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Verunsichert wegen Ovarialzysten

S&eleInea


Eine eingeblutete Ovarialzyste bedeutet, dass es da quasi schon reingeblutet hat bzw. die Zyste schon teilweise aufgerissen ist. Hatte auch schon das Vergnügen mit so einem Teil- musste bei mir operativ entfernt werden.

L{ioneCssx87


Danke für deine Antwort, Selena. Tat das bei dir auch weh? Muss so eine eingeblutete Zyste immer operiert werden oder verschwindet die von selber? Denn meine FÄ erwähnte überhaupt nichts bezüglich einer OP, sondern ließ mich eben einfach wieder nach Hause gehen... bei Komplikationen hätte sie mich doch sicher gleich ins KH geschickt, denke ich. Nur diese blöden Schmerzen gehen mir tierisch auf den Geist. Sie sind ja nicht enorm stark, aber lästig. Ich habe mir jetzt vorgenommen, noch ein paar Tage abzuwarten und wenn es nicht besser wird, suche ich erneut einen Arzt auf.

S<elednxa


Tat das bei dir auch weh? Muss so eine eingeblutete Zyste immer operiert werden oder verschwindet die von selber?

Also ich hatte manchmal so ein komisches Ziepen auf der Rechten Seite beim hinsetzen und aufstehen.

Keinen Ahnung ob das immer operiert werden muss. Ab einer gewissen Größe besteht halt die Gefahr, dass der Eierstock überdehnt wird oder dass es einen Stieldrehung gibt.

Mein FA hat eine mega Panik geschoben und mich sofort ins Krankenhaus überwiesen. Bin mir aber nicht sicher, ob ich mich nicht zu früh unters Messer gelegt hab.

Deine FA wird schon wissen was sie dir rät, mach dir keinen Gedanken ;-)

LXio'nePssx87


Genau, meine Zyste verursacht so ein ekliges Stechen/Ziehen, besonders beim Hinsetzen und Aufstehen... genau wie du es beschreibst. Ich hoffe, dass das bald aufhört. Wenn ich Zysten habe (besonders rechte Seite) ziepen die öfters mal, aber bisher verschwand das nach einigen Tagen wieder. Nur dieses Mal erscheint mir das Ziepen stärker als gewöhnlich, deswegen suchte ich ja meine FÄ auf.

Ich versuche nun, nicht ständig daran zu denken und das Ziehen im rechten Unterbauch halbwegs zu ignorieren. Dennoch bleibt eine gewisse Ängstlichkeit, weil ich auch schon so manche Horrorgeschichte bzgl. Zysten gehört hab. Eine Freundin von mir musste zur Not-OP weil eine ihrer Zysten plötzlich zerplatzte und sie höllische Schmerzen hatte. Meine FÄ dagegen meint, es sei nicht schlimm, falls so eine Zyste platzt. Es sei zwar schmerzhaft, aber das vergeht schnell und sei eigentlich ungefährlich. Nur wenn ein Blutgefäß zerreißt, wäre eine OP nötig, aber das sei angeblich eher selten der Fall. Wegen Stieldrehung habe ich auch schon unterschiedliche Sachen gehört: eine Bekannte von mir lief monatelang mit einer apfelsinengroßen Zyste herum und ihr FA hat nie irgendwas wegen der Gefahr einer Stieldrehung gesagt. Meine Bekannte hat Sport gemacht und alles. Erst als meine Bekannte ständig unangenehme Schmerzen durch die Zyste hatte, wurde das Ding operativ entfernt. Und bei einer anderen Bekannten war es so, dass sie sich nur noch ganz vorsichtig bewegen durfte, Sport war tabu wegen ihrer Zyste. Als diese Bekannte dann ins KH eingewiesen wurde (Zyste sollte raus), wurde sie sogar vom dortigen Arzt gewarnt, sie darf keine ruckartigen Bewegungen machen wenn sie z.B. vom Bett oder Stuhl aufsteht.

Tja, schon komisch, dass das anscheinend jeder Arzt anders handhabt... bloß für die Patientin ist das oft verstörend.

Lsion6ess87


Ich muss hier mal wieder was schreiben. Und zwar möchte ich gerne wissen, ob solche Zysten den Menstruationszyklus beeinflussen? Das Prolem ist nämlich, dass ich nun schon fast 2 Wochen überfällig bin... Schwangerschaft schließe ich aber defintiv aus. Ich hatte zwar letzten Monat Sex, aber mit Verhütung (Kondom) und da gab es keine Panne. Mein Partner und ich verhüten schon seit Jahren nur mit Kondomen, noch nie ging was schief. Deswegen gehe ich wirklich nicht davon aus, dass ich schwanger sein könnte.

Allerdings hatte ich diesen Monat ein wichtiges Vorstellungsgespräch, welches meinen Stresspegel ziemlich in die Höhe katapultierte. Ich war schon Tage vor dem Vorstellungsgespräch sehr nervös und angespannt und jetzt danach noch immer ein wenig, weil ich auf den (hoffentliche positiven) Antwortbrief hofffe. Kann es möglich sein, dass dadurch mein Zyklus durcheinander gekommen ist? Ich kenne es ja, dass meine Tage mal höchstens eine Woche später kommen, doch fast 2 Wochen Verspätung hatte ich glaub ich noch nie...

Zu meiner FÄ könnte ich ohnehin erst in 2 Wochen gehen, da ich dann einen Kontrolltermin bzgl. meiner Zysten habe. Aber ich hoffe, dass ich bis dahin meine Periode endlich hab. Einen Schwangerschaftstest will ich eigentlich nicht machen, da ich wie gesagt keinen wirklichen Anlass (z.B. Kondompanne/Verdacht) dafür sehe. Es wäre für mich quasi herausgeschmissenes Geld. Mit Schwangerschaftstests stehe ich außerdem ein bisschen auf Kriegsfuß, da mir schon mal von einer FÄ mit einer Schwangerschaft regelrecht Angst gemacht wurde. Und zwar ging ich mit Unterleibsschmerzen zu einer mir fremden Frauenärztin (weil meine reguläre FÄ Urlaub hatte). Diese Gynäkologin machte einen Vaginalultraschall und sagte plötzlich "Oh, Sie sind möglicherweise schwanger. Ihre Gebärmutterschleimhaut ist sehr doll aufgebaut! Haben Sie denn einen Kinderwunsch? Und wenn nicht, wie verhüten Sie denn?" Als ich sagte, dass mein Partner und ich schon jahrelang mit Gummis verhüten, war die FÄ regelrecht entsetzt: "Was? Warum nehmen Sie denn nicht die Pille? Kondome sind doch Murks!" Ich erklärte, dass ich (noch) keine schlechten Erfahrungen mit Kondomen gemacht habe und darum weiterhin welche als Verhütungmittel zu nutzen gedenke. Daraufhin drückte mir die FÄ einen Plastikbecher in die Hand, ich solle Urin für einen Schwangerschaftstest abgeben. Mein Partner (er saß im Wartezimmer) guckte völlig entgeistert als ich im Patienten-WC verschwand und die FÄ der Sprechstundenhilfe zurief, sie solle einen Schwangerschaftstest vorbereiten. Tja, der Test war natürlich negativ, alles andere hätte mich auch sehr verwundert. Als das Ergebnis dann vorlag, meinte die FÄ nur knapp: "Naja, dann bekommen Sie wohl bald Ihre Tage. Das erklärt auch Ihre hohe Gebärmutterschleimhaut. Aber wollen Sie nicht doch lieber die Pille nehmen? Ist doch viel besser als Kondome". Aha, und das mit der bevorstehenden Periode kam der FÄ vorher nicht in den Sinn, obwohl ich ihr sagte, ich erwarte zur Zeit meine Regelblutung?! Aber mir erstmal unnötig Geld abknöpfen für den sinnfreien Schwangerschaftstest und mich verunsichern wollen bzgl. der Kondomverwendung... unmöglich. Wahrscheinlich eine Gynäkologin, die reihenweise die Pille an die Frau bringen will. Meine reguläre Frauenärztin wollte mir nie die Pille aufschwatzen, sie findet es okay dass mein Partner & ich mit Kondomen verhüten.

Spele<nxa


ch muss hier mal wieder was schreiben. Und zwar möchte ich gerne wissen, ob solche Zysten den Menstruationszyklus beeinflussen? Das Prolem ist nämlich, dass ich nun schon fast 2 Wochen überfällig bin...

Ja, es gibt Zysten, die Schmierblutungen auslösen oder Hormone produzieren können und somit auch die Mens verschieben bzw. ganz wegfallen lassen.

Lcioness,8x7


Danke Selena.

Habe meine Tage vorgestern bekommen, alles okay :)

SPelxena


Habe meine Tage vorgestern bekommen, alles okay :)

Na siehst du- alles gut :-) @:)

LqioneHsse87


Ich war wohl wiedermal etwas zu ungeduldig. Ich gehe aber wirklich davon aus, dass sich mein Zyklus durch den Stress verzögert hat.

LhioneMssx87


Oh Mann, seit 2 Tagen macht meine Zyste auf der rechten Seite wohl wieder etwas Ärger. Ich scheine die blöden, unangenehmen Zysten tatsächlich eher am rechten Eierstock zu bekommen, links hatte ich noch nie Beschwerden. Zwar hatte meine FÄ links auch schonmal Zysten entdeckt, die habe ich jedoch nie selbst bemerkt. Auf der rechten Seite merke ich das irgendwie immer mehr oder weniger. Zurzeit leider wieder mehr... ist halt ein ganz ekliges Stechen/Ziehen im Unterbauch, das sich diesmal teilweise sogar bis in den rechten unteren Rücken ausdehnt. Wenn ich sitze oder mich bücke wirds meist schlimmer. Im Stehen oder beim Gehen merke ich dagegen eher weniger. Manchmal merke ich auch beim Wasserlassen eine Art Ziehen im rechten Unterleib, aber auch nur gelegentlich. Es gibt kurioserweise auch Tage oder gar Wochen, in denen ich überhaupt keine Beschwerden verspüre. Und besonders während und/oder kurz nach der Periode merke ich die olle Zyste verstärkt. Mir ist aufgefallen, dass meine Zyste eher an den Tagen, an denen die Blutung schon am Abklingen und nur noch sehr schwach ist, herumzickt. Meist drückt & ziept es dann wie beschrieben ein paar Tage und auf ein Mal sind die Beschwerden fort. Finde ich irgendwie merkwürdig. Schließlich löst sich doch so eine Zyste nicht von jetzt auf gleich in Luft aus... Meine FÄ hat mir ja auch den Irrglauben ausgetrieben, dass die Zysten mit der Regelblutung abgehen. Laut ihrer Meinung ist das ein Mythos.

Da die Zyste nun aber neuerdings sogar Rückenschmerzen verursacht, werde ich eventuell im Laufe dieser oder nächster Woche meine FÄ aufsuchen, wenn die Beschwerden nicht von allein verschwinden. Obwohl ich mit meiner FÄ ja im Großen & Ganzen recht zufrieden bin, habe ich u.U. einen Wechsel zu einem anderen Gyn in Erwägung gezogen. Meine derzeitige FÄ hat zuletzt meine Zysten Anfang des Jahres kontrolliert, danach aber weitere Kontrolluntersuchungen für unnötig gehalten. Normalerweise sollte man doch alle 3 Monate nachkontrollieren, soviel ich weiß... Und als ich das eine Mal mit Schmerzen (zwar aushaltbar, aber doch recht unangenehm) zu ihr kam, die laut ihrer Untersuchung höchstwahrscheinlich von der Zyste verursacht wurden, fühlte ich mich irgendwie nur abserviert. Sie riet mir lediglich, dass ich Schmerztabletten und eine Wärmflasche gegen die Schmerzen verwenden solle. Nur wenn keine Besserung eintritt, sollte ich mich erneut bei ihr vorstellen. Naja, nach ein paar Tagen waren die Beschwerden dann zum Glück auch weg. Aber ist es denn üblich, Zystenbeschwerden mit Schmerzmitteln zu behandeln?

Mir kommt es komisch vor, dass an manchen Tagen so'ne Zyste Beschwerden macht und kurz darauf wiederum spürt man gar nix mehr... Hängt vielleicht auch mit dem allgemeinen Befinden zusammen, sodass man da einfach etwas (un)sensibler wird.

L1ion/esxs87


Tja, gestern noch schrieb ich hier dass meine olle Zyste mal wieder doll zwickt und zwackt und heute, oh Wunder, spüre ich fast nichts mehr... komisch, komisch.

Jpu:le-y


Oh je die lieben Zysten, da kann ich mitreden :-|

Im Juni wurde mir eine operativ entfernt, 2 Wochen später war die nächste da :(v Die neue macht aber zum Glück (noch) keine Beschwerden. Die andere hat furchtbare Schmerzen verursacht. Aber die neue wächst und wächst :(v

Jetzt habe ich Angst, dass ich erneut operiert werden muss. :-/

Lriohnessx87


Ich kann dich gut verstehen, Juley. Ich habe auch wahnsinnig Angst davor, operiert zu werden. Zum Glück blieb mir das bisher erpart... Aber Anfang des Jahres lag ich wegen heftiger Unterleibsschmerzen im Krankenhaus und weil meine Beschwerden so unklar waren, landete ich auf der gynäkologischen Station. Bei der Untersuchung stellte der Arzt dann rechts die besagte Zyste fest und es war ungewiss ob man die Zyste nun rausoperieren soll oder nicht. Der Arzt meinte, das wolle er dann spontan entscheiden. Da bekam ich echt Panik! Ich hab Angst vor OPs. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass ich "nur" einen komplizierteren Harnwegsinfekt hatte, der es jedoch erforderlich machte, mich 3 Tage im Krankenhaus zu behalten. Die Antibiotikabehandlung schlug super an und schon nach einem Tag hatte ich so gut wie keine Schmerzen mehr. Allerdings hatte ich dennoch jeden Morgen bei der Arztvisite Angst, dass sich der Frauenarzt doch noch entschließt, mich wegen der Zyste zu operieren. Zumal meine Zimmergenossinnen allesamt operiert wurden und ich bekam jedes Mal mit, wie sie nach der OP jammerten vor Schmerzen... da war ich echt erleichtert als mir der Frauenarzt am dritten Tag sagte, dass meine Zyste NICHT operiert wird ^^

SCeTledna


Enspannt euch mal- so ne Bauchspiegelung wegen einer Zyste ist an sich ja nix schlimmes. Nur allein die Angst, ob der Eierstock dabei erhalten werden, fand ich damals richtig belastend. Zum Glück hab ich noch beide Eierstöcke, aber das war echt ne schlimme Zeit.

@ Lioness:

Deine Zyste wird aber doch regelmäßig kontrolliert, oder?

@ Juley:

oh, das ist ja echt total scheisse, dass sich gleich nach der OP wieder eine neue Zyste gebildet hat. Wirst du mit der Pille behandelt?

Ich habe mich dazu entschlossen, nach der OP wieder mit der Pille zu beginnen, weil meine Zyste ja eine Gelbkörperzyste war, die nur entsteht, wenn man einen Eisprung hat. Hab zwar vor jeder halbjährigen Gynuntersuchung panische Angst, dass auf dem Ultraschall wieder eine neue Zyste zu erkennen ist, aber die Pille gibt mir ein bisschen Sicherheit.

JTuley


Na da hast du echt Glück gehabt.

Ich war insgesamt 3 mal im Krankenhaus wegen der Zyste, ich wollte keine OP. Beim 3. Mal, nachdem ich 1 Woche lang Schmerzmittel i. v. bekam, haben sie doch operiert. Hatte ja wochenlang starke Schmerzen. Seit der OP sind die Schmerzen weg. Nach der OP hat mir nur noch der Schlauch der Drainage weh getan, als die gezogen war, hatte ich keine Schmerzen mehr.

Jetzt habe ich aber große Angst, dass meine neue "Zyste" weiter wächst. Operiert wird ab ca. 5-7 cm, momentan bin ich bei 3 cm. Oftmals gehen die Zysten auch während der Periode weg. Bei mir aber wohl nicht.

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