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Zyklusstörungen, Schmerzen, Diagnose: Vergrößerter Eierstock

G!änsebglumex83 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

ich mache mir seit Tagen nen riesen Kopf, weil ich große Angst vor Krebs hab :-(

Jetzt dachte ich, ich schreib es mir mal von der Seele...

Ich habe seit Jahren einen eigentlich regelmäßigen Zyklus von 21-24 Tagen. Meine Blutungen fielen dementsprechend immer ziemlich kurz und schwach aus, womit ich immer sehr zufrieden war.

Letztes Jahr kam ich wieder in eine Partnerschaft und probierte ein halbes Jahr lang verschiedene Pillen aus, ohne Erfolg (Unverträglichkeit, Krebs-/Thromboserisiko u.v.m.), weswegen wir nun seit gut 1 Jahr mit nfp verhüten. Nachdem sich mein Körper wieder an die Hormonfreiheit gewöhnt hat, pendelte sich mein Zyklus erneut auf ca. 23 Tage ein, allerdings mit stäkeren Blutungen, aber erträglich.

So.... jetzt zum aktuellen Problem:

Mein letzter Zyklus dauerte ganze 30 Tage, sodass ich schon fürchtete, schwanger zu sein, dem ist aber nicht so. Zudem hatte ich ab errechneter Mitte des Zyklus teilweise sehr starke, plötzlich auftretende Schmerzen im rechten Leistenbereich/Hüfte/Becken, dass ich an einem Tag sogar arbeitsunfähig gewesen bin. Meine Temperaturkurve war ein einziges durcheinander. Zwar blieben die Werte in der jeweiligen Zyklushälfte immer über/unter der Mittellinie aber innerhalb der Bereiche schwankte die Temperatur fast täglich um mehrere 0,1 Punkte. Zudem hatte ich seltsamen Ausfluß und Blasenschmerzen (beim/vor/nach Wasserlassen)... Ab ZT 30 kam dann unter fürchterlichen Schmerzen die Regel, aber nach folgendem Prinzip:

Tag 1: Schmierblutung (SB) am Mittag; Nichts am Abend

Tag 2: 12 Uhr richtige Blutung mit Gewebeabgang bis ca. 19 Uhr abends; dann nichts mehr

Tag 2/3: nachts ein weiterer Schub Blutung

Tag 3: nichts

Tag 4: SB

Tag 5: SB

Tag 6: SB; nahtloser Wechsel zu etwas ZS (Ausfluß)

Kurz gesagt: irgendetwas KONNTE einfach nicht stimmen und ich behielt Recht.

Bin jetzt im neuen Zyklus, Tag 19. Einen Eisprung habe ich nicht bemerkt. Temperatur verhält sich ungefähr gleich wie im vorigen Zyklus. Schmerzen habe ich nurnoch selten.

An ZT 11 war ich aufgrund der Beschwerden zur Kontrolle beim FA. Beim Ultraschall wurde einerseits festgestellt, dass die Gebärmutterschleimhaut sehr stark aufgebaut ist. FA meinte, ich sei definitiv in der 2. ZH, was aber gem. meiner Beobachtung nicht sein konnte, woraus ich schließe, dass dies der "Überbleibsel" des letzten Zykluses war oder die Schleimhaut aus anderen Gründen so schnell wieder aufgebaut wurde.

Zum Anderen stellte meine FÄ fest, und ich sah es auch im Ultraschall, dass mein rechter Eierstock stark vergrößert ist (man vergleiche einen Tischtennisball (li. Eierstock) mit einem Gänseei (re. Eierstock)). Urintest war i.O.; Keine Pilze; Keine Gewebeveränderungen am Mumu. Ich soll in ca. 4 Wochen zur Kontrolle (Ultraschall).

Es hieß ganz eindeutig, dass der Eierstock vergrößert sei, also ist es keine gewöhnliche Zyste. Von denen weiß man ja, dass sie meist von allein weggehen.

Jetzt habe ich wild im Internet recherchiert und so Geschichten wie Krebs und außer Kontrolle geratene Gelbkörper, welche die GM-Schleimhaut unnatürlich stark aufbauen und menschliche Organe in Eierstöcken wachsen lassen können, gelesen und weiß jetzt gar nicht, wie ich es bis zum 01.07. aushalten soll. Erst da wird kontrolliert und weitere Schritte besprochen... :-(

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mich vielleicht etwas beruhigen?

Können "geschwollene" Eierstöcke von allein "zurückschwellen"? Was könnte der Hintergrund des Ganzen sein?

Liebe Grüße

Gänseblume

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