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Seit fast 4 Monaten keine Periode, Ziehen, nicht schwanger?

A|na$hidA4lxuca hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin ehrlich gesagt ziemlich ratlos. Meine Situation ist wie folgt (da muss ich jetzt leider etwas ausholen ... aber will ja nicht aus Versehen etwas relevantes auslassen):

Ich habe mit 15 Jahren aufgrund von Hautproblemen (Akne) begonnen die Pille zu nehmen (in Kombination mit Aknenormin). Diese habe ich bis ich ca. 20 Jahre war durchgehend genommen - einmal gewechselt gegen Ende zwar, aber auch niemals vergessen etc... war sehr gründlich. ;-) Blutungen waren zwar gerne mal etwas unregelmäßiger, aber immer im Rahmen. Normalerweise hatte ich auch nicht all zu starke Schmerzen. Mit 20 Jahren habe ich die Pille dann abgesetzt, weil ich immer mehr das Gefühl hatte, meine eigenen Körper nicht zu kennen.. (war auch etwas "pummelig", also bei 157 cm so ca. 58-59 kg). Durch meine jetzige Beziehung (seit Sommer 2013) habe ich mir zunächst nach genannter Pillenpause (ca. 6 Monate) die Kupferspirale einsetzen lassen... als Konsequenz dann endlose Perioden von bis zu 10 Tagen und starken Schmerzen.

Dies erledigte sich irgendwann von selbst, da nach ca. einem halben Jahr diese Spirale von selbst herausrutschte beim Duschen. Unschöne Geschichte, ist aber angeblich nichts kaputt gegangen etc...

Beim FA wurde mir dann alternativ die Hormonspirale Jaydess empfohlen. Ich war zunächst skeptisch, da ich ja nun schon eine Spirale abgestossen hatte. Die Ärztin versicherte mir jedoch, dass dies nicht zu vergleichen sei und die Hormonmengen sehr gering wären. Also stimmte ich zu. Hormonspirale habe ich mir dann einsetzen lassen, das ging soweit auch einige Monate gut...

Im Februar diesen Jahres ging ich dann aufgrund auffälliger Zwischenblutungen zum FA. Der stellte dann für mich völlig überraschend eine Schwangerschaft in der 6. Woche fest - und dass die Jaydess nicht mehr auffindbar wäre. Schickte mich nach Hause, hatte dann ca. 5 Tage später einen operativen Schwangerschaftsabbruch, bei dem auch die Spirale (hochgerutscht in den Muttermund!) wiedergefunden und entfernt wurde.

Dies war ein solch einschneidendes Erlebnis für mich, dass ich mich zusammennahm, mehr Sport trieb und seit dem auch sehr auf meine Ernährung achte.. ich habe in den vergangenen Monaten (absichtlich) ca. 8 Kilogramm verloren. Ich wiege jetzt meist so zw. 47-49 kg. (kann sein, dass ich es zeitweise aber auch etwas übertrieben habe mit der Diät.. versuche jetzt normal zu essen und das Gewicht zu halten).

Seitdem habe ich nur noch mit Kondom verhütet, aber auch selten GV gehabt... mein Freund ist selber schon einige (mehr^^) Jahre älter als ich und setzt sich zur Zeit mit dem Thema Vasektomie auseinander, da ich keine hormonelle Verhütung möchte (ich bin Gesangsstudentin, und das wirkt sich unter Umständen ja auch auf die Stimme aus...).

Nun habe ich seit Ende August (also, da hätte meine Periode einsetzen müssen) meine Tage nicht mehr bekommen. Ab und an habe ich ziehende Schmerzen (primär linksseitig, aber hin und wieder auch rechts) ... diese strahlen meines Empfindens nach auch in den Beckenboden aus. Allerdings können die auch mal einige Tage gar nicht auftreten... war auch schon über gut zwei Wochen beschwerdefrei. Oftmals lassen sich diese diffusen Schmerzen mit denen mir aus Menstruationsphasen bekannten Beschwerden vergleichen.

Als ich zuletzt zu meiner FA bin, habe ich ihr das alles noch mal geschildert... sie machte einen Ultraschall und schloss dann auf PCO. Man würde auch diese perlenkettenartige Aufreihung von Zysten an meinen Eierstöcken im Ultraschall erkennen können. Sah für mich auch so aus... jedoch weiß ich wohl um die Symptomatik von PCO - und ich habe weder Übergewicht, noch sonderlich viele Pickel oder übermäßigen Haarwuchs. Das irritiert mich sehr. Sie empfahl mir Agnus Castus, welches ich jetzt (verspätet .. war mir zunächst nicht so sicher damit) seit ca. 2-3 Wochen einnehme. Seitdem habe ich auch das Gefühl, die Schmerzen sind intensiver und häufiger geworden.

Da ich auch ein kleiner Hypochonder bin, kriege ich gerne direkt Panik. Als dann meine Waage ein etwas zu niedriges Gewicht anzeigte (45,7 kg), war ich mir direkt sicher ganz unheilbar krank zu sein... konnte dann aber überraschend an einem Wochenende mal eben 3 Kg zunehmen ;-) ..

Habe jetzt auch noch einen Termin bei einer anderen FÄ, da ich aus offensichtlichen Gründen kein all zu großes Vertrauen mehr in die Praxis setze, welche ich bisher besucht habe.

Ansonsten habe ich übrigens keine Beschwerden .... keine Zwischenblutungen, nur etwas normalen Ausfluss... meine letzte Krebsvorsorge war im Juni und völlig unauffällig, meine letzte Blutuntersuchung beim Hausarzt war ebenfalls im Sommer und meine Werte waren hervorragend. Hab nur etwas Eisenmangel. Mir geht es eigentlich abgesehen davon blendend.. hab nur etwas Studiumsstress aber das ist ja normal.

Kann sich aus dieser ganzen Symptomatik irgendjemand hier ein Bild machen? Bin echt ratlos. Könnte es sein, dass mein Körper durch diesen ganzen Werdegang einfach nur völlig überfordert und durcheinander ist?

Achja, ich bin übrigens 23 Jahre alt.

LG

Anahid

Antworten
J1ungkeN BerUgfee


Bei pco können die tage schon seeeeeeehr unregelmäßig sein

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