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Schwimmlehrerin zwingt zum Schwimmen während Periode

D<isCcedere


Entweder man schreibt eine ganz normale, förmliche Entschuldigung für den Lehrer oder wenn er das nicht akzeptiert, geht man eben schnell zum Arzt und besorgt sich das Attest. Da kann der Lehrer überhaupt nichts gegen machen. Fertig.

Wenn ein Lehrer nicht bereit ist das vernünftig zu lösen, geht eben nur der konsequenze Weg über den Arzt. Alles kein Problem. ;-)

DieZauberfee

Nun, die angebliche "vernünftige" Lösung mit der selbst geschriebenen Entschuldigung wird zu oft ausgenutzt und missbraucht - vernünftig und offiziell ist einzig das Attest vom Arzt. Deswegen verstehe ich die Intention von der TE auch nicht - wie sie verhindert, daß ihre Menstruation an die Öffentlichkeit gelangt, ist ihr Problem, genauso wie sie das im Schwimmunterricht löst. Solange kein Attest da ist, hat sie am Schwimmunterricht teilzunehmen. Ist im Arbeitsleben nicht anders. Da hilft es auch nicht, mit ner selbst geschriebenen Entschuldigung beim Chef rumzuwedeln.

Wie gesagt, die TE bekommt ihre Periode doch eh nur alle paar Monate - stellt sich die Frage, wie oft das dann überhaupt in die Zeit es Schwimmunterrichtes fällt.

DGiscedxere


Entweder man schreibt eine ganz normale, förmliche Entschuldigung für den Lehrer oder wenn er das nicht akzeptiert, geht man eben schnell zum Arzt und besorgt sich das Attest. Da kann der Lehrer überhaupt nichts gegen machen. Fertig.

Wenn ein Lehrer nicht bereit ist das vernünftig zu lösen, geht eben nur der konsequenze Weg über den Arzt. Alles kein Problem. ;-)

DieZauberfee

Nun, die angebliche "vernünftige" Lösung mit der selbst geschriebenen Entschuldigung wird zu oft ausgenutzt und missbraucht - vernünftig und offiziell ist einzig das Attest vom Arzt. Deswegen verstehe ich die Intention von der TE auch nicht - wie sie verhindert, daß ihre Menstruation an die Öffentlichkeit gelangt, ist ihr Problem, genauso wie sie das im Schwimmunterricht löst. Solange kein Attest da ist, hat sie am Schwimmunterricht teilzunehmen. Ist im Arbeitsleben nicht anders. Da hilft es auch nicht, mit ner selbst geschriebenen Entschuldigung beim Chef rumzuwedeln.

Wie gesagt, die TE bekommt ihre Periode doch eh nur alle paar Monate - stellt sich die Frage, wie oft das dann überhaupt in die Zeit es Schwimmunterrichtes fällt.

T|anjaliebhtWixnter


:)z

DuiPeZauTberfeTe


Vielleicht hat die Lehrerin auch gesagt:

"Ja, wir sind ja mittlerweile in der Oberstufe und dass man wenn man seine Tage hat Tampons nehmen kann ist wohl keine Neuheit."

Diesen Satz könnte man schon gut als Drohung/Mahnung verstehen, dass die Lehrerin erwartet, dass alle Tampons benutzt und die Periode kein Grund sein darf nicht zu schwimmen.

Und so eine Ansage wäre auch einfach nur dumm, denn die Benutzung von Tampons hat mit dem Alter gar nichts zu tun. Manche Frauen können einfach nicht ohne Schmerzen Tampons benutzen, andere fühlen sich damit vom Kopf her einfach extrem unwohl.

Abgesehen davon muss man wohl davon ausgehen, dass es auch in der Oberstufe noch so einige Jungfrauen gibt, bei denen das mit dem Tampon allein deshalb schon schwierig ist oder sein kann.

TLanjalieRbtW1inter


Deshalb wurde bei uns grundsätzlich verboten Entschuldigungen selbst zu schreiben.

Da waren natürlich alle super angebrochen wenn sie zu Arzt mussten, aber gerade in der Oberstufe wo es ja um was geht ist die Missbrauchsquote der Regelung sehr hoch.

D.isce5d@ere


Ich finde auch, dass die Lehrerin mit ihrer Forderung massiv in die Privatsphäre der Schülerinnen eingreift. Das kann man echt nicht bringen.

Ich würde auch versuchen, mich mit anderen Schülerinnen zusammen zu tun und nochmal mit ihr zu reden und mich bei Misserfolg an höhere/andere Stellen wenden, sprich Vertrauenslehrer etc.

Solche Menschen müssen gestoppt werden!

Das ist ja echt das Allerletzte.

Cinnamon4

Inwiefern greift die Lehrerin in die Privatsphäre der Schülerinnen ein? Die können mit ihrer Menstruation umgehen, wie sie wollen. Und ich glaube nicht, daß die Lehrerin ne Vorschrift erlassen hat, daß die Damen Tampons zu benutzen haben - gibt ja auch Alternativen.

Und der Job der Schülerinnen ist nunmal die Schule - und wenn sie kein offizielles Attest vorzeigen können, gibt es keinen Grund, daß sie nicht am Unterricht teilnehmen können.

Die Menstruation ist ein Problem der Schülerinnen, nicht der Lehrer.

T`anjal0iebtWixnter


Zauberfee, das hat mit dem Alter durchaus etwas zu tun.

Gib mal einer Sechstklässlerin einen Tampon und einer Elftklässlerin.

Das was ich mit dem Beitrag sagen wollte ist jedoch: Wir waren letztendlich nicht dabei.

TFanjakliebtWixnter


Übrigens glaube ich, dass die Tampons nur ein Beispiel waren und die Sache daraufhin aufgebauscht wurde.

D.ieZaKuberxfee


Zauberfee, das hat mit dem Alter durchaus etwas zu tun.

Gib mal einer Sechstklässlerin einen Tampon und einer Elftklässlerin.

Wie meinst du das? Ob das Einführen und Tragen eines Tampons schmerzfrei und angenehm funktioniert hat doch nichts mit dem Alter eines Mädchens/einer Frau zu tun.

SXtell@a8x0


@ TanjaliebtWinter

Für jemanden, der Umgang mit Kindern hat, sind deine Antworten nicht sozialer. Man sollte als Erwachsener gerade die Aufgabe haben Kinder und Jugendliche aufs Leben vorzubereiten. Das tut man aber nicht, indem man sich gegen alles auflehnt. Solche Eltern, die wegen jedem kleinen Zeug zur Schulleitung rennen sehe ich besonders gerne. Ich habe in Bezug auf das Problem mehrere Alternativen dargelegt, während von dir nur Protest kam. Wo sind deine Vorschläge, stella?

Ich unterrichte jedenfalls bisher sehr erfolgreich, ohne Probleme und ohne Eltern, die wegen mir zur Schulleitung rennen müssen. Du auch?

Ich bereite Kinder und Jugendliche aufs Leben vor. Dazu gehört auch, ihnen beizubringen, ihre Grenzen wahrzunehmen und gegenüber anderen Menschen zu wahren. Das Verhalten der Sportlehrerin greift in die Privatsphäre der TE ein und überschreitet eine ihrer Grenzen. Das hat sie gespürt und deshalb fragt sie hier um RAT.

Ich lege keine Alternativen dar. Denn die TE muss sich dafür, dass sie während ihrer Periode nicht schwimmen will oder kann, nicht rechtfertigen. Ich setze dabei voraus, dass sie ehrlich ist und nur nicht am Schwimmunterricht teilnimmt, wenn sie tatsächlich ihre Periode hat. (Das nehme ich grundsätzlich mal bei allen meinen Schülern an, solange sie mir nicht das Gegenteil beweisen).

Wenn die Sportlehrerin eine normale Entschuldigung von Seiten der TE nicht akzeptiert, muss sie ein ärztliches Attest vorlegen, was aus meiner Sicht kein Problem sein sollte. Ärzte sind in der Hinsicht nämlich meist feinfühliger und verständnisvoller :=o

Abgesehen davon...die TE ist volljährig. Sie muss selbst wissen und entscheiden, war für sie das Richtige ist. Erziehungsversuche von Seiten der Sportlehrerin find ich allein schon deshalb unangemessen.

So...und jetzt bin ich weg hier.... *:) *:)

SUilbenrmond\aTuge


In welchem (Schul-)gesetz steht eigentlich dass ein weibliches Wesen bei der Periode einen Tampon benutzen muss ? Das will die Lehrerin so - es gibt aber keinen Zwang. Und frau muß sich dafür auch nicht rechtfertigen, wenn sie keine Tampons nehmen will, warum nicht !

SRilbVermQondaxuge


Ist im Arbeitsleben nicht anders. Da hilft es auch nicht, mit ner selbst geschriebenen Entschuldigung beim Chef rumzuwedeln.

Nicht ganz richtig. Der Chef KANN ein ärztliches Attest verlangen. Er kann aber auch für die ersten zwei Tage darauf verzichten.

Und außerdem kostet eine Krankmeldung den Arbeitnehmer nix. Ein Attest für eine/n Schüler/in kostet aber meist was. Wenn also eine Schule nicht wenigstens bis zu einem gewissen Grad Entschuldigungen von Eltern akzeptiert dann ist das imho :-X :-X

DOis|cedexre


Silbermondauge - dann muß frau aber sicherstellen, daß sie ein Attest vorlegen kann, wenn sie an einzelnen Aktivitäten aus irgendwelchen Gründen auch immer, nicht teilnehmen kann.

Im Fall der TE sehe ich maximal eine Lehrerin, die auf die Begründung "Ich kann nicht schwimmen, weil ich menstruiere" keinen Bock hat. Muß sie ebenfalls nicht.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo das Problem liegt? Dann holt man sich eben ein Attest und dann ist gut. Das ist auch kein Eingriff in irgendeine Privatsphäre.

Ngele43x21


06.09.15 11:53

[...]Es ist nun mal ein beschissener Teil des Lebens einer Frau, genau wie Geburt oder Hausarbeit.[...]

TanjaliebtWinter

Wusste gar nicht, dass man Hausarbeit mit den "Problemen" Periode und Geburt, in dem Leben einer Frau, gleichsetzen kann ;-D

Wäre schon ziemlich altmodisch, wenn du vermuten würdest, dass alle Frauen sich um den Haushalt kümmern müssen und alle Männer die Kohle in Haus bringen würden. Wären wir auch wieder beim Thema "Nicht alle sind gleich"

Dtis)c}edere


Nicht ganz richtig. Der Chef KANN ein ärztliches Attest verlangen. Er kann aber auch für die ersten zwei Tage darauf verzichten.

Silbermondauge

Muß er aber nicht. Und wenn AN diese Regelung gnadenlos ausnutzen, dann wird für diese eben Attest vom ersten Tag an eingeführt. Gibt es auch einige Kandidaten in meinem Arbeitsumfeld.

Und außerdem kostet eine Krankmeldung den Arbeitnehmer nix. Ein Attest für eine/n Schüler/in kostet aber meist was. Wenn also eine Schule nicht wenigstens bis zu einem gewissen Grad Entschuldigungen von Eltern akzeptiert dann ist das imho :-X :-X

Eben - bis zu einem gewissen Grad. Weißt du denn, wie oft der "gewisse Grad" schon überschritten wurde?

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