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Wie lange Jubrele nehmen?

lbuisAa19x95M hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Meine Ärztin hat es mir gesagt, aber ich habe es leider (wegen Aufregung) vergessen:

Wie lange sollte man die Jubrele (Generikum der Cerazette) testen, bis man davon ausgehen kann, dass man sie verträgt (oder nicht)? Vor allem bezüglich schmierblutungen, die ja vor allem am Anfang häufig auftreten können?drei oder sechs Monate? Und wie waren die Erfahrungen bei euch damit, hinsichtlich des Blutungsmusters? LG

Antworten
B*ella!933


Also wie lange man sie nehmen soll bis man sie verträgt? Keine Ahnung. ;-D

Ich nehme sie seit Dezember. Am Anfang hatte ich die ersten Monate ab und an sogar relativ starke Zwischenblutungen, war jetzt aber auch nich super tragisch, die hielten bei mir nicht lange.

Jetzt hatte ich schon ne ganze Weile keine mehr, ich glaube zuletzt im Mai.

Von mir aus kann die auch ab und zu auftreten, besser als alle 3 Wochen. ;-D

lpuis.a14995xM


Ok danke :-) hoffe, dass es bei mir auch nicht so häufig (und stark) wird!

l3uicsa199x5M


Wenn man googelt könnte man ja meinen, 4 von 5 Frauen hätten 6monate nonstop durchgeblutet, aber es schreiben wahrscheinlich auch hauptsächlich diejenigen, die sie nicht vertragen (hoffe ich Haha),

BFellar93x3


Probiers einfach aus, ich hatte ja wie gesagt auch erst Zwischenblutungen. Da hatte mir mein Arzt aber schon gleich gesagt, dass das sehr häufig so ist. Bin aber ansonsten super zufrieden :-)

lyuisEa19V95xM


Das verspricht Hoffnung :-) wollte keine östrogenhaltige Pille (nach 1,5 Jahren) mehr nehmen(auch wenn ich keine Risikofaktoren habe). Mein Traum wäre ja gar keine Blutung mehr 😍 :-D

BKelHla9x33


Mir geht es ohne die Östrogene auch viel besser, hab keine Beschwerden mehr. Und vorallem keine Blutung wenn man von den Zwischenblutungen absieht ;-D

P8owe%rP.uffxi


Östrogenfreie Präparate haben nicht weniger Nebenwirkungen als östrogenhaltige - eher im Gegenteil. Man geht davon aus, dass sie Osteoporose begünstigen und dazu kommt es hier noch häufiger zu Blutungsstörungen.

Ohne Risikofaktoren, gezielte Beschwerden oder der Stillzeit würde ich so eine Pille nicht einnehmen.

Lieber ohne oder richtig, manche reden sich ja dann ein, sie würden ein "gesünderes" oder "verträglicheres" Präparat nehmen, was natürlich kompletter Schwachsinn ist. Ist genau dieselbe Scheiße - nur ohne Östrogene.

Bbella293x3


Das ist ja wohl klar.. Jeder weiß, dass es seitenweise Nebenwirkungen gibt. Das musst du als Pillengegnerin ja nicht jedes Mal wieder raushauen.

Wird schon einen Grund haben weshalb sie zur östrogenfreien Pille wechseln will. Bei mir war es definitiv die richtige Entscheidung!

S|unfNlowxer_73


Ich nehme die Jubrele jetzt seit 15 Monaten. Anfangs gelegentliche Schmierblutungen, dann einige Wochen am Stück, dann monatelang nichts (Freude!). Und seit Juni wieder 2x Schmierblutungen, aktuell sogar etwas mehr als reine Schmierblutungen.

Manchmal nervig, für mich gibt es aber nicht viel Alternativen (Endometriose, Verhütungsbedarf, Migränepatientein Ü40).

@ Pillengegner:

Die Argumente sind ja schön und gut, aber die immer selbigen Standardüberzeugungsversuche sind auf Dauer anstrengend. Pille bleibt Pille = Medikament = Chemie, aber die reinen Gestagenpräparate haben nun mal ein anderes Nebenwirkungs- und Risikoprofil. Punkt.

Ich habe über 10 Jahre eine Kombipille genommen. Nach mehrfachem Absetzen wg. OP's nicht mehr vertragen. Mehrere Jahre mit Spirale. Dann mehrere Jahre ohne alles. Dann die Endometriose-Diagnosen und die Notwendigkeit zu handeln. Kombi-Pille im Langzeitzyklus fiel wg. Alter und Migräne weg, klare Ablehnung der Operateure und meiner Gyn. Also blieb nur die Jubrele. Ich megaskeptisch nach den Verträglichkeitsproblemen am Ende (Übelkeit, Kopfschmerzen).

Aber: Mir geht's mit der Jubrele prima. Keinerlei Nebenwirkungen, außer halt der manchmal nervigen Schmierblutungen. Aber das stört mich nicht sonderlich, andere haben ihre Tage (sofern sie da nicht künstlich alles an Blutung verhindern). Für mich einfach eine Superlösung.

Vielleicht daher einfach mal bei der eigentlichen Fragestellung bleiben...

lcuis2a199x5M


@ Bella933 und Sunflower

DANKE! Ich bin noch relativ neu im Forum und hier schon mehrmals auf diese vehementen Hormongegner gestoßen und habe beschlossen, solche Beiträge einfach zu ignorieren- ist ja eh immer die gleiche Argumentation (erinnert mich irgendwie an befreundete Katholiken, die einfach IMMER das Thema auf meinen Nicht-Glauben lenken und mich dann mit Argumenten für die Existenz Gottes belabern...:/).

Aber auch ich sehe künstliche Hormone kritisch, und möchte zumindest keine künstlichen Östrogene mehr zu mir nehmen(bin 20 und habe dies auch nur 1,5 Jahre getan. Hatte allerdings immer eine sehr starke Blutung in der Pause ( und auch schon vor der Pille relativ Eisen im Körper und durchnehmen der Pille hat nie funktioniert.). Da hat mir meine Ärztin die Jubrele vorgeschlagen, auch wenn ich keine Rusikofaktoren habe. Hoffe nun, vor monatelangen Schmier- und Zwischenblutungen verschont zu bleiben😅. Aber eure Erfahrungen zeigen gut, dass es ja nicht so schlimm kommen muss:)

BFellba933


Ich würde die Pille auch nicht in den Himmel loben, klar sind es künstliche Hormone. Ich werde sie auch sicher nicht bis ans Ende meines Lebens nehmen aber für mich ist es zurzeit immer noch das beste Verhütungsmittel und ich bin froh, dass ich in den 6 Jahren Pille (davon 5 1/2 Mikropille) keine ernsthaften Beschwerden und keine Schwangerschaft hatte. :)z

PmowerMPuTffi


Weil ich die Risiken kenne und erwähne, bin ich gleich ein Pillengegner und ein wehementer Hormonablehner?

Ich nehme selber die Pille.

Ich finde es nur erschreckend, wie naiv manche sind und sich sogar gegen Informationen wehren. Das ist doch fatal. Fühlt ihr euch so als mündige Patienten?

Übrigens, ob Gestagenpräparate ein besseres Risikoprofil haben, ist nicht erforscht. Es gibt keine Daten dazu, ob das Thromboserisiko erhöht wird. Man vermutet es lediglich.

Das ist ein großer Unterschied. Dies steht auch so in der Packungsbeilage von der Cerazette.

Gestagenpräperate sind weder harmloser, verträglicher noch risikoärmer. Punkt.

Wer diese Tatsache verklärt, dem ist nicht zu helfen. Ihr müsst aber bedenken, dass hier auch noch andere mitlesen, für die diese Informationen dann doch interessant sind. Vogel-Strauß-Politik funktioniert dann auch nicht bei jedem.

PEowEeZrPu%ffi


*nicht erhöht wird, ist gemeint.

Dazu auch noch interessant: Desogestrel birgt in Kombination das allerhöchste Risiko für Schlaganfälle, Herzinfarkte, Thrombosen und Lungenemobolien von allen Wirkstoffkombinationen. Hierzu gibt es Zahlen. Zu Desogestrel ohne Östrogen jedoch nicht. Ich wage stark zu bezweifeln, dass etwas, was mit Ethinylestradiol zur gefährlichsten Wirkstoffkombination wird, ohne plötzlich ganz harmlos ist.

Wie gesagt, Zahlen gibts nicht. Warum wird das nicht erforscht? Die Cerazette gibts nun auch seit über 10 Jahren. Es müsste Daten geben. Weil die Ergebnisse nicht im Interesse der Pharmalobby sind. Das weißt auch darauf hin, dass das Risikoprofil nicht gleich null ist. Würde man fest daran glauben, würde man das auf den Tisch hauen und eine Marktlücke stopfen.

Wer heute ein erhöhtes Risiko hat und die Cerazette anwendet, macht dies auf eigenes Risiko.

Wer sicher weiß, dass das Risiko nicht erhöht ist, kann den Hersteller dafür belangen.

Es wäre also sinnvoller, das nicht vorhandene Risikoprofil zu bestätigen. Wieso passiert es nicht? Na aus ganz gutem Grund. Scheinbar wird vermutet, dass das, was da rauskommt, doch nicht so harmlos ist.

Bhella9x33


Ich bin mir der Nebenwirkungen bewusst aber es ist schon nervig, wenn hier Fragen zu der Pille gestellt werden und immer wieder jemand kommt und sagt das und das ist sch****.

Heutzutage ist doch eh alles krebserregend und schlecht. Und ob jetzt Desogestrel oder sonst irgendwas doof ist ist mir auch egal. Gibt immer Studien, die irgendwas besagen und dann ist es doch noch nicht beleget aber könnte ja sein bla bla. Solangs mir gut geht und ich nicht schwanger werde ist es mir egal. Das muss jeder selbst für sich wissen.

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