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Gynäkologische Untersuchung

C2houpett5e_Fainnixan hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle!

Ich bin inzwischen 26, habe eine gynäkologische Praxis zwar schon von innen gesehen, allerdings ist das schon eine Weile her und noch nie regelmäßig. Ich stand eher auf dem Punkt, dass man bei Beschwerden zum Arzt geht und sonst eher nicht - außer ab einem gewissen Alter bei Vorsorgeuntersuchungen. Dazu zählt ja eiiigentlich auch der Gyn ab Anfang 20, aber das war nicht so meins. Da der Gyn natürlich keine schöne Sache ist, habe ich das auch immer gut als Ausrede benutzen können ("Hab ja nix"). ;-)

Damit ist es jetzt leider vorbei. Ich habe seit Monaten keine Periode mehr gehabt (laaange Pausen dazwischen habe ich öfter) und zum ersten Mal in meinem Leben Schmierblutungen über mehrere Tage (habe sonst nie welche). Gestern hatte ich dann dolle Unterleibsschmerzen (hab ich auch eher selten, mir tut eher der Rücken weh) und ich dachte es geht los. War dann auch so, zwei oder drei "Fetzen" Schleimhaut hatte ich am Klopapier, aber das war es leider. Heute habe ich wieder gar nichts mehr und so langsam finde ich das gruselig.

Ergo... Ich mache mir langsam Sorgen und will nicht, aber muss mal zum Gyn.

Fragen: Würdet ihr dem Gyn sagen, dass ihr ewig nicht zur Untersuchung wart? Ist das überhaupt relevant?

Was sind mögliche Ursachen für meine Symptome (vermutlich Zysten, oder!?)?

Würdet ihr in meinem Alter wirklich alle 6 Monate hingehen? (Verhüte natürlich nicht hormonell und möchte es auch nicht.)

Wir haben keinen besonders ausgeprägten Kinderwunsch, aber mit meinem Zyklus würde es vermutlich eh ewig dauern, bis ich schwanger werden würde. Würdet ihr Fragen dazu gleich bei der ersten Untersuchung stellen oder erst wenn man sich besser kennt?

Und, das wichtigste: Hier (an meinem neuen Wohnort hatte ich noch nie einen Gyn) sind die Ärzte meist überlaufen. Ich habe echt Sorgen, dass ich erst in einigen Monaten einen Termin bekomme... Daran könnt ihr natürlich nichts ändern, aber wäre trotzdem schön, wenn jetzt sowas wie "Neeeein, das wird dir nicht passieren!" kommt. ;-)

Das ist sicherlich kein weltverändernder Thread, aber das Thema macht mich irgendwie nervös und das passiert mir selten und ich mag das Gefühl nicht. :-/

Antworten
J|ulexy


Ich würde dem Gyn schon sagen, dass ich so lange nicht da war, wenn ich du wäre...

Zysten kann schon sein... Hatte schon so einige, aber Blutungen bzw. keine Periode mehr hatte ich da nicht.

Ich muss leider viel öfter als alle 6 Monate zum Gyn, aber ich kann dich gut verstehen, gehe auch nicht gerne dorthin. Hatte allein in diesem Jahr schon wieder locker 15 Untersuchungen.

FZlam0ecmhen7x9


Es gibt keine GynPflicht in Deutschland ;-) von daher ist ja kein Drama, dass du bisher nicht warst.

Nun machst du dir aber Sorgen wegen der Blutungen /Schmerzen und ich denke, es wäre schon sinnvoll, wenn du dir einen Gyn suchst. Nun ist es kurz vor Jahresende und du wirst wohl tatsächlich vielleicht Probleme bekommen, "schnell" einen Termin zu bekommen.

Ich würde deswegen die Gelben Seiten durchwühlen und mal hier und da anrufen und auch sagen, dass du "Beschwerden und Schmerzen" hast. Dann hast du wohl die besten Chancen, noch irgendwo reingeschoben zu werden.

Ich würde keine Fragen offen lassen,wenn du denn schon mal da bist ;-) also stell ruhig alle Fragen, die dir einfallen.

Viel Glück und alles GUte @:) @:)

A)ndKrea u`nd LIxNA


Ich bin jetzt 41 und war seit 7 Jahren nicht mehr beim Gyn. Zuletzt war ich nur da, weil ich sehr starke Blutungen hatte und ich mir die Gebärmutter rausnehmen lassen musste bzw, auch wollte. Allerdings habe ich auch keine Beschwerden. Wenn ich hingehen müsste würde ich das schon sagen das ich seit einigen Jahren nicht mehr beim Gyn war.

n$ulli&&p|riesexmut


Würdet ihr in meinem Alter wirklich alle 6 Monate hingehen? (Verhüte natürlich nicht hormonell und möchte es auch nicht.)

Keine hormonelle Verhütung, keine gynäkologischen Krebsfälle in der Verwandtschaft und in jungem Alter? Nein, ich würde wohl auch nicht regelmässig gehen. Wenn aber nun mal ein Problem da ist so wie jetzt, fände ich es auch nicht schlimm. Dem Arzt muss man auch gar nichts sagen - mal vorausgesetzt man geht zu einem, wo man noch nie war. Ansonsten könnte es halt sein, dass er fragt warum man die letzten x Jahre nicht da war. Dann sagt man halt irgendwas und gut.

J'ule[y


Ich würde wenn ich meine gyn. Erkrankungen nicht hätte, wohl auch nur höchstens 1 mal im Jahr zur Vorsorge hingehen. So hab ich das jedenfalls früher gehandhabt. Hab auch lange Zeit die Pille genommen, also musste ich ab und an mal zur Gyn.

SGapidexnt


tja

so wie ihr hier habe ich leider auch gedacht.... und bin bis zu meinem 20 lebensjahr einfach nicht zum gyn gegangen. weil.... ich "hatte" ja nix. dachte ich zumindest. bis mir dann das pillenrezeot verwehrt wurde, weil ich nie untersucht wurde. also musste ich - und das hat mir möglicherweise sogar das leben gerettet! ich hatte keine beschwerden. nichts. alles bestens. aber die untersuchung hat es gezeigt: eine 10x13xm grosse zyste. die hätte jederzeit platzen können oder sich drehen können und u U auch schlimmere blutungen nach sich ziehen können. ich habe nun einen eierstock und einen halben verloren. und das alles nur, weil ich dachte "wenn nichts ist, muss man auch nicht hin". genau so sieht es mit gebärmutterhalskrebs aus! wenn man ihn erstmal bemerkt, ist es meist schon zu spät. von daher kann ich nur DRINGEND jeder dame raten, regelmässig zur vorsorge zu gehen.

F\la@mevchxen79


Sapient

Es sollte doch immer noch jeder selbst entscheiden, ob und wann er zu Vorsorge geht und natürlich kann man immer was haben, obwohl man es nicht merkt.

Man geht ja aber auch nicht pro forma zum Lungenarzt, zum Nierenarzt, zum Internisten usw, wenn man keine Beschwerden hat. Und n MRT oder CT einfach mal so, nur um zu gucken, ob da im Kopf, Bauch....was ist, macht auch keiner.

Diese Angstmache ist jetzt hier glaub ich auch etwas deplatziert, weil die TE ja Beschwerden hat und sich ohnhin klar ist, dass sie vielleicht längst hätte zum Gyn gehen sollen.

Ich habe auch öfter Zysten und die meisten merk ich nicht und die gehen mit der Mens ab. Die, die ich gemerkt habe, haben mir auch Beschwerden gemacht, die mich zum Gyn gehen lassen haben. Natürlich gibt es auch Fälle wie dich, aber das sind die Ausnahme.

Mein Vater hat auch einer Vorsorgeuntersuchung zu verdanken,dass er noch lebt.... Nierenkrebs beim Urologen festgestellt mit 48 Jahren....deswegen rate ich aber keinem dringend zum Urologen zu gehen. So was muss jeder für sich entscheiden und auch mein Vater ist da die Ausnahme...nicht jeder bekommt bei einer Vorsorgeuntersuchung beim Urologen Krebs diagnostiziert.

äypfe@lchexn


Ich war in meinem Leben 2mal beim Gyn, beides nur aufgrund Beschwerden.

Das erste Mal mehr oder weniger unter Zwang vom Hausarzt, weil Verdacht auf eine Zyste bestand, weil ich meine Tage wig nicht mehr hatte und auch Schmerzen (da war ich 18/19 Jahre alt). Da musste ich auch auf den Stuhl, obwohl sich in mir alles dagegen gesträubt hat.

Beim zweiten Mal (mit 22/23 Jahren) wegen Knoten in der Brust, die letztendlich nur eine Entzündung waren. Da wurde ich nur abgetastet.

Beim zweiten Mal hatte ich eben starke Schmerzen und selbst dieser Verhärtungen ertastet, habe dann jemanden angerufen (beim ersten Mal wurde ich nicht angenommen), der zweite hat mich direkt reingeschoben, weil ja akut Schmerzen bestanden, usw.

Ich würde an Deiner Stelle sagen, dass du eben akute Beschwerden hast und dann müsste Dich schon jemand dran nehmen. Zumindest könntest du dadurch die Dringlichkeit erklären und ich bin damit halt nur auf Verständnis gestoßen. Gesucht habe ich (da ich hier in der Stadt nur studiere) übers Internet und da auch auf Bewertungen geachtet, besonders auch, weil ich sehr empfindlich bin und sich in mir eben wirklich alles dagegen wehrt, mich auch nur ansatzweise vor jemandem auszuziehen. Da habe ich dann in den Bewertungen geschaut, wie einfühlsam die so waren.

Für mich ist es momentan überhaupt kein Thema da hinzugehen.

Ich habe mir auch schon öfter die Frage gestellt, ob ich nicht vielleicht mal zur Vorsorgeuntersuchung müsste (meine Mama hatte dieses Jahr eine Hysterektomie, weil sie eine Wucherung am Gebärmutterhals hatte, die auch verhindert hat, dass ihre Spirale hätte gezogen werden können), aber ich verdränge es einfach. Das wäre der einzige Grund, warum ich das in Erwägung ziehen sollte, sonst existieren keine.

S/unfSlowe:r_73


Ich war bis Anfang 20 auch nie. Hatte nix, wozu dann Gyn? Mein erster Besuch war ein Notfalltermin und einen Tag später lag ich auf dem OP-Tisch: Offene Bauch-OP wg. großer Eierstockcyste. Danach folgten dann mehrere Eingriffe wg. Gewebeveränderungen am Gebärmuttermund. Alles, bevor ich sexuell aktiv war (Spätzünder). Seither stehen Kontrollen alle 6 Monate (zweitweise wg. den Veränderungen alle 6-12 Wochen, aber das war halt individuelle Behandlung) beim Gyn. Vor wei Jahren nochmals eine große OP (Zysten, 2 Myome, Endometriose).

Da ich mir mit unterlassenen Kontrollen beim Augenarzt auch erhebliche Probleme eingehandelt habe (2 Netzhautablösungen, zwei Augen-OP's plus 2 Lasereingriffe in Folge als Folge) bin ich mittlerweile doch eine Verfechterin der gesetzlich möglichen Vorsorgeuntersuchungen. Klar kann man nicht alles kontrollieren, aber wenn best. Dinge ab einem best. Alter bezahlt werden (im Gegenatz zu den div. IGeL-Leistungen mit fragwürdigem Charakter!) ist das für mich ein Grund, dies für sinnvoll zu halten und mich zu kümmern.

Hör' Dich um, welcher Gyn was taugt. Sag, dass Du neu bist und Beschwerden hast.

C"houpette_aFinxnian


Danke für eure Antworten!

Es ist etwas... beruhigend ist das falsche Wort, aber angenehm zu hören, dass nicht jede Frau alle 6 Monate zum Gyn rennt.

Sapient, deine Geschichte ist schlimm und ich bin froh, dass es durch einen Zufall relativ gut ausgegangen ist. Gott sei Dank hat dich der Doc untersucht und nicht einfach mit der Pille nach Hause gehen lassen!

Keine hormonelle Verhütung, keine gynäkologischen Krebsfälle in der Verwandtschaft und in jungem Alter?

Nein, aber wir haben einige Krebsfälle in der Familie, die nicht gut ausgegangen sind. Keiner mit Brust- oder Gebärmutterhalskrebs o.ä., aber ein bisschen Angst macht es mir trotzdem. Aber bisher nicht genug Angst als dass ich regelmäßig zur Untersuchung gehen würde. Meine Mutter hatte auch erst einmal eine Zyste, aber das muss ja nicht viel heißen.

Ich würde deswegen die Gelben Seiten durchwühlen und mal hier und da anrufen und auch sagen, dass du "Beschwerden und Schmerzen" hast. Dann hast du wohl die besten Chancen, noch irgendwo reingeschoben zu werden.

Ja, das werde ich auch sagen. Mit einem kurzfristigen Termin rechne ich trotzdem nicht unbedingt. Aktuell habe ich auch keine Schmerzen und die Periodenpausen erkläre ich mir mit meinem Übergewicht, aber ich möchte das jetzt nicht mehr vor mir herschieben. Langsam bekomme ich etwas Unwohlsein beim Gedanken daran, was sich da unten tun könnte... ":/

C#houIpett,e_Finnxian


Sunflower, die Zyste wurde direkt operiert? Ist das übliches vorgehen oder "nur" bei einer bestimmten Größe?

S\api2exnt


Es sollte doch immer noch jeder selbst entscheiden, ob und wann er zu Vorsorge geht und natürlich kann man immer was haben, obwohl man es nicht merkt.

wo genau steht, dass es nicht jeder selbst entscheiden sollte? hab ich nirgends gelesen.

Man geht ja aber auch nicht pro forma zum Lungenarzt, zum Nierenarzt, zum Internisten usw, wenn man keine Beschwerden hat. Und n MRT oder CT einfach mal so, nur um zu gucken, ob da im Kopf, Bauch....was ist, macht auch keiner.

blöder vergleich. man geht, bzw man sollte gehen, zu VORSORGEuntersuchungen. die heissen nicht umsonst so. und wenn das jeder so tun würde, dann hätten viele menschen weniger krankheiten und probleme. es gibt eben krankheiten, die lassen sich super behandeln und im frühstadium erkennen. und man bricht sich keinen zacken aus der krone, ein bisschen auf sich und den körper zu achten und gerade im bereich gynäkologie lassen sich dinge durch vorsorge erkennen, bevor sie lebensbedrohlich werden. aber... jeder, wie er möchte. ich hab aus meinem fehler gelernt.

JUulexy


Sunflower, die Zyste wurde direkt operiert? Ist das übliches vorgehen oder "nur" bei einer bestimmten Größe?

Soweit ich weiß, kommt das auf die Größe, die Art der Zyste (Follikelzyste oder eingeblutete Zyste) und darauf, ob man Schmerzen hat an.

Bei mir wurden schon mehrmals recht kleine Zysten operiert, weil sie eingeblutet waren und sehr schmerzhaft waren.

S@api^enjt


...meine zyste wurde auch direkt operiert, habe jetzt eine kaiserschnittnarbe. anders ging nicht, weil sie so riesig war.

@ choupette_finnian

alles gute auf jeden fall für dich. können ja auch einfach hormonstörungen sein. daumen sind gedrückt. ist bestimmt nur was harmloses. @:)

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