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Vulvodynie / Vulvare Vestibulitis (Schmerzen am Scheideneingang)

Bcaby Jixve


Hallo an alle,

auch ich habe eine Odyssee von Ärzten hinter mir. Über Jahre hinweg Blasenentzündungen,Antibiotika,

dadurch hervorgerufene Pilzinfektionen. Seit drei Jahren Burning Vulva, kein GV möglich.

Etliche Blasenspiegelungen,Blasenbiopsie,alles ohne Befund. Aber immer wieder Leukos in der Blase und Schmerzen im Bauchraum. All das hängt zusammen mit Burning Vulva,ein Teufelskreis .

Bis ich einen neuen Gyndoc geriet,der mich auf ein Verfahren namens EMDA aufmerksam machte.

Dort werden durch ein Katheder Medikamente in die Blase eingeführt, ist völlig schmerzlos und wird 3 mal durchgeführt. 3 Urologen,1 Gyndoc 1 Allgemeinarzt und 1 Internist sind nicht draufgekommen!

Pelvic Pain Syndrom heisst der Oberbegriff für diese Behandlung. Ich habe erst 2 EMDA hinter mir und bin schmerzfrei!!!!! Auch Duschgel brennt nicht mehr und mein Mann ist happy.

Aber immer darauf achten,dass EMDA nicht ambulant durchgeführt wird,sondern immer mit einer Übernachtung im Krankenhaus verbunden wird. Sonst bezahlt die Kasse nicht.

S_eGmxi4


Hallo Baby Jive,

Ich habe Die eine PN geschickt. Wäre über eine Antwort glücklich.

VG

Njia0 50V5


Hallo,

bereits seit etlichen Jahren hatte ich Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, insbesondere beim Eindringen. Der Schmerz war sehr stechend und kaum erträglich. Anschließend war der Bereich am Scheideneingang in Richtung Damm stets klaffend aufgerissen und es dauerte Tage, bis alles mehr oder weniger verheilt war (ein Tannolact-Sitzbad hat recht gut geholfen).

Die Ärzte wussten sich keinen Rat. Einige sagten, ich solle viel cremen und östrogenhaltige Zäpfchen nehmen, andere wollten das sichtbar vernarbte Gewebe herausschneiden und wieder andere sagten, es gäbe keine geeignete Therapie, ich solle lernen damit zu leben.

Alle erdenklichen Tipps, die man im Internet findet, habe ich in meiner Verzweiflung ausprobiert - ohne Erfolg.

Vor wenigen Wochen war ich wegen meiner chronischen Verstopfung nun das erste Mal beim Proktologen. Ich hatte auch beim Stuhlgang seit Jahren ständig Schmerzen, teilweise hatte ich Blut am Toilettenpapier. Diagnostiziert wurden eine Analfissur und eine entzündete "Tasche" im Enddarm, die durch das langjährige starke Pressen beim Stuhlgang entstanden. Der Proktologe hat eine schmerzstillende Salbe, einen regelmäßig anzuwendenden Analdehner und Movicol zur Auflockerung des Stuhls verschrieben.

Tja, rund 6 Wochen später sind neben der chronischen Verstopfung und der entzündeten "Tasche" im Enddarm nun auch die Schmerzen beim Sex fast weg! Zumindest reißt nichts mehr auf und auch der stechende Schmerz beim Eindringen ist verschwunden. Die Schwellung im Dammbereich, die ich bisher immer für normal hielt, ist nicht mehr ertastbar. Nach dem Sex fühlt sich der Scheideneingang zwar noch gereizt an, aber das ist auch alles. Ich hoffe, dass sich die Haut in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter regeneriert.

Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich nur den Tipp geben, auch diese (gut behandelbare) Ursache einmal in Betracht zu ziehen. Gute Erfahrungen habe ich zudem mit auf Beckenboden spezialisierter Physiotherapie gemacht. Die schauen sich das Problem ganzheitlich an - im Gegensatz zu vielen Gynäkologen.

Tuu?snelsdiCnxa


Liebe Alle

Oo ich kenne das! Vielleicht mag die eine oder andere in meinen Thread "Immer Probleme vor den Tagen" reinschauen, da schildere ich meine Probleme. Meine erste FA hat auch Vestibulitis diagnostiziert, ich weiss aber nicht, ob das stimmt..?

Was meint ihr?

[[http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/750882/]]

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