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Brust-OP wegen Krebsangst: Angelina Jolie macht es öffentlich

AGl<eonlor


Aber es besteht null Notwendigkeit, damit an die Öffentlichkeit zu gehen,

Doch, denn sowas schafft öffentliches Interesse und damit langfristig auch mehr Interesse an Forschung und Entwicklung.

Es schafft mehr Aufmerksamkeit in der Gesellschaft und mehr Sensibilisierung für solche Themen.

__Heikxe_


Vielleicht würde es eine Belastung von dir nehmen, wenn du wüstest, du hast nicht die Mutation?

Zur Zeit fühle ich mich gänzlich unbelastet. Das mag sich ändern, wenn ich älter werde, das Risiko bzw. die Wahrscheinlichkeit ansteigt.

Jetzt sehe ich es eher so: Es muss nicht zwingend passieren. Und selbst wenn, dann kann mit großer Wahrscheinlichkeit brusterhaltend operiert werden. Die folgenden Therapien sind sicher kein Spaziergang, rechtfertigen für mich persönlich aber keine große präventive OP.

Das ist sicher auch dadurch bedingt, dass die an Brustkrebserkrankten Frauen in meiner Umgebung es gut überstanden haben. Und auch Chemo und Bestrahlung als nicht so ganz furchtbar schrecklich erlebt bzw. vorgelebt haben.

MgonYika6x5


Ich bin absolut kein Fan von Angelina Jolie, aber ich finde es gut, dass sie es öffentlich gemacht hat. Ich möchte wetten, dass viele Frauen keine so große Ahnung von dieser Op und dem Gendefekt an sich habe, es geht ja auch nicht längst jede Frau regelmäßig zum Frauenarzt. Ich kenne etliche, die zwischen 20 und 40 vielleicht alle paar Jahre sich da mal blicken lassen.

Und ob sie nun noch schöne Brüste hat, wissen wir nicht, weil sie soweit ich weiß nicht offenbart hat, ob sie die Brustwarzen mit entfernen ließ. Und selbst wenn, ich begreife nicht, was das für eine Rolle spielt. Gerade weil sie ja dann noch schöne Brüste hat, macht es eventuell betroffenen Frauen Mut zu dieser Op.

A\l%eownor


Bezüglich der Öffentlichkeit ist das hier gut formuliert:

Jolie arbeitet – im Gegensatz zu Osbourne – mit ihrem Körper, als Schauspielerin, die kaum Rollen spielte (oder angeboten bekam?), in der sie nicht perfekt aussieht, und als eines der beliebtesten Paparazzi- und Roter-Teppich-Motive.

Dieser ganze, flache, glamouröse Showeffekt wird bei Jolie in Zukunft mit dem Thema Brustkrebs verknüpft sein, wird jedeN BetrachterIn zu eigenen Überlegungen, Abwägungen und eventuell Recherchen anregen, und kann auch eine Auswirkung auf die gesundheitspolitischen Aspekte (Kosten der genetischen Untersuchung, Forschungsintensität) haben. Dafür kann man Jolie dankbar sein.

Die Schauspielerin, die seit Jahren unter anderem durch auffällige Tätowierungen eine besondere, vielleicht sogar eine einst schwierige Beziehung zu ihrem Körper verrät, hat diesen nun zur Diskussion gestellt. Ob und welche Konsequenzen das für einen persönlich hat, das muss man selbst entscheiden.

[[http://www.taz.de/Koerperlichkeit-und-Brustkrebs/!116272/?google_editors_picks=true Quelle]]

A5nti?gnone


Nur ein kleiner Prozentsatz der jährliche BK-Neuerkrankungen geht auf das Konto des mutierten Gens.

Vielleicht würde es eine Belastung von dir nehmen, wenn du wüstest, du hast nicht die Mutation? Ich gebe zu, ich sehe das aus einem besodneren Blickwinkel, habe jahrelang in einer Uni-Frauenklinik mit Brustzentrum und Tumorgenetischer Beratung gearbeitet. Und viel Elend, viel Erleichterung, viel Trauer und viel Freude gesehen......

Ich selbst bin über 40, arbeite im medizinischen Bereich und bin familiär mit BK "vorbelastet". Ich habe mich bisher nicht testen lassen und zwar aus folgendem Grund:

Es sind bisher erst 3 Gene ausgemacht, die BK auslösen können – die aber nur bis 10% der BK-Fälle ausmachen.

Bleiben noch 90% ungeklärter Ursache.

Gentests: Welche Bedeutung haben sie?

Hundertprozentige Sicherheit bieten diese Anhaltspunkte jedoch nicht: Selbst in Familien, die eines oder sogar mehrere Kriterien erfüllen, steht der Häufung der Erkrankungen nicht immer der Nachweis eines entsprechend verändertes BRCA1- oder BRCA2-Gen gegenüber. Das "neue" Brustkrebsgen RAD51C findet sich noch wesentlich seltener. Ob bei den Betroffenen die Krankheit doch "zufällig" entstanden ist und für ihre Verwandten kein erbliches Risiko besteht, oder ob Gene beteiligt sind, die man noch nicht kennt, bleibt offen.

von hier: [[http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/brustkrebs/brustkrebsrisiken-persoenlich.php]]

Man sollte sich in Ruhe informieren, wenn man ein familiäres Risiko hat und sich nicht in Angst und Panik versetzen lassen.

Und wenn es um Krebs als Todesursache geht, liegen Erkranungen der Verdauungsorgane noch vor BK.

AyleoInoxr


Es sind bisher erst 3 Gene ausgemacht, die BK auslösen können – die aber nur bis 10% der BK-Fälle ausmachen.

Bleiben noch 90% ungeklärter Ursache.

Das heißt für mich:

- Man kann zumindest 10% bestimmen. Das ist mehr als 0.

- Bei den 3 Genen ist ja noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.

D6um;al


Monika65

aber ich finde es gut, dass sie es öffentlich gemacht hat.

Sehe ich auch so. Es ist ja nicht nur der reine Informationsaspekt diese Erkrankung betreffend, sie kann ja auch Vorbild sein – dass man auch nach so einer OP, sei es nun präventiv oder als letzte Möglichkeit, genauso viel Frau ist, wie auch vorher.

Nfann4i77


Wenn ich BK in der Familie hätte und ich wüsste ich habe eine hohe Wahrscheinlichkeit daran zu erkranken, würde ich mir vermutlich auch die Brust amputieren lassen. Ich finds grundsätzlich auch gut das sie damit an die Öffentlichkeit geht und ich mag sie nichtmal besonders. ;-)

Was mich aber gestern echt genervt hat, war das das anscheinend die wichtigste Nachricht des Tages war. Wie wenn es nichts wichtigeres geben würde, kommen Jolies Möpse als Top Meldung als erstes.

G>ourmYeta


Ehrlich? Ich kann es nicht mehr hören! Seit gestern Morgen nur noch Frau Jolies Brüste.

Warum muss man das so unbedingt öffentlich machen? Die Eierstöcke will sie sich auch noch entfernen lassen. Da kann man nur beten, dass die Frau von Darmkrebs, Gehirntumoren und Parkinson verschont belibt!

ALleonbor


Warum muss man das so unbedingt öffentlich machen?

Weil sie eine sehr öffentliche Person ist.

Warum muss man das so unbedingt öffentlich machen? Die Eierstöcke will sie sich auch noch entfernen lassen. Da kann man nur beten, dass die Frau von Darmkrebs, Gehirntumoren und Parkinson verschont belibt!

Sie hatte ein 87%iges Risiko an Brustkrebs zu erkranken. Die Chancen für Eierstockkrebs (der hundsmiserabel früh zu erkennen ist) liegen bei 50%.

Wenn du da nichts machen würdest ist das ja ok. Aber wenn sie das macht und es der Öffentlichkeit als Option kommuniziert ist das auch ok.

Glour)meta


und es der Öffentlichkeit als Option kommuniziert ist das auch ok.

Ich brauche das jetzt nicht wochenlang zu hören. Öffentliche Peson hin oder her. Körper und Gesundheit sind doch irgendwie intim.

D6ieKgruemi


Wenn eine Frau ungewollt schwanger wird sagen wir ja auch nicht: wir brauchen das Kind für die Demografie .. du kriegst das jetzt ob du willst oder nicht. Notfalls kannste es ja zur Adoption freigeben, in der Allgemeinheit gibt es soooo viele Paare die sich ein Kind wünschen, du egoistisches Stück

das ist in meinen Augen etwas anderes bzw ich meinte mit meiner Aussage

Sobald die Konsequenzen privater eigener Entscheidungen von der Allgemeinheit getragen werden müssen, sind sie in meinen Augen nicht mehr so ganz privat

<

etwas anderes.

. Entscheidet sich eine Frau gegen das Kind, bezahlt sie die Abtreibung. Entscheidet sich eine Frau gegen Vorsorge (ich meine hier die routinemäßige, jährliche Vorsorge und nicht Gentests) bezahlt sie ggf mit ihrem Leben, aber die Allgemeinheit trägt die Kosten der Behandlung bis dahin, die bei Früherkennung sicherlich geringer wären.

In der Zahnmedizin hat man es ja schon, dass Leute, die nicht zur Vorsorge gehen, anders an den Kosten beteiligt werden, als diejenigen, die regelmäßig zum Zahnarzt gehen. Meiner Meinung nach -und in Kenntnis der Finanzierung des gesundheitssystems- nur eine Frage der Zeit, bis dies in andere Gebiete der medizin übertragen wird.

GTokurmetxa


Ich möchte schon noch selber entscheiden, ob ich mich auf bestimmt Erkrankungen untersuchen lassen. Da zahle ich lieber, bevor ich mich zu irgendwelchen Untersuchungen nötigen lasse!

J/ori


Ich finde es übertrieben, sich aufgrund einer Möglichkeit Teile des Körpers entfernen zu lassen. Wenn ich weiß, dass ich ein erhöhtes Risiko habe, dann bin ich besonders wachsam und gehe regelmäßig zur Vorsorge.

Wie groß ist die Chance, von einem Auto überfahren zu werden oder... oder... – bleibe ich deswegen zuhause und bewege mich nicht mehr vor die Tür. Nein, ich bin besonders wachsam. Alles andere ist Schicksal.

Aber glücklicherweise leben wir in einer einigermaßen freien Welt und jeder kann mit seinem Körper machen, was er will. Mich nervt nur, dass ich dauernd davon lesen/hören muss.

G>ourmexta


Mich nervt nur, dass ich dauernd davon lesen/hören muss.

:)^

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