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Polyp, Myom und Eierstockzyste, was tun?

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Liebe Sunflower,

danke für deinen Lagebericht! Schön zu lesen, dass die OP soweit erfolgreich war und du schon wieder ganz gut auf den Beinen bist!! Auch wenn der Endometriose-Befund natürlich nicht so prickelnd ist, zumindest ist schon was entfernt worden.

Du deutest an, dass dein Job doch nicht auf jeden Fall weg ist? Gibts da was Neues?

Dem Beitrag von Windbrise zum Thema Möglichkeiten und Grenzen der Homöopathie ist kaum was hinzuzufügen. Ich kenne eine Frau aus meiner Schule, bei der tatsächlich ein Myom komplett abgeblutet ist, ganz ohne OP, bewiesen per Ultraschall beim sehr verwunderten Gyn.

Ich finde es schade, Heilpraktiker und Homöopathen als "esoterisch" einzuordnen

Das habe ich geschrieben, nicht weil ich die Homöopathie als Esoterik ansehen würde, natürlich ganz im Gegenteil, aber weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass gerade die Miasmatik schnell in diesen Bereich abgeschoben wird, es ist eben nicht immer greifbar. Das muss man als angehende Heilpraktikerin auch akzeptieren, und die Leute eben da abholen, wo sie stehen. :-)

Slun0flowAerH_73


Als "esoterisch" stufe ich Heilpraktiker und Homöopathen nicht ein. Aber... zum einen bin ich skeptisch. Und zum anderen: Es ist auch eine Kostenfrage, da jemand GUTES zu finden. An dem Geld mangelt es mir gerade (wieder) mal.

Habe mit einer Freundin gesprochen, die bei einem Heilpraktiker in Dauerbehandlung ist. So ein sehr spezieller kauziger Typ. Sie ist begeistert, geht seit Jahren hin – und ich dachte, ich könnte den ja mal antesten. Nein danke. Der verlangt bspw. für seine Behandlung, dass man ALLES an Schulmedizin absetzt. Das geht bei mir nicht, ich kann wg. meiner Arthrose nicht immer ohne Schmerzmittel.

Habe jetzt mal eine andere Freundin gefragt, die selber Heilpraktikerin ist (aber mehr im Bereich Psychotherapie & Reiki). Die will sich mal umhören nach jemandem, der passen könnte und es vielleicht zum Freundschaftspreis macht.

Aber wie gesagt: Ich bin halt auch skeptisch. Sehr wissenschaftlicher beruflicher Hintergrund, was einfach prägt.

Insgesamt bleibt am 5. Tag nach OP festzuhalten:

Mir geht's ZU gut. Ernsthaft. Jammern auf hohem Niveau.

Ich habe NULL Schmerzen, maximal leichtes Muskelkatergefühl im Bauch. Zwei Narben jucken ganz furchtbar. Bin noch etwas blass und müde und mein Kreislauf will nicht immer so recht. Minimal Schmierblutung. Aber das war's.

Bin heute 90 km mit dem Auto in meine Wohnung gefahren. Das einzige Problem war der Knopf der Jeans. Ich weiß echt nicht, wie ich die 8 Wochen mit max. 10 kg Heben bei DEM guten Befinden durchhalten soll. Bin JETZT schon gelangweilt, genervt – und muss tierisch aufpassen, im Reflex nicht doch mal was zu heben. Und die 10 kg sind echt nicht so viel beim Einkaufen etc. Hatte gerade noch Hilfe, was Tasche hochtragen und Einkauf angeht, aber in den nächsten Wochen wird diese Rücksichtnahme wohl anstrengender als die OP.

Irgendwie Wahnsinn... nach 5 Tagen praktisch keine Probleme mehr. Damit hätte ich nicht gerechnet.

(Wenn jemand einen Tipp gegen grausam juckende Narben hat: Her damit!)

W@indZbriYsxe


Wenn es Dir so gut geht ... freu Dich und sei dankbar darüber! So soll es sein. Freut mich total für Dich. Und so schwer, wie es bestimmt fällt, schon Dich noch, so gut es geht! Die Wunde liegt im Inneren!

Zum Verständnis der Homöopathie möchte ich noch etwas anmerken. Bei einer klassisch homöopathischen Konstitionsbehandlung ist es tatsächlich so, dass möglichst alle negativ beeinflussenden Faktoren, die dem Heilungsverlauf entgegen stehen, beseitigt werden sollten. So wie möglich und so gut es geht. Gerade zu Beginn einer Behandlung ist das wichtig, um den Verlauf und den Erfolg richtig beurteilen zu können. ABER: Bei schwerwiegenden Erkrankungen bedeutet das NICHT das SOFORTIGE Absetzen aller anderen Medikamente. Das muss INDIVIDUELL entschieden und abgewogen werden, eventuell sogar in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Wenn eine homöopathische Behandlung gut anschlägt, dann kann Medikation nach und nach reduziert und ausgeschlichen werden, z.B. Cortison oder Herzmedikamente. Auf keinen Fall darf dadurch eine gesundheitliche Gefährdung ausgehen.

Das Ziel ist, Krankheitssymptome nicht (mehr) zu unterdrücken, das kann bedeuten, dass man bei Auftreten "leichterer" Beeinträchtigungen wie z.B. (leichte bis mäßige) Schmerzen, nicht sofort zum gewohnten Schmerzmittel greift. Oder z.B. beim Auftreten von Hautausschlägen nicht sofort Cortisonsalbe draufschmiert. Der Patient ist mitunter gefordert, etwas "auszuhalten" zugunsten einer tiefgreifenden Heilung. Aber all das wird Dir ein verantwortungsvoller Therapeut ausführlich erklären, warum und wieso das unter Umständen nötig ist. Es ist das Wichtigste, dass ein Therapeut und die jeweilige Methode für Dich stimmig ist und Du Vertrauen hast.

Für die Narben würde ich es zunächst mal mit Calendula Essenz probieren, sofern keine Allergie gegen Ringelblume besteht. Calendula dient der Wundheilung, ist auch super bei Entzündungen.

Als homöopathisches Mittel könnte evtl. Fluoricum acidum in Frage kommen. Wenn es nur "wenig" beeinträchtigt und in ein paar Tagen vergeht, würde ich aber nichts Zusätzliches innerlich einnehmen.

LG

Windbrise

SRun?flrowerD_73


Calendula werde ich mal probieren. Momentan nehme ich Arnica-Globuli, damit habe ich nach OP's gute Erfahrungen gemacht...

Generell bin ich niemand, der direkt und sofort zu Medikamenten greift; versuche es oft "konservativ" (also Inhalieren und so was statt pure Chemie). Aber mit schwerer Arthrose geht es nicht immer ohne Schmerzmitteln, und da habe ich auch noch keine Alternative gefunden.

Das Gutgehen muss ich ein wenig relativieren. War heute mal raus und merke da das Zwicken im Bauch durchaus. Nicht schlimm, aber das Gefühl "es ist gar nix" vom Sofaliegen schwindet dann doch. Bin gespannt auf meinen Gyn-Termin am Mittwoch.

SZilv.erPeahrl


Hey, schön, dass es Dir so gut geht! Hattest ja einiges mehr als ich und Dir gehts trotzdem besser. So unterschiedlich kanns laufen. :)^

Wegen dem eincremen. Warte noch, bis die OP mind. 2 Wochen her ist. Davor ist die Narbe noch zu labil und wenn zu viel creme erwischst kann es sein, dass das Gewebe zu weich wird und sich die ganze Narbe aufdehnt. Sieht dann nicht allzu schön aus. ;-)

Wenns extrem gejuckt hat, hab ich immer Kühlpacks drauf gemacht. Hat gut geholfen. Wünsch Dir weiterhin gute Besserung! :)*

Sounfllowesr_73


Ich creme immer erst nach Entfernung der Fäden. Nach 14 Gelenk-OP's hat man so seine Erfahrungen... ;-) Dusche momentan auch noch mit wasserabweisenden Pflastern. Sicher ist sicher, da ich im April erst eine Wundheilungsstörung einer OP-Narbe am Knie hatte mit sekundärem Infekt etc. Das Biest war erst Ende Juli dicht.

Hoffe, Dir geht's auch bald wieder richtig gut!

SBilvXerPearxl


Ah ok, bist ja dann erfahren auf dem Gebiet. :-)

Wundheilungsstörungen sind immer mies. Die eine Stelle bei mir hat auch noch nach dem Fadenzug gesuppt. Vor einer Woche hab ich dann mal genau geschaut und was komisches gesehen. Hab dran gezogen und dann kam fast 1cm Faden raus. :-X

Seitdem ist Ruhe. ;-D

Mir gehts soweit eigentlich wieder gut. Danke! :)_

S^unfxlow.er_x73


Gut, dass Du an dem Faden gezogen hast! ;-D Meine müssen ja gezogen werden, nix selbstauflösendes (außer der Tamponade im Bauch und der Gebärmutternaht). Sie gucken mich nch blau-leuchtend und borstig an. ]:D

SUilveOrPearxl


Nächstes Mal besteh ich auch auf solche, das kannst mir glauben. Die Mistdinger hatten sich nämlich null gelöst, aber dafür sich die Nähte entzündet. Deswegen hab ich sie meinen Chef ziehen lassen, der sie aber fast nicht gefunden hat, weil die Dinger ja durchsichtig sind. Deswegen ist ihm dieser Miniteil wohl raus.

S_unflo7wer_7x3


Ich finde das Ziehen zwar nicht klasse, aber habe mit den selbstauflösenden Fäden auch schon mal arge Probleme gehabt und bin daher nicht begeistert davon.

aZugekxnie


Ich bin auch Gegner von selbstauflösenden Fäden. Nie wieder!

Bis mal alle Fäden (min. 3) aus dem Bauchnabel raugepullt waren, hatte ich heftige Entzündungen. Dem Faden unten hat auch die eine Woche gereicht um einige Zeit seine Entzündungsspuren zu hinterlassen.

Arzt suchte ewig nach Fäden, fand einen (mit riesigen Knoten), aber es eiterte weiter.

Blindes gestocher mit einer Pinzette (beleuchtet) ließ mich den letzten Faden finden, zum Glück ging er nach einigen ziehen raus hatte schon überlegt, wie ich mit links mit,der Nagelschere an den Faden komme

letzter Faden raus und Entzündung war schnell weg (laut Arzt vertragen viele die selbstauflösenden Fäden nicht und mit dem auflösen ist auch so eine Sache. KH wollte noch nicht mal einen groben Zeitraum fürs auflösen verraten, da viel zu verschieden.)

S1unfloower+_7x3


So, hatte heute meine erste Kontrolle bei meiner Gyn. Soweit alles okay, keine Flüssigkeit im Bauchraum etc. Bauch war beim U-Schall auch schon deutlich weniger empfindlich.

Fäden wurden gezogen, da hat sie ziemlich geflucht und die Nahttechnik als "unelegant" bezeichnet (einzelne Knoten halt, sie meinte, man hätte intrakutan mit zu ziehenden Fäden viel eleganter nähen können). V.a. am Bauchnabel hatte sie arge Probleme, den Faden überhaupt so zu packen, dass sie ihn durchtrennen kann. War gut festgezurrt – und hat gut nachgeblutet. Aber die Narben sind alle wunderbar dicht. Da hatte ich doch Angst, nachdem ich im Frühjahr am Knie nach dem Fädenziehen von scheinbar gut verheilten Narben plötzlich klaffende Narben hatte.

Bin noch eine weitere Woche AU, was wohl Standard ist; alles danach macht sie vom indivduellen Verlauf abhängig. Insgesamt bin ich doch reichlich k.o. und wenn ich mich mehr bewege kommen doch Schmerzen durch. Abwarten.

Befund aus der Pathologie (waren ja einige Proben) war auch da, alles okay. :-D Mulmiges Gefühl kam doch gelegentlich mal durch.

In vier Wochen noch eine Kontrolle, wenn bis dahin keine Probleme auftreten. Diskussion bzgl. Pille im Langzyklus wurde auch erstmal vertagt bzw. sie will noch einen Zyklus abwarten.

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