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Warum als Frau immer zum Arzt rennen?

S*ilbBeVrmondau:ge


Ich plädiere nur langsam dafür das Menschen, die keine Vorsorge betreiben, höhere Kankenkassenbeiträge zu zahlen haben.

Ganz ehrlich: da ist mir das Bonus-System doch um einiges sympathischer – belohnen statt bestrafen :-)

Mal ne andere Frage: meine Gyn möchte mich unbedingt nächstes Jahr zur Mammografie schicken. Ich bin dann 43 Jahre alt. Ich bin keine Risikopatientin. Okay, mit 50 Jahren werde ich gehen. Ab 50 gilt auch das offizielle Mammografie-Screening. Vorher nicht.

Ist DAS jetzt Geldmacherei oder "gut gemeint" ?

Arndruxsch


ich gehe alle jubeljahre mal zur untersuchung, die pille hole ich mir alle halbe jahre, indem ich kurz anrufe und dann das rezept in der mittagspause raushole. in meiner familie sind keinerlei erkrankungen bekannt, die regelmäßige vorsorge sinnvoll machen würden. meine brust kann ich selber abtasten, kinder sind nicht geplant. also sehe ich keinen sinn darin, mich alle halbe jahre in eine überfüllte praxis zu setzen, mich von einer genervten und unfreundlichen FA fünf minuten betatschen zu lassen und mich dann auch noch dafür rechtfertigen müssen, warum ich die mir angebotenen und natürlich selbst zu zahlenden, zusätzlichen, unbedingt erforderlichen zusatzuntersuchungen nicht möchte. glücklicherweise steht nun auch ganz dick gemarkert in meiner patientenkarte, dass ich KEINE beratungen zu einem pillenwechsel möchte, weil ich mit meiner seit 18 jahren zufrieden bin.

ich verstehe sowieso nicht, wieso ich für ein rezept, dass ich vollständig selbst bezahlen muss und bei dem es faktisch unmöglich ist, das medikament falsch anzuwenden, zum arzt gehen muss. m.E. dient die rezeptpflicht der pille ab dem 21. LJ nur dem einkommen der FA, ohne diese würde wahrscheinlich die hälfte der patienten nicht mehr regelmäßig wie ein uhrwerk zum FA gehen.

S(unflVoweFr_7x3


@ Silbermondauge:

Bist Du irgendwie Risikopatientin? Also Häufung von Brustkrebs in der Familie? Oder Zysten, sehr grobes Drüsengewebe mit Knoten? Und wäre ein Ultraschall nicht eine Option?

Ich habe diese Häufung in der Familie, grobes Gewebe mit Zysten. Meine Gyn macht daher schon seit 3 Jahren immer Ultraschall. Beim ersten Mal habe ich ihn bezahlt, seither läuft es über die Krankenkasse, eben weil es Veränderungen gibt. Obendrein ist Ultraschall frei von Strahlenbelastung. Sprich' mit Deiner Gyn!

A=ndr)e-7x1


@ Andrusch

Genau so soll es sein wenigstens eine hier die Richtig denkt und sich nicht anstecken läßt.

bDlackh\eart6edquxeen


Genau so soll es sein

Nein. So KANN es sein.

Es kann auch anders sein. Viele Ärzte verschreiben die Pille eben nur nach vorangegangener Untersuchung. Und viele Frauen gehen auch ohne hormonell zu verhüten regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen. Und das ist auch okej so. Es gibt eben mehrere Optionen und jeder Mensch soll das so handhaben, wie er sich wohl fühlt.

EbhemalEiger Nu0tzer- (#2828x77)


ich verstehe sowieso nicht, wieso ich für ein rezept, dass ich vollständig selbst bezahlen muss und bei dem es faktisch unmöglich ist, das medikament falsch anzuwenden, zum arzt gehen muss. m.E. dient die rezeptpflicht der pille ab dem 21. LJ nur dem einkommen der FA, ohne diese würde wahrscheinlich die hälfte der patienten nicht mehr regelmäßig wie ein uhrwerk zum FA gehen.

Weil dieses Medikament (das laufend Leute falsch anwenden) gewisse Erkrankungen begünstigen kann...

E.hemalig[erK Nujtzer (#t32573x1)


Ich gehe zur Vorsorge will ich nur eine Gesundheit habe. Und hat man erst mal einen auffälligen Befund ist das Begriffe dann groß.

Wenn ich hier lese wieso man für die Pille den zum Arzt muss man ich nur mit dem Kopf schütteln. Dass es sich um ein Medikament mit allen möglichen Nebenwirkungen handelt scheint hier nicht jedem bewusst zu sein. Aber es gibt ja nach wie vor viele Frauen die meinen sie essen Smarties.

Zum Glück muß ja jeder Mensch mit sich selbst hinterher klar kommen wenn den mal ein Krebs Befund da ist. Da ja Akte erwachsen sind kann ja jeder selber entscheiden. Aber dann hinterher bitte kein Mitleid erwarten ...

SJunfl[owe|r_7x3


also sehe ich keinen sinn darin, mich alle halbe jahre in eine überfüllte praxis zu setzen, mich von einer genervten und unfreundlichen FA fünf minuten betatschen zu lassen und mich dann auch noch dafür rechtfertigen müssen, warum ich die mir angebotenen und natürlich selbst zu zahlenden, zusätzlichen, unbedingt erforderlichen zusatzuntersuchungen nicht möchte.

Tja, da würde ich v.a. sagen: Augen auf bei der Arztwahl!

Meine Praxis ist weder überfüllt noch sind Ärzte & Personal unfreundlich. Ich wurde einmalig grundsätzlich über ergänzende Leistungen informiert, da bei mir aber Probleme vorliegen, zahlt bei mir die KK den Ultraschall von Brust und Bauch. D.h. selbst zu zahlende Untersuchungen stehen nicht zur Diskussion. Wurden mir vorher aber auch nur einmalig vorgestellt mit dem Hinweis, ich könnte mich bei entsprechendem Wunsch dann ja melden.

Von miesem Arzt auf die Überflüssigkeit von Vorsorgeuntersuchungen zu folgern: Die Logik hinkt dann doch. Es reicht doch ein Blick ins Forum, wie viele Frauen einen auffälligen PAP-Befund haben. Den findet kein Hausarzt heraus und man selber auch nicht. Blöd nur, dass gerade das sowie Dysplasien etc. zu Krebs führen können. Man merkt halt selber nix. Aber vermutlich sind PAP-Befunde ja auch nur eine böse Erfindung der bösen geldgeilen Ärzte. ]:D :-X

S@ilbe.rm+ondxauge


@ sunflower_73

Nein, keine Krebsfälle in der Familie (gar keine, weder Brust- noch sonstiger Krebs),

von Knoten oder grobem Drüsengewebe hat sie nichts gesagt; sie meinte nur man könne/solle ja mal schauen

Ultraschall meinte sie dann als 2.Option aber der würde 40,- kosten

AOngdruxsch


Weil dieses Medikament (das laufend Leute falsch anwenden) gewisse Erkrankungen begünstigen kann

ernsthafte frage: was kann man bei der pille falsch machen? ich wüßte nicht, was, es stehen doch sogar die wochentage auf dem blister?!

Von miesem Arzt auf die Überflüssigkeit von Vorsorgeuntersuchungen zu folgern: Die Logik hinkt dann doch. Es reicht doch ein Blick ins Forum, wie viele Frauen einen auffälligen PAP-Befund haben. Den findet kein Hausarzt heraus und man selber auch nicht. Blöd nur, dass gerade das sowie Dysplasien etc. zu Krebs führen können. Man merkt halt selber nix. Aber vermutlich sind PAP-Befunde ja auch nur eine böse Erfindung der bösen geldgeilen Ärzte.

ich habe nicht vom miesen arzt auf die überflüssigkeit der vorsorge geschlussfolgert, sondern weil es in meiner familie keinerlei krankheiten gibt, die regelmäßige vorsorge notwendig machen würden. meine brust taste ich selbst ab, das hat mir die FA, bei der ich bis zum 21. LJ regelmäßig war, jedesmal aufs neue gezeigt, sodass ich das heute selbst kann. Und ich lebe monogam, hatte erst zwei sexualpartner, mit dem zweiten bin ich momentan zusammen...was das risiko, spontan irgendeine geschlechtskrankheit zu bekommen, ebenfalls wesentlich minimiert.

Nein, PAP-Befunde sind keine erfindung der bösen ärzte, nur weil ich mich nicht der allgemeinen panik anschließe, verleugne ich nicht die notwendigkeit der untersuchungen. ich habe nur für mich entschieden, dass ich eben nicht bei allem mitmache. im übrigen ist es noch gar nicht lange her, da habe ich irgendwo einen artikel darüber gelesen, dass die meisten, zusätzlich durch die ärzte angebotenen vorsorgeuntersuchungen völlig überflüssig sind und tatsächlich nur dem abzahlen der teuren apparate in den praxen dienen.

SEunfloxwer_73


@ Silbermondauge:

Da würde ich (wenn DU denn meinst, die Sicherheit zu brauchen, oder wirklich grobes, schwer abzutastendes Gewebe hast) den Ultraschall machen. Ich habe meinen ersten ja auch bezahlt, aber danach entwickelten sich zwei Zysten, die seither auf Kassenkosten kontrolliert werden.

im übrigen ist es noch gar nicht lange her, da habe ich irgendwo einen artikel darüber gelesen, dass die meisten, zusätzlich durch die ärzte angebotenen vorsorgeuntersuchungen völlig überflüssig sind und tatsächlich nur dem abzahlen der teuren apparate in den praxen dienen.

Was ja keiner bestreitet. Immerhin gibt's ja Ausschüsse, die festlegen, was sinnvollerweise Kassenleistung ist. Das sind dann halt nur Dinge, wo der Nutzen erwiesen ist. Bei den IGeL-Sachen fehlt der Beweis, darum kann man darauf verzichten.

Aber umso wichtiger sind daher für mich die Dinge, die bezahlt werden im Rahmen der Vorsorge. Weil da von der Logik der Festlegung, DASS die GKV es zahlt, ganz klar die Botschaft hintersteckt: Ist wirklich wichtig. Der G-BA, der das entscheidet, macht sich solche Entscheidungen nicht leicht.

Und wenn's "nur" der PAP-Abstrich ist. Aber da prägt mich wohl meine Vorgeschichte mit auffälligkeiten und OP's, BEVOR ich den ersten Sexualpartner hatte. Hat damit nämlich nichts bzw. nicht viel zu tun.

a}mnylxe


Nein, PAP-Befunde sind keine erfindung der bösen ärzte, nur weil ich mich nicht der allgemeinen panik anschließe, verleugne ich nicht die notwendigkeit der untersuchungen. ich habe nur für mich entschieden, dass ich eben nicht bei allem mitmache. im übrigen ist es noch gar nicht lange her, da habe ich irgendwo einen artikel darüber gelesen, dass die meisten, zusätzlich durch die ärzte angebotenen vorsorgeuntersuchungen völlig überflüssig sind und tatsächlich nur dem abzahlen der teuren apparate in den praxen dienen.

wenn ich danach gegangen wäre, hätte ich wohl heute keine Gebärmutter mehr oder wäre sogar schon nicht mehr am Leben.

Die Anzahl der Sexualpartner ist dabei übrigens völlig unherblich ;-)

SGuPnflowXer_7x3


wenn ich danach gegangen wäre, hätte ich wohl heute keine Gebärmutter mehr oder wäre sogar schon nicht mehr am Leben.

Dito. Ich bin 40 und der "Höhepunkt" meines PAP-Dramas schon 15 Jahre her.

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