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Langzeiterfahrung mit Mirena

aFirmmax|2j51x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo *:)

Kurz zu mir: Wegen einer Thrombose vor knapp 10 Jahren darf ich weder mit Pille, Nuvaring oder ähnlichem verhüten und habe seit 9 Jahren, momentan die 2. Mirena. Und ja, die Mirena enthält natürlich auch Hormone, aber laut meines Internisten besteht da keine Gefahr.

Der Wechsel der Mirena steht kurz bevor und ich überlege, mir zum 3. Mal eine neue Mirena einsetzen zu lassen.

Deshalb wollte ich mal fragen, wer Langzeiterfahrungen mit der Mirena hat.

Ich habe in den 9. Jahren nicht einmal meine Periode gehabt, was ich als äußerst angenehm empfinde.

Als negative Wirkung konnte ich unreine Haut und vermehrte Vaginalinfektionen feststellen.

Wie ist das bei euch?

ich hab die Mirena ja schon ziemlich lange und vielleicht gibt es Dinge, die mir bisher gar nicht aufgefallen sind.

Liebe Grüße

Antworten
B.ate(r W.


Eine positive Wirkung der Mirena ist ihre große Sicherheit.

Man denke nur an die hier im Forum auftretenden Kupfer- und Gynefix-Schwangerschaften.

Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass Mirena-Trägerinnen oftmals in einem Alter sind, in dem man keine Menstassen benutzt und die natürliche Fruchtbarkeit ohnehin bereits herabgesetzt ist. Das erklärt vielleicht teilweise den tollen PI.

Bfater xW.


Nebenwirkungen findest du in der Packungsbeilage.

J+uxley


Das würde mich auch interessieren. Ich hab die Mirena erst seit August. Hab sie wegen Endometriose & Adenomyose. Darf wegen Thrombose/Lungenembolie/Gerinnungsstörung/Migräne mit Aura keine Pille. Hab nur ab und an ganz leichte Blutungen, kein Vergleich zu vorher. Und Nebenwirkungen bis jetzt keine.

b#uddlBeixa


Die Mirena kombiniert zwei Methoden, daher die hohe Sicherheit. Zu einem wirkt der Fremdkörper in der Gebärmutter verhütend, hier PI um 2, zu zweiten greift die Wirkung des Gestagens vor Ort, bei manchen Frauen sogar systemisch durch Ovulationshemmung (letzteres nicht beabsichtigt, aber auftretend).

Zur Frage der Langzeitanwendung: ich bin inzwischen im 17.Jahr mit der dritten Mirena (die zweite lag acht Jahre) und nach wie vor zufrieden.

Nebenwirkungen, die mich belasten, habe ich nicht. Gelegentliche Schmierblutungen finde ich tolerabel.

Mirena wird auch bei mir zu Therapie eine Adenomyose/Endometriose eingesetzt, die Krankheit ist dadurch ausreichend eingedämmt, um akzeptable Lebensqualität zu erreichen.

Unter einer Menstasse einen Spiralenfaden so einzuklemmen, dass bei Entfernen der Tasse die Spirale gezogen wird, stelle ich mir recht unwahrscheinlich vor. Die Rückholfäden können jedoch auch so kurz geschnitten werden, dass sie im Gebärmutterhals verschwinden, damit stellt sich das Problem nicht.

Unter Mirena tritt jedoch auch häufig eine Blutungsfreiheit auf, damit würde sich die Anwendung einer Tasse eh erübrigen. ;-)

Schwangerschaften unter Verhütung sind immer möglich, da sind Kupferspiralen und Gynefix keine hervorstechenden Negativbeispiele. Die Sicherheit der einzelnen Methode spiegelt sich im PI.

B[atehrx W.


Schwangerschaften unter Verhütung sind immer möglich, da sind Kupferspiralen und Gynefix keine hervorstechenden Negativbeispiele

Natürlich können immer unbeabsichtigte Schwangerschaften auftreten.

Mir ist nur aufgefallen, dass es hier doch gehäuft Kupferschwangerschaften gibt. Auch in anderen Foren schreiben Frauen, dass sie Kupfer-Kinder haben. Und FAs raten z. T. auch von Kupfer ab, wg. der Unsicherheit.

Hier im Forum soll es mal EINE Mirena-Schwangerschaft gegeben haben.

Die Sicherheit der einzelnen Methode spiegelt sich im PI.

Da müsste man allerdings mal genau nachsehen, wie diese Zahlen zustande kommen. ;-)

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