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Unmöglicher Gynäkologe?!

m&nSef


Was die rektale Untersuchung angeht: Vielleicht gehört das bei ihm zum normalen Untersuchungsablauf

Wie du an den Reaktionen hier siehst ist es jedenfalls nichts, womit man rechnet. Ich hatte noch keinen Finger im Hintern und

und er ist einfach einer von der Sorte, der nicht mehr groß erklärt, da die meisten Frauen ja schon wissen was bei einer Untersuchung so auf sie zu kommt.

würde damit auch nicht rechnen.

Im Zweifel kann man ja auch selbst mal den Mund aufmachen und dem Arzt sagen was man gern hätte ;-)

Den Finger rektal einführen ist nun kein langer Prozess, wo man direkt sieht was gleich kommt und man groß "Nein danke" sagen könnte. Wenn der das einfach macht, ist er in einem Sekündchen drin, groß Mundaufmachen somit erst möglich, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

E&hemaliiger Nutzker (#5302x18)


Darüber lässt sich nicht streiten. Ich muss mich nicht von einem Ärzt übertöpeln lassen. Wenn ich so eine Untersuchung nicht will, selbst wenn sie sinnvoll wäre, ist das meine Sache. Die Entscheidung muss mir kein Gyn, der es meint besser zu wissen, abnehmen, indem er es einfach mit der Hauruck-Methode tut. Auf Freundlichkeit und Heititei kann ich auch gut verzichten, ich will primär einen fachlich guten Arzt. Aber wenn der Herr sich verselbstständigt und sowas abzieht ist ne Grenze überschritten.

mnef

Sehe ich auch so.

Nachträglich könnte man sich nur weigern, die rektale Untersuchung zu bezahlen, weil der Arzt die eigenmächtig ohne Absprache durchgeführt hat, obwohl der Patientenwille abklärbar gewesen wäre (hätte ja nur fragen brauchen) und die TE dies nicht wollte.

Falls der Arzt sie bewusst "übertölpeln" wollte, weil er sturr sein Programm durchziehen wollte oder so, fände ich das sehr befremdlich und stark daneben.

Eyhemalilger Ntut3zer S(#530218x)


p.s.: Mit einer unangekündigten rektalen Untersuchung würde ich auch nicht rechnen.

T4heTxen


Wie du an den Reaktionen hier siehst ist es jedenfalls nichts, womit man rechnet. Ich hatte noch keinen Finger im Hintern und würde damit auch nicht rechnen.

Alles richtig ;-) ich wollte damit lediglich eine Vermutung äußern, abseits der Missbrauchsvorwürfe. Vielleicht praktiziert er schon seit 30 Jahren und steckt jeden Tag 100 Frauen den Finger in den Hintern. Dann ist das halt seine Art zu untersuchen ;-) Ob das nun normal für andere ist sei mal vollkommen dahin gestellt... für ihn ist es das dann aber ;-)

Den Finger rektal einführen ist nun kein langer Prozess, wo man direkt sieht was gleich kommt und man groß "Nein danke" sagen könnte. Wenn der das einfach macht, ist er in einem Sekündchen drin, groß Mundaufmachen somit erst möglich, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

schon klar. Aber auch danach kann ich noch meinen Mund aufmachen. Zumindest halte ich es so, wenn mir Dinge widerfahren die ich nicht gut finde.

Vielleicht hätte das ja geklärt warum er sich so verhält und hätte ihn für andere Frauen sensibilisieren können ;-) Ich möchte das auch gar nicht gut heißen was der Arzt getan hat ;-) Ich finde es nur immer schade, dass die meisten (nicht nur beim Arzt) alles über sich ergehen lassen und dann irgendwo anders meckern gehen.

Der Typ wäre der erste Ansprechpartner gewesen.

E7heumali&gerI Nutczer (#W530218x)


@ Thexen

Vielleicht praktiziert er schon seit 30 Jahren und steckt jeden Tag 100 Frauen den Finger in den Hintern. Dann ist das halt seine Art zu untersuchen ;-) Ob das nun normal für andere ist sei mal vollkommen dahin gestellt... für ihn ist es das dann aber ;-)

Würde mich sehr wundern, wenn das Verhalten des Arztes den Regeln der ärztl. Kunst im gynäkologischem Bereich entsprechen würde :|N . Missbrauch finde ich auf der anderen Seite auch abwegig und übertrieben. Es war inkompetent und unsensibel. Hat sich also sowohl im fachlichen als auch emotionalem Bereich Fehler geleistet.

Snolan!gwei!liQg


Moin!

Ich habe den Faden verfolgt. Das Verhalten des Arztes finde ich auch unmöglich.

Was ich nicht verstehe ist, dass hier nie die Namen dieser Ärzte genannt werden.

Empfehlungen für gute Gyns gibt's hier, Warnungen vor schlechten nicht. Das sollte doch wohl möglich sein.

LG

Solangweilig

m~nexf


Vielleicht praktiziert er schon seit 30 Jahren und steckt jeden Tag 100 Frauen den Finger in den Hintern. Dann ist das halt seine Art zu untersuchen ;-) Ob das nun normal für andere ist sei mal vollkommen dahin gestellt... für ihn ist es das dann aber ;-)

Ja, das wäre schön für ihn. :=o Ich kann auch nicht jahrelang – Achtung es folgt ein Beispiel und keine 1:1 Analogie – Leute beleidigien oder verkloppen und dann sagen "Was denn? Mach ich schon immer so, für mich isses normal, also mecker nicht sondern versteh das doch!"-

Wenn er das, was für ihn normal ist, als Maßstab nimmt, ist er für mich berufsungeeignet.

Aber auch danach kann ich noch meinen Mund aufmachen.

Ja, kann man. Wäre auch gut. Aber wenn man gerade so behandelt wurde und sich entmündigt fühlt ist man meist nicht in der Lage, das zu tun.

VCevoKdkynxe


Die Ärzte wissen aber, dass dann viele Patienten die Untersuchung nicht wollen. Deswegen sagen sie meist nichts. Ob das in Ordnung ist, darüber lässt sich streiten.

Ich finde, wie einige vor mir schon geschrieben haben, dass sich darüber nicht streiten lässt. Eine Untersuchung durchzuführen, von der man vermutet, dass sie der Patient ablehnen würde, ist definitiv nicht in Ordnung. Wenn ein Arzt davon ausgeht, dass die Untersuchung prinzipiell gewünscht wird und ohne Vorwarnung handelt, damit der Patient entspannt bleibt, dann könnte man mit etwas Goodwill vielleicht sagen, ok... Aber eine Untersuchung nicht anzukündigen, weil man davon ausgeht, dass sie sonst abgelehnt wird, finde ich ungeheuerlich und völlig indiskutabel.

P/eeGKdlTee


Ich hatte noch keinen Finger im Hintern und

In diesem Punkt will aber auch mal anmerken dass so eine Bemerkung auch eine nicht sehr respektvolle Verkürzung der ärztlichen Untersuchung ist. Unabhängig davon dass der Arzt sich zumindestens respektlos und nicht sehr kommunikativ gezeigt hat, kann man aber doch wohl sagen dass er die Untersuchungen ausgeführt hat. Also ist Finger im Hintern zwar wahr, aber dennoch ist es einfach eine Untersuchungsmethode. Ein ehrlicheres Statement wäre dann: ich wurde noch nie rektal untersucht. Dieser Arzt hat dazu seinen Finger in meinen Hintern gesteckt. Oder so ähnlich

mUnxef


Ich finds nicht respektlos, dafür die Formulierungsklauberei übertrieben..........

TViaMayrixa


Boah, was für ein fieses Erlebnis, da würde ich auch nicht mehr hingehen.

Viele meiner Kolleginnen gehen zu männlichen Gynäkologen, weil sie mit diesen bessere Erfahrungen gemacht haben als mit weiblichen. Für mich kommt das keinesfalls in Frage, da ich es suspekt finde, wenn sich ein Mann unter den zahlreichen Möglichkeiten der Spezialisierung ausgerechnet den ärztlichen Beruf heraussucht, bei dem er keinerlei Selbsterfahrung einbringen muss. Er weiß nicht, wie sich Menstruationsbeschwerden anfühlen, er hat keine Ahnung davon, wie frau sich fühlt, wenn sie einen Knoten in der Brust ertastet, wenn sie Angst hat, schwanger zu sein etc.

Für mich ist Gynäkologie und Geburtshilfe ein rein weibliches Feld. Außerhalb von privaten Beziehungen zeige ich meine Vagina nur denen, die selbst eine besitzen :-) .

c;laUirxet


Findest du es auch suspekt, wenn ein Arzt sich auf Onkologie oder Geriatrie spezialisiert ohne jemals alt oder krebskrank gewesen zu sein? Dämliches Argument, sorry.

@ TE

Das Verhalten des Arztes war nicht in Ordnung und der würde mich auch nie wieder sehen.

B`abyysonGnensc~hexin


":/

Voevodk0yne


Er weiß nicht, wie sich Menstruationsbeschwerden anfühlen, er hat keine Ahnung davon, wie frau sich fühlt, wenn sie einen Knoten in der Brust ertastet, wenn sie Angst hat, schwanger zu sein etc.

Ich finde, das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein. Manche Menschen hören sogar besser zu und geben sich mehr Mühe, sich in die Lage einer anderen Person zu versetzen, wenn sie diese nicht aus eigener Erfahrung kennen und sie daher nicht lapidar mit "Das kenne ich/ich weiß wie sich das anfühlt/hatte ich auch schon mal/bei mir bzw. für mich war das nicht so tragisch, also reißen sie sich mal zusammen" abtun können.

Ich glaube, Einfühlungsvermögen hängt nicht vom eigenen Geschlecht und den damit verbundenen Erfahrungen ab, ich bin eine Frau und hatte zeitlebens erfreulicherweise noch nie mit Menstruationsbeschwerden zu kämpfen. Wenn mir eine andere Frau davon berichtet, nehme ich ihre Schilderungen jedoch sehr ernst. Andere wiederum, die Menstruationsbeschwerden aus eigener Erfahrung kennen, habe ich schon öfter sagen hören, na ja also so tragisch ist da ja nu auch nich, manche stellen sich echt an, ich konnte damit immer arbeiten und hab mich nicht ins Bett gelegt und überhaupt... %-|

m*nef


Er weiß nicht, wie sich Menstruationsbeschwerden anfühlen, er hat keine Ahnung davon, wie frau sich fühlt, wenn sie einen Knoten in der Brust ertastet, wenn sie Angst hat, schwanger zu sein etc.

Das wissen auch viele Frauen nicht. Fragst du deine Gynäkologin also immer erst, ob sie schonmal einen Knoten bei sich getastet hat oder Menstruationsbeschwerden hat? – wenn nicht, dann hat man mitunter genau das gegenteil: Ne Frau, die davon verschont blieb, und daher meint, so starke Schmerzen gäbe es gar nicht, alles Übertreibung etc.

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