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Ausschabung und Histologie

S"ma$ragda2uge hat die Diskussion gestartet


Hallo,

letzte Woche hatte ich meine erste Ausschabung, die Schleimhaut wirkte bei der vorher erfolgten Ultraschalluntersuchung "unruhig" und mit 2cm wohl doppelt soweit aufgebaut wie normal. Daher riet mir der Arzt zu einer Ausschabung.

Die Histologie ist noch am Laufen, im Zwischenergebnis steht: "Bislang Verdacht auf komplexe Endometriumhyperplasie mit Atypien". Und, dass das Gewebe noch weiter aufgearbeitet werde und dann ein abschließender Befundbericht folgt.

Atypien - das macht mir Sorge. Weiß jemand was damit anzufangen? Ist das gleichzusetzen mit "entartet"?

Außerdem habe ich jetzt nach ca. 10 Tagen immer noch einen leichten, rötlich-orangefarbenen Ausfluß. Nicht sehr, und auch abnehmend, ich komme mit drei Slipeinlagen am Tag hin. Ist das normal, dass sich das so hinzieht?

Antworten
s#il~ber^braxut


Hallo Smaragdauge

Atypien – das macht mir Sorge. Weiß jemand was damit anzufangen? Ist das gleichzusetzen mit "entartet"?

Atypien sind noch nicht entartet, aber echte Krebsvorstufen :°_

Hat dein FA schon etwas zum weiteren Vorgehen gesagt? Die Therapie ist im Allgmeinen abhängig vom Alter und evtl. vorhandenem Kinderwunsch.

Der Ausfluss ist zeitlich noch im normalen Rahmen. Mir sind damals 2 – 3 Wochen genannt worden. Ich hatte aber das Glück, dass es nach einer Woche schon vorbei war.

:)*

sMilbesrbraEuxt


Ich habe gerade in deinem anderen Faden gelesen wie alt du bist.

Wenn der Verdacht sich bestätigt, würde ich an deiner Stelle nicht zögern und der Hysterektomie zustimmen :)z

Bei mir wurde nach meiner GM-Entfernung (vor über 2,5 Jahren) eine Hyperplasie ohne atypische Zellen festgestellt. Diese hatte sich innerhalb von nur 2 Monaten nach einer Notfallabrasio wegen zu hohen Schleimhautaufbaus entwickelt. Es geht mir sehr gut. Ich vermisse die GM überhaupt nicht und genieße die völlige Blutungsfreiheit. Zum Zeitpunkt meiner OP war ich nur 1 Jahr älter als du.

Viel Glück :)*

S:marMagdxauge


Das werde ich auch tun, das steht ganz außer Frage. Jetzt muß ich erst mal den abschließenden Befund abwarten, da es sich bislang eher so um einen Zwischenbefund handelt. Ich denke aber, dass sich nicht viel am Ergebnis ändern wird.

Ich fürchte, es wird nicht ohne Bauchschnitt gehen, da ich so viele Verwachsungen von nun mehr 3 Eingriffen innerhalb von 10 Jahren habe, einer davon mit Bauchschnitt (der erste).

Am liebsten würde ich die Eierstöcke mit entfernen lassen (eigentlich sollte ich nach meinem 2. Eingriff nur noch einen haben, jetzt aber sagen sie, da wären wohl noch beide drin), hatte jetzt auch gesagt, dass die Familienplanung bei mir ja schon abgeschlossen ist, trotzdem haben sie sie dringelassen, wohl, weil sie total verwachsen sind und wenn man sie entfernen wolle, auch noch ein Stück des Darms mitentfernen müsse, und das hätte den Rahmen der angesetzten OP gesprengt. Ein Stück des Darms entfernen lassen - das macht mir natürlich Angst.

Andererseits möchte ich nicht wieder und wieder Zysten haben, die dann beobachtet und dann doch wieder entfernt werden müssen, die Verwachsungen werden ja nicht weniger.

An die nächste Wachintubation möchte ich noch gar nicht denken.

s\ilbyerblriaut


Wenn es nicht sein muss, lass die Eierstöcke nicht entfernen! Für den Schleudersitz in die Wechseljahre, bist du trotz Ü 40 zu jung.

Zu Verwachsungen des Darms mit den ES kann ich dir leider gar nichts Hilfreiches schreiben. Ich hoffe aber, dass dir die Teilentfernung des Darms erspart bleibt.

An die nächste Wachintubation möchte ich noch gar nicht denken.

:°_ Schon beim Lesen bekomme ich eine Gänsehaut. Ich wünsche dir ein einfühlsames Ärzteteam, wenn es schon unumgänglich ist. :)*

S4mara*gdaxuge


In den letzten zwei Jahren hatte ich zwei OPs wegen Zysten, und das waren damals zwei Eierstockzysten, eine davon 10cm groß, und diesmal handelt es sich - möglicherweise - auch um eine Eierstockzyste, auch wenn sie nicht mehr am Eierstock dran war. Außerdem ist der CA125 Tumormarker mit 20 zwar noch im Normalbereich (der ja bis 30 geht), aber dennoch irgendwie nicht so niedrig wie er sein könnte, das war zumindest vor der OP so.

Mir wird das alles zu "heiß". Zudem bin ich übergewichtig, habe Diabetes und wohl schon eine ganze Weile Zyklen ohne Eisprung. Das sollen alles Risikofaktoren für Eierstockkrebs sein.

Ich glaube schon, dass ich auf meine Eierstöcke verzichten kann, wenn sie schon dabei sein werden, die Gebärmutter zu entfernen. Ich werde das jedenfalls ansprechen, sobald ich einen Termin habe.

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