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Endometriose: Visanne bei Z. n. Thrombose/Lungenembolie

J-uLley hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben *:)

Bei mir wurden letzte Woche bei einer Laparoskopie mehrere Endometrioseherde festgestellt und entfernt. Nun war ich heute bei meiner FÄ, die meinte ich soll Visanne einnehmen damit die Endometriose nicht wieder kommt. Es würde gar nichts ausmachen, dass ich schon ne Thrombose und ne Lungenembolie hatte. In der Apotheke meinten sie aber, dass sie nicht genommen werden darf bei Thromboseneigung. Nun weiß ich nicht was ich tun soll. Ich habe eine angeborene Gerinnungsstörung und außerdem rauche ich auch.

Hat jemand Erfahrung damit? Danke schonmal!! @:)

Antworten
A/leoNnRoxr


Hola die Waldfee.

Generell sagt man das reine Gestagenpräparate nicht ganz so schlimm sind, was Thrombosen angeht ... aber bei deiner Ansammlung an Risikofaktoren würde ich da trotzdem nochmal genauer nachgehen.

Also ... wenn dir die Kombi aus Gerinnungsstörung, Rauchen, schon gehabter Thrombose UND Pille nicht binnen kürzester Zeit um die Ohren fliegt würde mich das schwerst wundern.

Nun weiß ich nicht was ich tun soll.

Mit dem Rauchen aufzuhören würde deine gesundheitlichen Risiken schonmal ordentlich reduzieren.

Außerdem würde ich mich

a. nach einer anderen Frauenärztin hinzuziehen

b. mal jemanden der sich mit Gerinnungsstörungen auskennt befragen, wie du am besten vorgehen kannst.

JJul'exy


Danke für die schnelle Antwort! @:)

Mit dem Rauchen aufhören funktioniert momentan leider nicht... |-o

Und zum Thema andere Frauenärztin: ich fühle mich eigentlich wohl bei ihr, nur das Thema jetzt macht mich etwas stutzig.

Kann man sonst noch was anderes gegen Endometriose machen? ":/

B.atHer xW.


Mit dem Rauchen aufzuhören würde deine gesundheitlichen Risiken schon mal ordentlich reduzieren.

Genau. Das wäre ganz wichtig.

Und es ist in der Tat ein großes Problem, wenn man mehrere Krankheiten hat, deren Behandlung sich eigentlich gegenseitig ausschließt.

@ Juley

Du nimmst doch Blutverdünner? Vielleicht ist es dann möglich, die Visanne zu nehmen? Vielleicht den Arzt fragen, der die Thrombose behandelt hat.

JOuiley


Danke auch dir für die Antwort @:)

Bin umgezogen und habe jetzt komplett neue Ärzte, also kann ich meine Ärzte, die die Thrombose behandelt haben, nicht fragen. Aber ich gehe auf jeden fall zu meiner neuen Hausärztin und frage sie deswegen. Und ja, ich nehme Blutverdünner.

Das mit dem Rauchen ist so eine Sache, ich befürchte, dass ich dann psychisch wieder abstürze wenn ich wieder aufhöre... :-/

AYleo]nor


Mein Freund hat grad mit Kräuterzigaretten aufgehört, vielleicht wäre das ja ein brauchbarer Ersatz für dich.

J'ulexy


Kenne ich gar nicht. Ist das sowas wie Menthol? Weil mit denen kannste mich jagen ]:D

A^le'onxor


Nee, Menthol ist glaub ich nicht drin. Dafür Eukalyptus. Ich hab meinen Freund immer damit aufgezogen das er wie ein pupsender Koala riecht. ^^ War aber gar nicht schlimm.

[[https://www.europa-apotheek.com/ntb-kraeuterretten-8923224.html?fromPage=search&q=NTB Diese hier]]

JNulBexy


Danke... Die sind aber teuer :-o

Habe eben in einer anderen Apotheke nachgefragt wegen der Visanne, die meinten dass man sie nicht anwenden darf, wenn man aktuell unter Thrombose leidet. Und Rauchen soll ich aufhören.

Naja ich spreche am Donnerstag nochmal mit meiner FÄ und meiner HÄ.

AAle4onor


Er raucht davon inzwischen vielleicht noch einmal pro Woche 1-2 .. da geht das mit dem Preis.

Und Rauchen soll ich aufhören.

Klar. Rauchen alleine erhöht ja schon das Risiko. Und da du sowieso vorbelastet bist knubbelt sich das bei dir.

Jturlexy


Meine Ärzte meinten bisher, dass es wenn ich keine Pille nehme nicht viel ausmacht das Rauchen. Also verboten hat es mir noch kein Arzt.

Hab nach der Lungenembolie 3 Monate aufgehört (problemlos, von jetzt auf gleich) aber dann leider wieder angefangen als ich in der Psychiatrie war >:(

Jzul,ey


Ich war heute bei der FÄ und der Hausärztin.

FÄ meint, ich könne sie problemlos nehmen.

Ganz anders die HÄ. Sie äußerte große Bedenken. Nicht nur wegen der Lungenembolie, sondern auch wegen der psychischen Nebenwirkungen und weil ich übergewichtig bin. Also nehme ich sie definitiv nicht, zumindest nicht solange ich noch im Übergewicht bin. Auch wenn das heißt, dass die Endometriose lustig weiterwuchern kann :-/

mkor.i.


Na, das kommt mir ja bekannt vor ... leide auch unter Endometriose und mein Ex-Gyn hat mir dann auch ein Hormonpräparat aufgeschrieben, worüber ich gar nicht erfreut war, auch wegen Thrombose-Vorgeschichte. Er meinte dann aber, das ginge in Ordnung, bei diesem Präparat würde nichts passieren, extra für Endometriose, keine Thrombosegefahr bla bla.

Ende vom Lied: ich war so doof, es zu schlucken (damals hab ich Ärzten noch vertraut) und es kam, wie es kommen musste: Thrombose! Ich war so sauer! >:(

Jetzt bin ich zum Glück in besseren Händen mit meiner neuen Gyn.

Verstehe nicht, warum manche Ärzte so schlecht informiert sind oder Gefahren einfach nicht sehen wollen. :(v

Gut, dass du's nicht eingenommen hast! :)^

J<ulxey


Was machst du gegen deine Endometriose mori.?

Kann man da überhaupt was gegen machen außer Hormone? ":/

Hab Angst dass es wieder so schlimm wird (hatte viele Herde) und dass wieder operiert werden muss ":/

m'or|i.


Sorry, musste gerade draußen die Katze vom Nachbarn suchen, die ich zur Pflege habe, denn es fängt hier gerade an zu gewittern und die Kleine hat Angst vor Gewitter.

Also:

Ich hatte deshalb schon drei OPs :-/, leider folgt jetzt noch eine, da auch der Darm betroffen ist und gerade aufgrund von bestimmten Symptomen ein beginnender Darmverschluss durch die Verwachsungen ausgeschlossen werden soll. Denn was ich bisher nicht wusste, ist, dass ein Darmverschluss auch schleichend, über Monate, entstehen kann, und nicht nur akut.

Ansonsten bekomme ich vielleicht bald die Gebärmutter entfernt, weil die am schlimmsten betroffen zu sein scheint.

Blöd an den Bauchspiegelungen ist halt, dass durch die auch immer wieder neue Verwachsungen entstehen, blöder Teufelskreis.

Aber eine Behandlung ist, soweit ich weiß, nur mit einem Hormonpräparat möglich und eben OPs, sonst hätte man mir in all den Jahren sicher schon anderes berichtet.

Ich hatte die Endo wahrscheinlich schon als Teenager, Symptome passten damals schon, wurde nur ewig nicht erkannt. :(v

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