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Anzeichen Blasen- oder Gebärmutterentzündung?

dCoug hnuxt2 hat die Diskussion gestartet


Woran merkt man denn, ob man das eine oder andere hat?

Ich spüre seit zwei Tagen ein Stechen im Unterleib, habe aber keine Probleme beim Urinieren.

Also Gebärmutter?

Was passiert, wenn man ein paar Tage lang gar nichts unternimmt?

Antworten
S0olvexr


Vielleicht kündigen sich nur deine Tage an ??? Vielleicht sind das Krämpfe - hat meine Partnerin ab und an vor ihren Tagen, manchmal ausgelöst oder in Verbindung mit GV.

Blasenentzündung merkst du üblicherweise beim Urinieren. Also das würde ich ausschließen.

dXough-nut2


Danke für die schnelle Antwort.

Mir ist im Moment zum Heulen, nicht weil die Schmerzen so schlimm sind, sondern weil ich nicht weiß, was ich tun soll.

Ich bin wegen meiner dauernden Pilz-/Bakterieninfektionen ja bei einer HP in Behandlung. Die nicht und nicht zu erreichen ist.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es was mit der Gebärmutter zu tun hat, ich hatte schon einmal eine Gebärmutterhalsentzündung. Wenn ich zu meinem Gyn gehe, verschreibt er mir sicher Antibiotika, die die homöopathische Behandlung durcheinanderwerfen.

Noch über's WE zu warten ... ist das nicht riskant?

Ich weiß nicht, was ich machen soll....

Solver, ja, ich sollte am Montag meine Periode bekommen, habe da aber niemals irgendwelche Anzeichen (außer Kopfschmerzen.)

Scheiße ...

S_olUvPexr


Wie alt bist du ??? Darf ich das fragen ???

Bei meiner Partnerin war es früher auch so, dass sie keine Beschwerden hatte. Aber irgendwie haben sich ihre Tage über die Zeit immer wieder etwas verändert. Derzeit hat sie mit Brustspannen sein einigen Jahren zu tun ... bis auf die letzte Periode, da war garnix mit den Brüsten ...

Aber: wenn eine Entzündung Antibiotika braucht, dann musst du sie nehmen. Damit ist nicht zu spaßen. Dann brich die Homöopathiebehandlung ab und starte hinterher noch mal neu. Das ist nicht lustig, ich weiß. Aber spiele nicht mit deiner Gesundheit. Ernste Krankheiten müssen ernsthaft behandelt werden.

d'ouMghn6uxt2


Danke Solver, bin so froh, dass hier jemand ist, der antwortet - bin psychisch grade ein bisschen im Eimer.

Ich habe gerade einen Termin bei meinem Gyn. vereinbart, in zwei Stunden bin ich dort. (gott sei Dank nimmt er mich immer so kurzfristig dran.)

wenn es wirklich was mit der gebärmutter ist, muss ich wohl antibiotika nehmen ... das problem bei einer homöopathischen Behandlung ist ja, dass man nie untersucht wird.

Ich fühle mich nur so schlecht dabei, weil ich nicht die Behandlung meiner HP stören will, auf die ich soviel Hoffnung gesetzt habe.

Warum immer ich ???

Ist schon richtig, heute hinzugehen. Denn wenn ich nächste Woche meine Periode habe, wäre ohnehin keine Untersuchung möglich, und eine ganze Woche zu warten, ist Irrsinn für mich.

(Übrigens, ich werde nächste Woche 29.)

LG

Doughnut

Ruadfah)rerxin


Natürlich kann die der/die FA untersuchen, wenn Du Deine Regel hast. Sie tun es halt bei normalen Vorsorgeterminen und so nicht so gerne, ist ja auch verständlich. Aber bei akuten Problemen wird es gemacht, wenn deiner sich weigern sollte, solltest Du wechseln!

S$olvear


Ich fühle mich nur so schlecht dabei, weil ich nicht die Behandlung meiner HP stören will, auf die ich soviel Hoffnung gesetzt habe.

Worum geht es denn bei der Behandlung ??? Notfalls musst du halt noch mal neu anfangen.

M%onJikax65


Solver

Während einer homöpathischen Behandlung soll man keine Antibiotika nehmen, aus Sicht der Homöpathen.

S5olvexr


Monika65

Das ist mir klar. Die Frage ist nur, wie entscheidet man nach Abwägung der pros und cons.

Da kann es fahrlässig sein, eine Antibiotikabehandlung zugunsten einer Homöp. Behandlung auszulassen. Ich sage KANN, nicht MUSS. Ich würde auf jeden Fall abwägen und nicht nur dem Homöopathen glauben schenken. Aber auch nicht nur dem Schulmediziner.

Beides sind Menschen und können irren ... wie wir ja auch ;-)

b&vgonxsen


Cystitis / Endometritis

Ich hatte beides bereits mehrfach; in beiden Fällen ist Warmhalten wichtig. Eine Blasenentzündung äußert sich vor allem mit diffusen Unterbauchschmerzen, die beim Wasserlassen in ein Brennen übergehen und auch unmittelbar danach besonders heftig sind. Wenn bereits im Ansatz der Flüssigkeitskonsum drastisch erhöht und gleichzeitig ein pflanzliches Präparat, wie z. B. Cystinol, gegeben wird, läßt sich Schlimmeres oft vermeiden. Zeigt sich nach ca. 2 Tagen keine Besserung, ist ein Arzt (Urologe, Hausarzt, Gynäkologe) aufzusuchen und der Urin zu untersuchen. Ob eine Gebärmutterentzündung, bei der sich ja nicht das Organ an sich, sondern die Schleimhaut entzündet, behandelt werden muß, darüber streiten mitunter die Gelehrten. Ich bekam bislang Antibiotika, obwohl manche dazu raten, einfach die nächste Blutung abzuwarten. Charakteristisch für eine Entzündung in diesem Bereich ist ein "nach unten ziehendes", drückendes, mittig angesiedeltes Gefühl, das sich besonders beim Sitzen verstärkt. Durch Abtasten des Uterus (Gynäkologe) läßt sich schnell feststellen, ob die Gebärmutterschleimhaut entzündet oder evtl. die Ursache eher eine Zervizitis (Gebärmutterhals) ist. Liegt eine Unterbauchentzündung vor (z. B. auch eine Adnexitis = Eierstock-/Eileiterentzündung), sind die Beschwerden im allgemeinen permanent vorhanden und verstärken sich bei bestimmten Aktivitäten. Treten Schmerzen, Ziehen oder Druckgefühl nur sporadisch auf, kann das auch an Verspannung liegen. Eine erste Möglichkeit, dies herauszufinden, ist die Einnahme von Magnesium. Wenn das nichts bringt, ist ein Arztbesuch angezeigt - die Tastuntersuchung zeigt, ob die Bauchdecke verspannt ist.

d^ougfhnutx2


Hallo nochmal,

ich bin jetzt ein bisschen ratlos. War ja am Freitag noch bei meinem Gyn. und habe ihm auch gesagt, dass ich ein bisschen in der Zwickmühle stecke, weil ich einerseits kein Antibiotikum nehmen möchte, andererseits auch nicht riskieren will, irgendwas zu verschleppen.

Er hat mich abgetastet, einen Abstrich gemacht und auch eine Harnprobe untersucht. Der Harn war in Ordnung und er meinte, es liegt wohl auch nicht an der Gebärmutter, sonst hätte ich bei den Untersuchungen schon anders reagiert, außerdem war dieser Kalilaugen-Test (?) negativ und er hat beim Ultraschall auch keine freiliegende Flüssigkeiten gesehen, was auch ein eindeutiges Zeichen für eine Gebärmutterentzündung wäre.

Er hat mir dann nochmal eine Gynatren-Auffrischungsspritze gegeben, weil ich in den letzten Tagen auch vermehrt an Juckreiz und geröteten Schleimhäuten litt, ansonsten nur eine Salbe gegen den Juckreiz.

Ich hab mir dann gedacht, dass es vielleicht nur eine Blasen"verkühlung" sein könnte (gibt's das nicht auch? Ich war letzte Woche viel joggen, morgens war es da oft noch kalt) und bin fast das ganze Wochenende im Bett geblieben, hab Unmengen getrunken, vor allem Preiselbeersaft und Blasentee ... und es ist jetzt auch schon besser geworden, aber eben noch nicht ganz weg.

Soll ich jetzt einfach weiter abwarten - wie lange kann denn sowas dauern?

Danke,

D.

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