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Gehören Schulnoten ins Anamnese-Gespräch beim Gynäkologen?

d(kesxt


Das interessiert mich aber beispielsweise nicht die Bohne.Ob ich in Oxford war oder er auf der Sorbonne, das hat rein gar nichts mit meiner Befindlichkeit zu tun. Er soll seine Arbeit machen und gut ist. Ich möchte nicht seine beste Freundin werden oder Smalltalk betreiben.

Dann würde ich einfach kurz und knapp "passt schon" auf die Notenfrage antworten.

Es ging ja hier nur um die Frage ob ich einen Arzt nach seinen Hobbies fragen würde/könnte und da sage ich: Ja, würde und tue ich gelegentlich auch.

Wenn du keinen Smalltalk betreiben willst dann musst du das ja nicht. Aber wenn mich die Bäckerverkäuferin fragt ob ich an dem schönen Tag früher aus dem Büro komme (oder whatever) dann antworte ich ja auch nicht "Das hat aber keine Relevanz für den Verkauf dieses Brötchens, wieso fragen Sie das?" sondern antworte einfach je nachdem ob ich Bock auf Smalltalk habe oder nicht mit "Ich hoffe und Sie?" oder "Mal sehen".

Long story short:

Falls die Story wirklich so oberflächlich war wie ich mir das vorstellen kann dann antworte ich entweder nichtssagend wenn ich keinen Bock drauf hab oder ehrlich/mit Gegenfrage wenn mir der Sinn danach steht.

Und in der nächsten Sekunde hab ichs schon wieder vergessen.

mznexf


Ist doch einfach praktisch für den Arzt. Eine leichte und schnelle Möglichkeit, abzuschätzen, wen man da vor sich hat und wie man mit ihm umgehen sollte, wenn eienem der Patient auf solche Fragen entgegenranzt "Alter die Frage ist jawohl voll zum Kotzen, das geht Sie nen Scheiß an, Spast!" (frei inspiriert nach den Äußerungen der TE im Inspirationsfaden)

-FCrhazylmenix-


Ich würd sagen, eine echte Verbalkanone. Ein Schuß, voll in die Eier.

E}hem aligerV NutzerD (#467x193)


Ob man die Anamnesefragen für richtig, gut, falsch oder nicht-sinnvoll hält, sei dahingestellt.

Das ändert für mich nichts daran, dass ich auf normales Nachfragen vielleicht auch eine zumindest neutrale Antwort erwarte. Unabhängig ob das im medizinischen Bereich ist, oder nicht – das zeugt von einer gewissen geistigen Reife und Diskussionskultur.

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