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Endometriose - was nun?

Miir[jenxa hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

Nachdem ich jahrelang (mit Ausnahme der Zeit wo ich die Pille nahm) unter starken Schmerzen während meiner Periode gelitten habe und nun auch eine 5cm grosse eingeblutete Zyste am rechten Eierstock hinzugekommen ist wurde ich vor kurzem operiert. Dabei wurde Endometriose festgestellt und alle sichtbaren Herde entfernt.

Meine Ärztin hat mir als Langzeittherapie die Visanne vorgeschlagen. Nun ist es so, dass ich damals vor ein paar Jahren auch die Pille genommen habe (Yasmin) und die dann abgesetzt hatte weil ich einfach keine Lust mehr auf die Nebenwirkungen hatte. Ich habe eigentlich absolut keine Lust wieder Hormone nehmen zu müssen aber ich habe leider gehört dass man die Endo nur damit in den Griff bekommt. Alternative Methoden würden ergänzend helfen aber alleine nicht ausreichen. Die Wechseljahrsspritzen seien noch heftiger als die Pille.

Ich weiss nun absolut nicht was ich machen soll und bin gerade etwas überfordert mit der Diagnose. Dachte damals dass ich so froh bin keine Hormone mehr zu nehmen :-/

Lust auf ständige OPs habe ich aber natürlich auch nicht.

Was habt ihr probiert und was hat geholfen?

Ich freue mich über Erfahrungen *:)

Antworten
K?atth(aSx.


Kann dir diese Seite empfehlen.

Ich wurde einmal Zwecks Endometriosezyste operiert, habe aber nie die Pille genommen daher habe ich keine Erfahrung.

Ich wurde schwanger (vor 2,5 Jahren) und seither habe ich so gut wie keine Schmerzen mehr.

[[http://www.endometriose-liga.eu/]]

SbunfloTwer_x73


Bei mir wurde die Diagnose vor rd. einem Jahr gestellt. Eher zufällig, aber nicht grundlos. Ich habe vorher über 10 Jahre eine normale Pille genommen, diese dann aber nicht mehr vertragen. Danach dann Kupferspirale und Jahre ohne alles.

Aufgrund der Diagnose und neuerlichem Verhütungsbedarf habe ich mich für eine Behandlung mit der Cerazette (reines Gestagenpräparat) entschieden. Nehme die jetzt seit März/April. Habe keinerlei Nebenwirkungen, außer ausbleibender eindeutiger Blutung aber gelegentlichen Schmierblutungen. Für mich ist es aktuell eine gute Lösung.

Seitens der Spezialsprechstunde der Uniklinik wurde mir das auch als erster Ansatzpunkt empfohlen. Die andere Option wäre halt eine Dauereinnahme einer konventionellen Pille gewesen (was ich nicht wollte). Oder halt die "intensiveren" Spezial-Behandlungen.

Mir geht es momentan gut. Mit Ausnahme der Zyste, die sich zwischen OP und Beginn der Cerazette-Behandlung gebildet hat. Die ist halt da und noch ist unklar, wie sie sich entwickelt.

MRirj\ena


Vielen Dank für eure Antworten und die Empfehlung der Internetseite! @:)

Sunflower so wie ich das verstanden habe ist die Visanne im wesentlichen Sinne auch eine Minipille und enthält nur ein anderes Gestagen und ist speziell für Endometriose zugelassen.

Ich habe nun auf der Seite der Endometrioseliga gelesen dass viele Frauen die Visanne vaginal einnehmen und so viel schwächere Nebenwirkungen haben. Ich denke dass ich es auch so probieren werde.

Liebe Grüsse

a3u_g?ekxnie


[[http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/695025/#p21268867]]

Guck mal da. Habe dort einen Buchtipp hinterlassen. Mir hat das Buch am Anfang sehr gut geholfen zu verstehen und Entscheidungen zu treffen.

Die reine Zulassung der Visanne bei Endometriose ist ein Trick zum Geldverdienen.

Guck Dir mal den Preis an.

S unfloYwer_073


Zur Visanne hat meine Gyn (und auch die Uniklinik) nur gesagt: Geldmacherei. Überteuert. Erstmal andere Gestagenpräparate probieren (ich nehme ein Generikum der Cerazette und meine Gyn hat mir denselben wirkstoff schon in Form diverser verschiedener Probepackungen in die Hand gedrückt).

Juulxey


Die Wechseljahrsspritzen seien noch heftiger als die Pille.

Also ich bekam vor 1 Woche eine Enantone-Gyn-Spritze und vertrage sie (bis jetzt) besser als die Visanne. Null Nebenwirkungen. Nachteil: diese Spritzen kannst du nur ein halbes Jahr bekommen, danach wieder Pille :(v Vorteil (für mich, da ich wegen Thrombose + Lungenembolie eigentlich keine Pille nehmen darf): die Spritzen enthalten keine Hormone.

Ich hatte große Angst vor den Nebenwirkungen der Spritze (u. a. Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Depressionen, Hitzewallungen,...), habe aber bis jetzt nichts davon gehabt, außer ein paar Minuten Übelkeit am Tag nach der Spritze. Das kann aber auch am Essen gelegen haben ]:D

Ansonsten kann ich sagen, dass die Visanne mir gar nichts gebracht hat. Ich hatte ständig Blutungen und habe eine erneute Ovarialzyste bekommen. Die dritte dieses Jahr. Ich hoffe nun, dass sie durch die Spritze verschwindet. Keine Lust auf ne dritte Bauch-OP. Aber ich gehe im Januar auf Endometriose-Reha, die können mir sicher auch viel Neues erzählen.

Alles Gute! @:) :)*

cmhzaoxt


Juley, Endometriosreha, wo gibt es so etwas. Ich hatte damals 10 OPs eine mit großen Bauchschnitt weil garnichts mehr ging. Da hatte mir nie Jemand etwas von Reha angeboten. Es hies immer so etwas gibt es nicht. Mit 30 war ich fast an dem Punkt sterben zu wollen. Es wurde immer runtergespielt. Ich bin jedesmal gleich arbeten gegangen, trotz Scmerzen. Wenn es heute mehr Möglichkeiten gibt, bin ich froh. Mir geht es heute damit so einigermaßen. Aber der Seelische Schaden bleibt. Ich wollte immer gerne eine Reha machen. Gut gng halt nicht. Binn immer erst ins Krankenhaus, wenn ich abgeklappt bin. Vorher konnte oder wollte keiner Helfen. Wirklich, ich war so weit mein Leben zu beenden. Behandeld wurde ich dann meist nur auf die Psyche, wegen der daraus folgenden Depressionen und der stärker werdenden Panikatacken. Nur konnte das nie helfen, weil Schmerzen an der Tagesordnung waren. Ich bin heute gesundheitlich ein Frack. Irgendwann kommt immer mehr. Es wird nie gut.

JZulexy


chaot das tut mir echt leid, was du durchmachen musstest :°_ :)*

Ich gehe nach Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt zur Reha. Die sind spezialisiert auf Endometriose.

cRhaoxt


Juley hoffentlich bringt es dir was. In der Akutphase habe ich Zolatex, Zytostatika bekommen. Meist nach der OP. Zuerst 2Monate, Nach der Großen OP ein halbes Jahr. Das hat dann wirklich geholfen. Später hatte ich nochmal eine kleinere OP seiddem nehme ich dauerhaft Hormone. 5Jahre vallette bis schwere Nebenwirkungen eindraten und zur Zeit lebe ich gut mit der Visanne. Zwischenzeitig musste ich Vaginal Östrogenzäpfchen zuführen, wegen Gewebsverschiebungen. Zur Zeit habe ich ein Myom das stängert auch ein wenig. Ist aber nicht so schlimm, wie die Endometrioseschmerzen. Ich habe jetzt ein Rentenantrag gestellt. Habe mittlerweile noch andere Baustellen. Ich will mal Kurtzzeitig raus aus dem Berufsalltag. Mal was für mich machen. Ich denke Vollzeit werde ich nicht mehr arbeiten. Ich hoffe ich kann wieder mal was machen.

Mirjena ich wünsch dir alles gute und dass es dich nicht so hart erwischt. Du die richtigen Behandlungen erhälst.

cyhaoxt


Die Zerazette ist schwächer als die visanne, einige bekommen von der Zerazzette dauerblutungen. Hatte meine Schwester auch. Jetzt nimmt sie die Visanne. Ich hatte auch schon einiges. Jetzt vertrage ich nurnoch die Visanne. Ich nehme nur sehr zu in letzter Zeit. Können auch Wassereinlagerungen sein. Nebenwirkung der Visanne. Zur Zeit komme ich aber noch hin. Ohne geht nicht. Haben mir auch die Ärzte gesagt. Die Endometriose ist bei mir zu agressiv. Ich hatte auch Endometriose im Bauchfell, da hat kein Hormon angeschlagen. Einige Vormen haben keine Rezeptoren. Das wurde Opariert. Dann kamen die Zytostatika um den letzten Rest auch noch zu erwischen. Jetzt nehme ich Hormone um es möglichst nicht aktiv werden zu lassen.

J5ulexy


Weiß vielleicht jemand von euch, ob man für die Endometriose Scherbehinderten-Prozente bekommen kann? Hab momentan 60% wegen Borderline, Essstörung und Anpassungsstörung.

c7ha3ot


Ja wurde bei mir auch berücksichtigt und auch Sozialphobie. Ich habe 30 BG. Las dich in der Reha beraden. Ich hatte das in der psychosomatischen Reha beantragt. Hat die Zozialhelferin mit mir gemacht. Die haben meist alle Formulare dort.

J'ulexy


Danke dir @:)

c@haot


Gerne.

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