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Untersuchung beim Frauenarzt

sOunfny.a hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

mir ist gestern beim Frauenarzt etwas sehr komisches und unangenehmes passiert...

Muss wohl noch kurz etwas ausholen.

Über die Feiertage über hatte ich schon schlimme Unterleibsschmerzen. Am Montag rief ich dann bei meinem Arzt an. Leider hatte dieser Urlaub. (bin sehr zufrieden mit meinem Frauenarzt)

Da ich mit diesen Schmerzen aber nicht noch 14 Tage warten wollte, ließ ich mir einen Termin bei der Vertretung geben. Diesen Arzt bzw. Praxis kannte ich aber nicht. Aber es half nichts.

Bin dann da gestern hin. Anfangs war alles normal. Ich erzählt dem Arzt meine Beschwerden, er machte eine kurze Brustuntersuchung und meinte dann ich soll mich unten frei machen und auf den Stuhl setzen. Gesagt getan.

Er machte eine kurze vaginale Tastuntersuchung und meinte dann er müsste sich das etwas genauer mit dem Spekulum ansehen. Er sagte dass er ein größeres benutzen würde und es etwas unangenehm werden könnte. Bei diesen Worten zuckte ich schon etwas zusammen. Er setzte es an und wollte es reinschieben. Es war sehr unangenehm und drückte. Plötzlich meinte er dass das so nicht geht da ich mich zu sehr bewege bzw. verkrampfe und er mich besser (auch zu meiner eigenen Sicherheit) an den Beinen fixiere. Ich war dermaßen durch den Wind dass ich gar nichts darauf antwortete. Ich lag dermaßen hilflos auf diesen Stuhl und er machte seine Untersuchung weiter. Nach dem Ultraschal wurde ich wieder "befreit" und durfte mich anziehen.

Er meinte dann nur er es wäre eine schöne Eierstockentzündung. Schrieb mir was auf und meinte wir sehen uns dann am Mittwoch nochmal zur Nachuntersuchung. So perplex wie ich war ließ ich mir den Termin für morgen geben.

Jetzt weiß ich aber nicht ob ich da morgen nochmal hin soll. Schmerzen sind nach wie vor da. :-( Aber nochmal so ausgeliefert zu sein? War das den wirklich nötig? Ich hab so was noch nie gehört.

Ist euch so was schon mal passiert.

Liebe Grüße

Sunny :)*

Antworten
SItfellxa80


Nein, sowas ist mir noch nie passiert. Aber ich hatte auch schon andere höchst unangenehme Erfahrungen mit Gynäkologen, die in die Richtung gehen.

Ich verstehe, dass du perplex warst. Aber es hätte ja nichts dagegen gesprochen, dem Arzt gleich zu sagen, dass du das nicht willst, dass er etwas vorsichtiger sein muss mit der Untersuchung und es dir dann leichter fallen wird, zu entspannen und ruhig zu sitzen. Er hat dir gesagt, was er tun wird und du hast nicht widersprochen.

Wenn er ansonsten die Untersuchung professionell gemacht hat, würd ich das unter "unangenehme Arzterfahrungen" abhaken.

Falls du nochmal hingehst, würde ich ihn darauf ansprechen und ihm sagen, dass dir das unangenehm war. Und klar, du musst ihm dann natürlich sagen, dass du nicht mehr auf dem Stuhl fixiert werden willst.

Dainax90


Hab ich so auch noch nie erlebt.

Wie hat er dich denn fixiert?

Konntest du dich dann tatsächlich besser entspannen? (ich kann mir Grad nur vorstellen, dass man sich sonst vielleicht unnötig irgendwie abstützen will und deshalb noch mehr verkrampft)

Aber erlebt habe ich sowas noch nicht.

sTunnxy.a


So zweiter und hoffentlich letzter Termin bei diesem Arzt überstanden.

Bevor die Untersuchung stattfand, frage ich gleich ob das letztes Mal wirklich notwendig gewesen sei und dass ich das nicht mehr möchte.

Er meinte nur dass es zur Sicherheit war da ich so Unruhig war (mein Frauenarzt hat das noch nie gesagt...) und wenn ich still liege macht er es natürlich nicht mehr.

Leider kam es wieder anders. :-(

Ich sollte noch Urin abgeben, aber ich konnte einfach nicht auf Toilette. Das sagte ich dann der Schwester die nur meinte "kein Problem, erledigen wir das später"

Also wieder auf den Stuhl, ich riss mich wirklich zusammen. Untersuchung klappt dann auch einigermaßen, aber der Arzt meinte dann er würde mir einen Katheter legen dann ginge es schneller. Ich sagte dass ich es lieber noch mal so versuchen würde. Er war einverstanden, aber ich war so nervös das wieder nichts ging.

Ich sagte ihm dass ich so was noch nie bekommen habe und das ich Angst habe. Dann meinte er nur, genau aus den Grund würde er mich gerne fixieren das nichts passiert. Er hat mich dann schon beruhigt und ich stimmte dann auch zu, aber es war total unangenehm. Der Katheter war schmerzhaft und ich war total froh als das ganze vorbei war.

k\lGeine|r_draAchen6stern


Also ich hatte das schon mal, als ich einen kurzen Eingriff unter Lokalanästhesie hatte, genau als dem Grund, damit nichts durch aprupte Bewegungen passiert.

Also entspannen kann man sich so bestimmt nicht besser, aber man kann sich eben nicht ruckartig bewegen, wodurch Verlezungsgefahr besteht.

50vorx6


Ok, zugegebenermaßen sehr gruselig alles, aber der Arzt ist genau und du gingst mit einer Diagnose aus dem Zimmer und dem Wissen, was du hast. Das muß man dem Doc lassen. :)^

5+vaor6


Ach ja: und bei Kathederurin weißt du dann wengistens, dass wenn was drin ist, was nicht reingehört, es nicht von außen sein kann.

Ich hatte einmal im Leben Kathederurin bekommen und fand das extrem unangenehm. Es war, als wenn die durch einen Muskel gestoßen wären. Ich hatte da auch kurz aufgeschrien. Das war aber nur der eine Moment.

Aber dann hatte ich das glaube ich nochmal im Krankenhaus bekommen, in der Nacht, da war so eine Untersuchung, wo ich mehrmals Urin abgeben mußte, auch nachts..da kam dann die Schwester und das war wohl auch Kathederurin, da merkte ich null von.

Vielleicht kommt es auch darauf an, wie geschickt der Katheder eingeführt wird. %:|

D_in:a 90


Einen Katheter für eine Urinprobe? Das hab ich auch noch nie gehört... (wobei das jetzt auch kein klassisches Smalltalk Thema ist ;-D)

Stand nicht zur Option nochmal eine Runde um den Block zu gehen oder die Urinprobe später vorbeizubringen?

Solange er professionell war und das Ergebnis stimmt, würde ich den Termin als unangenehm abhaken. Wenn du deinem eigentlichen Arzt mehr vertraust, könntest du ihn ja das nächste mal fragen, inwieweit diese Methoden konventionell sind...

S6tel5la8x0


Ein Katheter für eine Urinprobe ist durchaus nichts ungewöhnliches. Urologen greifen häufig darauf zurück. Es ist v.a. dann unangenehm, wenn du verspannt bist und klar, ein bisschen Geschick bei dem, der den Katheter legt, gehört auch schon dazu.

Stand nicht zur Option nochmal eine Runde um den Block zu gehen oder die Urinprobe später vorbeizubringen?

Dagegen hätte wohl nichts gesprochen.

Liebe TE,

wenn das, was ein Arzt von dir will, dir so sehr widerstrebt, dann lass es auch nicht machen. Diese Urinprobe war zu diesem Zeitpunkt nicht lebensnotwendig und es hätte vollkommen ausgereicht, wenn du ein paar Stunden später eine Urinprobe vorbeigebracht hättest. Bei Notfällen ist es was anderes, aber in deinem Fall.....wars so für den Arzt halt schnell abgehakt und erledigt. Nur du fühlst dich jetzt schlecht.

Lz.ZvanP]elt


Im Krankenhaus wurde bei mir auch mal (bei gynäkologischen Beschwerden) Katheterurin abgenommen, weil mein Blase kollabiert und demnach nahezu vollständig entleert war. Es hätte womöglich ewig gedauert, bis da ein Toilettengang wieder möglich gewesen wäre. Entsprechend gering war auch die "Ausbeute" beim Katheter.

Das Legen des Katheters fand ich überhaupt nicht schmerzhaft oder unangenehm - dabei bin ich in dem Bereich ein totals Sensibelchen (Legen einer Spirale nur unter Narkose möglich).

Ich wollt das nur mal schreiben, damit nicht jeder Leser glaubt, einen Katheter zu legen wäre zwingend schmerzhaft. Vorallem, da er ja nur ganz kurz drin bleibt und - da es ja bei einer Untersuchung passiert - keine Probleme bei Bewegungen o.ä. machen kann.

s"unnyx.a


@ kleiner_drachenstern

Es war wirklich alles andere als entspannend...

@ 5vor6

Das kann ich nicht abstreiten. Diagnose erhalten und was er gemacht hat, war wahrscheinlich auch nötig um die richtige Diagnose zu erhalten, aber angenehm wars wirklich nicht... Ja das mit der Genauigkeit bzw. Reinheit des Urins hat er auch gesagt.

@ Dina90

Wäre noch eine Möglichkeit gewesen, aber wenn ich ehrlich bin hab ich daran gar nicht gedacht! :-/ Ich war ja nochmal auf Toilette und es ging halt wieder nicht und er meinte dann eben dass wir das über Katheter erledigen. Wie gesagt es war wirklich alles ein sicherer Handgriff und man hatte schon das Gefühl dass er weiß was er da tut - aber menschlich halt kalt wie ein Eisblock.

@ Stella80

Ich glaube ich hab mich total verspannt - es tat wirklich weh - ich hab es auch gesagt, aber der Doc meinte eben nur "entspannen dann tut nicht so weh".

Das erstemal war ich zu perplex und heute hab ich ja eingewilligt - zumindest mehr oder weniger. Aber nachdenken muss ich trotzdem immer noch darüber...

Zudem hat mich vorhin die Praxis angerufen, dass mein Urin scheinbar nicht so ist wie er sollte. Der Arzt würde gerne - angeblich nur zur Sicherheit - eine Biopsie machen. Die Arzthelferin sagte irgendwas von einer Gebärmutterhalsspiegelung oder so ähnlich... Heute meinte der Arzt noch dass soweit alles passt und jetzt diese Nachricht. :(v Soll mich bis 17:00 Uhr melden, ob ich morgen gleich kommen möchte oder erst am 04.01.

Weiß jetzt gar nicht mehr was ich machen soll?? Mein Frauenarzt ist erst wieder ab dem 11.01 da - und die Arzthelferin meinte, dass es doch zügig gemacht werden sollte.

Hattet ihr so was schon? Hab jetzt total angst!!! Weiß gar nicht was da auf mich zukommt. :°(

Bin total fertig! Und die Schmerzen werden auch nicht wirklich leichter...

DEinYa90


Du Arme :°_ sicherlich ist alles ganz harmlos, aber auf so einen Anruf kann man wirklich verzichten.

Bei Biopsie und Kolposkopie denke ich als erstes an schlechte PAP Werte. War dein Abstrich schon mal auffällig?

Aber wie man vom Urin auf eine Kolposkopie kommt, kann ich leider nicht erklären. In dem Bereich kenne ich mich nicht aus.

Hast du denn gefragt, was konkret vermutet wird?

o]newaayoKrtheot$hexr


Hallo Sunny.a,

ich würde da nicht wieder hingehen. Du sagst, was du nicht willst. Du hast Schmerzen, Angst und bist verunsichert. Und dann redet er solange auf dich ein, dass er es doch macht. Das ist grenzüberschreitend von seiner Seite aus. Du bist als Patientin leider doch in einer schwächeren Position (Schmerzen, Angst, verunsichert, oft will man den Arzt nicht verärgern...).

Ruf bei einer anderen Arztpraxis an, schildere der Arzthelferin, dass du echt komische Erfahrungen gemacht hast, da auf keinen Fall wieder hin willst. Vielleicht kann dir die Ärztin auch gleich sagen, ob das wirklich so dramatisch ist.

Ich wünsche dir gute Besserung!

SgtelPlxa80


Ich würde in der Praxis anrufen und darum bitten, dass man mir den Arzt ans Telefon holt bzw. dass er mich zurückruft. Sag ihm, dass du total verunsichert bist, Angst hast und erst genau wissen willst, wo das Problem liegt und was da auf dich zukommt. Wenn er kompetent ist, wird er dir das in aller Ruhe erklären. Wenn nicht...würd ich mir einen anderen Arzt suchen.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, was der Urin mit einer Biopsie am Gebärmutterhals zu tun hat?

Hast du keine gute Freundin, Schwester, Mutter, Freund etc. die/der dich zum nächsten Arztbesuch begleiten könnte?

sQunnxy.a


Hab gerade nochmal mit der Praxis telefoniert - sie Arzthelferin hat mir auch gleich den Arzt ans Telefon geholt.

Es wurde Blut im Urin festgestellt und der Arzt meint das dies von Polypen in der Gebärmutter stammt. Deshalb würde er gerne die Spiegelung machen und diese Polypen ggf. entfernen.

Er meinte es wäre nicht so schlimm - ein kleiner Eingriff, aber es müsste unbedingt abgeklärt werden.

Ich schieb wieder mal voll die Panik! Den Eingriff würde er in einer Gynäkologischen Klinik machen, weil er den OP-Saal braucht. Ich hab jetzt für morgen abgesagt, weil ich das nicht packe!! :°(

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