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Extreme Depression und Nebenwirkungen, Pille schuld?

AQnonPy/ma1x0


Ich habe immer mit Kondom UND Pille verhütet.

Also in Sachen Kondomen bin ich eigentlich keine Anfängerin ;-)

Bin da eben mega auf Sicherheit geprägt.

Mir sind übrigends noch mehr Nebenwirkungen eingefallen, die ich habe:

Beispielsweise, dass ich überhaupt kein Interesse mehr an Männern habe.

Ich stehe irgendwie auf nichts und niemanden mehr zzz

Klar, kommt von der Schwangerschaftsvortäuschung, ich weiss... es ist schlimm.

Ganz ehrlich? Ich fühle mich wie 50+ ;-D

Ich setze heute nach 7 Tagen der Einnahme höchstwahrscheinlich ab, spontane Entscheidung,

da ich eh keinen GV hatte, sollte das kein Thema sein.

Meine Furcht vor einer Schwangerschaft ist echt enorm, deswegen zögere ich auch so damit.

@ *SteffiHerz*

NFP hatte ich vor, in Verbindung MIT dem Computer + noch Kondome.

Also, wenn das nicht sicher ist, dann weiss ich auch nicht ":/

*cSteffiHe_rz*


Ich habe auch immer mit Kondome+ Pille verhütet und war trotzdem noch total panisch :D

ICh habe sie ewiigg nicht abgesetzt weil ich schon so krankhaft ängstlich war und dachte ohne Pille werde ich sofort schwanger. Am Anfang habe ich auch immer danach Wasser ins Kondom um zu schauen ob alles dicht ist :D

Ahja in der gaanz fruchtbaren Zeit machen wir oft CI (also tun ihn vorher raus)..einfach um nochmals die GEfahr zu minimieren. und WENN etwas passieren sollte (nach locker 6 Jahren mit Kondome) kann man sich z.b. immernoch die Gynefix/Kupferspirale danach legen lassen...das ist zumindest mein Plan wobei ich nicht denke, dass der Eintritt.

Das mit den Männern kenne ich auch..ich dachte sogar mal kurz ich wäre vielleicht lesbisch weil mich Männer sexuell (ok und Frauen auch nicht :D) nicht angemacht haben..tja das ist jetzt anders.

Im übrigen ist der Zustand bei der Pille eher dem in den Wechseljahren als während einer Schwangerschaft. Das mit der SS vorgaukeln ist einfach falsch. Also kein Wunder, das du dich 50+ fühlst. Einen Östrogenmangel hat man nämlich in beiden Fällen ;-)

sochWlagIerfaxn


Ich kann deinen Bammel total gut verstehen! Ich hab NFP erst GAR NICHT vertraut und das mehr so zum Zyklusbeobachten nebenher gemacht und IMMER mit Kondomen verhuetet. Die Methode schien aber total gut zu klappen, also haben wir die Kondome an den nicht-fruchtbaren Tagen weggelassen. Prima. Mir war es aber ehrlich gesagt etwas zu umstaendlich mit dem staendigen Messen, deswegen ja jetzt der cycloetst Compi – und damit haben wir auch nie ne Panne gehabt. Taste dich an die Methoden heran, so wie es fuer dich sicher scheint, nach und nach kannst du dann sehen, ob du dich sicher genug fuehlst, um z.B. dann die Kondome an den fruchtbaren Tagen wegzulassen :-)

A(non^yxm>a1x0


Ich geb mal ein kleines Update bekannt :-) so für Zukünftige, die mit der Entscheidung ringen, wie ich es tat.

Es ist nun über eine Woche her mit dem Absetzen und ich hatte 2-3 Tage lang eine leichte Abbruchblutung.

Währenddessen sind nahezu ALLE psychischen Symptome (fast komplett) verschwunden.

Die extreme Antriebslosigkeit verschwindet von Tag zu Tag immer mehr, ich habe wieder Energie und Tatendrang, mein Körper fühlt sich leicht an und nicht mehr schwer.

Ich kann wieder klarer denken und es fühlt sich nicht mehr so "beschränkt" an.

Stimmungsschwankungen sind anfangs noch da gewesen, verschwanden aber dann auch immer mehr,

ich fühle mich jetzt nicht mehr dauerhaft reizbar oder aggressiv.

Diese extreme Weinerlichkeit existiert auch nicht mehr, meist habe ich gute Laune und bin nur noch dann traurig oder

besorgt, wenn es notwendig ist.

Endlich kann ich wieder mit einem Menschen in einem Raum sein, ohne ihn umbringen zu wollen ;-D , das war zuvor wegen einer innerlichen Spannung nicht mehr möglich. Manchmal ist sie zwar noch da, aber wesentlich abgeklungener als zuvor und ich kann mich zusammenreißen (oder es ignorieren).

Ich fühle wieder meine Emotionen, zwar kommt das eher schleichend, aber es kommt. Ich empfinde wieder Freude, Belustigung und Aufregung. Ein Anfang, ich denke, es braucht noch etwas, bis diese "künstliche" Depression ganz weg ist.

Männer werden langsam auch wieder interessanter. Aber da habe ich noch keine sehr große Änderung bemerkt, das braucht wohl nochwas Zeit zzz

Vor dem Absetzen hatte ich eine drohende Blasenentzündung, die anfänglichen Symptome (zB unangenehmes Gefühl untenrum), sind nach wenigen Tagen ebenfalls verschwunden.

Ich habe 1-2 Tage lang einen extremen Appetit entwickelt, das kannte ich so gar nicht von mir. Das ließ dann aber auch wieder nach. Zu dem Appetit hat sich mein Geschmacksinn (so komisch das auch klingen mag) verändert. Vieles schmeckt irgendwie intensiver/anders. Einige Dinge mag ich momentan gar nicht mehr, die ich zuvor eigentlich mochte :-o .

Meine Mitmenschen meiden mich nicht mehr und ich isoliere mich auch nicht mehr. Ich gehe das zwar langsam an, aber viele bemerken einen extremen Unterschied zu vorher. Einige sagen, sie würden mich jetzt viel besser und umgänglicher finden.

Ich würde wohl glücklicher wirken und hätte an Ausstrahlung gewonnen, wurde mir gesagt 8-) .

Mehr Lust auf Sex habe ich bisher noch nicht bekommen, aber das wird wohl mit der "Einschaltung" des normalen Zyklus erst in Gang gesetzt.

Bin dann mal gespannt, wann ich meine erste "normale" Periode bekommen werde. So ganz ausrechnen kann ich's jetzt nicht, da ich ja nur 7 Pillen des Blisters genommen habe und nur eine Abbruchblutung bekam. Kp, wie ich das auszurechnen oder abzuschätzen hätte ":/. Muss ich eben dauerhaft mit Ob's und Binden im Gepäck rumlaufen :-D Ist halt alles noch so frisch und neu für mich...

Ansonsten bin ich froh, dass ich abgesetzt habe. Weniger froh bin ich allerdings darüber, dass der Körper wohl lange brauchen wird, bis er wieder "normal" sein wird. Das ist schade. Hätte ich bloß nie mit der Pille angefangen oder noch eher aufgehört >:(

Ich finde es echt heftig, was für einen Unterschied allein schon über eine Woche ohne Pille ausmachen kann...

M#olli{enchexn


Wow, nach so kurzer Zeit schon solche Veränderungen. Glückwunsch zu Deiner Entscheidung. @:)

PDyx


Hi,

der Beitrag ist schon etwas älter, aber da ich in den letzten Tagen verzweifelt auf der Suche nach Antworten und Erfahrungsberichten war, bin ich mir sicher, dass auch meine Antwort hierauf von Leuten gelesen wird, denen es ähnlich wie mir geht oder ging.

Vor 1 1/2 Monaten fing ich mit der Pille an (Velafee - gleiche Zusammensetzung wie die Valette, nur günstiger)

Hier zu muss ich erwähnen, dass ich bereits 28 Jahre alt bin. Davor nie eine feste Beziehung hatte und es somit für mich keinen Grund gab regelmäßig zu verhüten. Wenn ich Sex hatte dann mit Kondom.

Ich bekam von meinem Frauenarzt erst eine 3 Monatsspritze (für die Eindämmung meiner Endometrioseähnlichen Symptome während meiner Regel) und dann wechselte ich auf die Pille - da ich kein großer Freund von Spritzen bin.

Nach ca. 2 Wochen kamen die ersten Nebenwirkungen.

Meine Haut wurde wirklich viel besser - ich hatte nie wirklich schlimme Haut, aber sie war nun immer matt, nie glänzte Sie, auch Pickel die ich oft auf dem Rücken bekam oder am Po verschwanden.

Haare unter den Achseln und an den Beinen und Intimbereich wuchsen viel langsamer nach.

Dann fingen die Brüste an zu wachsen und zu schmerzen.

Eigentlich toll, da ich mir immer ein wenig größere Brüste gewünscht hatte, nur nicht mit den Schmerzen gerechnet hatte.

Leider fing es auch hier mit merkwürdigen Verstimmungen an, ich wurde leichter reizbar - war ich vor der Einnahme doch ein Freund sarkastischer Witze und Anspielungen, konnte ich mit sowas nicht mehr richtig umgehen. Ich wurde zickiger - und war einfach von vielen Dingen genervt.

Hier dachte ich noch, dass es vielleicht einfach an der Art meines Freundes lag, der mir langsam auf die Nerven geht.

Ich merkte nach ein paar Tagen mehr, dann wie ich immer antriebsloser wurde und eine unbändige Müdigkeit mitkam, die ich einfach nicht mehr kontrollieren konnte - also schlief ich oft direkt nach Arbeit ein, anstatt zum Sport zu gehen und mich mit Freunden zu treffen - ich habs auf das schwüle Wetter geschoben und die Arbeit, die einfach zu stressig geworden ist...

Dann kam ein größerer Hunger dazu - hier las ich mir dann das erste mal den Beipackzettel der Pille durch, wovor mich mein Frauenarzt immer gewarnt hatte:

"Lesen Sie sich ja nicht den Beipackzettel durch, weil dann stellen Sie sich bei jedem Wehwehchen vor, dass Sie diese Nebenwirkungen bekommen und dann ist das auch so"

Jetzt fingen die ersten Heulattacken an und depressive Schübe - grundlos fing ich beim Fernsehgucken im Bett an zu heulen und konnte nicht mehr aufhören - ich wusste selber nicht was los war, ich fühlte mich "einfach nicht gut". Ich fühlte mich allein gelassen, im Stich gelassen von Freunden, alles wurde mir zu viel - jede Kleinigkeit hat mich so aufgeregt und fertig gemacht, dass ich anfing mich abzusondern - die Antriebslosigkeit gab dazu einen schönen Beitrag.

Auf Arbeit ging es auch bergab - ich versuchte noch mich normal mit Kollegen zu unterhalten, merkte aber wie ich "einfach keinen Bock" mehr hatte - ich künstelte Interesse, dachte mir dabei schon verzweifelt "was ist denn bloß los hier"? Ich versuchte ein paar Mal meine weiblichen Kollegen zu fragen ob Sie schon mal Nebenwirkungen von der Pille hatten - alles wurde verneint.

Ich konnte doch unmöglich die beschriebene eine Frau von 500 sein, die auf den Beipackzetteln erwähnt werden? Nein.. das alles muss einfach einen anderen Grund haben.

Das zweite Blister wurde angebrochen, alle Nebenwirkungen hielten an - ich hatte tiefe downs - keine Hoch's mehr - ich war nur noch mürrisch, beleidigt, unlustig - davor war ich witzig, aufgeschlossen, energiegeladen, neugierig spontan - ich erkannte mich selbst nicht mehr wieder.

Auf Arbeit dachte ich ans kündigen - weil die Arbeit an sich und alles drum herum sinnlos erschien.

Mir ging es auch rein körperlich nicht mehr gut - ich hatte ein anhaltendes Drücken in der Magengegend - mir war permanent so als ob ich entweder Hunger hatte oder mir schlecht war.

Ich wirkte aufgequollen, Hosen kneiften und tshirts saßen enger - ich mochte mich kaum noch im Spiegel anschauen - das traf mich schlimmer als einiges anderes, da ich davor innerhalb eines Jahres mit viel Sport und einer Ernährungsumstellung viel abgenommen hatte und meinen Körper durch Sport geformt hatte...

Kopfschmerzen kamen hinzu.

Ich hatte keine Lust mehr intim zu werden, keine Lust auf Sex - von meiner Trockenheit mal ganz abgesehen

Ich war am Ende - normaler Alltagsstress und Miniprobleme ließen mich verzweifeln.

Auf dem Heimweg eine Arbeitstages fing ich an zu weinen und dann kam die erste Panikattacke in meinem Leben - mir schnitt es die Luft ab. "Was passiert hier??"

Zu Hause traf ich die Entscheidung - sofort aufhören die Pille zu nehmen. Da ich mittlerweile regelrecht Angst hatte die nächste Pille zu nehmen - hier hörte es dann auf. Soweit ist es schon, ja?

Ich ignorierte die Worte von meinem Freund - der sich Sorgen machte, das alles wäre eine Überreaktion auf eben andere Alltagssituationen - ob ich eben Überreagiere..

Ich schluckte trotzdem keine Pille mehr.

Es war, wie ich schon am nächsten Tag merken konnte, die beste Entscheidung.

Mein Gemüt war um einiges heller - das Drücken in der Magengegend verschwand plötzlich.

Kommentare wie "na das klingt jetzt aber sehr übertrieben, dass es dir schon nach einem Tag besser geht" ignorierte ich - sollen doch erstmal die Männer anfangen Hormone zu schlucken. Ich kannte meinen Körper besser als jeder andere.

Nach 2 Tagen fing meine Haut wieder an zu fetten - das war mir aber scheißegal!

Ich lachte ab und an wieder und merkte auch gleichzeitig - dass es wirklich lustig war - und nix gekünsteltes daran war.

Ich war gesprächiger und umgänglicher, gelassener.

Auf Arbeit war alles viel einfacher auszuhalten - Musik hörte ich gerne wieder. Ich hatte wieder ein Ohr für andere Leute Probleme und mir war nicht alles sofort zu viel.

Ich hatte wieder Lust was zu unternehmen und tat es dann auch, und meine Müdigkeit nahm ab.

Ich bin mittlerweile am 5. Tag ohne Pille und mir geht es so viel besser - ich habe zwar kommende Woche einen Termin beim FA - aber ich bin mir sicher, dass ich mir keine neue Pille aufschwatzen lasse - mir ist mein Gemüt, mein ICH einfach viel wichtiger als spontanen Sex zu haben - und es gibt genügend andere Verhütungsmittel als die Pille.

Ich merke übrigens wie ich meine Wassereinlagerungen jeden Tag mehr verliere - irgendwie muss ich verdammt häufig auf Klo - das zwicken meiner Unterwäsche und Hosen lässt etwas mehr nach - sicherlich auch, weil ich wieder Sport mache und vor allem Lust darauf habe :)

Ich rate jeder Frau die die Pille nimmt und unangenehme Veränderungen spürt die Einnahme sofort zu stoppen - kein weiteres Blister abwarten, nicht auf alles andere schieben.

Mir ist schon bewusst, dass es nach der ersten Einnahme zu kleinen Veränderungen und Schwankungen kommen kann, aber nicht in diesem Ausmaß - eine komplette Wesensveränderung sollte kein Präparat der Welt mit sich führen!

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