiert, sondern neu aufgebaut, aber das ästhetische Ergebnis wird oft bescheidener ausfallen: weil die Brustwarze nicht erhalten werden kann, das Implantat erst nach zeitlichem Sicherheitsabstand eingesetzt werden kann und die Brust in der Zwischenzeit aufgrund von Bestrahlung etc. schrumpft und so weiter.

Frau Jolie hat mit ihrer Entscheidung also verständlicherweise durchaus auch "marktwirtschaftlich" gehandelt und etwas dafür getan, um das Kapital, auf dem sich ihr Wohlstand gründet, nicht zu gefährden.

SUmilxa30


Wieso sollte sie ihre Brust hässlich lassen danach?

E7hemaligefr Nugtzesr (#28R2877x)


Die Sterblichkeit bei BK ist stark zurückgegangen, gerade aufgrund der diversen Früherkennungsmaßnahmen, die Frauen mit erhöhtem Risiko noch dichter getaktet als andere Frauen in Anspruch nehmen können. Die Diagose BK bedeutet also keinesfalls elendes langes Sterben.

Das bedeutet aber auch einen enormen Druck. Andauernde Untersuchungen, andauernd Stress ob was gefunden wird, regelmäßig Panik bei jedem tiefsitzenden Pickel an der falschen Stelle und so weiter.

Das ist nicht gerade ein Zuckerschlecken wenn du mich fragst.

Frau Jolie hat mit ihrer Entscheidung also verständlicherweise durchaus auch "marktwirtschaftlich" gehandelt und etwas dafür getan, um das Kapital, auf dem sich ihr Wohlstand gründet, nicht zu gefährden.

Und du glaubst ernsthaft das sie dafür den Krebs vorschieben musste an dem ihre Mutter, trotz aller medizinischer Fortschritte, verstorben ist?

Als ob die den Eingriff nicht auch so hätte machen können.

R0lmm(p


Die Sterblichkeit bei BK ist stark zurückgegangen ...

Dazu zählt aber definitiv die Erkennung des Gens und die dann präventive Brustamputation, anston läge in dem Fall die Sterblichkeit höher...

z-uen{dlsit*off


Dazu zählt aber definitiv die Erkennung des Gens und die dann präventive Brustamputation, anston läge in dem Fall die Sterblichkeit höher...

Nur ein kleiner Prozentsatz der jährliche BK-Neuerkrankungen geht auf das Konto des mutierten Gens.

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