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Polyp, Myom und Eierstockzyste, was tun?

Cshr)isti8na85


Puh, das ist echt ein hartes Stück. Es tut mir wahnsinnig leid für dich, dass es so gekommen ist. Aber: hat der Personalchef nicht das letzte Wort?

Mir kommt das alles, ähnlich wie silberbraut schon geschrieben hat, komisch vor, dass dein Chef so vorschnell eine Entscheidung trifft.

Ich finde es auch traurig, dass gerade in einer Klinik, wo doch alle hautnah konfrontiert damit sind, dass man eben auch mal unerwartet krank werden kann, eine Krankheit zum Kündigungsgrund wird.

Aber wie ich schon weiter oben geschrieben habe: unter diesen Umständen wärst du vielleicht auch nicht glücklich mit dem Job geworden. Dein Chef hört sich nicht sehr verständnisvoll an, um es mal höflich auszudrücken. Und es gibt nunmal keine Garantie, dass NIE noch irgendeine andere unerwartete Situation auf dich zukommt.

S]unfylowexr_73


Keine Ahnung, ob der Personalchef das letzte Wort hat. Das läuft da alles eher speziell... Abwarten. Die lieben Worte der Kollegen taten gut, aber führten zu noch mehr Tränen meinerseits.

Weiß auch nicht, wie ich in den nächsten Wochen Tag für Tag 6-10 Patienten mitteilen soll, dass es bei mir keine Termine mehr geben wird. Bei einigen mache ich mir echt Sorgen.

Und es gibt nunmal keine Garantie, dass NIE noch irgendeine andere unerwartete Situation auf dich zukommt.

Eben. Bei mir ist total unrealistisch, dass ich 6 Monate ohne Ausfall schaffe. Entweder sowas wie die OP jetzt. Oder einfach ein blöder Infekt. Seit ich Schmerzpatientin bin, bin ich anfälliger geworden. Und das im Klinikumfeld, wo man ja eh mit allem bombardiert wird. :-(

CChrist*inXa85


Sunflower, gibts was Neues bei dir?

S%unf"lowexr_73


OP findet kommenden Montag statt. War gestern zur Anästhesiebesprechung, OP-Aufklärung etc. War ziemlich umfangreich, mit EKG und Nierenultraschall, da man halt auch in der Nähe der Harnleiter operiert und man vorab sicherstellen wollte, dass nicht jetzt schon Harnstau vorliegt. War zum Glück okay.

Das "Lustige" (ich sag' nur: Mein Körper wieder!): In den 3-4 Wochen seit der ersten Untersuchung hat sich jetzt auch am 2. Eierstock eine 4 cm große Zyste gebildet. Ebenfalls lt. U-Schall eingeblutet, also nix, was sich von allein abbaut. Ich bin ziemlich sprachlos. Und hatte gehofft, dass die hinzugekommenen diffusen Schmerzen einfach nur Sensibilisierung und Aufmerksamkeitsausrichtung sind. Nöö. :(v

Geplant ist:

1. Ausschabung wg. dem Polypen und der viel zu hoch aufgebauten Schleimhaut. Daran hat der Zyklus auch nix geändert. Trotz Bluterei wie Schwein und ein Tag Krankmeldung deswegen. Aber der Job ist ja eh weg.

2. Bauchspiegelung: Beide Zysten sollen raus, das kleine Myom auch. Zum Problem wird das größere Myom (welches in den letzten Wochen auch rd.1 cm in ALLE Richtungen gewachsen ist und mittlerweile so groß wie die GM selber ist). Das liegt halt in der GM-Wand, d.h. die wird mit einem Längsschnitt gespalten und dann wird versucht, das Myom herauszuschälen. Lt. Doc wäre komplette Hysterektomie das Einfachere, aber das will er halt nicht. Sollte das Herausschälen nicht gelingen, würde die OP abgebrochen werden, um dann in Ruhe zu überlegen, was man macht. Meinen eher sarkastischen Vorschlag, dann doch direkt die Hysterektomie zu machen, bevor in der nächstne Probezeit wieder ein Problem auftaucht, wurde abgelehnt. "So eine Entscheidung trifft man nicht leichtfertig und erst recht nicht mit DER Begründung. Also ggf. lieber 2. OP als voreilige Hysterektomie. Ist vermutlich besser, aber ich bin momentan echt so drauf, dass ich nur noch alle potentiellen Problembereich "weg" haben will.

Alternativ kann passieren, dass das Myom zwar rausgeht, aber nur mit Bauchschnitt. Dem habe ich dann mal sicherheitshalber auch zugestimmt.

Krankenhaus 4-5 Tage wenn kein Bauchschnitt. Blasenkatheter für mind. 24 Stunden. Vermutlich 2 Drainagen. :-/ OP-Dauer: Ca. 90 Minuten, wird halt dauern mit dem einen Myom. Achja, der Endometriose-Verdacht steht ja auch im Raum und danach wird man dann auch noch im Bauchraum suchen und ggf. veröden.

Also Rundum-Programm. 2 Zysten, 2 Myome, Ausschabung (Polyp), Endometriose. I'm NOT amused und Lust habe ich auch keine.

Gestern stand noch nicht fest, wer operiert. Der ltd. Oberarzt musste gestern OP's absagen wg. Erkältung, dem lief wohl nur nie Nase und es ging nicht mehr. Ergo kann sein, dass mich der Chef operiert, ich bleibe auf jeden Fall auf dem Plan. Noch-Personal-Bonus?! ]:D

Neu für mich ist, dass ich mich am OP-Tag mit speziellem, mitgegebenen antibakteriellem Duschgel duschen und auch die Haare waschen muss. Zwei Durchgänge, mit Einwirkzeit. Ganzes DIN A4-Blatt habe ich bekommen, wie das ablaufen soll. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, ob ich MRSA-frei bin. In der Klinik (wie in der gesamten Region hier) testet man ALLE Patienten standardmäßig, und laut Fragebogen bin ich wg. OP im April, Tätigkeit in der Klinik und halt auch dem Kontakt zu Patienten aus Massenunterkünften (sprich: Wohnheime) halt Risikopatientin. Im April war ich MRSA-frei, obwohl ich vorher noch Kontakt zu einigen MRSA-Trägern hatte via Job. Mal schauen, wie es diesmal aussieht. Wäre der GAU, wenn ich am Montag erfahre, dass die OP nicht möglich ist wg. gefundener Keime. Aber Recht haben sie mit der Vorgehensweise letztlich.

Bin jetzt halt dabei, (total widerwillig) alles zu organisieren: Waschen, packen, Haushalt,... Muss zugeben, dass ich auch echt angespannt bin. Auch wenn's insgesamt die 23. OP in meinem Leben wird und der Anästhesist nur staunte und 3x nachzählte. Die letzten 15 davon waren halt nur Gelenk-OP's. Bauch ist 18 Jahre her... Aber aufgrund der vorausgegangenen Bauch-OP's befürchtet man Verwachsungen im Bauchraum, so dass man nicht wie üblich mit der Optik am Bauchnabel reingehen, sondern wohl unter dem Rippenbogen, damit sie nicht versehentlich direkt im mit der Bauchdecke verwachsen Darm landen beim ersten Zugang.

Immerhin hatte der Anästhesist ein Einsehen und hat mir direkt 20 mg Tranxilium als Prä-Medikation aufgeschrieben. Juchhu, Drogen-Wattewölkchen. ]:D

bauddl4exia


Alles Gute für Montag. :)*

M[auseza hn02x09


Ich habe auch eine Bauchspiegelung vor mir. Den genauen Termin habe ich noch nicht. Es geht um Schmerzen seit Monaten in der linken Leistengegend. Also ganz unten. Eine Op mit Bauchschnitt hatte ich noch nie, nur einmal eine Konisation vor ca.25 Jahren.

Ich hoffe das eine PDA möglich ist, möchte keine Vollnarkose.

Ich wünsche Dir für Montag alles Gute, hoffe das Du alles gut überstehst.

C7hrimstinxa85


Ich wünsche dir auch alles Gute für die OP! Dass alles glatt läuft, ohne Bauchschnitt und mit Entfernung aller Myome und Zysten! Ich kann gut verstehen, dass du absolut keinen Bock hast auf das ganze Prozedere, aber danach ist es vorbei und du kannst zumindest diesen Punkt gedanklich streichen!

Ich würde mich über eine Rückmeldung von dir freuen!

S;unfPlowerx_73


Danke Euch!

Ich werde mich dann mal melden. Nehme Netbook & Surfstick mit, aber in dem Gebäude gibt's längst nicht überall Netz. Abwarten.

Bin meganervös, mir ist schlecht – und ich will nicht. Hab' das Packen ewig geschoben und bin jetzt total am Rotieren. >:( Man kann es aber auch "gute Ablenkung" nennen. ]:D

s,onnensc]heixn65


Hallo Ihr alle,

ich hab hier vor 2 Jahren schon mal wegen einer vaginalen Hysterektomie (Endometrieose) geschrieben.

Letztes Jahr musste ich mich von meinem linken Eierstock wegen einer 7cm großen Zyste mit einem Bauchschnitt verabschieden....Der operierende Prof. letztes Jahr war zufällig der Mann meiner Gyn und er hat alle damals sichtbaren Endoherde entfernt.

Jetzt geht die Geschichte wieder weiter und ich hab mich schon gefreut dieses Jahr um eine Bauch-OP herumzukommen.....Mist!!!!

Ich habe links im Unterleib eine Zyste die mir extreme Schmerzen bereitet, Stand letzten Donnerstag nur 4 cm Durchmesser, aber der Druckschmerz ist so extrem dass ich die meiste Zeit nur liegen kann und ohne Schmerzmittel gehts eh nicht. Keiner kann mir sagen warum das so weh tut. Jetzt bekomme ich übermorgen ein MRT um die Schmerzen und überhaupt den Unterleib mal zu durchleuchten und abzuklären woher der blöde Schmerz kommt.

Nach einem erneuten Besuch bei meiner Gyn heute (der 3. Besuch innerhalb einer Woche)

hätte sie mich am liebsten gleich stationär in die Klinik geschickt....wir haben uns dann darauf geeinigt das MRT abzuwarten und am Montag nächste Woche weiter zu entscheiden.

Jetzt lieg ich wieder mal zu Hause rum und hab Zeit meine Geschichte hier los zu werden.

Es soll dann wahrscheinlich eine Bauchspiegelung gemacht werden .....obwohl ich die letzten 2 Jahre ja ganz andere OPs hatte hab ich wie immer voll Schiss davor....und mehr noch vor dem MRT vor dem Ergebnis!

Ich hab einfach Angst dass da was wächst was keiner braucht!!

:-/ :-(

Die Ungewissheit erdrückt mich und jetzt muss ich auch noch die Zeit totschlagen wie man so schön sagt.....nur arbeiten ist eben nicht, ich bin viel auf den Beinen (Im Verkauf) und würde nach ner Stunde wieder nach Hause gehen, so wie letzte Woche schon 2x.

S1elxena


An alle, die einen gynäkologische OP vor sich haben :)_ Ich wünsche euch ganz viel Glück und Kraft, dass alles gut wird @:)

Hatte vor 4 Wochen auch eine Laparoskopie, weil mir eine 5 cm große eingeblutete Ovarialzyste entfernt wurde. Alles ging zum Glück gut- auch meine Eierstöcke durfte ich behalten :-)

C"araXmxala


Ich weiß jetzt nicht, ob ich es hier schreiben soll, weil die OP ja schon so bald ist. Vielleicht ist es gut da Hilfe zu bekommen, wenn alles andere nicht geholfen hat.

Anmerken möchte ich, dass auch durch Mängel von Zink und Selen und anderen Werten, die Hormone entgleisen können und dass dadurch auch Verwachsungen auftreten können. In diesem Bericht, den ich unter verlinke wird zwar überwiegend nur auf Zink eingegangen, aber dieses Mineral, steht wie alle anderen auch immer in Wechselwirkung zu anderen Werten, so das man immer das Ganze untersuchen sollte und nie nur einen Wert.

[[http://www.gesundheit-wissen24.de/news/zink-die-anwendung-bei-gesundheitsstoerungen/]]

Zinkmangel verursacht häufig Schwangerschafts-Komplikationen (Wachstumsverzögerungen, Plazentaablösungen, Früh- und Fehlgeburten, Missbildungen usw.) Bei Gebärmuttermyomen und Zysten in der Brust findet man häufig Zinkmangel. Die Normalisierung des Zinkhaushalts führt meist zu rascher Besserung der Krankheitssymptome.

Ich würde auch nicht behaupten, dass alleine ist schuld, wird ja immer gerne in einseitig aufgebauten Texten so rübergebracht, aber ich denke, es wäre ein Ansatz wert oder vielleicht zur Nachbehandlung. Es gibt Vollblutuntersuchungen auf den gesamten Mineral- und Vitaminstatus und diese sind wesentlich aussagekräftiger als Serumuntersuchungen.

Durch meinen Arzt, der diese Untersuchung macht, weiß ich, dass nicht Wenige in verschiedenen Bereichen starke Mängel haben, natürlich nicht bei gängigen Stoffen, aber bei Zink, Selen, Ferretin, Vitamin D, Mangan, B12 und Molybdän kommt das recht häufig vor.

Meine Schwiegermutter braucht seit sie hier einiges wieder in den Normbereich gebracht hat keine Schilddrüsentabletten mehr. Dies soll aber nur ein Beispiel sein, dass keine Allgemeingültigkeit haben kann, denn diese gibt es nirgendwo. In anderen Fällen ist es sicher trotzdem notwendig, weil eine andere Ursache dahinter steckt. Bei ihr war es der Mangel. Und den kann man ja überprüfen lassen. Leider zahlen unerklärlicherweise, die gesetzlichen Krankenkassen das nicht, bis auf ganz wenige Werte. %-|

S\unfl[ower`_~7x3


Bin wieder zu Hause!

@ Caramala:

Lustigerweise nehme ich schon seit geraumer Zeit Zink-Tabletten, hatte meine HÄ mal wg. Haut empfohlen.

@ all:

Habe es überstanden und im Prinzip war es halb so schlimm. Also Narkose gut vertragen, nur am 1. Tag nach OP 3x Novalgin genommen. Habe 4 Einschnitte, weil die mit der Optik wirklich erst unter dem linken Rippenbogen reingegangen sind.

24 Stunden Blasenkatheter war feine Sache. Drainage 48 Stunden, Die merkte ich z.T. deutlich, aber das Ziehen war im Vgl. zu Knie oder Schulter quasi nicht spürbar. Hat leider aus dem Loch viel gesifft, so dass da jetzt noch enge Kontrollen anstehen.

OP selber:

1. Ausschabung, da keinerlei Überraschungen. Material ist in der Pathologie.

2. Endometrioseherde an Blasenwand und Douglasraum. Wurden elektrokoaguliert.

3. 7 cm große Eierstockcyste an der einen Seite (die, die .sich jetzt innerhalb weniger Tage komplett neu gebildet hat). Wurde komplett entfernt.

4. 5cm große Endometriosezyste am anderen Eierstock, wurde nur angeschnitten und gesült, weil man sonst zu viel Eierstock hätte wegnehmen müssen und lt. Chirurg die Endo-Zysten auf massive Eingriffe mit Neubildung reagieren. Oder so, ich muss meine Gyn mal genauer fragen.

5. Entfernung des kleinen Myoms (problemlos).

6. Entfernung des großen Myoms. 5x7cm groß und saß sehr tief in der Muskelwand der Gebärmutter. Konnte aber ausgeschält werden. Im OP-Bericht steht was von "Neuformung Uterus laparaskopisch". ]:D

Fazit:

Abgesehen von fiesen Blähungen (sorry) kaum Schmerzen. Jetzt, 3 Tage nach OP, harmloser als ein Bauchmuskelkater nach Pilates.

Darf aber 8 Wochen nicht mehr als 10 kg heben, ebenso lange keine Wärmflasche auf den Bauch. 4-5 Wochen kein Sex (bin eh Single ]:D ). Schwangerschaft frühestens nach 9 Monaten (mit dem Thema bin ich eher zwangsweise eigentlich durch). Und WENN Schwangerschaft, dann definitiv nur noch frühzeitige Entbindung via Kaiserschnitt. Fettdruck im Entlassungsbrief.

Operateur empfiehlt. wg. der Endometriose Gestagen-Pille im Langzeitzyklus... Soll ich mit meiner Gyn besprechen... ":/

Bei mir stehen momentan die praktischen Probleme eher im Vordergrund: Job vor Ort weg wg. OP (oder doch nicht?!). Habe hier Zweitwohnung, aber kann ja momentan kaum vernünftig einkaufen. Wäre in Hauptwohnung mit Laden gegenüber und Aufzug einfacher, aber: Da kriege ich nicht mal meine Tasche mit Klamotten hin. Ätzend.

V.a. muss ich total aufpassen, da ich ja kaum Schmerzen habe (eigentlich keine, eher leichtes Muskelkatergefühl) und nicht doch mal eben reflexartig was Schweres hebe...

ARGH, ich bin da eh zu ungeduldig.

Aber vom frustrierenden Rahmen abgesehen: Die OP an sich war doch eher harmlos. Von den Schmerzen her etc. Also (aus meiner Sicht) kein Grund, Angst zu haben. Klar, mir haben im OP-Vorbereitungsraum auch mal wieder die Zähne geklappert und die konnten vor lauter Zittern kaum den Zugang legen. Aber schlimm war's wirklich nicht.

Fragt sich nur, wie der weitere Verlauf sein wird... Und die Pathologie st

SWunflPower_x73


[huch]

... Und die Pathologie steht halt auch noch aus...

W`indXbrisxe


Liebe Sunflower,

habe erst jetzt hier reingelesen, Deine OP ist erfolgt ... alles erdenklich Gute für Dich! Ein paar Sätze möchte ich dennoch gerne loswerden, obwohl es in so einem Forum fast unmöglich ist, die Dinge qualifiziert und ausführlich zu beschreiben, deswegen soll es wirklich nur als Anregung dienen. Und: Jeder ist für sich selbst verantwortlich!

Zum Einen möchte ich mich Christina85 anschließen, dass eine homöopathische (miasmatische) Behandlung von einem guten klassisch orientierten Homöopathen empfehlenswert ist, auch selbst noch nach der OP.

Ich finde es schade, Heilpraktiker und Homöopathen als "esoterisch" einzuordnen ... sie arbeiten GANZHEITLICH und das schließt neben dem Körper auch Geist und Seele mit ein. Für das Geistige muss man sich öffnen, dafür muss eine Bereitschaft bestehen, und oftmals kommt diese erst nach einer langen Odyssee von Schmerz und Leid.

Aber es arbeitet nicht jeder Therapeut gleich, das ist ganz klar. Die einen arbeiten eher auf der Körperebene mit ihren Methoden; die Homöopathie ist jedoch als geistiges Prinzip zu verstehen. Und nicht jeder, der "Homöopathie" auf seinem Schild stehen hat, vermag sie wirklich wahrhaftig zu praktizieren.

Damit will ich nicht sagen, dass man als Patient die ganze Homöopathie verstehen muss, nein, nein!

Mit einer Konstitutionsbehandlung kann man echte Heilung erreichen, das ist natürlich nicht immer einfach und oft langwierig, denn das richtige individuelle Mittel muss gefunden werden. Vieles andere ist oft nur Unterdrückung und Symptombekämpfung. Natürlich unterliegt auch die Homöopathie ihren Grenzen! Das nur in Allerkürze.

Ich habe selber ein großes Myom und stand auch schon fast kurz vor einer Op. Ich konnte meine extrem starken Blutungsbeschwerden lindern; allerdings ist die Masse des Myoms noch da und "drückt", und von demher kann ich leider noch nicht endgültig "prahlen". Für mich ist es schon ein Erfolg, dass es nicht noch mehr gewachsen ist in den zwei Jahren.

Es gibt eine Vielzahl homöopathischer Mittel für starke Blutungen wie z.B. Millefolium, Sabina, Erigeron, Thlaspi bursa pastoris, die mir auch geholfen haben, die die Zeit überbrücken können, bis man eine klare Entscheidung treffen kann, bis man den richtigen Therapeuten gefunden hat ... das ist ALLERDINGS auch nur symptomatisch. Von einer Selbstbehandlung, gerade in so einem komplexen Fall wie bei Dir, liebe Sunflower, ist grundsätzlich eher abzuraten. Auch die Alchemilla z.B. ist eine wunderbare Heilpflanze, die bei einer Vielzahl von Frauenbeschwerden eingesetzt werden kann.

Ihr Lieben, es gibt sehr viele gute Mittelchen und Möglichkeiten! Man muss sie nur kennen! Auch die TCM und die Akupunktur vermögen gute Erfolge, zumindest Besserung oder Linderung, zu erreichen. Am überzeugtesten bin ich jedoch von der Homöopathie, denn die berücksichtigt auch die Gemütsebene (Kummer, Ärger, Trauma etc.) und da steht eine echte ausführliche kompetente Konstitutionsbehandlung an erster Stelle.

Wenn man sich noch mehr "interessiert", auch weitere geistige Heilweisen stehen einem offen!

Wichtig ist immer zu schauen, was für ein Konflikt hinter der Krankheit wirklich steht, und das bedeutet harte und ehrliche Arbeit an sich selber! Mit meinen Überzeugungen kommt es noch stäker ... ich bin ganz sicher, dass die größte Heilkraft in einem SELBST liegt!!!

Nach einer OP kann man ebenfalls noch homöopathisch dem Organismus helfen, die Lebenskraft wieder anregen. Arnica ist als Hauptmittel zu nennen, aber auch z.B. Staphisagria bei Beschwerden nach Schnittverletzungen.

Es ist immer eine sehr individuelle Entscheidung und es hängt von den GESAMTzuständen ab, was für einen das Beste ist, und oft spielt auch die Zeit, leider auch manchmal das Thema Geld, eine Rolle. Wenn man im Berufsleben steht, tagtäglich funktionieren muss im "System", ist es natürlich sehr schwierig, wenn man z.B. wegen der starken Myomblutungen fast nicht mehr von der Toilette kommt. Es ist ein Unding. Zudem ist ein Eisenmangel garantiert ...!

Wenn man sich für eine OP entschließt, und es gibt sehr gute Chirurgen, die ihre Arbeit excellent machen, dann ist das "gut" so und man sollte in Frieden damit sein. Ich selber hätte vor der Op gar keine so große Angst, obwohl die natürlich auch Risiken birgt. Meine Bedenken sind eher, WAS ist DANACH? Verlagert sich womöglich das Geschehen an andere Stellen, äußert sich vielleicht auf der Gemütsebene, z.B. in Schlafstörungen oder sonst was ... Das wird nicht unbedingt in Verbindung gesehen, wenn man sich nicht auskennt! Außerdem kann es nach OP´s zu Verwachsungen kommen oder Beschwerden am Rücken ...

Was wäre wenn ... ist nicht wirklich hilfreich. Hilfreich ist im Vertrauen zu sein und zu bleiben!

Vor einer Op sollte man sich auf jeden Fall gut informieren über verschiedene Kliniken und Methoden. Meine Erfahrung ist, dass ich von den Ärzten leider nicht umfassend, sprich auch über Alternativen beraten wurde, sondern mich alleine umsehen musste, obwohl meine damalige Gyn. "Homöopathie" an ihrem Schild prangen hat. In dem Fall ist mir ein reiner Schulmediziner lieber, bei dem weiß ich wenigstens, woran ich bin und habe keine weiteren Erwartungen. Gerade die schwierigeren chronischen Erkrankungen sind jedoch eine Domäne der Homöopathie! Es wird nicht die einzelne Krankheit behandelt, sondern der Mensch in seiner Gesamtheit und all seinen Eigentümlichkeiten!

Was unverständlich ist, dass Du deswegen (wg. der OP und dem Ausfall) Deinen Job verlierst. Allerdings ist auch das "aus der Ferne" nicht wirklich richtig zu beurteilen. Nimm es als Gelegenheit, Dein Leben zu überdenken, Altes gehen zu lassen (mit Deinem Myom und dem anderen "Gezeugs") vielleicht auch alte Gewohnheiten, andere Blockaden, Einengendes, Ängste loslassen, und Dich für Neues öffnen, neue Herausforderungen annehmen. Wenn Dich Altes verlässt, wie z.B. der Job nicht mehr passend ist, warum auch immer, dann ist es nicht (mehr) das Richtige für Dich. Es schreibt und sagt sich natürlich so einfach, wenn man abhängig ist von dem Einkommen. Ich möchte Dir nur Mut machen, auf Dich zu schauen, nicht rumhacken auf einem verständnislosen Chef, Entschuldigung, so böse meine ich das nicht, sondern auf DICH zu schauen, auf das, was ist, auf neue Möglichkeiten.

Alle Erfahrungen machen einen letztlich stark und stärker! Glaub an Dich und die jeweilige Situation und vertraue! Vertraue auch Deinem Körper! Wenn ich Dir das schreibe, so gilt es ebenso für mich, mir das immer wieder bewusst zu machen.

Liebe Sunflower, jetzt erhole Dich erst mal schön! Ich wünsche Dir das Allerbeste, ALLES LIEBE, viel Glück, viel Kraft, viel Mut und alles was Du brauchst! :)*

LG Windbrise

s:onnenxsch9ein6h5


Guten Morgen @ all

jetzt habe ich die Gewissheit, die Zyste ist nach wie vor da trotz Hormontabletten die eigentlich bewirken sollen dass die Zyste austrocknet....

Sie drückt auf den Nerv was meine Schmerzen erklärt. Laut der Ärztin nach dem MRT sollte sie entfernt werden da ich mich ja nicht viel bewegen kann ohne Schmerzen, geschweige denn arbeiten gehen.

Am Montag ist die Besprechung mit meiner Gyn, da bin ich mal gespannt was sie mir erzählt.

Euch allen wünsche ich einen wunderschönen Tag!!! *:)

Und schicke allen die es brauchen :)* :)* :)* :)* :)* :)*

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