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Gebärmutterentfernung mit Bauchschnitt

sIilberBbraxut


Sternflocke, auch wenn ich "nur" vaginal operiert wurde und 2 Nach-OPs aufzuweisen habe (alle 3 Eingriffe in ca. 72 Stunden). Ich brauchte ab Tag 3 post-OP (nach der letzen Laparoskopie) keine Schmerzmittel mehr. Deshalb stand ich meinem Entlassbrief auch nur Schmerzmedikation bei Bedarf. Ein spezielles Medi war nicht genannt.

Smaragdauge

der Rest ist, dass ich noch zögerlich bin ein Vollbad zu nehmen und Sex zu haben, aber das ist wohl eher ein Kopfproblem, in ein paar Tagen gehe ich beides an

Vorsicht beim Thema GV (Sex ist für mich ein etwas weiter gefasster Begriff). Das Scheidenende sollte schon richtig verheilt sein (also alle Fäden raus), sonst kann man Schaden anrichten. Es gab schon mehrere Fälle, wo sich die Frauen wegen zu frühem GV auf dem OP-Tisch wieder fanden.

SOun3flMowerx_73


Mit dem Sex wäre ich auch vorsichtig. Ich habe meine Gebärmutter noch, die haben die während der OP vor 5 Wochen halt komplett gespalten und dann neu vernäht. D.h. Scheidenende und Gebärmuttermund sind unangetastet (wobei man fast bis zum Muttermund gespalten hat). Selbst mir wurde gesagt "4-6 Wochen keinen Sex".

Ich wäre daher wirklich vorsichtig! Man merkt ja schon an den äußeren Nähten, wie hart das Gewebe noch ist, wie empfindlich evtl. So sieht es innen halt auch aus...

SSmarag|dauge


Wir hatten gestern Verkehr - vorsichtig natürlich (nur etwa bis zur Hälfte rein, reicht Mann aber auch ]:D ). Ich hatte keine Schmerzen dabei und auch nicht danach.

4 - 6 Wochen haben sie auch mir gesagt, und meine OP war am 23.10.2013. Ich hatte bei der Entlassung die Ärztin gefragt, wie es aussieht mit Selbstbefriedigung, sie meinte, kein Problem, aber bei Dildos oder so sehr vorsichtig sein.

Montag letzte Woche war ich beim Gyn zur Kontrolle, der auch mal reingeschaut hat (hat gleich noch einen Abstrich genommen) und meinte, es sieht sehr gut aus. Einem Vollbad hat er ausdrücklich zugestimmt und zum Verkehr meinte er, halt langsam und vorsichtig anfangen.

Fäden müssen bei mir übrigens nicht gezogen werden.

s&ilberVbraxut


Ich hatte bei der Entlassung die Ärztin gefragt, wie es aussieht mit Selbstbefriedigung, sie meinte, kein Problem,

Deshalb schrieb ich ja 'Sex ist ein weit gefasster Begriff' – mit anderen Worten, man kann auch anders Spaß haben. Dass in den ersten Wochen nichts eingeführt werden sollte, ist selbstredend, allein schon wegen der Infektionsgefahr ;-)

Fäden müssen bei mir übrigens nicht gezogen werden.

Die Fäden in der Vagina müssen im Allgemeinen nie gezogen werden, weil sie selbstauflösend sind. Nur bei weinigen Frauen funktioniert dieser Prozess nicht so wie er sollte und dann (und nur dann) werden sie gezogen ;-)

SKunfIlowerx_73


Mit äußeren Nähten meinte ich keine Fäden, sondern einfach Haut & Gewebe dort, wo der Schnitt ist. Das ist bei mir noch ziemlich hart, dabei sind es nur die kleinen Endoskopie-Löchlein. Aber solche Verhärtungen etc. treffen halt auch auf das innere Gewebe zu, wo genäht wurde.

E2hegmaliger~ Nutzeir (#M325731x)


Medikamente werden i.d.R. nicht mitgegeben, außer Entlassung am Wochenende und kein Arzt greifbar für Rezept

Stimmt nicht, wir entlassen immer mit Medikaemten bis zum anderen Tag damit man genug Zeit hat die Medikamente vom Arzt zu bekommen ....

b3latxtlaus


Du verstehst offensichtlich nicht, dass eine Eigenblutspende lange vorher geplant werden muß, das Blut muß aufgearbeitet werden (Blutspendedienst), eine Egenblutspende bei Gebärmutterentfernungen nicht üblich ist, weil da schon ein extremer Notfall eintreten müßte.

5 Wochen vorher, glaube ich mich zu erinnern. Ich habs nicht gemacht, weil unwahrscheinlich. Und wenn, dann braucht man oft mehrere Konserven, reicht also nicht.

Am wichtigsten wegen des Blutungsrisikos: Mindestens eine Woche vorher kein Aspirin oder Kombipräparate damit. Die Patienten, die das vergessen, bluten oft ganz übel, sagte mir eine Bekannte (Op-schwester).

E.hemaligeCr Nutzer *(#325x731)


5 Wochen vorher ist schon fast zu lang. Viele sagen auch frühstes 4 Wochen vorher. Aber die Blutentnahme muss eine Woche vor der OP spätestens abgeschlossen sein, weil ja das Blut noch aufbereitet werden muss und das geht nich von jetzt auf gleich. Und es muss ja auch noch zum OP Ort kommen wenn es nicht da abgenommen wird wo auch operiert wird ...

Symar7a\gdaugxe


Mir ist nichts davon bekannt, dass ich Blut gebraucht hätte, sonst hätte man es mir sicherlich auch gesagt. Meine Mutter hatte bei ihrer Hüft-OP eine Eigenblutspende gemacht, man hatte es ihr empfohlen, und sie hat das Blut auch benötigt.

Ein Stückchen Faden hatte mir eine Ärztin bei der 1. Nachuntersuchung 2 Wochen nach der OP gezogen, ganz unten haben sie ein, zwei cm quergeschnitten, und dort steckte noch so ein Faden mit kleiner Schlinge drin, fühlte sich ganz hart an, und ich hatte Sorge, damit irgendwo hängenzubleiben und habe gebeten, den zu ziehen. Das lief dann wie folgt ab:

Ärztin rupft einmal etwas kräftiger an einem Ende. Tut scheussslich weh, brennt wie Feuer.

Ich "Autsch!"

Sie: "Das war's schon."

Ich (denke): Na Gottseidank.

Sie: "Ach, da ist ja noch einer."

Ich (denke): Arrrgh....

Naja, die Narbe am Bauch sieht jedenfalls sehr gut aus, an den Rändern ist sie etwas dunkel-rosa, dazwischen, also in der Mitte, weißlich. Ich kann inzwischen auch den Bauch in diesem Bereich ordentlich reiben und das Narbengel einmassieren, zu Anfang war das sehr unangenehm, so wie wenn man auf einem blauen Fleck rumdrückt.

Ich habe meinem Operateur heute mittag noch mal eine Mail geschrieben und gesagt, dass ich mit der OP zufrieden bin und auch gestern wieder den ersten GV mit meinem Mann hatte, und dass alles ohne Beschwerden funktioniert hat, und ob damit alles okay wäre? Der Arzt hat sich für die Info bedankt und geantwortet, dass "sicher noch etwas Vorsicht geboten ist, bis 6 - 8 Wochen rum sind." Das verstehe ich auch so, als dass man durchaus GV haben kann, aber eben behutsam nicht irgendeine wilde Nummer schieben.

Jedenfalls hoffe ich, dass es Dir, FrauElla, bald wieder richtig gut geht und Sternflocke auch alles gut übersteht @:)

sdilbe-rbraxut


Der Arzt hat sich für die Info bedankt und geantwortet, dass "sicher noch etwas Vorsicht geboten ist, bis 6 – 8 Wochen rum sind." Das verstehe ich auch so, als dass man durchaus GV haben kann, aber eben behutsam nicht irgendeine wilde Nummer schieben.

Das ist deine Interpretation! Da die Hemmschwelle erfahrungsgemäß aber nach einen geglückten Versuch sinkt und "man" sich beim nächsten Mal vielleicht nicht mehr so gut unter Kontrolle hat, kann man aus den Worten des Arztes genauso gut die Warnung ableiten: "Mädel, überspann den Bogen nicht!"

EuheKmalig,erT NutzerJ (#3257O31)


Ich wäre da ehrlich gesagt vorsichtig, nach 6-8 Wochen sind innere Wunden sicher verheilt. Vorher riskiert man Infektionen und Nahtinsuffizienzen. Ich weiß ja nicht ob es mir das Wert wäre. Aber das muss jeder für sich selber entscheiden. ibt ja nicht umsonst die Empfehlung einfahc abzuwarten ...

Sjmaraugdaxuge


Mädels, entspannt euch. Silberbraut, wo die Hemmschwelle liegt und wie kontrolliert man ist, das kannst Du sicherlich nicht entscheiden, mich ärgert das gerade etwas, weil ich kein Teenager mehr bin. Sicherlich meinst Du es nicht böse, aber Du kannst doch nicht einfach ins Blaue Vermutungen anstellen, wie man was macht, ich empfinde das gerade als etwas bevormundend.

Melli, er hat zur Vorsicht geraten, aber nicht gesagt: Warten Sie lieber noch 2 Wochen.

Wie gesagt, es waren 4 Wochen und 5 Tage rum. Wenn da eine Naht noch nicht dicht wäre, hätte ich das sicherlich gemerkt, und auch der Arzt letzte Woche hätte mir nach der Untersuchung auf meine Frage nach Verkehr nicht gesagt: "Vorsichtig sein, langsam angehen" sondern "Warten Sie noch 3 Wochen". Wenn ein Arzt Bedenken hat, sagt er das auch deutlich, und keiner von beiden hat das getan.

Habe gestern abend auch noch mal mit meiner Freundin (arbeitet über 30 Jahre im KH), sie meinte, im Bauchraum heilen Wunden etwas langsamer als außen, aber nach einem Monat sind die Nähte innen auch dicht, nur muß man mit seinen Aktionen halt etwas vorsichtiger sein - und genau so verstehe ich die Ärzte auch.

Ihr meint es ja nur gut. Aber ein bißchen Vertrauen in Selbstheilung und Körpergefühl kann nicht schaden. @:)

E?hema?liger. Nutze r (#325731x)


Na ja mehr als sagen kann man es ja nicht, jeder muss wissen was er tut und riskiert.

Alles Gute dann

SWmaraEgdaQuxge


Melli, ihr meint es nur gut, aber: Es waren knapp 5 Wochen rum, bei der Entlassung hieß es: 4 - 6 Wochen mit Bad, Sex und Sauna warten. Was riskiere ich denn da. ;-)

s[ilb.erbraxut


Smaragdauge, ich bin völlig entspannt und meine Beiträge sind ganz sicher nicht böse gemeint.

Ich finde nur, dass ein Pauschales "man kann..." im ungünstigsten Fall sehr heftige Folgen haben kann, eben weil es Frauen gibt, die diese Erfahrung schon gemacht haben. Kontrollverlust in der Erregung ist nicht bei allen Menschen eine Frage des Alters ;-) :=o

Jeder der Beiträge hier hat eine potenzielle Außenwirkung auf still Mitlesende. Wenn diese deinen Beitrag unkommentiert lesen und sich anschließend mit den möglichen, unschönen Folgen konfrontiert sehen, braucht sich niemand mehr wundern, wenn die Ärzte sagen "Im Netz steht eh nur M***."

Wenn ein Arzt Bedenken hat, sagt er das auch deutlich,

Genau! Und mein FA z.B. sagte ganz deutlich, nachdem sich bei mir nach knapp 4 Wochen der erste vaginale Faden blutig verabschiedet hatte ohne mein Zutun: "Kein GV bis die alle raus sind!" Sicher machen die Ärzte in diesem Zusammenhang genauso unterschiedliche Erfahrungen wie wir Frauen die HE unterschiedlich erleben. Deshalb kann man auch das Folgende nicht pauschal sagen:

Aber ein bißchen Vertrauen in Selbstheilung und Körpergefühl kann nicht schaden.

Mein Körper hat leider so ganz und gar nicht mit mir kommuniziert als ich Komplikationen hatte und ich bin weder wehleidig noch habe ich jemals zuvor Probleme bei Heilungsprozessen gehabt. Deshalb hab ich mich anschließend nicht darauf verlassen, als er mir suggerierte, ich könnte Bäume ausreißen. Mein Bedarf an unverschuldeten Nach-OPs war gedeckt @:)

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