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"Pms" auch noch nach der Periode?

EzhemTaligerX Nut7zer (k#}4179x03) hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr Lieben!

Da ich mit der Suchfunktion nichts brauchbares gefunden habe, erläutere ich hier mal mein Problem, was mich seit Monaten irgendwie nervt.

Mir ist aufgefallen, daß ich regelmäßig nachdem meine Periode 2-3 Tage vorbei ist, migräneartige Kopfschmerzen, Ziehen im Unterleib und Übelkeit habe. Entweder alles zusammen an 1-2 Tagen, oder auf 2-3 Tage verteilt, diesmal war es z. B. so: Dienstag Periode vorbei, Donnerstag Migräne, Freitag Bauchweh, heute übel.

Das geht so seit einigen Monaten, das nervt, denn um den Eisprung herum und direkt vor der Mens fühl ich mich auch meist nicht so besonders.... {:(

Noch ein Paar Daten zu mir, falls das wichtig ist: Bin Ende 30, Zyklus etwa 33 Tage lang, definitiv nicht schwanger, Gewicht normal.

Meine Mens ist meiner Meinung nach entweder relativ stark und dann kurz, oder aber weniger stark und dabei dann etwas länger, das wechselt immer mal.

Beim Gynäkologen war ich schon ein paar Mal, da war immer alles in Ordnung, Blutbild habe ich auch schon einige Male machen lassen, da war auch immer alles o.k., Eisen und Ferritin war immer im mittleren Referenzbereich.

Also, kennt jemand sowas? Oder kann ich mich vielleicht schon auf die Wechseljahre einstellen?

Wäre ja etwas früh, aber soll es ja auch geben.....

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und würde mich natürlich über die eine oder andere Antwort freuen!

LG

Antworten
S'telNla8{0


Solche Probleme können immer mal auftreten. Möglicherweise sind deine Hormone einfach ein bisschen aus dem Gleichgewicht (hattest du viel Stress oder so?).

Ich persönlich würde bei sowas einfach mal die Zyklustees aus dem Leitfaden probieren (für 1. und 2. Zyklushälfte) und die für 3-4 Zyklen trinken. Die helfen bei solchen Problemen oft schon sehr gut.

E*hemal:igerZ NutzeLr (#4x17903)


Ich dachte immer, solche Tees sind für Frauen mit Kinderwunsch. Wieviel muß man denn davon am Tag trinken?

Ich bin nämlich nicht so der Tee-Fan.....

Hormonstatus hab ich vor kurzem beim Gyn machen lassen, alles bestens, hat er gesagt.

Stress hab ich nicht mehr wie sonst auch.

Ist man denn vielleicht nach der Mens anfälliger für alles mögliche?

Oder sollte ich doch noch mal den Speichereisenwert nachsehen lassen, da doch einige meiner "Wehwehchen" ganz gut zu einem Eisenmangel passen würden. Könnte von der Ernährung her eigentlich auch ganz gut sein, da ich zwar viel gesundes Zeug esse, aber scheinbar wenig eisenhaltiges. Komisch ist halt, daß das normale Eisen immer normal war und ich mich zwischendurch ja auch wieder ganz gut fühle.

Ich komm mir ja bald doof vor, wenn ich dauernd zum Arzt renne und der nie was findet....

S6telXlxa80


Von den Tees trinkt man normalerweise drei Tassen am Tag, morgens, mittags, abends. Zyklustee kannst du immer trinken, wenn du ein hormonelles Ungleichgewicht vermutest. Allerdings sollen die Tees schon über 3-4 Zyklen getrunken werden, sonst wirds nicht längerfristig helfen.

Die Hormonproduktion (v.a. Progesteron) geht bei vielen Frauen schon ab dem 30. Lebensjahr langsam zurück. Da kann es dann schonmal zu einem Ungleichgewicht kommen und der Arzt kann im Hormontest trotzdem alles OK finden...im Rahmen ists ja oft nur fühlt Frau sich trotzdem schlecht.

Ist man denn vielleicht nach der Mens anfälliger für alles mögliche?

Das könnte ich von mir jetzt nicht sagen. Ich bin ca. ab dem 4. oder 5. Zyklustag eigentlich super belastbar und fit. Gut Bauchziehen (Mittelschmerz) vor dem Eisprung habe ich teilweise auch recht heftig, aber da weiß ich ja dann, was es ist und woher es kommt.

Bzgl. Eisen...du hast doch geschrieben Ferritin (Speichereisen) wurde schon überprüft? Lass dir den Wert mal geben...ich würde da einen Wert größer als 30 anstreben auch wenn man lt. Labor erst bei unter 12 oder 15 in einem Mangel ist.

Migräne ist bei mir was, das tatsächlich zyklusabhängig auftritt, aber eben nur dann, wenn meine Hormone nicht ausgeglichen sind (ich hatte sie nur während der Pilleneinnahme und wenn ich in der 2.Zyklushälfte zu viel/zu lange Progesteron ergänzt habe).

E:hemalig^erM NuUtzer (#]417903x)


Ich war am Dienstag beim Gyn, Speichereisen ist nochmal nachgeschaut worden, liegt bei 68.

Also nicht so schlecht.

Ich warte jetzt mal noch einen Zyklus ab und wenn ich da wieder Probleme hab, soll ich nochmal kommen und überlegen, ob ich vielleicht ein niedrig dosiertes Hormonpräparat versuchen möchte.

Hat jemand damit Erfahrungen?

S<tellna80


Also ich ergänze in der 2. Zyklus Progesteron (körperident). Falls dich dazu was interessiert, kann ich dir gern was erzählen.

Ansonsten würde ich es immer erst mit "natürlichen" Mitteln probieren.

E#hemIaliger BNut!zerJ (#4h1790x3)


Ich bin auch eher für natürliche Medis, aber wenns sein muß, würde ich auch was anderes probieren.

Ich hab mal vor einer Weile Mönchspfeffer versucht, das hat irgendwie alles durcheinander gebracht. Der Gyn sagt, Mönchspfeffer wäre nicht das richtige für meine Beschwerden. Und ein "gegenteiliges" natürliches Medikament gibts wohl nicht.

Wozu nimmst du das Progesteron? Ich hab mich da nie wirklich drum gekümmert, welches Hormon in welcher Zyklusphase was bestimmtes bewirkt. Die Pille hab ich auch nur mal für einen kurzen Zeitraum genommen, dann haben wir uns für eine andere Verhütungsmethode entschieden.

S~telqlax80


Hast du Mönchspfeffer den ganzen Zyklus durchgenommen? Das hat bei mir auch Probleme verursacht. Mönchspfeffer kann nämlich den Eisprung unterdrücken und dann hast du mehr Probleme als vorher.

Ich nehm Progesteron (das Hormon, das nach dem Eisprung vom Gelbkörper in der 2. Zyklushälfte produziert wird), weil da bei mir ein Mangel festgestellt wurde. Ich hatte extrem kurze Zyklen und starke Blutungen. Nach dem Pille-Absetzen hat sich da 2 Jahre lang nichts reguliert und seither ergänze ich das Progesteron ab etwa Zyklustag 14 und mir gehts deutlich besser.

Die Progesteronproduktion nimmt schon ab dem 30. Lebensjahr langsam ab. Progesteron ist das Hormon, das zuerst weniger wird und das man eigentlich recht unkompliziert ergänzen kann, weils als Cremes (oder Utrogestan) in körperidenter Form (also mit gleichem chemischen Bauplan wie das vom Körper produzierte Progesteron) vorliegt. Wenn man es richtig anwendet und nicht überdosiert, gibts da quasi keine Nebenwirkungen.

Hast du zur Zeit viel Stress? Das kann sich nämlich auch ganz schnell hormonell bemerkbar machen und mit solchen Symptomen, wie du sie beschreibst, äußern.

Ezhemaligbeyr Nutqzer (#4)17x903)


Ja, das Mönchspfefferzeugs hab ich ungefähr zwei Zyklen durchgängig genommen. Das war nix.

Stress hab ich eigentlich nicht mehr als sonst. Obwohl, vielleicht mach ich mir auch zu viele Gedanken über alles mögliche. Das artet dann auch schon mal in Stress aus..... |-o

SOteolla8x0


Ich würde es erst mal mit mehr Entspannung probieren. Tu dir öfter mal was Gutes, betrachte alles etwas gelassener und ruh dich einfach mal ein bisschen aus, wenn du dich wieder schlecht fühlst oder geh spazieren, in die Sauna...irgend sowas in der Art.

Ich kenne das mit den vielen Gedanken. Und bei mir macht Stress eindeutig solche zyklusabhängigen Beschwerden. Wenn ich wirklich entspannt bin, hab ich sowas nämlich normalerweise nie.

*:)

EXhemaSliger Nuptze r (X#41790x3)


Das werd ich mal versuchen! Danke dir!

ELhema liger `NutzerC (#41x7903)


Nochmal was neues von mir:

Da ich nun wieder dieselben Probleme nach der Periode hatte (die auch recht stark war) und auch schon vorher während des Eisprungs ziemliche Bauchschmerzen hatte, war ich am Dienstag wieder beim Gynäkologen.

Ich soll in der 2. Zyklushälfte, also ab Eisprung, für 12 Tage Chlormadinon 2mg nehmen. Und das dann einige Zyklen lang.

Hat jemand Erfahrungen mit dem Präparat? Hab immer Angst vor Nebenwirkungen und würde normalerweise eigentlich keine Hormone einnehmen, wenns nicht sein muß. Aber diese ewigen Beschwerden sind ja auch lästig.

Würde mich über Antworten freuen und wünsche einen schönen Feiertag!

SYt,eMltla880


Nein, damit hab ich keine Erfahrungen. Ich verstehe nur nicht, warum er dir bei der Symptomatik ein synthetisches Gestagen verschreibt und nicht körperidentes Progesteron (Utrogest z.B.).

E=hemali@ger vNutzer (~#417903x)


Also, ich hab es so verstanden, daß das Chlormadinon diesen starken Aufbau der Schleimhaut verhindert und daß das Progesteron ja für eine gute Durchblutung der Schleimhaut sorgt, was ja eher bei einem Kinderwunsch sinnvoll ist. Aber da die beiden Hormone wohl ähnlich sind, leuchtet mir das irgendwie nicht ein. Kann aber auch sein, daß ich das komplett durcheinander werfe.

Ich hab nie wirklich kapiert, welches Hormon was bewirkt. |-o Hat halt immer alles funktioniert, wie es sollte, Kinderwunsch hat damals auch ohne viel üben geklappt . Daher hab ich mich nicht damit beschäftigen müssen und der Biounterricht ist schon so lange her..... ;-D

S4tellha(8x0


Progesteron sorgt dafür, dass die Schleimhaut umgewandet wird (und bremst damit auch ein übermäßiges Wachstum der Schleimhaut)...und wirkt eigentlich auch gegen zu starke Blutungen. Der springende Punkt aus meiner Sicht ist halt, dass du mit Utrogest (Progesteron) ein Hormon ergänzen würdest, das dem vom Körper produzierten Progesteron vom Bauplan her gleicht und damit i.d.R. auch keine Nebenwirkungen macht (es sei denn, man dosiert es viel zu hoch). Chlormadinon ist ein synthetisches Gestagen. Dadurch wird deine Blutung vermutlich schwächer, aber dass du dich damit auf längere Sicht besser fühlst, bezweifle ich mal. :-/

Bei vielen Frauen nimmt die Progesteronproduktion schon ab dem 30. Lebensjahr langsam ab. Deshalb macht es aus meiner Sicht eher Sinn, das zu ergänzen und nicht ein körperfremdes Gestagen einzuwerfen.

Die meisten Gynäkologen kennen Utrogest / Progestern halt nur bei Kinderwunsch....

Falls dich die Thematik interessiert, das Buch von Dr. Lee "Natürliches Progesteron – ein bemerkenswertes Hormon" fand ich ganz gut und aufschlussreich.

Also ganz ehrlich...bevor ich bei deinem Symptomen Chlormadinon nehmen würde, würde ich 3-4 Zyklen lang Zyklustees trinken oder sonst sowas in der Art ausprobieren.

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