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Brust-OP wegen Krebsangst: Angelina Jolie macht es öffentlich

Svitlbermbondau/ge


Vorab: ich mag Angelina Jolie nicht. Ihren "Adoptionwahn" finde ich doof.

Aber ich denke, sie ist an die Öffentlichkeit gegangen, um auf das Gen aufmerksam zu machen und dass es eine Möglichkeit gibt...

Wobei ich mich allerdings auch frage: was ist, wenn eine Frau in den USA nicht krankenversichert ist aber weibliche Verwandte Brustkrebs hatten ? Zahlt den Gentest dann auch irgendwer ?

Außerdem hat sie sich nicht "die Brüste abschneiden lassen".

Zu dem hier

jede 10te Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an BK. Von den KK wurde flächendeckend das Screening-Programm für Frauen ab 40 etabliert--

möchte ich allerdings fragen: in welchem Land ? In Deutschland für Frauen ab 50

-SCraz|yOlenix-


Dauernd davon lesen ist ja wohl mehr als übertrieben %-| schließlich wurde es erst gestern publik. Hört man Euch zu möchte man meinen, das Thema beherrscht den Boulevard schon über Wochen. :|N

D6ieKruxemi


möchte ich allerdings fragen: in welchem Land ? In Deutschland für Frauen ab 50

sorry, mein Fehler @:)

Dauernd davon lesen ist ja wohl mehr als übertrieben schließlich wurde es erst gestern publik. Hört man Euch zu möchte man meinen, das Thema beherrscht den Boulevard schon über Wochen.

:)^

ganz genau......wieviele Zeitschriften kann man an einem Tag kaufen/lesen?

Ich finde es übertrieben, sich aufgrund einer Möglichkeit Teile des Körpers entfernen zu lassen. Wenn ich weiß, dass ich ein erhöhtes Risiko habe, dann bin ich besonders wachsam und gehe regelmäßig zur Vorsorge.

Wie groß ist die Chance, von einem Auto überfahren zu werden oder... oder... –.

wenn die Wahrscheinlichkeit, von einem Auto überfahren zu werden, bei 80% liegen würde, würdest du das sicher anders sehen. Und beim Vorliegen des Gendefektes ist nunmal die Wahrscheinlichkeit, bis zum 70ten Lebensjahr zu an Brustkrebs zu erkranken, bei 80%, für Eierstockkrebs bei 50%.

Eine Vorsorge verhindert den Krebs nicht. Der eine läßt es eben darauf ankommen, dass sich mit 80%iger Wahrscheinlichkeit Krebs im Körper bildet, der andere will das auf jeden Fall verhindern.

Der eine findet das erste blöd, der andere das zweite.

mnnef


Meine Mutter hatte auch Brustkrebt, mein Opas starb an Lungenkreb. Kann ich mir jetzt auch die Brüste machen lassen? Auf KK-Kosten? Ich wollte schon immer größere Brüste haben. Von A auf c würde mir ja reichen.

Aber die popeligen 20 Euro für den brustultraschall werden nicht übernommen!

WENN ein BRCA Gen bei dir nachgewiesen wird, dann werden sehr wohl auch engmaschigere und intensivere Untersuchungen übernommen, ohne dass mein gleich eine Masektomie durchführen lassen muss. Bevor das aber so ist, gibts keine medizinische Notwendigkeit, dir den vorsorglichen Ultraschall zu bezahlen. Wenn etwas Unklares getastet wurde, bekommt man den ja trotzdem.


Honi soit qui mal y pense...

Ja, genau. Sowas macht man alles mit, weil man Angst vor hängenden Brüsten hat und sich mal eben aufpimpen wollte, ohne dass jemand was sagen kann. Ganz klar. %-| Und die Frau hat ausgesorgt, die bräuchte keine PR auf solche makabere Art und Weise. Aber trotzdem immer witzig, wie sich alle über den Gang in die Medien aufregen, aber trotzdem nur zu gern alles aufschnappen, verbreiten, ausdiskutieren. Scheint ja doch nicht so irrelevant zu sein.

Aber es besteht null Notwendigkeit, damit an die Öffentlichkeit zu gehen, denn das Thema erblich bedingter BK ist nicht neu und jede(r) verantwortlich arbeitende Gyn sollte das Risiko im Rahmen der Krebsvorsorge auf dem Schirm haben.

Man darf zurecht daran zweifeln, dass die Mehrheit der Gyns derart verantwortlich ist. Ich habe keinen erlebt, der, als er erfuhr, dass ich eine sehr jung an BK erkrankte Mutter habe, sonderlich über Risiken und Vorsorge aufklärte, die nicht auch jede andere ohne Vorbelastung standardmäßig bekommt.

dass eine völlig unnötige BK-Hysterie in der Frauenwelt aufkommt und Frauen eine solche OP durchsetzen (was gerade bei Privatpatientinnen möglich sein wird), die sie im nachhinein bereuen.

Lass man die Kirche im Dorf. Keine ganz sauber tickende Frau wird sich dieser Prozedur unterziehen, nur weil es die Hollywoodtante ja schließlich auch gemacht hat.


Und was soll immer diese dämlich "Man kann anderen Krebs bekommen" Argumentation? Weil man immernoch etwas anderes bekommen kann, nimmt man sehenden Auges auch den BK mit? Ist ja auch egal, wieviele Krebsarten man in seinem Körper wüten lässt? :|N

sorry, aber bei deeinigen beiträge denke ich mir "wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ......."

wenn man diese gen-Mutation hat, ist es selten eine Frage, ob man erkrankt, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit die Frage, WANN.

:)^

Deshalb ist eigene Risiko zu erahnen, z.B. weil man Betroffene im Verwandtenkreis hat, ist ein ganz anderes Kaliber, als der Nachweis eines BRCA Gens. Damit kennt man sein sehr hohes Risiko und man weiß, dass man erblichen BK bekommen kann, und eben nicht zu den 90% (oder welche Zahl auch immer aktuell ist) sporadisch auftretenden Fällen gehören würde.

baluyeXcIatxta


Ich bin selbst betroffen und bin entsetzt über einige Kommentare, die ich heute hier und vor allem auch in anderen Foren lesen musste.

Meine Großmutter und ihre Schwester starben an Brustkrebs. Ich habe meine Mutter durch Brustkrebs verloren, als ich selbst gerade mal 10 Jahre alt war – sie war erst 38. Eine Tante hatte Eierstockkrebs und diesen mit Müh und Not überlebt, die andere Tante überlebte den Brustkrebs zunächst, hatte aber 3 Jahre später einen Rückfall und ist innerhalb kürzester Zeit verstorben. Meine beiden Schwestern und ich haben uns auf die Genmutation testen lassen und wir tragen es alle 3 in uns. Meine älteste Schwester starb vor 5 Jahren – sie war regelmäßig zur empfohlenen erweiterten Vorsorge (CT und Mammographie einmal jährlich, Ultraschall und Tastuntersuchung beim Arzt jedes halbe Jahr) und als der Tumor entdeckt wurde, war es bereits zu spät. Er war ganz klein, noch lange nicht tastbar, aber so bösartig, dass sie bei seiner Entdeckung bereits Metastasen in Lunge, Leber und Gehirn hatte. Nur vier Wochen nach der Diagnose starb sie.

Man muss auch bedenken, dass die Prognose, einen durch eine solche Genveränderung ausgelösten Krebs zu besiegen, auch längst nicht sogut ist, wie bei "normalem" Brustkrebs. Der Krebs, der durch dieses mutierte Gen verursacht wird, ist fast immer extrem bösartig, metastasiert sehr schnell und die Gefahr eines Rezidivs ist sehr hoch.

Die engmaschigen Kontrollen sind natürlich gut und sinnvoll, aber man muss sich trotzdem dessen bewusst sein, dass die Wahrscheinlichkeit, noch in sehr jungem Alter (meine Tante war erst 29) die Diagnose Brustkrebs zu erhalten, zwischen 80 und 90 % liegt. Und man muss sich klar sein, was das dann bedeutet: OP, Bestrahlung und Chemo mit allen damit verbundenen Nebenwirkungen. Und das ist bei Weitem kein Zuckerschlecken.

Meine Schwester ließ sich nach dem Tod unserer ältesten Schwester beide Brüste abnehmen. In dem Gewebe der einen Brust fand sich dann tatsächlich auch schon ein winziger Tumor, sie kam aber um Strahlen- und Chemotherapie herum. Zwei Jahre später ließ sie sich auch die Eierstöcke entfernen.

Ich habe mich vor zwei Jahren, unmittelbar nachdem ich mein zweites Kind abgestillt habe, zur Brustamputation entschlossen, da ich die psychische Belastung nicht mehr ertrug. Ich habe meine Brüste gehasst, empfand sie als tickende Zeitbombe in meinem Körper und konnte mich nicht mehr im Spiegel anschauen. Es war mit anschließender Brustrekonstruktion bei Gott kein Zuckerschlecken, aber statt eines 85%igen Risikos beträgt mein Risiko jetzt etwa 3 – 5 %. Nachdem mit den beiden Kindern unsere Familienplanung abgeschlossen ist, folgt in einigen Monaten die Entfernung der Eierstöcke.

Und um alle zu beruhigen: keine Frau kann sich einfach so, aus allgemeiner Angst vor Krebs, die Brüste oder Eierstöcke entfernen lassen. Schon der Test wird nur bei Frauen gemacht, wo es eine famliäre Häufung gibt. Bevor die Amputation dann durchgeführt werden kann, gibt es auch noch etliche Hürden zu überwinden. Unter anderem mussten wir zur Begutachtung durch einen Psychiater, mussten mehrere Gespräche mit einem Psychologen über mind. sechs Monate hinweg nachweisen und mussten die OP dann durch die Ethikkommission genehmigen lassen. Eine solche OP wird ganz sicher nicht vorschnell vorgeführt und die Gefahr, dass das zu einem Massen-Phänomen wird, halte ich persönlich für nicht-existent.

Ich hoffe, ich konnte einiges klarstellen. Ich habe mich extra hier angemeldet, da ich das jetzt einfach loswerden musste.

Eghemalig(er} Nutzer (#4353655x)


@bluecatta

:)^

LqalalalCala90


15.05.13 18:36

Ich bin selbst betroffen und bin entsetzt über einige Kommentare, die ich heute hier und vor allem auch in anderen Foren lesen musste.

Meine Großmutter und ihre Schwester starben an Brustkrebs. Ich habe meine Mutter durch Brustkrebs verloren, als ich selbst gerade mal 10 Jahre alt war – sie war erst 38. Eine Tante hatte Eierstockkrebs und diesen mit Müh und Not überlebt, die andere Tante überlebte den Brustkrebs zunächst, hatte aber 3 Jahre später einen Rückfall und ist innerhalb kürzester Zeit verstorben. Meine beiden Schwestern und ich haben uns auf die Genmutation testen lassen und wir tragen es alle 3 in uns. Meine älteste Schwester starb vor 5 Jahren – sie war regelmäßig zur empfohlenen erweiterten Vorsorge (CT und Mammographie einmal jährlich, Ultraschall und Tastuntersuchung beim Arzt jedes halbe Jahr) und als der Tumor entdeckt wurde, war es bereits zu spät. Er war ganz klein, noch lange nicht tastbar, aber so bösartig, dass sie bei seiner Entdeckung bereits Metastasen in Lunge, Leber und Gehirn hatte. Nur vier Wochen nach der Diagnose starb sie.

Man muss auch bedenken, dass die Prognose, einen durch eine solche Genveränderung ausgelösten Krebs zu besiegen, auch längst nicht sogut ist, wie bei "normalem" Brustkrebs. Der Krebs, der durch dieses mutierte Gen verursacht wird, ist fast immer extrem bösartig, metastasiert sehr schnell und die Gefahr eines Rezidivs ist sehr hoch.

Die engmaschigen Kontrollen sind natürlich gut und sinnvoll, aber man muss sich trotzdem dessen bewusst sein, dass die Wahrscheinlichkeit, noch in sehr jungem Alter (meine Tante war erst 29) die Diagnose Brustkrebs zu erhalten, zwischen 80 und 90 % liegt. Und man muss sich klar sein, was das dann bedeutet: OP, Bestrahlung und Chemo mit allen damit verbundenen Nebenwirkungen. Und das ist bei Weitem kein Zuckerschlecken.

Meine Schwester ließ sich nach dem Tod unserer ältesten Schwester beide Brüste abnehmen. In dem Gewebe der einen Brust fand sich dann tatsächlich auch schon ein winziger Tumor, sie kam aber um Strahlen- und Chemotherapie herum. Zwei Jahre später ließ sie sich auch die Eierstöcke entfernen.

Ich habe mich vor zwei Jahren, unmittelbar nachdem ich mein zweites Kind abgestillt habe, zur Brustamputation entschlossen, da ich die psychische Belastung nicht mehr ertrug. Ich habe meine Brüste gehasst, empfand sie als tickende Zeitbombe in meinem Körper und konnte mich nicht mehr im Spiegel anschauen. Es war mit anschließender Brustrekonstruktion bei Gott kein Zuckerschlecken, aber statt eines 85%igen Risikos beträgt mein Risiko jetzt etwa 3 – 5 %. Nachdem mit den beiden Kindern unsere Familienplanung abgeschlossen ist, folgt in einigen Monaten die Entfernung der Eierstöcke.

Und um alle zu beruhigen: keine Frau kann sich einfach so, aus allgemeiner Angst vor Krebs, die Brüste oder Eierstöcke entfernen lassen. Schon der Test wird nur bei Frauen gemacht, wo es eine famliäre Häufung gibt. Bevor die Amputation dann durchgeführt werden kann, gibt es auch noch etliche Hürden zu überwinden. Unter anderem mussten wir zur Begutachtung durch einen Psychiater, mussten mehrere Gespräche mit einem Psychologen über mind. sechs Monate hinweg nachweisen und mussten die OP dann durch die Ethikkommission genehmigen lassen. Eine solche OP wird ganz sicher nicht vorschnell vorgeführt und die Gefahr, dass das zu einem Massen-Phänomen wird, halte ich persönlich für nicht-existent.

Ich hoffe, ich konnte einiges klarstellen. Ich habe mich extra hier angemeldet, da ich das jetzt einfach loswerden musste.

Das tut mir wirklich sehr sehr Leid für dich :°_ und ich kann dich sehr gut verstehen warum du den Weg gewählt hast. Ich denke ich hätte es auch gemacht an deiner Stelle. Alleine diese Angst vor dem Krebs...nein das ist für niemanden gut.

Und eines muss man sagen: wie man hier sieht (wie du auch schreibst) werden Frauen die sich zu diesem Schritt entscheiden immernoch angefeindet. Das war mir bisher noch garnicht bewusst und verstehe es auch garnicht was dieses Geschrei soll.

SPupeqrkOrötxe


bluecatta

Mir tut es sehr leid das du soviele liebe Menschen verloren hast @:) .

Und ich kann dein handeln sehr gut nachvollziehen, das Leben ist doch verdammt wertvoll.

Als meine Tante Brustkrebs bekommen hat war das für uns alle ein schock, ich weiß was sie durchgemacht hat und auch mit welcher Angst sie lebt.

S)chliytzauIge6=7


Ich bin mir aber nicht sicher, ob die OP immer so gut läuft und ob eine normale Frau eine ähnlich gute plastische OP zum Aufbau der Brust erhält. Ich habe Bedenken, das Angelinas Schritt verharmlosend ist. Kurz nach der OP ist sie in der Öffentlichkeit zu sehen, so schön wie immer. Ich befürchte, so leicht ist es nicht.

Ich denke, da ist die gute Angelina im Vorteil gewesen.

Sie hat Geld wie Heu, bekommt umgehend die besten Spezialisten, die es überhaupt gibt, die OP-Kosten wird sie selbst getragen haben, oder glaubt jemand, sie hätte so ne Notversicherung? Man wird sich um sie gerissen haben – und sicherlich war da ein ganzes Team an Koryphäen am Werke gewesen, schließlich ist die Optik bei ihr ja ein Muß für Filmaufträge....

Welche Frau hier bekommt diesen Service?

Meine Mutter starb an Brustkrebs. Solch häßliche Amputationsnarben von ausführenden Gynäkologen habe ich selten gesehen. Dann kamen enorme Lymphprobleme anschließend dazu, Arme dick wie ein Ofenrohr....

Nee nich, hätte Brandelina so was gesehen, weiß ich nicht, ob sie ohne andere Möglichkeit im Leben, dies so einem Kreiskrankenhausfuzzigynäkologen überlassen hätte.... So konnte sie sich das eben alles "leisten".

mlnexf


Denke ich nicht unbedingt. Sicher sollte man nie zum Billigpfuscher gehen, das wird selten eine Meisterleistung. Aber auch Promis mit ordentlich Geld haben schon diverser OP-Verschlimmbesserungen präsentiert, genauso wie "normale" Frauen mit durchschnittlichem Budget tolle Ergebnisse bekommen haben.

mQarhip_osa


zuendstoff

Die Sterblichkeit bei BK ist stark zurückgegangen, gerade aufgrund der diversen Früherkennungsmaßnahmen, die Frauen mit erhöhtem Risiko noch dichter getaktet als andere Frauen in Anspruch nehmen können. Die Diagose BK bedeutet also keinesfalls elendes langes Sterben.

Sag mal, weißt Du eigentlich, wovon Du redest?

Es gibt noch genügend Fälle, in denen die Diagnose Brustkrebs ein langes schreckliches Sterben ist, auch wenn heute dank neuer Schmerztherapien in den meisten Fällen die qualvollen Schmerzen unterdrückt werden können. Und auch ein Brustkrebs, der nicht zum Tod führt, ist eine schreckliche Belastung für die Betroffenen und ihre Familien.

Schau Dir mal die entsprechenden Statistiken an, die sich ernüchternd. Die Mortalität geht zwar zurück, aber die Zahl der Neuerkrankungen steigt ständig.


Ich finde es großartig, dass ausgerechnet eine Angelina Jolie damit an die Öffentlichkeit tritt. Aufgrund ihres BRCA-Gens mit einer Erkrankungswahrscheinlichkeit von fast 90% hat sie sich zu Recht für diese Lösung entschieden. Das kann anderen Frauen in der Situation nur Mut machen, denn es ist aus vielen Köpfen nicht herauszubekommen, dass nur ein schöner Busen die Frau attraktiv macht.

Es gibt Frauen, die sich nur schwer zu einer OP im Erkrankungsfall entschließen bzw. diese sogar unterlassen, weil der Partner sie wohl sonst nicht mehr mag.

mParip}osa


die sind ernüchternd...

R{igh"tNoxw


Ich mag Angelina Jolie auch nicht besonders, ich finde sie nicht Mal besonders hübsch oder sexy, sie entspricht halt nicht meinem Schönheitsideal, aber verdammt ich bewunder sie für diesen Mut.

Den Mut sich die Brüste abnehmen zu lassen und zu sagen dass sie diesen einen Teil ihrer Körpers von sich gibt nur um sich nicht diesem hohen Risiko auszusetzen an Brustkrebs zu erkranken. Das sie damit an die Öffentlichkeit gegangen ist, was ist dagegen einzuwenden? Sie ist eine Frau der Öffentlichkeit, sie ist ein Idol und Vorbild für viele, warum sollten sie diese Berühmheit nicht nutzen um darauf aufmerksam zu machen? Es gab in den letzten Jahren viele weibliche Stars die an Brustkrebs erkrankt sind. Aktuell beispielsweise Anastacia die wieder an Brustkrebs erkrankt ist. Sollte Jolie etwa warten bis sie erkrankt um dann damit in der Öffentlichkeit zu stehen? Wäre das besser gewesen? Ich glaube nicht.

Sie hat Kinder für die sie eine Verantwortung zu tragen hat. Sollen ihre Kinder etwa darunter leiden müssen das ihre Mutter über das Risiko Bescheid wusste und nichts dagegen unternommen hat? Sie hat sich für diesen Weg entschieden und ich finde das sollte man ihr auf keinen Fall ankreiden, sondern bewundern.

D<ie&KrGuemi


Nee nich, hätte Brandelina so was gesehen, weiß ich nicht, ob sie ohne andere Möglichkeit im Leben, dies so einem Kreiskrankenhausfuzzigynäkologen überlassen hätte.... So konnte sie sich das eben alles "leisten".

Man muß die OP nicht von einem Gyn machen lassen----ich wüßte ach nicht, wieso man das tun sollte. Es gibt eine 6-jährige Facharztausbildung für plastische Chirurgie, das sind die Profis für so einen Fall.

ie Sterblichkeit bei BK ist stark zurückgegangen, gerade aufgrund der diversen Früherkennungsmaßnahmen, die Frauen mit erhöhtem Risiko noch dichter getaktet als andere Frauen in Anspruch nehmen können. Die Diagose BK bedeutet also keinesfalls elendes langes Sterben.

wie oft denn noch......

ich zitiere mal bluecatta, der ich für ihre Offenheit ganz herzlich danke @:)

Man muss auch bedenken, dass die Prognose, einen durch eine solche Genveränderung ausgelösten Krebs zu besiegen, auch längst nicht sogut ist, wie bei "normalem" Brustkrebs. Der Krebs, der durch dieses mutierte Gen verursacht wird, ist fast immer extrem bösartig, metastasiert sehr schnell und die Gefahr eines Rezidivs ist sehr hoch.

wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die........

b/l#uecaxtta


Sie hat Geld wie Heu, bekommt umgehend die besten Spezialisten, die es überhaupt gibt, die OP-Kosten wird sie selbst getragen haben, oder glaubt jemand, sie hätte so ne Notversicherung? Man wird sich um sie gerissen haben – und sicherlich war da ein ganzes Team an Koryphäen am Werke gewesen, schließlich ist die Optik bei ihr ja ein Muß für Filmaufträge....

Welche Frau hier bekommt diesen Service?

Meine Mutter starb an Brustkrebs. Solch häßliche Amputationsnarben von ausführenden Gynäkologen habe ich selten gesehen. Dann kamen enorme Lymphprobleme anschließend dazu, Arme dick wie ein Ofenrohr....

Also ich persönlich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und bin ganz normal versichert. Die Kasse hat selbstverständlich alle Kosten für den Test, alle Untersuchungen und die OPs übernommen. Ich habe die OP auch nicht dazu genutzt, mir eine Brustvergrößerung auf Kassen-Kosten machen zu lassen – ja, auch solche abstrusen Kommentare durfte ich heute schon in diversen Foren lesen.

Man muss halt eines bedenken: für 8 bis 9 von 10 Frauen, die dieses mutierte Gen tragen, stellt sich nicht die Frage, ob die Brüste amputiert werden, sondern nur wann. Und ich glaube, dass das kosmetische Ergebnis besser ist, wenn man die notwendigen OPs vorher planen kann. Mann kann sich mit mehreren Chirurgen ausführlich unterhalten und sich einen suchen, dem man vertraut. Ist der Krebs erst einmal da, ist man erstens wirklich oft einem vielleicht nicht so guten Chirurgen "ausgeliefert", da es dann einfach sehr schnell gehen muss, und zweitens steht bei einer solchen akuten OP nicht der kosmetische Erfolg im Vordergrund, sondern da geht es ums nackte Überleben. Außerdem sind Bestrahlung und Chemotherapie nun auch nicht gerade förderlich für die Wundheilung.

Ja klar, ich habe Narben davongetragen und Silikon wird sich nie anfühlen wie eine natürliche Brust. Aber ich stehe jeden Morgen lachend vorm Spiegel, weil diese Narben für mich ein ungleich sorgenfreieres Leben bedeuten. Und wenn die Eierstöcke dann auch noch draußen sind, wird es noch ein Stück sorgenfreier werden. Ja natürlich kann mich eine andere Krankheit treffen, auch Krebs, aber meine Buben werden die gleichen Chancen haben mit Mutter aufzuwachsen wie alle anderen Kinder auch. Das ist mir die Schmerzen und Strapazen wert.

Letztlich muss ohnehin jede betroffene Frau selbst entscheiden, ob sie den Test machen möchte und wie sie mit einem positiven Ergebnis umgeht. Aber ich finde es toll, dass Angelina Jolie das öffentlich gemacht hat, weil sie anderen Frauen damit vielleicht Mut machen kann.

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