» »

Tod des ungeborenen Babys durch Geburtsverzögerung

EXdismxa hat die Diskussion gestartet


Hallo,

einer Freundin ist das Kind kurz vor Geburt im Mutterleib gestorben (Sternenkind).

Dabei scheint der behandelnde Arzt möglicherweise seinen Teil beigetragen zu haben.

Obwohl das Kind beispielsweise vorher sogar an Gewicht verlor, die Mutter sich nicht schlecht fühlte (nicht die üblichen Schwangerschaftsbeschwerden) und ihm dies auch mitteilte, riet er ständig von einer Entbindung ab. "Es sei noch Zeit, er habe schon hunderte von Geburten auf die Welt gebracht. Er wisse da Bescheid" hieß es sinngemäß.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, evtl. sogar aus der Region (Rhein-Main-Gebiet)? Ich würde mich freuen, wenn da andere Betroffene schreiben könnten; sehr gerne via PN.

Meiner Freundin geht es hier nicht darum einen Arzt oder die Region "schlecht zu machen" (der Löwenanteil leistet hier sicher exzellente Arbeit) und auch nicht um die Linderung des Schmerzes (das is eh derzeit nicht möglich).

Vielen Dank.

Mit freundlichem Gruß

Edima

Antworten
Lrian&-Jixll


Obwohl das Kind beispielsweise vorher sogar an Gewicht verlor, die Mutter sich nicht schlecht fühlte (nicht die üblichen Schwangerschaftsbeschwerden) und ihm dies auch mitteilte, riet er ständig von einer Entbindung ab.

Diesen Satz verstehe ich nicht. Dass die Mutter sich nicht schlecht fühlte ist doch keine Indikation für eine Geburtseinleitung? In welcher Woche spielte sich das denn ab?

EMdimxa


Vielen Dank für deine Antwort Lian-Jill.

Da ich nicht die Mutter bin kenne ich nicht alle Details. Sie ist derzeit halt nur niedergeschlagen, so dass sie mich bat diesen Thread für sie zu eröffnen.

Ich leite dann gerne eingehende Nachrichten (wie gesagt gerne per PN) von ebenso betroffenen Frauen an sie weiter.

Nochmals Dankeschön.

B,ambi}ene


tut mir sehr leid für deine Freundin und das Baby. :)-

Aus deinem Text kann man nicht wirklich herauslesen worum es geht. War der Geburtstermin deiner Freundin schon fällig und der Arzt hat sich geweigert Wehen einzuleiten?

Oder handelt es sich darum dass das Baby einige Monate vor dem Geburtstermin im Mutterleib verstorben ist?

Zweiteres hat eine Bekannte von mit erlebt. Ihr ist lediglich aufgefallen, dass das Baby sich nicht mehr bewegt hat und als sie dann zum Arzt ging, hat dieser festgestellt, dass das Herzchen nicht mehr geschlagen hat. Meine Bekannte vermutet damals das Baby sei wohl wegen ihrem Rauchverhalten während der Schwangerschaft gestorben und hat sich viele Vorwürfe gemacht.

Wie war das bei deiner Freundin? Wer hat festgestellt, dass das Baby Gewicht verloren hat. Und über welchen Zeitraum fand dieser Gewichtsverlust statt? Kannst du mehr darüber schreiben?

nxull'i&pWriesxemut


Dass man keine Schwangerschaftsbeschwerden hat, ist mitnichten ein Hinweis darauf, dass die Schwangerschaft nicht gut verläuft. Es ist traurig, was deine Freundin erlebt hat.

BQambieLne


Sie ist derzeit halt nur niedergeschlagen, so dass sie mich bat diesen Thread für sie zu eröffnen.

Das kann ich sehr gut verstehen. Auch das sie gerne einen "Schuldigen" hätte. Aber ihr Baby bringt ihr das nicht zurück.

Ich finde sie sollte selber im Unterforum "Sternenkinder" eine Art Trauer-Faden aufmachen. Dort kann sie sich ihren Kummer von der Seele schreiben, sich Trost und Halt und Erfahrungsaustausch von und mit anderen betroffenen Mamis holen.

@:) :)*

E/dimxa


Hallo,

auch euch vielen Dank für eure Antworten.

Da man den Geburtstermin nicht immer hunderprozentig fixieren kann und nicht spekulieren möchte, formuliere ich es mal so: Der Geburtstermin stand unmittelbar an. Es war ein richtiges "Gefeilsche". Sie sprach den Arzt darauf an, er wollte nicht. Sie erwähnte die Probleme, er meinte sinngemäß "na gut, einigen wir uns so, dass wir noch eine Woche warten".

Der Gewichtsverlust wurde in der gleichen Klinik festgestellt, allerdings von einem anderen Arzt, der dann leider Urlaub hatte, so dass es hieß: "Sicher habe er da einen Fehler gemacht".

Auf mich wirkt es so, als habe der Arzt dies alles auf die leichte Schulter genommen hat. Ob und wie sehr er dadurch schuld am Tod des Babys ist, ist natürlich eine ganz andere Frage.

Auch deshalb würde sie sich gerne mit Frauen unterhalten, die ebenfalls ein solches Schicksal erlitten und ich bitte um Verständnis, dass sie deshalb nicht die Kraft hat selbst hier im Forum zu schreiben. Ich würde mich freuen, wenn sich Betroffene (vor allem aus dem Rhein-Main-Gebiet) da melden würden. Ich leite diese Nachrichten an sie weiter.

Vielen, vielen Dank für eure Anteilnahme und -so hoffe ich- euer Verständnis.

BQaXmbBiene


Der Geburtstermin stand unmittelbar an. Es war ein richtiges "Gefeilsche". Sie sprach den Arzt darauf an, er wollte nicht. Sie erwähnte die Probleme, er meinte sinngemäß "na gut, einigen wir uns so, dass wir noch eine Woche warten".

Also soweit ich informiert bin, kann ich als Schwangere nicht irgendwann hingehen und ohne medizinische Indikation die künstliche Einleitung der Geburt oder einen Kaiserschnitt fordern.

Worauf hat der zweite Arzt denn warten wollen? Hat er die Untersuchung um eine Woche verschoben? Oder ist das so zu verstehen, dass er eine Untersuchung deiner Freundin verweigert hat, obwohl sie Bedenken anmeldete? :-o

Der zweite Arzt, war wohl nicht ihr Gynekologe?

Ich kann hierzu nichts mehr beitragen, wünsche deiner Freundin aber alles erdenklich Gute und viel Kraft. :)* :)* :)*

n0u]lli&uprinesexmut


Versuchen wir mal es aufzudröseln. Deine Freundin wollte VOR dem errechneten Geburtstermin entbinden, das wollte aber kein Arzt mittragen? Wenn man es so liest, ist das zunächst korrekt, denn a) der Termin kann falsch errechnet sein, b) die Diagnose des Gewichtsverlustes kann tatsächlich falsch gewesen sein, c) wenn keine medizinische Indikation vorlag, wird das kein Arzt machen.

Deine Freundin sollte - vielleicht kann ihr Partner oder der behandelnde Gynäkologe helfen - die Unterlagen aus dem Krankenhaus anfordern. Den Geburtsbericht. Da muss man manchmal hartnäckig bleiben, aber darauf hat sie ein Recht. Meiner Ansicht nach hat es erst danach einen Sinn, sich mit irgendwem auszutauschen, denn erst dann wird sie wissen, was im Krankenhaus passiert ist. Vielleicht wird sie jemanden brauchen, um nachzuvollziehen, ob alles korrekt lief. Aber im Augenblick ist der Schmerz noch so groß, dass ich nicht glaube, dass da Horrorgeschichten von anderen Müttern helfen. Die werden alle so traurig wie ihre eigene sein.

L(iPan-OJixll


Mit vagen Informationen aus zweiter Hand wird sich dieses schwierige Thema ganz gewiss nicht zielführend diskutieren lassen.

EMdimAa


Zunächst noch einmal Dankeschön für eure Antwort und eure Mühe.

Von meiner Freundin wurde nicht verlangt, dass der Geburtstermin vorgezogen wird. Er stand -in etwa- an. In etwa habe ich geschrieben, weil sich dies auf den Tag genau nicht immer sicher bestimmen läßt.

Meine eigene Tochter kam z.B. laut einer Berechnung fünf Tage "zu spät zur Welt", nach einer anderen war sie "pünktlich".

Der Gynäkologie beschwichtigte sie noch an einem Freitag ständig, dass doch noch Zeit sei. Leider hatte zu diesem Zeitpunkt ihr Ehemann Dienst außerhalb des Rhein-Main-Gebiets, so dass er ihr auch nicht beistehen konnte.

Am Montag ging sie dann zu ihrer Hausärztin und nachdem diese mit dem Gyn am Telefon sprach, erklärte man sich einverstanden, dass sie wieder ins Krankenhaus kommen solle.

Leider wurde dort dann festgestellt, dass es bei dem Kind keine Herztöne mehr gab. Trotzdem machte der Gyn den für mich schon kruden Vorschlag, jetzt könne man auch noch den Rest der Woche abwarten und -wie von ihm vorgeschlagen- das offenbar tote Kind dann entbinden.

Da war dann meine Freundin so fix und fertig, dass er nachgab. Leider war aber halt das Kind tot.

Die Akte wurde übrigens angefordert, aber die Aufzeichnungen mit dem bereits vorher eingetretenen Gewichtsverlust waren darin nicht (mehr) enthalten.

Meine Freundin sucht nun Menschen, die ähnliches erlebt haben und würde sich gerne mit ihnen erst einmal austauschen; ideal wäre es natürlich wenn es sich um Frauen aus dem Rhein-Main-Gebiet handelt. Daher meine Bitte um Aufnahme via PN soweit es betroffene Personen gibt.

Nochmals Danke für eure Mühe und eine gute neue Woche.

S;unfDlower_7_3


Gab es im Nachhinein einen Grund, weswegen es passiert ist? Ich kenne Fälle mit Knoten in Nabelschnur bspw., was einfach nur tragisch, aber nicht zu verhindern ist.

Das mit dem Gewichtsverlust des Kindes... nun ja... man liest allein hier so viel von Messfehlern und Verschätzungen, dass man darauf nicht zu viel geben sollte.

Kurzum:

Es ist tragisch und allen Beteiligten sollten an Ursachenforschung gelegen sein. Mir scheint ein wenig, dass Deine Freundin die Schuld beim Arzt sucht und damit ausblendet, dass es auch andere tragische Gründe gegeben haben kann. Durch diese Haltung aber gar nicht mehr mit dem Arzt, dem vermeintlich Schuldigen, kommuniziert. Was aber einiges aufklären könnte. Und er sollte wissen, wie sie es verarbeitet.

myaripcosa


Auf mich wirkt es so, als habe der Arzt dies alles auf die leichte Schulter genommen hat.

Du hast ja selber offenbar nur sehr knappe Informationen und warst nicht dabei, wie kommst Du zu diesem Eindruck?

Deine Freundin hat den schweren Verlust des Kindes zu verarbeiten - meinst Du wirklich, dass dieser Faden eine sinnvolle Hilfe sein kann? Informationen aus zweiter Hans sind wenig ergiebig, das sieht man hier deutlich.

Ich schließe mich dem Vorschlag von Bambiene an: die Freundin sollte selbst einen Faden aufmachen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Gynäkologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Kinderwunsch · Schwangerschaft · Sternenkinder · Verhütung · Wechseljahre · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH