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Ich bin überfragt - Endometriose?

gjurkenUgla@s11 hat die Diskussion gestartet


(Urspr. Fadentitel: "Ich bin überfragt ")


Hallo zusammen,

meine Beschwerden begangen bereits bei meiner ersten Periode. Von da an hatte ich bis zum 18. Geburtstag mit unerträglichen Menstruationsbeschwerden und einer extrem starken Periode zu kämpfen. Jeden Monat das gleiche: normale zykluslänge von 28-34 Tagen, also recht regelmäßig. Aber die Schmerzen waren einfach unerträglich: Bauchkrämpfe, Rückenschmerzen, Schlappe Beine, sodass das laufen längerer Wege als wenige Meter lang nicht ging (leichter Sport um Krämpfe zu lösen? Guter Witz!), Durchfall, Übelkeit (selten Erbrechen) und keinen Appetit. Dazu so eine Art Schmerzwahn, wenn man es so nennen kann, d.h ich lag im Bett und hab vor schmerzen nichts mehr um mich herum wahrgenommen und wollte nur, dass es aufhört. Mein Kreislauf war immer so im Eimer mit weißen blitzen vor den Augen usw , dass ich mich danach einige Tage noch erholen musste, obwohl ich keine Schmerzen mehr hatte. Die ersten zwei Tage hatte ich jeweils die starken schmerzen, der dritte Tag war dann eher Mittel und dann waren die Schmerzen sehr gut auszuhalten. Dazu kommt, dass die Blutung so stark war, dass super plus Tampons An den ersten vier Tagen alle 1,5 bis zwei h gewechselt werden mussten und auch die Kombi mit Binde nachts noch ein mehrmaliges aufstehen erfordere, sodass ich immer sehr müde war. Ich habe nie außer zwei mal, dreimal Schmerzmittel(Naproxen) genommen, weil ich irgendwie dagegen bin, sie vielleicht 20% Linderung brachten und sie mir auch bei der starken Blutung nicht halfen. Meine Eltern meinten immer, ich des wäre halt Schicksal und haben mich immerhin beurlaubt und umsorgt, sodass es mir etwas besser ging. Als ich dann mal mir mit 18 Blut abnehmen ließ, stellte sich heraus, dass ich niedrige eisenwerte hatte (weiß keine Details mehr) und ich entschloss mich, doch mal zur FÄ zu gehen- und bekam wie es vorauszusehen war, die Pille verschrieben(verhütungswunsch war ebenfalls da). US und Tastuntersuchung wurden Mittelwelle bei zwei Ärzten gemacht und ergaben keinen auffälligen Befund. Nehme nun seit zwei Jahren die Pille, aber das gelbe vom Ei ist es auch nicht. Die erste Pille (Valette) bescherte mir monatliche Zwischenblutungen, die zweite Pille keine ZB, aber eine starke Blutung wie ohne Pille, ich dachte mal wieder ich verblute und die dritte war ohne Östrogen und ich hatte sage und schreibe 12 Wochen mittelstark ein Blutungen, die mich in den Wahnsinn getrieben haben, dann hab ich jetzt abgesetzt. Meine Ärztin ist der Ansicht, Pille wäre nix für mich und meinte, ich solle über eine Spirale nachdenken (Jaydess, keine Kinder geboren, bin 20). Ich bin im Zweifel, das es funktioniert , da die Spirale ja noch niedriger dosiert ist als die Pille und auch eher gering im Vergleich zur mirena und da ja schon genug Blutungsstörungen unter Pille auftaten. Was meint ihr? Könnte ich endometriose haben oder sind die Beschwerden zu wenige? Würde es überhaupt Sinn machen, eine Bauchspiegelung zu machen, da die Therapie der endo ja oft Hormone sind?:/. Oder weiß jemand eine andere Lösung für meine Beschwerden? Wäre verhütunhsmässig für Gynefix sehr aufgeschlossen, aber wenn ich dan die Schmerzen denke, die mich quälen werden und diese sturzblutngen bekomm ich Angst . Jemand einen Rat?

Antworten
P+lüscdhbixest


Schon mal auf Endometriose hin untersucht worden?

PJlüschbxiest


Schon mal Menstruationscups ausprobiert?

g~urkeneglas1x1


Ne, siehe oben nur normale Untersuchungen.

Ebenfalls nein, habe aber auch kein großes Bedürfnis danach.

N8alax85


Ich würde auf jedenfall einen Facharzt aufsuchen und Endometriose abklären lassen. Vielleicht gibts in deinem Umfeld eine Selbsthilfegruppe mit Arztempfehlungen. Wenn es so ist könnte die Hormonspirale eine Option sein. Wirklich geringer dosiert sind diese nicht, die Abgabe ist nur deshalb geringer weil sie direkt wirkt während Pillen über die orale Aufnahme schon etwas an Wirkung verlieren. Spiralen sind jedenfalls recht zuverlässig beim Blutungen unterdrücken.

Pllüsch%biesxt


Falls Wucherungen vorhanden sind, könnten diese entfernt werden und die Schmerzen würden sich reduzieren, bzw. verschwinden.

gturkeLnglaPs11


So blöd das jetzt klingt, aber ist es nicht total unwahrscheinlich, dass ich seit der ersten Periode endometriose habe? Kann mir das Irgenwie nicht vorstellen....

Naja sie hat hat immerhin keine Östrogene....

Hast du Erfahrung mit Jaydess?@Nala85

NYal<a8x5


Nein, ich nicht, aber sie ist im Prinzip wie die Mirena nur kleiner und kann daher nicht so lange liegen (nur 3 statt 5 Jahre).

Wenn deine Gebmärmutter vermessen wurde kann man sagen ob auch die Mirena in Frage käme.

NnaZla85


Endometriose kann mit Eintritt der Pubertät bereits starten - also es ist nicht unwahrscheinlich.

g|urXkengl/as1x1


Mh ok,

Vielleicht wäre sie also doch was für mich. Der Vorteil bei mirena wäre ja, dass sie durch die höhere tägliche Abgabe einen Schleimhauthemmenderenden Einfluss hat. Ich hab halt sorge, dass die Jaydess trotz ihrer "lokalen" Wirkung bei mir "wirkt" wie die Östrogenfreie Pille, mit Dauerblutung

Ndal2a85


Sowohl die Jaydess als auch die Mirena haben die selben möglichen Nebenwirkungen. Da kommt man leider nicht drum rum das zu probieren. Aber wenns gegen die Verwachsungen hilft, wäre es einen Versuch wert. Wenn von der Gebärmutter her passt, würde ich aber wohl gleich zur Mirena greifen.

Hier der Vergleich: [[https://www.lilli.ch/hormonspirale_mirena/]]

Bzgl. der minimalen und maximalen Abgabe überschneiden sie sich ja sogar. Die Jaydess wurde halt für die kleinere Gebärmutter entwickelt.

Lass dir am besten einen guten Arzt empfehlen und der bespricht dann auch mit dir die passenden Lösungen @:)

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