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Gynefix, Frauenärztin, schlechte Laune und Verwirrtheit

LCebNo9li hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich weis gar nicht wo ich genau anfangen soll..ich hol einfach mal ein bisschen aus. Ich habe vor 1,5 Jahren die Pille abgesetzt und mir die Gynefix einsetzten lassen. Dannach lief die ersten Monate alles gut bis dann im August'13 alles anfing. Ich bekam Schmierblutungen die drei Monate lang anhielten..ich war bei zwei Ärzten die beide meinten, dass könne man nur mit Hormonen richten..also weil ich nicht weiter wusste hab ichs versucht. Hab dann zwei mal 14 Tage lang dieses Hormon genommen. Dannach hatte ich einen Zyklus über 40 Tagen. Heute bin ich im zweiten Zyklus nach den Hormonen an Tag 71. Bislang konnte ich mittels Tempi keinen Eisprung messen ( hab die letzten drei Tage auch nicht gemessen, aber Mittwochs hatte ich leichtes ziehen..muss morgen umbedingt wieder messen) Mitte in diesem Zyklus fing ich wieder zum bluten an und habe mir eine Ärztin rausgesucht, die auf Zyklusprobleme spezialisiert ist und bin dort heute hingefahren..was ich noch dazusagen muss seid letzten Samstag blute ich nicht mehr. Also war ich heute dort und schon als ich anfing zu sagen, dass ich keine Pille habe und die Gynefix habe verdrehte sie die Augen. Als ich dann mit meinem Problem loslegen wollte quatschte sie mir einfach rein und meinte "und jetzt haben sie Ausfluss oder Schmerzen?!" ich hatte noch nicht mal fertig erzählt %-|

Naja aufjeden Fall fing sie dann damit an zu sagen, dass sie gar nichts von dem ganzen hält und sie sie wieder ziehen lassen würde und die Pille nehmen würde. Ich meinte nur nein die möchte ich nicht mehr. Dann bekam ich einen Vortrag darüber, dass so junge Dinger wie ich keinen Zyklus brauchen, da ich ja keinen Kinderwunsch habe, und die Pille das einzig richtige wäre um zu verhüten. Außerdem so dünn und magersüchtig wie ich aussehe brauch ich mich gar nicht wundern ( ja ich bin sehr schlank aber meine Mama , Schwester und Oma genauso. Ich esse ganz normal aber nehme nicht zu) Am liebesten wäre ich schon gegangen. Sie war der festen Überzeugung, dass ich eine Entzündung habe und deswegen blute. Also untersuchte sie mich, machte einen Abstrich und wunderte sich darüber wie "sauber" es doch da unten wäre sie hatte ein dutzend Bakterien erwartet %-|

Dannach machte sie noch einen Ultraschall. Der bereitet mir jetzt Sorgen. Sie meinte mein rechter Eierstock wäre total aufgeschwämmt und um ihn herum wären lauter kleine Zysten. Der linke wäre hingegen iO dort sehe sie meinen Eisprung und nachdem dieser in Ordnung ist passt alles. Ich konnte nur noch an meinen rechten Eierstock denken, aber sie meinte solang der andre passt.

Jetzt hat sie mir Mönchspfeffer mitgegeben und ich sitzt zu Hause nicht gerade schlauer als zuvor :°(

Soll ich noch zu einem anderen Arzt und das alles mal anschauen lassen? Mönchspfeffer ja oder nein und wenn eigentlich für was? Ich bin total verwirrt %:|

Antworten
raennma,us4x5


Ich würd sagen: Auf jeden Fall zu noch einem Arzt gehen. Bin keine Expertin, aber wenn eine Ärztin die Pille in den Himmel lobt, obwohl sie auf Zyklusprobleme spezialisiert ist, dann kommt mir das nicht so top vor...

Alkas=ha76x7


Ich würde mir an deiner Stelle auf jeden Fall einen anderen Gynäkologen suchen und mich über die Dame bei der Ärztekammer beschweren. So eine Behandlung geht gar nicht. Über ihre Behandlungsvorschläge würde ich erstmal gar nicht nachdenken, sondern das mit einem anderem Arzt abstimmen.

wtise3manx86


ich würde bei der frau auf gar nichts hören, und bzgl dem eierstpck eine zweite meinung einholen... so funiert scheint ihr wissen ja nicht zu sein

L8ebolxi


Vielen Lieben Dank für eure Antworten! @:)

Ich werde Montag gleich nochmal bei einem andren Arzt anrufen und dann soll der mal nen Ultraschall machen und mir sagen was er da sieht...vlt hat sie sich ja auch vertan..ich bin leider keine Fachfrau und hab da nicht wirklich was erkannt...sah für mich aus wie immer :=o

r'enn.mauxs45


Solche Ärzte liebe ich eh, die meinen sie wissen nach dem ersten Wort, was einem fehlt und schnell schnell schnell machen wollen, weil sie dafür ja kein geld bekommen -.-

c^haoxt


So falsch liegt die Ärztin mit Ihrer Behauptung wegen den zweiten Eierstock gar nicht. Zysten haben viele Frauen ohne schlimmeren Krankheitswert. Wenn es keine Schmerzen bereitet kann es weiter beobachtet werden. Oft verschwinden die Zysten von selbst. Und Mönchspfeffer schadet da auch nicht. Es kann gegen Zyklusstörung auch hilfreich sein. Gynäkologen sind oft sehr seltsam. So ne Dauerblutung ist auf jeden fall nicht gesund. So ein Eierstock mit vielen Zysten ist echt nicht mit Nierenversagen gleich zusetzen. Ich fühle mich ja immer geschmeichelt, wenn Männer so Einfühlsam bei Frauensachen sind. Gegen Zystennieren kann man allerdings auch nichts machen. Nur hoffen das sie ein Leben lang durchhalten. Danach gibt's Dialyse und Spenderniere. Zysten am Eierstock sind Operabel. Muss aber nicht unbedingt voreilig eingegriffen werden. Aber wie gesagt beobachten lassen ist wichtig.

AkllesNtolxl


Außerdem so dünn und magersüchtig wie ich aussehe brauch ich mich gar nicht wundern

Spätestens da hätte ich gesagt "Und tschüs!". Die Ärztin kann das Gewicht ja anbringen, aber diese Ausdurcksweise geht ja mal gar nicht :|N

Ich würde auch sagen, du gehst nochmal zu einem anderen Arzt.

Leeboxli


@ chaot

Klar kann sie recht haben, aber dann könnte sie ja wenigstens sagen was das jetzt bedeutet und nicht das ganze als Tatsache darstellen und fertig. Wodurch kommen dann die Zysten?

@ Allestoll

Ich war schon nach 2 Minuten kurz vorm heulen und dachte mir "jetzt stehst du auf und gehst" aber irgendwas hat mich dazu gebracht doch sitzen zu bleiben..keine Ahnung wieso.. :-/

A4lles!tEoll


@ Leboli

Das kann ich mir sehr gut vorstellen, ich kenne solche Kommentare :/

Einfach drüber stehen und ignorieren. Ärzte dürfen sich aber sowas nicht erlauben...das sollten sie selbst wissen.

Wenn da jemand adipöses in die Sprechstunde kommt, sagen die doch auch nicht "Was sind denn sie für eine fette Sau?!"

Lieboxli


Direkt sagt sies wahrscheinlich nicht aber als es um die Pille ging, meinte sie dann hat sie hier oft "so fette Tussis" sitzen und lauter so Sachen, wo ich mir dachte ich will gar nicht wissen wie sie bei der Patientin nach mir über mich redet >:(

A^kaseha7x67


Einfach drüber stehen und ignorieren. Ärzte dürfen sich aber sowas nicht erlauben...das sollten sie selbst wissen.

Warum sollten sie ihr Verhalten denn ändern, wenn sich niemand beschwert? Die nächste Patientin wird genauso behandelt, wenn sie immer damit durchkommt. Eine Beschwerde ist schnell geschrieben, die Ärztin wird dazu Stellung nehmen müssen und sich vielleicht in Zukunft zweimal überlegen, was sie ihren Patientinnen sagt.

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