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Polyp, Myom und Eierstockzyste, was tun?

C hr|isti"na85


Hast Du was Konkretes im Kopf bzgl. Homöopathie?

Mir ist nur aufgefallen, dass da bei dir schon eine Häufung an Symptomen im Unterleib ist. Und die anderen Geschichten auch immer rezidivierend auftreten. Das ist meistens ein Indiz dafür, dass man mit einem Miasma erblich vorbelastet ist. Kann dir gern mehr dazu schreiben, will nur nicht zu sehr in die "Esoterik" abdriften ;-D

So eine Behandlung ist unbedingt bei einem erfahrenen miasmatischen Homöopathen zu machen. Ich habe selber gute Erfahrungen damit gemacht und bin mittlerweile in der Ausbildung zur Homöopathin . Kann dir auch gerne im Raum München einige Gute nennen, ansonsten auf Mundpropaganda achten. Und falls gar niemand in deinem Umfeld jemand Guten kennt, dann eben bei diversen anrufen, und fragen ob sie miasmatisch arbeiten.

SJu6n flJower_x73


Muss ich mich mal mit befassen. Eine Freundin von mir ist Heilpraktikerin, eine andere an MS erkrankt und fährt seit Jahren zweigleisig. Habe durchaus schon Dinge ausprobiert, aber oft wird es mir zu esoterisch (bin auch vom Beruf her ziemlich wissenschaftlich-empirisch veranlagt) bzw. verliere ich die Geduld, wenn man gesagt bekommt, dass man alles Schulmedizinische bleiben lassen soll. Bioresonanz mit 2x wöchentlich neuen Ursachen, die ewig bestehende Probleme erklären und behandeln sollten, hat mich nur reichlich kopfschüttelnd zurückgelassen.

COhri(sti~na8x5


verliere ich die Geduld, wenn man gesagt bekommt, dass man alles Schulmedizinische bleiben lassen soll

Kann ich sehr gut verstehen. Ich für meinen Teil würde es sehr begrüßen, Schulmedizin und alternative Heilungsmethoden komplementär zu nutzen. Mir würde es nicht einfallen, meine späteren Patienten ihre jahrelang eingenommenen Medikamente absetzen zu lassen.

Es gibt soo viele unterschiedliche Heilpraktiker, manche sehr esoterisch, manche ganz locker. Du findest bestimmt jemanden, der so arbeitet, wie du es dir vorstellst. Aber klar, alle Methoden, und wahrscheinlich am allermeisten die Homöopathie, stehen im krassen Gegensatz zu Wissenschaft und Empirie. Ein bisschen drauf einlassen gehört dazu.

Zweigleisig fahren ist aber immer "erlaubt" und oft auch notwendig. Ich würde jetzt bei einer Nierenbeckenentzündung auch nicht mehr mit Globuli anfangen. Aber wenn die Schulmedizin keine kausale Heilung, sondern nur noch symptomatisch behandeln kann, ist es ratsam, was anderes auszuprobieren. Im schlimmsten Fall bleibt alles beim Alten, im besten Fall geht es einem deutlich besser. Krankheitsverläufe werden abgemildert, Heilungen beschleunigt, oder man kommt aus der ewigen Rezidiv-Spirale raus.

Also, wenn du Adressen brauchst und/oder weitere Fragen hast, gerne!

Hältst du uns auf dem Laufenden, wie deine OP verlaufen ist?

S&unflNowekr_7x3


OP wird es wohl erstmal nicht geben. Bin ja erst seit 3 Monaten im neuen Job; habe 1x eine Woche wg. Erkältung ohne Stimme (schwierig, wenn der Job daraus besteht, mit Patienten zu reden), 2x1 Tag wg. Migräne und 1x 2 Tage wegen Magen-Darm (hatten fast alle in der Woche) gefehlt.

Hatte Chef um Gespräch gebeten bzgl. OP-Planung. Tja, aufgrund der Fehlzeiten sieht er bei erneutem Ausfall "die Basis für ein Beschäftigungsverhältnis nicht mehr gegeben". Er wird es mit der Personalabteilung klären, OB die OP überhaupt stattfinden darf und wenn ja, WANN. Aber das Signal ging deutlich Richtung: Sorry, Ausfall geht nicht.

Klar, ich habe Fehltage. Aber im Vgl. zu ALLEN Kollegen bin ich unterdurchschnittlich – und als ich es den engsten 2 Kolleginnen erzählt habe, sind die angesichts der Drohung aus allen Wolken gefallen, weil beide deutlich mehr gefehlt haben und gleiche Verantwortung tragen wie ich, sowohl für Patienten als auch finanzielle Aspekte.

Tja.

Mache ich die OP, ist der Job wohl weg. Mache ich sie nicht, riskiere ich heftige Blutungen und (ich hab' mir den Gyn noch geschnappt) auch, dass das große Myom (wnen es in dme Tempo weiterwächst, in dem es gekommen ist) nicht mehr entfernt werden kann, sondern komplette Hysterektomie ansteht. Ich bin echt bedient und muss wohl erstmal abwarten.

S@unflocwer_7,3


@ Christina:

Ich habe nach OP's bspw. tolle Erfahrungen mit Arnica-Globuli gemacht, was "Wärme" des Gelenks und Narbenheilung angeht...

Muss mich mal schlau machen, meine Lieblingsapotheker ist da auch sehr interessiert.

C)hri-stixna85


Ach Mensch, Sunflower, das sind aber nicht so schöne Neuigkeiten.

Ich kenne mich da rechtlich überhaupt nicht aus, aber ist es denn überhaupt zulässig, jemandem mit dem Ende des Beschäftigungsverhätnisses zu "drohen", weil dieser eine Operation braucht? Immerhin könnte es ja Komplikationen etc geben, die durch die Nicht-OP entstehen. Ich könnte mir schon vorstellen, dass die Personalabteilung da noch einlenkt. Vor allem, wenn andere mehr Fehlzeiten hatten/haben!

M<aussezaahn020x9


Echt nicht zu fassen wie Dein Chef reagiert. :(v Denk dran, das Deine Gesundheit viel wichtiger ist als Dein Job.

Lass Dich unbedingt operieren, mit sowas ist nicht zu spaßen..... ":/

S=unfl3ower_x73


Probezeit trifft Personalmangel und Kostendruck... Da hat man rechtlich wohl kaum eine Handhabe. Habe mir heute nochmals den Gyn geschnappt und der sagte sehr deutlich, dass man max. noch 1-2 Zyklen schieben könnte. Er aber kein gutes Gefühl habe und nicht wolle, dass das eine Myom so groß wird, dass es auf eine Hysterektomie hinausläuft.

Abwarten, was Chef und/oder Personabteilung entscheiden.

sbilbebrbraxut


Sunflower, das ist wirklich ein starkes Stück, das dein Chef sich da leistet. Wenn er ein Handwerker oder Manager wäre, könnte ich das noch verstehen. Aber er arbeitet selbst im Gesundheitswesen und bekommt sicher den einen oder anderen Fall mit, wo frühes Handeln eine weniger invasive Therapie zur Folge gehabt hätte.

Mir ist schon klar, dass auch Kliniken Wirtschaftsunternehmen sind, aber man sollte weiß Gott nicht, auf kosten der Gesundheit von Mitarbeitern agieren.

Vielleicht könnte ja der Gyn mal so ganz allgemein ein paar Worte an den Herrn verlieren.

:)*

SOunflgowxer_73


Kleine Klinik, rote Zahlen, Druck v.a. von ganz oben (den Schreibtischtätern der Verwaltung). Da Chef leider eher ein ängstliches Weichei ist, versteckt er sich hinter dem Personalchef und der ist ein machtgeiler arroganter Idiot.. Arbeiten die Woche war mehr als merkwürdig, zumal mein direkter Oberarzt mich komplett in der Abteilung haben will (momentan bin ich für 2 Bereiche zuständig, was merkwürdiges Jonglieren ist, auch so ein Problem), d.h. meinen Stundenanteil dort um 50% erhöhen. Dienstag war Abrechnung, wir haben ziemliche Rekordwerte erbracht.

Als ich dann sagte, dass ich wg. 2 Wochen drohendem Ausfall auf der Abschussliste stehe, fiel der OA aus allen Wolken.

Bin gespannt, ob ich morgen was erfahre... Habe jetzt schon Magenschmerzen beim Gedanken daran.

@ Christina:

Probezeit. Da zählen keine vernünftigen Argumente. Mir steht die OP ja frei, und denen die Kündigung. Ich finde halt das Argument der Patientenversorgung absurd, wenn 2 Wochen Ausfall einer bekannten Mitarbeiterin schlimmer sind als deren Kündigung und die Suche nach einer neuen Kraft. Was DORT nicht leicht werden dürfte.

Ich bin mittlerweile auch ziemlich aggro und stur und werde halt nicht meine Gebärmutter dem Job opfern. Sorry. Auch wenn mich der Gedanke, wieder arbeitslos zu sein, echt fertig macht.

Kharat3elxady


Hey Sunflower, ich kann zwar medizinisch absolut nichts Sinnvolles beitragen, aber nachdem ich schon so lange Deine Beiträge verfolge, wollte ich Dir mal ein paar Kraftsternchen schicken :)* :)* :)*

Ich wünsch Dir alles Gute. Sowohl gesundheitlich, als auch im Job!

C=h%r6istinxa85


Ich bin mittlerweile auch ziemlich aggro und stur und werde halt nicht meine Gebärmutter dem Job opfern. Sorry. Auch wenn mich der Gedanke, wieder arbeitslos zu sein, echt fertig macht.

Es ist echt eine saudoofe Situation, in der du da steckst. Aber ganz ehrlich: einen neuen Job findest du, eine neue Gebärmutter nicht. Und ich würde mir auch überlegen, ob diese Klinik unter diesen Umständen wirklich gut zu dir passt. Ich finde das Verhalten, Probezeit hin oder her, echt unmöglich.

S\unflVower_O7x3


Mir wurde Freitag dann mündlich die (Teil)Kündigung ausgesprochen. Allerdings ohne, dass der Personalchef auch nur ansatzweise informiert war. Könnte morgen "witzig" werden.

??Ich musste wirklich bis 14h um den Termin beim Chef betteln, anders kann man es nicht nennen. Und dann, als ich frage, wie der aktuelle Stand sei, sagt er nur "Wie, wissen Sie ES noch nicht, hat noch niemand mit Ihnen gesprochen?". Ja WER denn, wenn nicht der Chef?

Fazit war: Keine Chance, das Ruder noch rumzureißen. Keine Chance, bis zum Ende der Probezeit (Ende Dezember) zu zeigen, dass es nur ein schlechter Start war. Habe durchgezählt, 8 Fehltage in 3 Monaten sind nicht toll und jetzt die OP. Aber es war die "Abteilungsgrippe" plus 2x Migräne.

Mich macht v.a. wütend, dass man DANN nicht sofort mit mir gesprochen hat. Jetzt, nach Wochen ohne Fehlzeiten, kommt plötzlich die Kündigung. Rechtliche Lage hin oder her, ich finde das Vorgehen an sich unter aller Sau.??

Das "Lustige": Der Chefarzt der Gyn, der auch mein Vorgesetzter ist, sieht in dem Ausfall null Probleme. "Ist halt so, aber ist ja eine einmalige Sache ohne dauerhafte Folgen." Ich könnte den Teil der Stelle behalten. Theoretisch. Praktisch gibt es dort keinen Raum für mich.

Ich sage ja: Morgen wird lustig.

Mein Oberarzt ist aus allen Wolken gefallen, alle anderen direkten Kollegen anderer Berufsgruppen ebenso. Kapieren tut's keiner, aufregen und mitweinen dafür alle. Mein OA will sich den Chef morgen noch schnappen, aber wir reden hier natürlich auch von Gesichtsverlust. Ich glauibe an nix mehr. Habe dem Personalchef aber noch eine Mail geschickt und meine Perspektive geschildert. Sicher ist sicher.

Ich könnte echt heulen. Habe Angst vor der OP, habe heute aber wieder gemerkt, dass die bitter nötig ist (heftigste Blutungen und Schmerzen, hätte so gar nicht arbeiten können, war mehr im Bad als woanders). Sorry für die Details.

Da fehlen einem echt die Worte... Vermutlich wirkt sich da meine Schwerbehinderung wg. dem Kine einfach doch negativ aus.

seiljbegrbrauxt


Sunflower, wenn ich deinen Beitrag so lese, beschleicht mich das Gefühl, dein Chef hat nur einen Aufhänger gesucht, um dich los zu werden.

Das hilft dir zwar jetzt nicht weiter, gibt dir aber evtl. die Möglichkeit, das alles nicht so persönlich zu nehmen.

Ich habe selbst schon die Fassungslosigkeit der Kollegen erlebt, als ICH gehen musste. Es hat sich aber keiner getraut, sich für mich einzusetzen. Im Prinzip hatten alle Angst davor, die nächsten zu sein.

Vermutlich wirkt sich da meine Schwerbehinderung wg. dem Kine einfach doch negativ aus.

Das könnte ein Knackpunkt sein. Du wärst nach Ablauf der Probezeit nicht ohne Weiteres kündbar.

Egal, was jetzt kommt. Zieh die OP durch! Wenn du wieder auf dein Beinen bist, findet sich bestimmt ein Weg :)*

SGchTmidtRix70


Sunflower, das tut mir sehr leid für Dich!!! Als hättest Du nicht schon genug Sch....an der Backe...

Alles Gute, vor allem gesundheitlich! :)_ @:)

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