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Gebärmutterentfernung mit Bauchschnitt

FVra9uEl8lxa


Montag OP und heute zu Hause? Mit Bauchschnitt?

SounflYowxer_73


Ich? Nur Laparoskopie, allerdings mit kompletter Senkrechtspaltung der Gebärmutter und großer innerer Naht (unter anderem).

S'ma#rEaWg"daugxe


So, da bin ich wieder, seit gestern aus dem KH entlassen, ich war also 8 Tage drin. OP ist komplikationsfrei verlaufen, es musste nicht mal, wie angekündigt, was vom Darm weggeschnitten werden, der Operateur konnte die Verwachsungen lösen. Ich denke, es war gut, dass ich die 8 Wochen auf ihn gewartet habe, er ist wirklich gut. Am Mittwoch wurde früh operiert, Donnerstag erstmals kurz aufgestanden, abends der schmerzende Zugang gezogen, Freitag morgen BK gezogen, am Sonntag (glaub ich) dann die Drainage, am Montag die PDA, einen Tag verspätet, weil der Auslaufversuch am Donntag scheiterte wegen einer nervigen Stelle am Bauch, die brannte wie Feuer, nach 45min ohne PDA bekam ich vor Schmerzen schon Schweißausbrüche. Dabei ist da gar nichts zu sehen.

Zugang legen war schwierig, sie wollten - mal wieder - nicht in die Armbeuge, haben überall probiert, dann - soweit ich mich erinnere - eine lokale Betäubung innen am Handgelenk und dort den Zugang rein. Später haben sie dann wohl für den Notzugang noch weiter "gesucht", habe Stiche in Armbeuge, Handrücken und sogar unten auf den Füßen, dort waren sie wohl erfolgreich, allerdings schon im OP wieder gezogen, weil es eine Artherie war und sie nicht wollen, dass das auf Station gezogen wird - so die Krankenschwester. PDA ging problemlos gleich beim ersten Anlauf, ich war so zugedröhnt mit wasweissich, dass mir das weitestgehend egal war, ich hab dann nur gefragt, woher sie wüßten, dass die PDA nun auch sitzt, denn merken tu ich nichts davon, an die Antwort erinnere ich mich nur schwach, ich glaube, jemand sagte, man sieht das. - Keine Ahnung, woran man das sieht? Dann fiberoptische Wachintubation, diesmal etwas "rabiater", aber noch okay, und vor allem ziemlich schnell, gleich beim ersten Anlauf saß der Tubus, leider zwischendurch wieder Husten mit ziemlicher Luftnot, aber nicht so lange, wenn ich das noch paar Mal machen lasse, gewöhne ich mich vielleicht noch dran %-|

Momentan bin ich noch sehr fertig und schwitze bei jeder Kleinigkeit. Könnte den ganzen Tag liegen, wenn ich nur liegen könnte.... kaum war die PDA (für die ich dem Schicksal auf Knien dankbar bin) raus, hatte ich grauslige Rückenschmerzen vom Liegen in dem Bett, vorne tat der Bauch weh, hinten das Kreuz, das gab sich beides nichts. Die ersten Male beim Aufsetzen und Aufstehen hatte ich heftige Kreislaufprobleme mit Schwindel und Übelkeit, das hatte ich beim damaligen Bauchschnitt nicht, aber da wurden auch nur Myome entfernt, und generell ist mein Kreislauf top. Inzwischen ist er wieder weitestgehend stabil. Jetzt ist nur noch ein Drehschwindel geblieben, den trainier ich mir aber erst weg, wenn ich mich schmerzfrei drehen kann. Bauch tut kaum noch weh, aber es ist das eine Stelle, wo wohl ein Nerv erwischt wurde, die brennt widerlich, allerdings schon viel weniger, vor allem beim Aufstehen und Hinsetzen. Dabei ist da rein äußerlich gar nichts zu sehen, der Schmerz erscheint mir ca. 2cm unter der Haut zu sitzen, also im Fettgewebe, aber schon wenn ich mit dem Finger leicht über die Haut streiche, kommt so ein heftig brennender Schmerz, der einige Minuten anhält und dann wieder abflacht. Aber es wird besser, ich nehme auch keinerlei Schmerzmittel, damit ich bessere Kontrolle über die Entwicklung habe.

Essen..... hab ich momentan wenig Lust drauf, habe immer noch so ein leichtes Bäh-Gefühl. Wurde die ersten 4, 5 Tage nur mit flüssiger Nahrung versorgt, also Suppen, dann mit leichter Kost bis einschließlich Entlassungstag. Keine Ahnung, warum und wie lange ich leichte Kost brauche?

Sunflower, schön, dass Du auch alles gut überstanden hast. @:)

SGmaragdUaugxe


Ach ja, und ich habe sehr wenig nachgeblutet, im 24Stunden-Rhythmus wurde geleert, 25ml, dann 20ml, dann 25ml und dann war der Drain auch raus, ein Pfleger meinte, bis 50ml schafft der Körper selbst.

Jetzt klebt noch so Pflaster auf meinem Bauch, das soll irgendwann abfallen, und die Naht wär wohl auch selbstauflösend.

Sjmarra9gddaugxe


Wie pflegt ihr eigentlich eure Narben?

Es ist jetzt etwas über 2 Wochen her, die Narbe ist zwar teilweise noch krustig, aber durchweg trocken. Daher fange ich jetzt mit Narbengel an (von Bepanthen, aber noch nicht den Roller).

Die Narbe ist soweit okay, allerdings ist die Haut rechts davon etwas "gewellt". Keine Ahnung ob das dadurch kommt, dass ich Fettgewebe am Bauch habe, allerdings ist die Haut auf der linken Seite sehr viel glatter. Habt ihr so was auch, und habt ihr es wegbekommen?

FGra7uElla


Narben: in den ersten Wochen mit bepanthensalbe und Arganöl. Dann mit Kelo-cote. Genauer: vor dem Duschen massiere ich die Narben mit Johanniskrautöl gegen tiefere Verwachsungen und danach kommt das Gel drauf. Seitdem ist es schon erheblich weniger rot. Ist ja eigentlich nur eine Narbe, aber 42 cm lang. Die Strecke überm Schambein ist noch (nach drei Monaten) ziemlich wulstig. Die Seiten sind bei mir auch unterschiedlich und die Wellen etwas zurückgegangen. Ich will ja nicht pingelig sein, hoffe aber schon, dass beide Seiten mal gleich glatt sein werden...

SPmara;gdau"ge


42 cm ist aber schon heftig. Ich habe meine jetzt nicht ausgemessen, aber ich tippe eher auf die Hälfte, ist ja "nur" vom Bauchnabel bis zur Haargrenze, und an der Haargenze noch mal ein kleines Stück nach links, aber das sieht man kaum, weil das eben direkt parallel zum Haarbereich geht. Oben am Bauchnabel ist die Narbe am dicksten, da sind auch die Wundränder teilweise 3 -4 mm oder so "auseinander" und der Schorf mittendrin dazwischen, während weiter unten dann die Ränder ganz dicht zusammenliegen.

Wie kommst Du zu einer 42cm-Narbe?

Arganöl? Wann jeweils hast Du das aufgetragen? Das Bepanthen-Narbengel soll man ja, glaub ich, früh und abends auftragen. So hab ich das bei meiner Narbe am Hals wegen der Lymphknotenentfernung gemacht und jetzt, nach 3 Monaten, ist die Narbe wirklich schön glatt, zu Anfang war sie auch sehr wulstig, vor allem am unteren Ende.

F_rau<Ellxa


Ja ich bearbeite die Narbe auch zweimal am Tag. Einmal mit Massage und einmal ohne. Intressant, dass du einen Senkrechtschnitt hast. Ich dachte, das wird gar nicht mehr so gemacht! Die erste Hautschicht waagerecht und dann senkrecht weiter halte ich für üblich. So dachte ich das bei mir auch, als der Doc vorher meine Kaiserschnittnarben zusammendrückte und fragte, ob der die geradeziehen solle, wenn schon mal dabei ist. Fand ich gut und stellte mir so max. 20 cm Länge überm Schambein vor. Aber: Überraschung beim Aufwachen! Der Schnitt von Hüfte zu Hüfte und das Speckröllchen ist mit dem Geradeziehen auch verschwunden! Auch nicht schlecht. Hätte man aber durchaus vorher genauer besprechen könnnen. Dann hätte ich ein Vorher-Foto gemacht ;-)

S2maraJgdauge


Also Querschnitt hatte ich bei einer früheren OP, den sieht man praktisch gar nicht mehr. Jetzt aber ist es ein Längsschnitt, also nicht zu übersehen. Aber stört nicht, und mein Mann hat meiner Narbe auch schon Küsschen verpasst x:)

Kann sein, dass die Narbe den Bauch auch etwas strafft, aber das steht momentan auch erst mal in den Sternen. Ich werde mich jetzt auf jeden Fall um die Pflege kümmern, damit das auch alles so gut abheilt wie die Narbe am Hals, und selbst die dürfte sicherlich noch ein wenig glatter und vor allem blasser werden, aber man sieht sie jetzt schon kaum noch.

FZrauE+lla


Ein Jahr soll es dauern, bis zum weissen Strich... Ich habe das Gefühl, dass es mit dem Gel schneller verblasst :)z

SGunflow$er_x73


Ich schmiere 2x täglich die normale Bepanthen Wund- & Heilsalbe. Massiere dann auch ein bisschen, da bei mir v.a. das Gewebe unter der Haut ziemlich hart ist. V.a. bei den beiden Narben kurz über der Haargrenze. Die unterm Rippenbogen ist friedlich und weich. Die am Bauchnabel hat sich leider nach dem Ziehen des Fadens entzündet, da ist nur desinfizieren und Pflaster angesagt. Muss Anfang der Woche wieder zum Doc deswegen.

Ich bin nach 14 Gelenk-OP's so viele Sachen durch bzgl. Narbenschönheit, und mein Fazit ist: Hauptsache man hält sie weich. Ob teures Narbengel oder einfache Bepanthen, hat bei mir nie Unterschied gemacht. In der Apo hat man mir ein Silikongel für 18€ empfohlen, als Alternative Bepanthen. ]:D

Verblassen dauert immer ca. 1 Jahr. Spezialgele sind wohl v.a. dann angezeigt, wenn man wirklich ein wulstige Narbe hat. Wobei ich da am Knie auch die Narbe KOMPLETT mit bearbeitet habe, die eine Hälfte ist wulstig geblieben, die andere nicht. Selbes Knie, selbe OP. ":/ Seither sehe ich es pragmatischer.

KQrähxe


Hallo ihr frisch operierten. Schön, dass ihr alles so gut überstanden habt :)* .

Weil du es gerade ansprichst Sunflower, ich hatte kürzlich ne Kniespiegelung mit einem (von zwei) relativ langen Schnitt. Die Wunden sind mittlerweile geschlossen, die Kruste geht ab, alles trocken usw., aber die große Narbe tut noch relativ weh und ist hart. Hilft da auch Narbenmassage?

SDunfolowyer_+7x3


Auf jeden Fall! Am Knie hat es oft auch mein Physio gemacht (wenn alles wirklich abgeheilt war): sog. Querfriktionen (aua!) und z.T. sogar mit Schröpfglas tiefersitzende Gewebeverklebungen gelöst. Wenn Du noch Physio bekommst (hoffentlich!), würde ich mir da mal einige Griffe zeigen lassen.

Anfangs sanft massieren, aber wenn wirklich alles geheilt ist, ruhig auch kräftiger zupacken und massieren.

S:maragd+augxe


Also eins scheint sicher zu sein: Je eher man mit der Narbenpflege anfängt (vorausgesetzt natürlich, es ist alles zu und trocken), desto besser sind die Chancen, dass es eine glatte Narbe wird. Bei mir ist das Gewebe unter dem Schnitt auch noch sehr hart und es ist auch leider unangenehm, wenn ich den Bereich massiere. Das war aber am Hals genauso, das fühlte sich anfangs wirklich unangenehm an, teilweise auch schmerzhaft, jetzt ist nur noch das letzte kleine Ende empfindlicher als der Rest der Narbe.

Verblassen also ein Jahr? Wusste ich nicht, ich dachte, es ginge schneller.

Dann massieren wir mal alle fleissig :) *:)

SLunflmowelr_7x3


Also bei mir immer ein Jahr. Von OP-rot zu wirklich weißem Strich. So ein rot-grau als Zwischenfarbe stellt sich relativ schnell ein.

Und: Ein Jahr auch nur, wenn ich nicht in den ersten 3-6 Monaten noch massiv Sonne draufbekommen habe. >:( Aber wir haben jetzt ja Winter. :-p

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